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Kapitel 1: Neue Welt

Die Götter - Hi, Mizu, Kaze und Tsuchi - waren sich einig: Alleine konnten und würden sie die Welt nicht retten. So, wie früher sie die Außerwählten waren, so wählten auch sie Wölfe aus, die die Welt retten könnten. Doch würden sie die Welt wirklich retten? Oder sie diesmal endgültig von der Klippe stoßen?

..Wetter..

Frisch. Kühler Wind. Wenige Wolken.
Tageszeit: Früher morgen.


Die Sonne ist aufgegangen - doch noch ist von ihrer Wärme nicht viel zu spüren. Ein frischer Wind weht und einige Wolken sind am Himmel zu entdecken. Dennoch verspricht es ein heißer Tag zu werden.

..Team..




..Forum eröffnet..

Am 4.08.2011

..Zitat des Weltretters: Tária..

'Es gab für Tária nur zwei Entscheidungen: Ihre oder die falsche … '

..Aufnahmestopp..

Nicht aktiv
Feuer & Erd Wölfe werden gerne gesehen

..Gesuche..

Der Frühling & Der Winter

..Hi - Feuerelement..

Tária ♀


..Mizu - Wasserelement..

Chena ♀
Mael ♂
Tsuki ♀
Kaala ♀
Chihiro ♀
Barid ♂

..Tsuchi - Erdelement..

Cheshire ♂
Daisuke ♂



..Kaze - Windelement..

Rin ♀
Dyami ♂
(Mai ♀)
Nuutaq ♂



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 Kapitel 1: Neue Welt

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Mael
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Di März 13, 2012 7:11 am

Step one you say we need to talk
He walks you say sit down it's just a talk
He smiles politely back at you
You stare politely right on through
Some sort of window to your right
As he goes left and you stay right
Between the lines of fear and blame
You begin to wonder why you came



Mael kam nicht umhin, diesen Blick von Daisuke zu bemerken. Was war denn nur los mit ihm? Konnte der Alte nicht einfach in diesem Moment der Zweisamkeit die Wahrheit sagen? Wenn Mael nicht wusste, was los war, wie sollte er sich dann bittschön ändern? Er wusste ja gar nicht, was falsch gemacht hatte! Mael wollte gerade dem Alten erklären, dass dieser mit der Sprache raus rücken musste, sonst würde dieser tonlose Streit nur eskalieren, da war Daisuke dem silbernen Jüngling erneut einen seltsamen Blick zu. Also schloss Mael das Maul. Irgendetwas bewegte ihn einfach dazu, zu schweigen, statt lauthals heraus zu quäken, was los war.
Glücklicherweise zeigte Daisuke doch wieder, dass er Verstand hatte und ergriff nun seinerseits das Wort. Zwar half das Kommentar des Alten Mael nicht wirklich, was die Lösung des noch unbekannten Problems galt, aber zumindest sprach er. Das war ja schon mal was. Wut breitete sich in Mael aus, doch seine Mine zeigte Traurigkeit. Wie konnte Daisuke nur denken, dass er sich so leicht umgarnen ließ? Er war doch nicht völlig bescheuert!

“Denkst du wirklich, dass ich so beschränkt im Kopf bin?”

erwiderte Mael nur. Noch immer wirkte er traurig, doch in seiner Stimme kam – ungewollt – die Wut heraus. Der silberne Rüde hatte eigentlich nicht vor gehabt, seinem Weggefährten böse zu sein, doch es regte ihn einfach nur auf, dass Daisuke ihn für so dümmlich hielt und auch noch meinte, das für sich behalten zu müssen! Nun gut, sie hatten keine Zeit miteinander zu sprechen, wenn die Fremde dabei war. Trotzdem wäre es Mael lieber, wenn der Alte zumindest Andeutungen machte. Das wäre ja wohl kaum ein Problem!



Where did I go wrong, I lost a friend
Somewhere along in the bitterness
And I would have stayed up with you all night
Had I known how to save a life



Es dauerte ungewöhnlich lang, bis die fremde Fähe zu den zwei Rüden aufschloss. Sie musste ganz schön schnell gerannt sein und genau diese Vermutung säte Samen ins Maels Herz. Winzige Samen, welche sogleich zu keimen anfingen, allerdings nicht wirklich groß wurden. Pflänzchen des Mitleids quollen in Mael heran. Die Fremde tat ihm leid. Daisuke war so abweisend zu ihr und er selbst musste sie in gewisser Weise belügen. Er hatte ja nur versucht Zeit zu gewinnen. Aber der Rüde wusste, dass es falsch war, Mitlied für die Fremde zu empfinden. Er wusste es, doch es ging nicht anders. Sein Beschützerinstinkt kam in ihm hoch und es war ihm, als würde dieser in seinem Hals stecken bleiben, wartend, horchend, bis Mael ihn schließlich auswürgen musste und der Rüde wusste ganz genau, dass er dann auf der Seite der Fremden stehen würde. Auf der falschen Seite.
Diese versuchte zumindest sich irgendwie zu integrieren, indem sie nach der Vergangenheit der zwei Rüden fragte. Doch der Daisuke dachte gar nicht daran, ihr zu antworten. Stattdessen sagte er, dass die Fremde jagen müsse, wobei Mael sich nicht ganz sicher war, ob seine Aussage nicht vielleicht an ihn gerichtet war. Schließlich regte der Alte sich noch ein wenig auf und Mael stellte auf Durchzug. Er hatte keine Lust mehr. Das Gerede nervte ihn. Wollte Daisuke etwa zu einem alten, mürrischen und verhassten Opa werden? Wo war die gute Seite von ihm hin? Mael wusste es nicht...



Let him know that you know best
Cause after all you do know best
Try to slip past his defense
Without granting innocence
Lay down a list of what is wrong
The things you've told him all along
And pray to God he hears you
And pray to God he hears you



Schließlich bat Daisuke um Ruhe, hockte sich hin und schlich los. Mael spitzte die Ohren. Er hörte leichtes Hufgetrappel, war sich allerdings nicht sicher, ob er es sich vielleicht nur einbildete. Der Waldrand war nicht mehr weit entfernt. Es könnte sein, dass eine Herde von Rehen auf der Wiese tobte.
Mael senkte die Nase zu Boden und schnupperte ein wenig. Ja, es musste nicht mehr weit sein. Also ließ der Rüde sich nieder und gesellte sich zum Erdboden wie Daisuke es auch getan hatte. Mit vorsichtigen Pfoten bewegte er sich vorwärts. Er wusste nicht recht, was er da eigentlich tat. Er hatte mit dem Alten nichts geplant und er wusste auch nicht, ob die fremde Fähe mit einbezogen werden sollte oder musste. Mael wartete einfach ab. Als er neben Daisuke ankam sah er diesen ernst an. Er musste ihn unbedingt fragen, was hier eigentlich los war. Vorbei war es mit der Traurigkeit, Wut blieb zurück. War das normal im Alter? Wurde man da einfach mürrisch oder gegen alles, was Fähen betraf? War das so? Wenn ja, dann wünschte Mael sich, niemals so alt zu werden. Er wollte nicht seinen Kindern verbieten müssen, sich eine hübsche Gemahlin zu suchen, nur weil die Natur es so wollte. Das ergab keinen Sinn, aber es ergab ja so vieles keinen Sinn. Mael schüttelte genervt den Kopf. Weg mit diesen Gedanken! Es galt nun zu Jagen. Der Streit konnte warten, denn im Streit konnte man kaum einen klaren Kopf behalten.



As he begins to raise his voice
You lower yours and grant him one last choice
Drive until you lose the road
Or break with the ones you've followed
He will do one of two things
He will admit to everything
Or he'll say he's just not the same
And you'll begin to wonder why you came


How to save a life – The Fray

Lied | Übersetzung


[redet mit Dai | ist wütend und traurig zugleich | hat ein wenig Mitleid mit Tária | legt sich auf Boden | denkt über das Alter nach]

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Set von Rin
Vielen lieben Dank <3
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Rin
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Di März 13, 2012 8:47 am

Nach Rins Einschätzung war die weiße Fähe wohl die gefährlichere von den beiden. Wobei das Wort „gefährlich“ völlig fehl am Platze war. Wirklich gefährlich war in dieser Situation noch gar nichts, bloß ging diese dominante Fähe Rin ein wenig auf die Nerven. Gut, Rin war geduldig aber dieses „Ich-bin-hier-der-Boss“ Getue hatte die Fähe noch nie leiden können. Oder hatte die jüngere einfach nur angst und überspielte diese? So oder so – die jüngere plusterte sich mit ihrer Dominanz auf die völlig Fehl am Platze war. Nur konnte Rin noch nicht einschätzen mit welcher Tour sie bei der Fähe durchkam. Mit Sarkasmus, Aggressivität, der sanften oder mit dem schlichten und einfachem ignorieren. Der Rüde allerdings schien nicht so schwer zu „handhaben“ wie seine Begleiterin. Er machte auf Anhieb einen besseren Eindruck doch davon ließ sich Rin nicht beeindrucken. Sie hatte selber erfahren wie leicht es war jemanden etwas vorzuspielen...

Die weiße Fähe machte einen überraschenden Satz nach vorne, der Rin mehr oder weniger dazu verlockte in eine Angriffsposition zu rutschten. Doch entgegen ihrer impulsiven Gedankenhandlung tat sie dieser in der Realität nicht nach. Sie betrachtete die Fähe mit einem Funken von Skepsis in ihren Augen. Hatte dieser mit ihrer Geste bezwecken wollen, dass Rin sich wehrte? Oder Angriff? Nun gut, Rin war zwar nicht die beste Kämpferin die es im Lande gab aber von dieser Fähe würde sie sich nicht auf der Nase herumtanzen lassen. Rin kämpfte anders. Sie griff mit Worten an.

Deine Umgangsart beinhaltet keine Manieren oder irre ich mich da? Aber wenigstens funktionieren Deine Augen noch prima. Ganz Recht, ich war vorhin nicht alleine. Allerdings frage ich mich gerade wirklich ob Du tatsächlich glaubst, dass ich Dir verrate wer diese oder dieser Jemand war, wenn ich über Dich nicht einmal einen Hauch von Ahnung habe.

Der deutlich unterkühlte Ton ihrer Stimme war dem Ausdruck in den Augen der Fähe ihr Gegenüber ebenbürtig. Im Gegensatz zu dem eisigen Gemüt der weißen Fähe, wirkte der braune ruhig und gelassen, trotz der leichten Muskelanspannung die man unter seinem Fell erkennen konnte. Der Rüde stellte sich und seine dominante Begleitung vor. Dyami und Chena also. Er flüsterte der eben genannten etwas zu aber die wichtigsten Inhalte waren leicht herauszufiltern. Danach wandte er sich an Rin. Vielleicht hätte sie dieser Satz zum Schmunzeln gebracht, wenn sie mit Dyami alleine gewesen wäre doch mit Chena an seiner Seite veränderte sich ihre kühle Mimik kein Stück. Nicht einmal ein Stückchen.

Vorsicht ist besser als Nachsicht, wie es so schön heißt. Allerdings wird wohl Deine Art der Vorsicht...“ kühl behielt sie den Blick auf Chena „bei vielen eher zu Deinem Nachteil werden.

Direkt, so war Rin eben. Und direkt und kühl sprach sie das aus was sie dachte. Und hatte damit auch wohl oder übel Recht. Nicht alle würden sich Chenas Verhalten einfach so gefallen lassen und viele würden nicht vor Taten zurückschrecken. Den Blick wieder so ausrichtend, dass sie beide sehen konnte, fügte sie noch hinzu:

Nun, davon muss ich mich erst einmal selbst überzeugen.


[Bei Chena und Dyami am See - bleibt kühl - unterhält sich mit beiden]

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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   So März 18, 2012 3:34 am

Chenas Nackenfell war aufgerichtet, ein kühler Wind striff über ihren Rücken, doch sie bewegte sich kaum. Skeptishc beobachtete sie die Fremde, sah abweselnd zu ihr und zu Dyami. Würde sich der Rüde tatsächlich entscheiden bei Rin zu bleiben? Dann hätte sie ihr Tagesziel erreicht. Zu Chenas Leidwesen schien der Rüde ihre Warnung zu verstanden zu haben und stellte sie freundlich und gut gelaunt vor. Hatte dieser Kerl denn noch gar nichts begriffen?

Ein tiefes Grollen war von ihrer Richtung aus zu hören. Keine zehn Sekunden nachdem Dyami ihren Namen aussprach, funkelte sie ihn mit zurückgezogenen Lefzen an. Ihre weißen Zähne blitzen für einen Moment im Sonnenlicht, bevor sie wieder von ihren Lefzen verborgen wurden.

So ein Idiot. Nicht mal die einfachesten regeln beherrscht er. Aber nungut, soll er der ganzen Welt erzählen wer wir sind. Soll er doch. Er wird schon sehen was er davon hat.

Für einen moment befand sie sich wieder einmal in einem inneren Monolog. Mit verengten Augen sah sie Dyami wütend an.

Sei nicht so hart mit ihm. Du warst genauso.
Ja, ich WAR so.

Noch einmal knurrte sie leise, bevor sie mitbekam wie Rin und Dyami sprachen. Dyami entschuldigte sich doch tatsächlcih für ihr Verhalten. Sie erhob sich und wandt sich dann mit ernster Stimme, ja diesmal konnte man ein Gefühl erkennen, an den Rüden:

"Es reicht. Wenn du dich wie ein Welpe benehmen musst, gut. Aber ich kann für mich selbst sprechen und handeln. Verstanden?"

Für einen seltenen Moment konnte man deutlich sehen wie wütend die Fähe war.
Nun mischte sich Rin ein und meinte das diese übertriebene Vorsicht schnell zu einem Nachteil werden konnte. Chenas aufrechte Haltung wich nicht, als sie sich von dem Braunen abwand. Mit einer kalten Stimme und einem noch eisigeren Blick sprach sie an Rin gewandt:

"Das lass mal meine Sorge sein."

Sie hasste es. Sie hasste Artgenossen. Sie hasste Rin und Dyami. Vorallem hasste sie Wölfe, welche alles besser wussten und ständigen meinten das dies und jenes gut für sie war. Sie war für sich selbst verantwortlich. Kurz funkelte sie die beiden Wölfe an, dann machte sie einen Satz zurück und trabte Richtung Waldrand. Es war vorbei. Sie würde einfach so verschwinden wie sie hier aufgetaucht war. Still und allein.
Von hinten sah sie elegant und etwas zu stolz aus, doch wer ihr Gesicht gesehen hätte, der hätte germekt das es ihr in diesem Moment nicht gerade gut ging. Die Weiße schluckte, schluckte alle Gefühle und Gedanken hinunter und trabte weiter.


[am See / bei Rin & Dyami / möchte verschwinden und Dyami zurücklassen]
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Di März 20, 2012 5:52 am

Dyami lauschte den beiden Fähen, wie sie sich in einen kleinen Streit verwickelten und stöhnte innerlich. Fähen! Warum mussten sie denn auch immer so kompliziert sein? Plötzlich fuhr Chena ihn an und er blickte sie einen Moment fragend an, ehe er verstand, was sie damit meinte. An ihrer Stimme merkte er, dass sie wütend war, aber jetzt war auch er wütend. Es gab fast keinen Wolf, der ihn aus der Ruhe bringen konnte aber diese Fähe schaffte es tatsächlich. Dyami knurrte Chena wütend an und sagte anschließend frustriert.

“Tut mir leid, ich wollte nur höflich sein. Du sprichst ja nie für dich. Und ICH benehme mich NICHT wie ein Welpe, nur dass du es weißt! Wenn du dich immer wie eine Eiskönigin benehmen musst, die hoch auf ihrem dämlichen Thron sitzt ist das doch nicht meine Schuld!“

Er knurrte noch einmal, seine Augen blitzten einen Moment, dann wandte er sich wieder Rin zu, die inzwischen auch etwas gesagt hatte.

“Tut mir leid, und, und du kannst dich ja davon überzeugen. Wir haben wirklich nichts Böses im Sinne!“

Der Rüde lächelte die fremde Fähe an und nahm hinter sich eine ruckartige Bewegung war. Schnell drehte er sich um und sah Chena die langsam, aber sicher, wegging. Sie wollte also wirklich gehen? Aber, sie hatte es ihm doch versprochen! Sie durfte nicht gehen, sie musste einfach hierbleiben! Er seufzte leise, drehte sich kurz noch mal zu Rin um und murmelte:

“Bin gleich wieder da!“

Mit diesen Worten sprang er los, hinter Chena her und überholte sie nach kurzer Zeit. Wütend baute er sich vor ihr auf und legte seinen Kopf schief.

“Chena! Was soll das denn bitte?!? Kaum kommt ein anderer Wolf läufst du weg! Du, du, bist echt… Ahhh. Das eben, das habe ich doch nicht so gemeint, ich war eben nur wütend und, und außerdem hast du mir versprochen dass ich mit dir reisen kann! Und jetzt musst du eben mal kurz warten, du musst auf mich warten.“

Zwar wütend aber dennoch hilflos redete er vor sich hin. Sagte einfach das, was ihm einfiel, ohne zu achten, ob es wirklich einen großen Sinn ergab.

“Chena, bitte bleib hier, bitte!“

Wie ein kleiner Welpe, der nicht allein gelassen werden wollte, stand er vor ihr und schaute die Fähe mit großen, bittenden Augen an. Sie musst einfach bleiben, irgendwie musste er sie zum bleiben überreden! Er schüttelte seinen Kopf und schaute einmal zu Rin, dann wieder zu Chena, zu Rin und zu Chena, hin und her, bis sein Blick schließlich wieder auf Chena lag und er wartete, hoffte, dass sie ja sagen würde und bleiben würde.


[bei Rin und Chena- redet mit Rin und Chena, ist auf Chena sauer, will sie zurückholen, versucht Chena zu überreden da zu bleiben]
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Sa März 31, 2012 6:15 am

Die weiße Fähe wurde ihr immer unsympathisch er, wodurch Dyami auf ihrer „Sympathie-Liste“ automatisch ein Stück nach oben rutschte. Müsste sie sich zwischen der Gesellschaft von einer der beiden entscheiden würde die Dyami wählen. Allerdings musste man kein Genie sein um zu sehen das Dyami etwas an Chena lag – er würde sicherlich bei ihr bleiben. Und bei Chenas Gemüt würden die beiden genauso Wahrscheinlich bald weiterreisen, was wiederum bedeuten würde, dass Rin wieder alleine war. Nun ja, auch egal. Die blütenweiße Fähe war es gewohnt alleine durch die Welt zu wandern. Daran würde sich bestimmt nicht viel ändern. Wenn Rin die beiden so betrachtete in ihrem sich entwickelnden Streit, konnte man meinen das Chena froh wäre, würde sie wieder alleine sein. Oder das sie die Gesellschaft von Dyami nicht so wirklich leiden konnte. Es könnte allerdings auch sein, dass die beiden schon länger zusammen reisten und Dyami öfters bei fremden freundlich reagierte, was die weiße aufregte und nun zum platzen brachte. Insgesamt gab es viele Faktoren die, die Fähe zum überkochen hätte verleiten können. Die Wut welche sie Dyami entgegenbrachte verwandelte sich bei Rin in eiskalte Drohung um. Zumindest konnte man diesen Ton in ihrer Stimme als Drohung auffassen, was Rin zum schmunzeln brachte. Ja, sie schmunzelte und ließ es Chena sehen. Auf Chenas noch kühleren Ton als vorher, antwortete Rin einen ticken freundlicher als sie vorher gewesen war.

Lasse ich auch. Da kannst Du Dir sicher sein.

Als wenn sich Rin einen Dreck darum scheren würde ob Chenas aggressive Vorsicht bei jemanden zu gewalttätigen Handlungen führen würde. Aus den Augen aus dem Sinn hieß es doch so schön. Rin kannte diese Fähe kein Stück und von daher kümmerte sie es nicht wirklich was diese Fähe machen würde, wenn sie sich verabschiedeten. Das mochte zwar hart klingen, aber was brachte es Rin über vergangene Begegnungen nachzudenken welche nicht wichtig gewesen waren? Die blütenweiße hatte sich auch nicht weiter darum gekümmert was mit Kokoro passieren könnte. 'Wenn du dich immer wie eine Eiskönigin benehmen musst, die hoch auf ihrem dämlichen Thron sitzt ist das doch nicht meine Schuld!“ In aller Stille gab Rin Dyami Recht, allerdings hätte Rin selber es nicht so formuliert. Aber eine „Eiskönigin“ wurde man nicht von hier auf jetzt, es musste etwas dahinter stecken was einen zu dieser Königin gemacht hatte. Rin wusste ganz genau warum sie selber so war, aber Chenas Grund wusste sie nicht. Hatte Dyami Hintergrundwissen? Die schneeweiße Fähe war inzwischen drauf und dran zu gehen – entfernt hatte sie sich schon. Skeptisch wandte Rin sich an Dyami.

Willst Du ihr nicht hinterher?

Dyami meinte auch sogleich, dass er sofort wieder da sein würde und holte zu der Fähe auf, stellte sich ihr in den Weg und redete heftig auf sie ein. Rin konnte seine Worte nicht verstehen, aber seine Gesten gaben ihm genug Informationen. Er wollte sie zum bleiben überreden. Na, da war Rin aber mal gespannt darauf wie Chena reagieren würde. Gerne hätte sie das Gespräch der beiden auch gehört aber es ging sie nichts an. Von daher blieb sie dort stehen wo sie war, und beobachtete die beiden ruhig.


[Bei Dyami und Chena – redet mit beiden – bleibt auf ihrem Platz, während sie Chena & Dyami beobachtet]

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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Sa Apr 07, 2012 4:02 am

Natürlich entgang Chena nicht wie sich die Anderen verhielten. Als Dyami dann wütend wurde und sie anknurrte, legte die Fähe überrascht die Ohren zurück, auch ihre Rute snekte sich für einen Moment. hatte er es wirklich getan? Also konnte man auch diesen Rüden aus seinem immer freundlichen Trott rausholen. Ein kurzes Grinsen konnte die Weiße sich dann doch nicht verkneifen. Dieser erstarb, als er wieder einfiel warum sie eigentlich hier waren. Leicht erregt fuhr sie Dyami erneut an, ihre Rute hob sich wieder.

"Es wird schon einen Grund haben warum ich nicht für mich spreche. Halt dich einfach da raus, klar? Es geht dich absolut nichts an."

Anstatt Rin irgendetwas zu antworten, schaute sie diese einen Moment mit verengten Augen an, dann machte sie kehrt und lief weiter auf den Wald zu. Die Deckung der Bäume war ihr tausendmal lieber als jeder andere Wolf. Eine Kohlmeise rief einen Warnpfiff aus, als sie von ihrem erhobenen Aussiochtspunkt den herannahenden Wolf sah. Die schrille Lauten tragen in Chenas sensible Ohren, bevor die Meise aufflog und im Wald verschwand. Von hinten komnnte sie nun Schritte vernehmen und noch bevor sie darauf gefasst gewesen wäre, sprng plötzlich Dyami vor sie und hinderte sie somit am Weiterkommen. Der Rüde baute sich vor ihr auf und sah, so dachte sie es sich, nun nicht mehr wie ein hilfloser Welpe aus. Erst jetzt fiel ihr auf wie viel größer der Rüde, ihr gegenüber, eigentlich war. Endlich konnte sie erkennen das doch mehr als ein Weichei in ihm steckte. Allerdings verschwand dieser Gedanke, als der Rüde auf sie einsprach und richtig flehte das sie blieb.

Weichei...

Sie warf einen kontorllierenden Blick zurück, doch Rin hatte sich nicht von der Stelle bewegt.
Dyami entschuldigte sich für sein Verhalten und baht sie zu bleiben. Chena legte die Ohren an den weißen Kopf und starrte den Rüden an. Wütend sprach sie:

"Ich habe dir gar nichts versprochen. Du bist mir wie ein Welpe hinterhergerannt. Schon vergessen?"

Wenige Herzschläge der Stille vergingen, bevor sie wieder zu sprechen anhob. Diesmal klang sie nicht mehr ganz so wütend, eher etwas enttäuscht.

"Für einen Moment dachte ich... ach was solls."

Sie sah sich um, hob ihre Rute und starfte ihre Haltung wieder etwas an. Sie war schon wieder viel zu offen geworden. Chena schnaubte, schüttelte den weißen Pelz und machte einen Schritt auf den Braunen zu.

"Pass auf: Ich und Artgenossen, das passt einfach nicht zusammen. Verstehe es endlich. Ihr passt nicht zu mir und ich nicht zu euch. Ich bin ganz anders als ihr. Akzeptiere das. Wenn du unbedingt Gesellschaft brauchst, dann bleib doch bei dieser Fähe da hinten. Die möchte bestimmt einen Welpenersatz haben."

Mit einer nickenden Kopfbewegung deutet sie dabei auf Rin, welche immer noch zu warten schien.

"Sag mir einen trifftigen Grund warum ich hier bleiben sollte? Na? Lass mich vorbei."

Diemal wartete Chena nicht auf irgendeine Reaktion, sondern schickte sich sofort an den Rüden zu umrunden. Sollte er doch hier bleiben, er könnte sich Rin anschließen und sie endlich in Ruhe lassen. Allein wäre sie tausendmal besser dran, als mit diesem Anhängsel.


[am See / bei Rin & Dyami / genervt / möchte gehen]
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   So Apr 08, 2012 3:41 am

Als er loslief, um Chena aufzuhalten, hörte Dyami Rin noch sagen, ob er ihr nicht hinter her gehen wollte und zuckte mit den Ohren, um ihr zu zeigen, dass er dies nun tat.

Der Rüde baute sich wütend vor Chena auf und fing schließlich an zu reden, auch wenn er sich für seine Worte danach hätte Ohrfeigen können.

“Jetzt entschuldige ich mich auch noch bei ihr! Es ist ja wohl nicht meine Schuld, dass sie so dumm ist. Ich muss mich da doch nicht entschuldigen, wie dumm bin ich denn? Ich stelle mich hier als ein dummes Weichei da! Und das nur, weil ich nicht will, dass sie geht, aber dann soll sie eben gehen. Soll sie sehen, wie sie wieder allein zu recht kommt.“

Wütend schnaubte er und hätte Schreien können, weil er schon wieder nachgab, er konnte einfach nicht so sein. Er konnte einfach nicht so lange wütend sein, das ging einfach nicht!
Er merkte, wie Chena einen schnellen blick zu Rin warf und er schaute ebenfalls zu der fremden Fähe. Sie hatte sich nicht vom Fleck bewegt. Mit einem Seufzen senkte er den Kopf und schaute schließlich wieder Chena an, die inzwischen wieder angefangen hatte zu reden. Ihre Worte waren zu fiel für Dyami und er straffte seinen Rücken, baute sich groß vor ihr auf und Knurrte, auch wenn es ihm nicht leicht fiel, sich so zu benehmen. Was bildete sich diese dumme Fähe eigentlich ein?!?

“Also, erstens hast du es mir erlaubt und zweitens bin ich dir nicht wie ein Welpe gefolgt. Ich bin dir einfach so gefolgt, nur das du es weißt.“

Er machte eine Pause, weil Chena weiter sprach und Dyamis Ohren zuckten überrascht hin und her.

“Was wolltest du sagen? Was dachtest du? Los sag es mir, ich glaube, ich kann die Wahrheit ganz gut ertragen!“

Erneut knurrte der Rüde Chena an, als sie sich ihm näherte. Sie forderte ihn echt raus, sie wagte es echt ihn so wütend zu machen, wie es sonst kein Wolf machte.

“Das merke ich schon, dass du nicht mit anderen Wölfen klar kommst. Aber ich habe gedacht, dass ich dir eine Chance geben sollte, ich mein, du warst mal anders und ich glaube nicht, dass es gut ist, immer allein zu sein. Aber ich habe mich echt getäuscht. Ich habe mich in dir getäuscht, du bist einfach eine dumme, eingebildete Kuh und man kann nichts daran machen! Und ich bin immer noch kein Welpe. Nur das du es weißt!“

Innerlich schäumte Dyami und hätte sich am liebsten auf Chena gestürzt hielt sich aber zurück. Sollte sie doch denken, was sie wollte, er war kein Welpe! Bei ihren nächsten Worten, musste Dyami kurz überlegen, ehe er ihr antwortete:

“Du willst einen Grund wissen? Ich hätte einen. Wenn du hier bleiben würdest, würdest du nicht so wie eine dumme Kuh sein. Du würdest dich verändern, du würdest so sein können, wie du willst.“

Während er sprach seufzte er und schaute zu Rin. Sie sah Chena zum verwechseln ähnlich, aber ihr Charakter, das wusste er jetzt schon, war tausendmal besser. Plötzlich merkte er, wie Chena sich in Bewegung setzte und sprang ihr erneut in den Weg.

“Du wirst hier nicht weggehen. Du kommst hier nicht weg. Du wirst bleiben, ob du es willst oder nicht.“

Dyami jaulte leise und kratzte mit den Krallen im Boden herum. Sie musste hierbleiben. Zwar stand der Rüde vor der Fähe, aber sein Blick glitt immer wieder zu Rin, die sich noch immer nicht gerührt hatte.


[bei Rin und Chena- redet mit Chena, will sie zum bleiben überreden, wird wütend]
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   So Apr 08, 2012 6:14 am

Hierbleiben. Gehen. Hierbleiben. Gehen. Darüber grübelte Rin gerade nach. Chena würde sicherlich nicht gerade Dankbar auf ihre Anwesenheit reagieren aber Dyami könnte eventuell etwas Unterstützung gebrauchen. Aber...was redete Rin da eigentlich? Sie hatte sich in deren Konflikt nicht einzumischen und hatte es auch nicht vor. Auf Probleme konnte sie verzichten. Wobei es nicht ihre Probleme wären wenn sie nur ihre Meinung geigte und dann wieder gehen würde. Doch so wie es aussah wurde der Streit zwischen den beiden immer heftiger. Zumindest Dyami wurde deutlich aus der Fassung gebracht. Wie es Chena ging konnte Rin nicht genau beurteilen immerhin sah sie nur ihren Rücken. Rin wollte jetzt nicht unbedingt die „Erzieherin“ der beiden spielen aber die Blicke die Dyami ihr immer wieder zuwarf bemerkte sie. Wollte er nun, dass sie kam oder achtete er darauf das sie fortblieb?!

Die weiße Fähe seufzte. Dann machte sie sich halt noch unbeliebter was sollte den schon passieren? Das Chena (oder Dyami) sich wutentbrannt auf den nächsten schmeißen würden der in ihrer Nähe stand? Gut, genaugenommen konnte das schon passieren. Rin kannte schließlich nicht mehr von den beiden als ihre Namen. Langsam setzte sich die Fähe in Bewegung und trottete zu den beiden wurde allerdings immer langsamer je näher sie den beiden kam um nicht zu aufdringlich zu wirken. Zwar hatte sie schon von weitem gesehen wie aufgebracht Dyami war aber als sie sein tiefes Knurren hörte, zuckte sie Unruhig mit den Ohren. Klar, war man in so einer Situation nicht gerade freundlich gestimmt wenn man mitten drin steckte aber Rin fehlte dieser verträumte Ausdruck in den Augen des Rüdens. Und das freundliche glitzern war der Wut und der Verzweiflung gewichen. Vielleicht hätte Rin lieber auf ihrem Platz warten sollen. Zumindest hätte sie so nicht die letzten Worte mitgekriegt die Dyami Chena ins Gesicht warf bevor er schwieg. Er würde sie zum hierbleiben zwingen? Wie wollte er das anstellten.

Im gebührenden Abstand war Rin stehen geblieben. Sie fühlte sich dazu verpflichtet etwas zu sagen und wollte es auch gerne aber sie hatte verschiedene Ansichten und wusste nicht auf welche sie eingehen sollte. Und lange Reden wollte sie ehrlich gestanden nun auch nicht halten, da sie bei Chena höchstwahrscheinlich auf taube Ohren stoßen würde wenn sie zu weit ausschweifte. Also irgendwie alles kurz und knapp auf den Punkt bringen. Würde doch kein Problem sein oder?

Ich glaube nicht, dass du sie dazu zwingen kannst Dyami. Manchmal zieht man die Einsamkeit vor...“ sie drehte ihren Kopf von Dyami zu Chena „...aber man sollte sich nicht zulange darin befinden.

Für einen Moment lang schaute sie nicht Chena an, sondern durch sie hindurch. Ihre Stimme hatte nicht belehrend geklungen sondern eher als würde Rin bedauernd über Fehler sprechen die sie selbst gemacht hätte (und verhindern wollen das Chena sie auch machte). Rin sprach aus Erinnerungen die gerade in ihrem Kopf herum schwabbten. Scheuchte diese aber schnell mit einem energischen Ohrenzucken hinweg. Der leere Klang in ihrer Stimme wurde wieder zerstört von ihren wachen, aufmerksamen Augen. Hier sollte niemand den Eindruck von ihr kriegen, dass sie ihre Vergangenheit bedauerte denn das tat sie nicht. Nicht wirklich. Und so weit würde es nicht kommen, dass Rin von dem erzählte was ihr passiert war. Und damit das nicht passierte sollte Rin in Zukunft nicht so abwesend klingen. Doch hier bei Dyami und Chena konnte sie Glück haben – die beiden kannten sie nicht also wussten sie auch nicht wie sie reagierte. Allerdings betraf das sie selbst genauso. Da sie in einem gebührend Abstand stehen geblieben war trat sie nun einen Pfotenschritt zurück um zu signalisieren das sie wieder den beiden das Wort überließ. Es wirkte nicht wie ein Rückzieher sondern eher wie eine Geste um die beiden und ihre Entscheidungen zu akzeptieren. Sie hatte sich nicht einmischen wollen.

[Bei Chena und Dyami – spricht – überlässt den beiden wieder das Wort]

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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Di Apr 10, 2012 2:32 am

Tárias Gedanken umschlugen sich fast akrobatisch, als sie Mael und Daisuke folgte.
Die Fähe hatte das kleine Gefühl soeben ein Gespräch der beiden, aufgrund ihres Daseins beendet zu haben. Sie seufzte innerlich.
Typisch Rüden …
Tária fühlte sich … hilflos, als wäre sie in einem vollkommen aus Glas gefertigtem Raum.
Sie hörte es zwar überall um sich herum klirren und bersten, aber sie wusste nicht im Geringsten, was genau sie falsch gemacht hatte. Pfff…
Als Tária Daisukes Worte vernahm, zuckte sie mit den Ohren. Die Reste? DIE RESTE?
Sicherlich würde Tária sich wahnsinnig gerne auf die letzten Fleischfetzen stürzen, wie eine armselige, kleine Schnorrerin. Ihre Ironie drohte zu platzen.
Zunächst still führte Tária ihren schnellen Gang fort. Daisuke gefiel ihr immer weniger.
Mensch, muss man denn so sein?
Leider musste Tária gestehen, dass der mürrische, alte Rüde in einer Form Recht besaß.
Sie hatte begriffen, dass Daisuke zäher war als gedacht. Er würde ihr jedenfalls nichts abgeben, solange sie sich nicht selbst an der Jagd beteiligte.

Nun, lieber Daisuke, ich wäre eine wahrscheinlich große Behinderung, wenn ich hierbei meine schönen Pfoten im Spiel hätte. Gleichermaßen, würde ich doch eher das Wild verscheuchen, statt es zum Fallen zu bringen…
Wenn ich gar nichts tun würde, würde es dir, mein Freund, sogar helfen.


Tária lächelte.
Wir werden sehen, was die liebe Zeit beantwortet, Daisuke. Jage und erlege das Wild und du bekommst durch deine so wunderbare Leistung den größten Teil. Kein Problem, kein Problem. Mach ruhig …
Verbreite aber nicht deinen flüchtigen Gedanken, dass ich dann die Reste fressen müsste. Gewiss nicht … Opa.


„Wie du meinst …“, sagte sie und senkte betont den Kopf. Ihr Blick fiel auf Mael, der so aussah, als wäre soeben jemand unfreiwillig eine Klippe hinuntergestürzt.
War er öfter so Gedankenverloren? Wenn er sich zur Abwechslung vielleicht etwas lockerer anstatt so verbissen, angespannt und wie in ein anderes Universum entführt benehmen würde, wäre die ganze Sache sichtlich einfacher.
Aber nein, er musste natürlich stumm wie ein, auf dem Meeresgrund liegender Stein vor ihr herlaufen, seinen Kopf drehen, sein trauriges Gesicht wieder in einen nie zu Ende gehenden Tunnel aus Wut und Gedanken verwandeln und wieder seinen Kopf anders positionieren, so dass Mael automatisch wieder auf seine Pfoten blickte.
Herr Gott, war das denn normal? Fast etwas Bedauern empfand Tária gegenüber dem anderen Geschlecht. Was war das nur für ein Volk!
Daisuke war deutlich davon angepiekst, dass Tária mitkam. Außer diesem alten Brummkreisel – Charakter, hatte Tária nichts von ihm herausfinden können. Wie erbärmlich! Waren alle so … wie er?
Und der andere hier?
Ja, der schien (wer hätte es gedacht) von alldem nichts mitzubekommen.
Traurig, wütend, traurig, wütend … Zum verrückt werden.
Vielleicht machte Mael sich über etwas Ernstes sorgen (?), - oder er befürchtete, dass eine bedrohte Untergattung der Gänseblümchen aussterben würde!
Man konnte dazu echt nichts mehr sagen! Rüden! Hilfe!
Vielleicht war Tária wirklich am falschem Ort. Kein schönes Fell, keine hübschen Augen, oder einem mit Muskeln besetztem Körper könnten sie, wie sonst, zufrieden stellen.
Manchmal hatten auch Fähen ein gewissen Siedepunkt ihrer Geduld.

„Was ist das denn hier …?“, pustete die Fähe unbemerkt laut und mit zerreißenden Nerven im Körper.
Plötzlich duckten sich die zwei Schatten vor ihr. Hinter Tárias Stirn fing es an heftig zu arbeiten, dann machte irgendetwas in ihr beinah hörbar KLICK, und die stockte.
Sie schienen tatsächlich etwas gerochen zu haben.
Ein Blick von Daisuke huschte zu ihr herüber, der ihr sagte sie sollte sich (lieber) nicht von der Stelle bewegen. Tária konnte nicht anders. Sie musste die Augen verdrehen. Pfff …
Als Daisuke sich wieder umdrehte, zog sie hinter seinem Rücken noch schnell eine schreckliche Grimasse und hätte am liebsten noch alle Szenarien von Verachtung dargestellt, doch sie besann sich eines Besseren. Während die zwei Rüden nach vorne pirschten, verfiel Tária ebenfalls in einer eher geduckten Haltung. Anders als ihre Weggefährten bewegte sie allerdings kein weiteren Muskel.
Sie atmete hörbar einmal ein und aus. Ihre Augen hafteten sich an Daisuke und Mael. Vielleicht würden die zwei Herren nach ihrer Arbeit zur Vernunft kommen.
Tária konnte nur hoffen …


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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Di Apr 10, 2012 2:53 am

Gezwungenermaßen musste sie sich wohl oder übel anhören was der Rüde zu sagen hatte. Seine Argumenten kamen bei ihr jedoch überhaupt nicht an. Seine Worte prallten an ihr ab wie ein Stein an Eis. Eis, das war ihr natürlicher Schutzwall und auch er würde ihn nicht zum Einsturz bringen. Sie sah einen gewissen Funken in seinen Augen, das war wahrscheinlich auch der einzige Grund warum sie einen Moment lang inne hielt.

"Du machst dich lächerlich. Was du sagst klingt nicht anders wie die ängstlichen Worte eines Welpens. Auch wenn du es leugnest. Denk oder tu was du willst, aber nicht mit mir."

Sie hob die Lefzen, fuhr dann jedoch weder wütend noch aggressiv fort.

"Anscheinend lebst du in einer Traumwelt, denn ich habe dir weder versprochen mich zu begleiten noch habe ich dich darum gebeten. Ich habe dir gesagt was ich davon halte. Wenn du dich nicht an die einfachsten Überlebensregeln halten kannst, ist das nicht mein Problem. Wie gesagt, hier hast du eine Fähe die du zusülzen kannst solange du willst. Zumindest solange bis sie die Nase voll von dir hat."

Sie sprach dies ruhig aus und ließ nicht erkennen was sie mit diesen Worten bezweckte. Sie selbst wusste es nicht einmal. Wollte sie ihn wütend machen und provozieren? Wollte sie einfach dagegenhalten oder war es ihr gleichgültig? Ihr war es im Grunde genommen auch egal. So wie ihr alles egal war. Sollten sie machen was sie wollen, sollte die Welt zugrunde gehen, sollte sie gleich vom Blitz getroffen werden. Was machte das aus? Absolut nichts. Ihr war es egal. Eine kurze Pause trat ein, inder Chena Dyami einfach nur anstarrte. Dann sprach sie jedoch weiter.

"Was weißt du schon? Woher willst du wissen ob ich irgendwann einmal anders war? Woher willst du wissen was das Richtige für mich ist? Du kennst mich nicht. Niemand kennt mich und das ist auch genau richtig so. Ich weiß selbst was ich tue und was nicht. Mir braucht niemand eine Chance zu geben. Wofür? Was ich denke oder fühgle geht niemanden außer mich selbst etwas an." Sie schluckte, zuckte kurz mit dne Ohren und sprach dann, schon etwas energischer aber auch sehr sarkastich weiter: "Ich gebe dir einen Rat. Such die ein Revier, schlepp eine Fähe an und gründet ein Rudel. Denn genau solche `Helden´wie dich braucht diese Welt."

Leicht neugierig hielt sie Dyami im Blick. Sie hatte ihn gereizt das wusste sie, doch innerlich wollte sie zu gerne wissen was er nun tat. Ihre Ohren zuckten unruhig, als sie merkte das er sich erneut vor ihr aufbaute. Der braune Rüde überragte die Weiße um knapp zehn Zentimeter, doch kein normaler Rüde würde sich auf eine Fähe stürzen. Wenn sie auch nicht viel von Rudel wusste, das hatte sie gelernt. Ihre Rute erhob sich, währned sie den Rüden nicht aus dem Blick ließ. Dyami versuchte sie nun mit irgendwelchen Argumenten und Beleidigungen zum bleiben zu überreden.

Sehr feinfühlig dieser Kerl.

Sie schüttelte sich, in der Hoffnung ihre Muskeln etwas entspannen zu können. Doch dazu war die Situation viel zu verfahren. Also begann sie dem Rüden erneut zu antworten. Wieso ließ sie sich überhaupt darauf ein?

"Was sollen das für Argumente sein? Ich möchte mich nicht verändern, wofür denn auch? Frei sein kann ich auch ohne ständige Gesellschaft irgendwelche Nervensäögen. Ganz im Gegenteil. So ist man nicht an irgendwelche Regeln gebunden."

Sie machte einen Satz nach vorn um ihn zu umrunden, da sprang er ihr erneut in den Weg. Würde er nicht so wütend wirken, würde es aussehen als würde er zum spielen auffordern. Chena versuchte sich davon jedoch nicht beeindrucken zu lassen und machte einen kurzen Schritt zurück. Erst ejtzt bemerkte sie das Rin zu ihnen getreten war. Während Dyami sie nun zwingen wollte zu bleiben, meinte diese das er das nicht schaffen würde. Die Weiße zuckte mir den Ohren und brtrachtete Rin aus den Augenwinkeln. Beim zweiten Satz der Fähe, legte sie die Ohren an. Dies war kein Zeichen der Aggression. Sie hatte den Tonfall in ihrer Stimme war genommen und für einen Moment fühlte sie sich zurückversetzt.
Sie erinnerte sich daran wie sie damals als Welpe allein auf diesen Rüden gestoßen war und unbedingt bei ihm bleiben wollte.

Nein, das war etwas anders. Hier sidn alles erwachsene Wölfe, die werden wohln auch allein klar kommen können.

Sie wandt den Kopf und sah Rin einige Sekunden an, dann schaute sie wieder zu Dyami. Spottisch meinte sie nur noch:

"Hast du denn deine Angebetete überhaupt gefragt was sie davon hält? Wie wäre es, wenn du nicht immer von dir ausgehen würdest? Rin ist sicherlich auch nicht ohne Grund allein."

Mit `Angebetete´ meinte sie Rin. Sie wollte den Rüden einfach etwas stacheln, auch wenn die Frage eigentlich sinnlos war. Bedachte man was Rin vor wneigen Augenblicken gesagt hatte. Chena schnaubte, brummte noch kurz und setzte sich dann auf den Uferboden.


[am See / bei Dyami & Rin / möchte Dyami provozieren]
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Fr Apr 13, 2012 8:16 am

Dyami knurrte wütend. Sie provozierte ihn die ganze Zeit und er ahnte, dass sie es extra machte. Er hörte zwar ihre Worte entgegnete aber nichts mehr darauf, sondern schüttelte den Kopf. Er hatte es satt. Er hatte diese eingebildete Wölfin satt. Warum musste sie ihn denn provozieren? Machte es ihr etwas Spaß? Hatte sie echt Spaß daran, andere Wölfe zu beleidigen?

Doch bei den nächsten Worten der Fähe hob er seinen Kopf und seine Augen fixierten die Weiße voller Hass. Mit zusammen gebissenen Zähnen sagte er:

“ Ich weiß das du das nicht so meinst. Warum musst du einen immer so, so runter machen? Meinst du etwa, ich habe mir diesen Charakter ausgesucht? Meinst du etwa, ich würde manchmal nicht gerne anders sein? Ich würde dich jetzt liebend gerne weggehen lassen, denn ich habe die Schnauze echt voll von dir, aber ich kann es nicht. Und warum kann ich es nicht? Weil ich eben nicht so bin. Ich würde gerne anders sein, echt, aber ich kann nun mal nichts daran ändern. Gott, oder wer auch immer hat mich so gemacht und nun muss ich eben damit leben. Und du warst anders Chena. Das wette ich. Denn niemand, wirklich niemand ist so versteinert wie du, außer er hatte eine schlimme Vergangenheit und hat sich deswegen geändert. Denn ich kann mich, im Gegensatz zu dir nicht ändern, so traurig das auch für dich klingen mag. Ich habe es versucht, glaub mir, aber dabei kommt nichts Gutes raus und deswegen habe ich es aufgegeben. Und jetzt hör bitte auf damit, ich kann deine Worte nicht mehr hören.“

Erneut schüttelte er den Kopf und schaute zu Rin, die unschlüssig schien, ob sie zu ihnen kommen sollte oder nicht. Dann glitt sein Blick wieder zu Chena und er kniff die Augen zusammen. Aha, sie wollte sich also nicht verändern. Dann sollte sie doch so bleiben, ein dummer Eisblock, der für immer und ewig alleine sein wurde und alleine verschrumpelte. Ha, wenn sie doch so leben wollte, dann sollte sie es doch tun!
Als er sich ihr dann in den Weg stellte, blickte er nochmal zu Rin, die sich nun überwunden hatte und zu ihnen lief. Als sie bei Chena und Dyami war sagte sie, dass er sie nicht halten konnte und kaum hatte sie zu Ende gesprochen, wusste Dyami, dass sie Recht hatte. Gerade wollte er etwas zu Rin sagen, als Chena wieder das Wort ergriff. Mit einem Ruck fuhr der Kopf des Rüden wieder zu der Fähe herum und er sagte:

“Nein, ich habe sie nicht gefragt, aber sie ist nicht meine Angebetete. Und ich gehe nicht nur von mir aus. Aber anscheinend tust du das wohl. Du denkst nur an dich, denkst daran, was für dich am besten ist und denkst dabei nicht an andere. Andere Lebewesen sind dir ganz egal. Und wenn ich ehrlich bin, ich würde lieber mit tausend Maulwürfen und hundert Spinnen zusammen leben, als weiter mit dir reisen zu müssen. Und ich denke, das freut dich jetzt, jetzt hast du dein Ziel erreicht, stimmts? Aber eins sage ich dir, irgendwann wirst du diese Entscheidung bereuen, auch wenn es erst in 20 Jahren sein wird, irgendwann wirst du es bereuen.“

Der Rüde schaute Chena noch einmal an, betrachtete sie, als sie sich hinsetzte und machte ihr dann den Weg frei um sich, neben Rin zu stellen, wobei er aber sorgfältig auf genügend Abstand achtete. Dann schaute Dyami Rin an und schaute sie sich nochmal genauer an, ehe er sich ebenfalls setzte, aber seine Muskeln angespannt ließ. Warum wusste er nicht genau, denn Chena würde ihn gewiss nicht angreifen, aber irgendwie hatte er gerade das Bedürfnis dazu, er musste es einfach tun.
Während Dyami so da saß seufzte er einmal leise und ließ dann seinen Blick über die Gegend schweifen. Fähen konnten ja so anstrengend sein!



[bei Rin und Chena am See- redet mit Chena, ist wütend, setzt sich zu Rin, schaut sich die Gegend an]
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Do Apr 19, 2012 1:04 am

Maels Wut, die sein Gefährte scheinbar heraus lies fand Daisuke ein wenig unbegründet oder war er so sehr von dieser Fähe überzeugt und hinweg gerissen? Innerlich seufzend über dieses Rätsel wandte sich Daisuke lieber der bevorstehenden Jagd zu – sonst würden sie kaum Beute machen, die ihre Mägen füllen würde. Also konzentrierte er sich lieber auf die Umgebung den Geruch und das was er hörte. Auf sein sehen war kaum noch wirklich viel verlass und es wurde ja auch schließlich von Woche zu Woche von Monat zu Monat schlechter. Als die Fähe so laut fragte was da wohl wäre knurrte Daisuke sehr sehr leise und schüttelte mit einem schnauben kurz dem Kopf um den Ärger über sie einfach hinweg zu wischen – zumindest fürs erste. Es gab deutlich wichtigeres als sich jetzt über ein Fähe auf zu regen die immer im Mittelpunkt stehen wollte. Der es nicht passte das Daisuke genauso eine Art gar nicht mochte und vor allem so eine Art und Weise gänzlich ignorierte.

Immer weiter und weiter schlicht er Vorwärts, darauf achtend das er gegen den Wind und nicht mit dem Wind schlich um die Beute nicht vorzuwarnen. Als er schließlich auf einer Wiese die verschwommenen Umrisse der Herde Rehe sehen konnte blieb er stehen – dabei war er sich sicher das Mael jetzt die Gruppe deutlicher sehen konnte als er selbst. Leise murmelte er schließlich zu seinem Gefährten „ Siehst du einen Hirsch der in der Menge steht und den Kopf hoch hält?“ fragte er sehr leise, sodass er die Herde nicht aufschrecken würde. „ Er hält wache damit die anderen in Ruhe grasen und herum tollen können.. „ erklärte der alte Wolf. „ Ihn gilt es so zu warnen wie wir es wollen..damit die Herde auf dich zu rennt....“ erklärte er schließlich weiter. „ Du verbirgst dich dort vorne dicht an dem Umgefallenen Baumstamm, sie werden darüber weg springen und dann kannst du ein Tier reißen...ich werde sie aufscheuchen und dann zu dir kommen und dir helfen...“ sagte er ernst.
Ja so würde es gehen. So musste Daisuke nicht ein spezifisches Reh heraus suchen sondern Mael tat es. Er machte sich dessen Geschick und Ausdauer zu nutzen. Selbst wenn er dann seinerseits sich beeilen musste, aber ein wenig Bewegung würde ihm kaum schaden.Wenn alles so klappte – und das würde es – schließlich hatte er schon oft so gejagt in einem kleineren Rudel – und es hatte bis her immer geklappt. Warum sollte es also dieses mal nicht funktionieren? Außerdem würde die Fähe dabei nicht im weg sein. Vorausgesetzt sie tat das was Daisuke ihr gesagt hatte – sich nicht bewegen und einfach warten!
Nun wanderte sein Blick zu Mael und sah ihn fragend an, denn wenn er irgendwelche Einwände hätte wäre es besser das vor der Jagd zu klären, denn wenn die Rehe erst einmal in Bewegung gekommen waren,war es garantiert zu spät dafür. „ Alles verstanden?“ fragte er Sicherheitshalber noch einmal nach. Bevor er dann ein wenig seufzte und schließlich erklärte „ Ich kann es nicht leiden wenn Wölfe immer im Mittelpunkt stehen wollen..deswegen bin ich so zu ihr...“ erklärte er schließlich schnaubend. „ Natürlich habe ich nichts dagegen das du dir eine Fähe suchst...ich bitte dich nur nicht die nächst beste zu nehmen,zumindest nicht solange ich noch Lebe und wir zusammen weiter reisen wollen „ sagte er,während er seinen Blick nicht von der Herde abgewandt hatte.


[bei Tária & Mael | schleicht zum Waldrand | spricht mit Mael]
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Di Apr 24, 2012 8:02 am

Diese beiden waren wirklich ein interessantes Paar. Was sie wohl dazu getrieben hatte zusammen zu reißen? Beide schienen unterschiedlichen Wegen zu folgen – oder war es der Gegensatz der sie angezogen hatte? So wie es momentan aussah, war es Dyami der an der Gesellschaft von Chena festhielt. Und Chena wollte sich einfach nur losreißen – vermutlich aus dem Bauchgefühl (und einer gehörigen Portion Sturheit) heraus. So wie sie sich gab brauchte sie keine festen Bande um sich wohlzufühlen – Dyami im Gegensatz schon. Deshalb war es umso interessanter Chenas Reaktion zu beobachten. Rin hatte eindeutig einen Punkt getroffen – die Fähe schien zu schwanken. Hatte die blütenweiße also das Ruder herumgerissen? Die Beobachterin war sich nicht völlig sicher, aber irgendetwas hatte sich ganz sicher in Chena geändert. Sie nahm Platz, stachelte Dyami aber weiter an. Eine Schutzmaßnahme, oder? Die gleichfarbige Fähe wollte bestimmt nicht, dass jemand sah was in ihr drin vorging. Und genau deshalb hieß es: Maske auf! Kam es jetzt auf Dyami an?

Wenn die Antwort darauf 'Ja' lautete, dann hatte er jetzt mit hoher Wahrscheinlichkeit alles versaut. Rin stieß einen leichten Seufzer aus. Dyami ließ sich so von seiner Wut leiten – er war wohl ein sehr emotionaler Wolf. Und wahrscheinlich sagte er in seiner Wut des öfteren Sachen, die er später einmal bereuen könnte. Sollte Rin sich nun einmischen, oder nicht? Dyami nahm in ihrer Nähe Platz. Rin kommentierte es weder mit Worten, noch mit Blicken oder mit dem zucken eines Muskels. Vielleicht hatte er ja Recht – vielleicht würde Chena es irgendwann bereuen wenn sie jetzt gehen würde. Aber genauso gut konnte sie es auch nicht tun. Rin hatte so den Verdacht, dass Dyamis Worte Chena wieder zum kochen bringen würde. Und dann wäre sie wahrscheinlich ganz weg. Wollte dieser Rüde das wirklich? Würde Rin nicht mitten in diesem Schlamassel stecken, wäre es wahrscheinlich sehr interessant gewesen diese Unterhaltung weiter zu verfolgen. Aber so? Irgendwie fühlte sie sich, als würde von ihr jetzt verlangt werden, dass sie nun etwas sagte. Um die Situation wieder zu beruhigen. Aber Rin wusste nicht ob sie dazu denn wirklich berufen war. Immerhin kannte sie diese beiden nicht.

Es scheint als würdest du dich von deiner Wut leiten lassen Dyami. In der Hitze des Gefechts fallen viele Worte, die man später bereut, aber es kann oft zu spät sein um sich zu entschuldigen.

Es war nicht ihre Absicht gewesen Dyami zu belehren. Aber irgendwie tat sie es nun doch. Ob Dyami sich das wohl gefallen lassen würde? Aber irgend jemand musste doch objektiv an die Sache herangehen, oder nicht? Und da blieb wohl niemand anderes übrig als Rin. Vielleicht fühlte sich der sensible Rüde nun von ihr hintergangen. Vielleicht auch nicht. Die blütenweiße hätte auch gerne etwas über den Egoismus gesagt den beide ansprachen, aber sie wusste nicht ob sie es denn tatsächlich tun sollte.

Möchtest du bleiben...oder alleine weitergehen? Es ist deine Entscheidung.

Rins Blick ruhte einzig und allein auf Chena. Diese Entscheidung konnte ihr niemand nehmen. Doch wenn sie gehen würde, könnte sie nie wieder umdrehen. Blieb sie allerdings, so konnte sie jederzeit wieder gehen.


[Bei Dyami und Chena - spricht mit beiden]

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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Do Apr 26, 2012 1:00 am

Chena blieb sitzen und rührte sich nicht. Ihre Rute lag ruhig auf den Boden, den Blick hielt sie gesenkt. Erst als sie die Worte Dyamis vernahm hob sie diesen wieder und sah den Rüden an. Sie hatte es tatsächlich geschafft. Sie hatte ihn aus der Reserve gelockt. Jedoch war sie sich noch immer unsicher ob es wirklich das war was sie gewollt hatte. Er war wütend, schmiss mit Argumenten um sich und redete davon, dass er nie mit ihr reisen wollen würde. Warum tat er es dann? Die Weiße merkte, dass er einfach nicht wusste was er sagen sollte und so irgendwelche Wörter aus ihm herausströmten. Sie blieb still. Verblüfft konnte sie beobachten wie der braune Rüde auf Rin zu ging und sich in ihrer Nähe nieder ließ. Misstrauisch beobachtete sie ihn. Hatte er es endlich eingesehen?

Rin begann zu sprechen und maßregelte den Rüden. Anscheinend war auch ihr diese Situation äußerst suspekt. Schließlich war sie eine Außenstehende. Chena saß noch immer an Ort und Stelle und betrachteten die beiden Wölfe. Was hatte Dyami denn? Nun hatte er doch eine Begleitung und wenn Rin ihn nicht wollte war das auch nicht ihr Problem. Schließlich beteuerte er immer, dass er ein erwachsener Wolf war, dann sollte er auch allein zurecht kommen. Sie atmete einmal tief durch und ergriff erst nach längerem Schweigen das Wort.

"Wieso sollte ich mich ändern können und du nicht? Wieso soll ich mich ändern? Ich bin zufrieden mit mir. Du wirst nicht gezwungen in meiner Gesellschaft zu verweilen, also kann es dir egal sein. Kümmer dich lieber um dich und lass mich in Ruhe. Vielleicht findest du erst einmal heraus was du willst, bevor du andere belehren möchtest."

Einen Moment hielt sie inne, stand dann jedoch auf. Sie hob die Rute leicht über den Rücken und blickte die Beiden an. Sie vernahm Rins Worte, nickte ihr nur zu und sah dann zum Waldrand. Mit sanften Schritten ging sie langsam darauf zu. Sie drehte die Ohren zurück und lauschte auf die Geräusche ihrer Umgebung. Aus den Augenwinkeln blickte sie kurz zurück, wandte sich dann aber wieder nach vorn. Während der letzten Minuten war sie einfach nur ruhig geblieben, sie hatte sich absolut nichts anmerken lassen und war nicht weiter auf Dyamis Wut eingegangen.

Du bist so ein sturer Idiot. Sie schnaufte und ging weiter.

Lass mich in Ruhe. Ihre Ohren zuckten und sie kniff die Augen zusammen.

Du bist wirklich unbelehrbar. Willst du jetzt ewig von jedem davon rennen? Ein leises brummen war zu hören.

Ich renne nicht davon. Ich schütze mich und ich schütze sie. Es ist besser für alle. Die Weiße schüttelte sich das Fell und beschleunigte ihren Schritt.

Wenn ich damals genauso gehandelt hätte wie du jetzt, dann wärst du schon lange nicht mehr auf dieser Welt.

Ich bin nicht du und sie sind keine Welpen mehr, die werden auch ohne mich super klar kommen. Jetzt lass mich endlich in Ruhe.

Und du? Ruckartig blieb sie stehen und starrte auf das Gras, welches sich vor ihr ausdehnte.

Leicht gereizt sah sie sich um, ihr Blick heftete sich auf die beiden Artgenossen, welche nun viel kleiner wirkten als zuvor. Unruhig legte sie sie Ohren an. Es war wirklich unerträglich. Irgendwie wusste sie, dass es falsch war zu gehen. Wenn sie jedoch blieb, zeigte sie eine Schwäche, welche sie nie wieder würde löschen können. Sie hätten sie damit gebrochen und das würde sie nie zulassen. Unsicher sah sie sich um und blickte dann auf das Wasser des Sees. Es beruhigte sie etwas. Kleine Wellen trafen auf das Ufer und verschwanden sofort wieder in der großen Masse des Wassers.

Nagut, du hast es so gewollt. Du wirst schon sehen was du davon hast. Was auch immer du dir davon versprichst, es wird nicht eintreten. Langsam machte sie kehrt und ging wieder auf Dyami und Rin zu.

Bis das eintritt, wirst du gemerkt haben was du an ihnen hast.

Oder sie werden endgültig genug von mir haben...

Die Fähe begann zu traben. Bisher war sie noch nicht weit gekommen, so dauerte es nicht lange bis sie wieder in Hörweite der Beiden kam. Einige Meter entfernt blieb sie stehen, sah jedoch einfach an ihren vorbei.

"OK, ihr werdet merken was ihr davon habt."

Sie sah zu Rin. Ihr Plan war also nicht wirklich auf gegangen.
"Möchtest du eigentlich in Gesellschaft verweilen?"

Die Weiße betrachtete die Gelichfarbige, ging dann einige Schritte auf die Beiden zu. Sie stellte sich schräg zu ihnen, sah Dyami nur aus den Augenwinkeln an.

"Du bist ein riesiger Dummkopf..."

Das sprach sie nicht mit Wut oder Aggressivität aus. Eher als wäre es eine Erkenntnis die enthüllt werden müsste. Chena hob den Schwanz wieder an und sah erneut über den See. Sie brauchte nichts und niemanden und das würde sich auch jetzt nicht ändern.


[am See / bei Rin & Dyami / geht weg / hört wieder Khaleios' Stimme / verwirrt / kehrt zu den Beiden zurück / kühl]
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Do Apr 26, 2012 4:47 am

Der Rüde sah von einer Fähe zur anderen. Er konnte sie echt nicht verstehen. Gut dass er keine Fähe war, das wäre viel zu kompliziert für ihn. Dyami spitzte seine Ohren, als Rin anfing zu reden und schüttelte leicht den Kopf. Jetzt will sie ihn etwa noch belehren? Das musste doch jetzt wirklich nicht sein. Er wusste ja wohl, dass er sich gerade von seiner Wut leiten ließ, aber gerade ging es eben nicht anderes. Dennoch sagte er, mit höflicher, freundlicher Stimme:

“Ich weiß, ich weiß, Rin. Und bestimmt werde ich diese Worte in ein paar Tagen, Stunden oder gar Minuten bereuen, aber manchmal kann man sich nicht zurückhalten, du kennst es bestimmt, wenn du einfach wütend bist und dann sagst du eben mal Sachen, die so nicht ganz stimmen und genau die ist gerade bei mir der Fall. Dann sage ich eben so etwas, aber meist wissen die anderen dann, dass ich es nicht so meine. Sie kennen mich und wissen, dass ich so etwas nie richtig ernst meinen würde, verstehst du?“

Er blinzelte einmal und schaute dann die Fähe mit dem blütenweißen Fell an. Sie sah so viel freundlicher aus als Chena, nicht so kalt, nicht so abweisend und in seinen Augen nicht so böse. Sie sah einfach freundlich, hilfsbereit und nett aus. Oder sie war eine begabte Schauspielerin und verdeckte ihr wahres ich. Dyami schaute von beiden Fähen hin und her und ließ dann seinen Blick wieder auf Chena ruhen, weil diese nun angefangen hatte zu sprechen. Da hatte sie natürlich recht, daran hatte er gar nicht gedacht! Er seufzte und schimpfte sich selbst aus, dann erhob er aber dennoch die Stimme:

“Weil du anders bist. Ich weiß, dass du anders bist und war schon immer so. Das ist ein Unterschied. Du warst früher anders und deswegen. Du hast dich geändert und du sollst dich wieder zurück ändern, ehe du es bereust, denn ich wette damit, dass du manchmal gerne wieder so wie früher sein willst. Und du hast recht, ich lasse dich jetzt in Ruhe, aber du wirst es echt bereuen, wenn du jetzt gehst.“

Er schaute Chena mit großen, runden Augen an und wartete auf ihre Reaktion, aber er ahnte was sie tun würde. Als Rin Chena fragte, ob sie gehen wollte, nickte diese nur und machte sich sogleich auf den Weg. Genau das hatte er geahnt. Er wusste dass sie gehen würde, wenn sie nur die Chance hatte, er wusste es einfach! Aber er blieb sitzen und schaute der weißen Fähe zu wie sie ging. Wie sie sich immer weiter von ihm und Rin entfernte und immer kleiner wurde. Sollte sie doch gehen wenn sie es unbedingt wollte, er hätte sie ja doch nicht überreden oder zwingen können. Dennoch spürte er einen traurigen Stich im Herzen und er seufzte erneut leise.
Plötzlich blieb die Fähe aber stehen und drehte um. Dyami spitze die Ohren und wartete darauf was sie nun tun würde. Sie, sie kam also wirklich zurück, das hätte er nicht geglaubt. Sein Herz machte einen kleinen Sprung und er wartete, bis sie bei ihnen war. Als Chena da war und meinte, dass sie sehen würden, was sie davon hätten nickte er nur wortlos und lächelte leicht und als sie zu ihm Dummkopf sagte wurde sein lächeln noch größer und er erwiderte nur:

“Naja, aber jetzt musst du eben noch weiter mit dem Dummkopf leben, aber Rin, mich interessiert es auch, ob du in Gesellschaft leben willst, weil sonst könntest du bestimmt bei uns bleiben, oder Chena?“

Fragend wanderte sein Blick wieder von der einen Fähe zur anderen und er wartete von beiden auf eine Antwort.


[bei Rin und Chena am See, redet, ist traurig dass Chena weg geht, bleibt bei rin, freit sich als sie zurück kommt zeigt es aber nicht]
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Sa Apr 28, 2012 8:37 am

Sie ging. Nickte, und fing an zu laufen. Also hatte sie sich entschieden. Dyami hatte vorhin gemeint, sie würde ihre Entscheidung bereuen. Würde sie das wirklich? Vielleicht. Außerdem hatte er versucht weiter an ihrem Gewissen zu appellieren. Was nicht wirklich etwas geändert hatte. So wie der Rüde sie regelrecht angebettelt hatte, hier zu bleiben musste sie ihm viel bedeuten. Aber er verstand nicht. Lag das darin, dass seine lebensfrohe Art noch nicht gebrochen worden war? Vielleicht. Vielleicht hatte er sie aber auch wiedergefunden. Rin wusste es nicht. Und sie würde es nicht wissen, bevor der Rüde ihr etwas aus seinem Leben erzählte. Vielleicht wusste sie auch dann nicht. Sie neigte ihren Kopf leicht um Dyami anzusehen, und verneinend den Kopf zu schütteln als Chena schon in den Schutz der Bäume getaucht war.

Nein. Ich verstehe, was du meinst. Aber nein. Von Wut lasse ich mich nicht leiten.

Rin wippte den Kopf nach links und rechts, immer noch verneinend. Sie bedauerte, dass sich so viele von ihrer Wut leiten ließen. Das war doch Unsinn. Man machte damit so viel kaputt und vieles konnte man nicht einfach wieder zusammen kleben. Ohne Wut, Neid und Hass wäre die Welt doch viel besser dran, oder? Dann müssten nicht immer wieder Wölfe sterben, die es nicht verdient ' haben. Rin blinzelte stark. Das hatte jetzt nichts zur Sache. Hass, Neid und Wut würden immer auf dieser Welt herrschen. Man konnte sich einbilden, daran etwas zu ändern aber im Endeffekt würde dieses Wunschdenken nie in Erfüllung gehen. Und es würde auch nichts bringen jetzt darüber den Kopf zu zerbrechen und in Depressionen zu verfallen. Dyami ließ sich von Wut beeinflussen und damit war die Sache auch geklärt.

Die blütenweiße Fähe war gerade dabei sich zu erheben und wieder zum See zu schreiten, als eine Stimme sie stoppen ließ. Zuerst drehten sich ihre Ohren nach hinten um die Worte zu vernehmen, dann drehte sich auch ihr Kopf und dann ihr ganzer Körper. Chena! Die leichte Überraschung in ihrem Gesicht wich schnell einem flüchtigen, amüsierten Lächeln als Chenas 'Ihr werdet merken was ihr davon habt' ertönte. Auch, die Tatsache das Dyami einfach grinste als Chena ihn mit 'Dummkopf' betitelte hellte die ganze Situation merklich auf. Jetzt musste Rin nur noch den beiden bestätigen, dass sie mit ihnen reisen würde und die drei würden die allerbesten Freunde werden und alles würde in einem Happyend enden. Mit farbenfrohen Blumen, summenden Bienen und einem Regenbogenland. Natürlich würde nie wieder Streit entstehen und ihre Zukunft würde strahlen...bla, bla, bla. Fließende Ironie war doch etwas schönes. Rin hatte große Bedenken, doch eigentlich stand ihre Entscheidung schon fest.

Ein wenig Abwechslung wird mir bestimmt gut tun, wenn ihr nichts dagegen habt.

Und damit war die Sache dann mehr oder weniger entschieden. Oder?


[Bei Chena und Dyami - spricht mit beiden - überrascht wegen Chena - entschließt sich den beiden zu folgen]

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Mael
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Sa Apr 28, 2012 10:19 am

Das Unterholz des Waldes strich um Maels Flanken. Er fühlte sich geborgen, hier unten. In Sicherheit. Der Wald war seine Heimat, sein Zufluchtsort, seine Festung. Es war kein Rudel – so was gab es bei ihm ja nicht – es war das Gehölz. Mael fühlte sich geborgen, wenn Daisuke um ihn war, aber niemals fühlte er sich machtvoll neben ihn. Dieses Gefühl schuf für ihn nur der Wald, speziell aber das Unterholz. Mael liebte den Geruch von Brombeersträuchern, wilden Erdbeeren und Efeu. Von Fan, Moos und braunen Sträuchern, die piekten, wenn man ihnen zu nahe kam. Ja, das war es, was Mael liebte. Wie er es doch liebte!
Auch in diesem Moment, in dem er da durch das Unterholz schlich kam Sicherheit in ihn auf und sein Selbstbewusstsein stieg automatisch. Zugleich aber schlug auch sein Herz schneller vor Aufregung. Endlich mal eine richtige Jagd! Wie lange war jetzt seine letzte her?! Mael konnte sich nicht mehr erinnern. Da waren zu viele kleine Kaninchen und Mäuse in seinem Gedächtnis, die er hatte jagen müssen, um zu überleben. Mael war zwar nie ein guter Jäger gewesen, aber trotzdem mochte er die Jagd, zumindest, wenn er lange keine richtige mehr selbst erlebt hatte. Noch einen kurzen Moment lang schwebte Mael in diesem Duft des Waldes und der Aufregung, aber nicht lang genug, um völlig betrunken davon zu werden. Als er die Fähe hinter sich schnauben hörte drehte der Rüde den Kopf um. Er sah sie völlig neutral an. Da war keine Liebe, keine Verachtung. Da war nichts. Sie war laut. Ein Problem für Maels und Daisukes Vorhaben und das störte ersteren, aber er sagte nichts. Irgendwie war dieser Beschützerinstinkt verfolgen, so schnell er gekommen war. Die kleinen Pflänzchen in seinem Herzen verdorben.

Endlich blieb Daisuke stehen. Die Wölfe waren nun am Waldrand und Mael konnte einen Blick auf eine kleine Herde von Rehen erhaschen. Ein Männchen mit einem netten Geweih stand zwischen drei weiblichen Rehen und schaute sich um. Dieses Geweih konnte sein Tot bedeuten, dass wusste Mael, aber er dachte nur an Daisuke, als er die Todeswaffe sah. Wenn der Alte dem Rehmännchen in die Quere kam… Nicht auszudenken, was geschehen könnte! Und Mael musste sich dann vermutlich um die fremde Fähe kümmern… äußerst unpassend.
Doch Daisuke hatte einen anderen Plan. Mael sollte das Tier erlegen. Der Silbernen lächelte leicht. Ja, dass wäre echt toll. Ein schönes Reh erlegen, das wäre etwas. Der Rüde beobachtete die eleganten Bewegungen der Rehe, sah ihre Muskeln, ihr seidiges Fell, den schmalen Kopf. Schöne Tiere, wahrlich schöne Tiere. Daisuke erklärte unterdessen, dass er vorhatte, die Rehe auf Mael zuzuschauen beziehungsweise auf einen umgefallen Baumstamm, über den die Rehe würden springen müssen. Genau dann musste Mael hervor schießen und ein Reh erlegen. Das war ein sicherer Plan, aber es gab auch genug Risiken.

“Ich hatte eigentlich gedacht, dass ich mit unserer Freundin die Hatz übernehmen würde. Wir hätten ein geschwächtes Tier ausgegrenzt und zu dir gescheucht, aber ich denke, so wird es auch klappen. Allerdings musst du auf das männliche Reh aufpassen. Ich denke, keiner von uns will heute ausgespießt werden. Ich nehme mal an, dass ein lahmeres Tier auch als letztes springen wird. Ich werde mir also das letzte Reh vornehmen, wenn du keine Einwände hast. Bitte versucht dich zu beeilen, ich weiß nicht, ob ich ein Reh ganz allein auf den Boden drücken kann, wenn man Biss nicht fest genug war.“

antwortete Mael im flüsternden Ton. Der silberne Rüde starrte immer noch auf die Gruppe Rehe, als Daisuke plötzlich das Problem zwischen ihnen ansprach. Überrascht drehte Mael den Kopf zu dem Alten hin. Bevor Daisuke überhaupt seinen letzten Satz beenden konnte fing Mael schon an zu kichern. Er musste sich schon ganz schön zurück halten, um nicht laut los zu prusten.

“Tut mir leid, ich wollte nicht laut sein, aber es ist schon sehr amüsant für mich, dass du denkst, ich hätte soeben die Liebe meines Lebens kennen gelernt. Um ehrlich zu sein war ich gedanklich so abwesend, als sie da war, dass ich nicht einmal ihren Namen mitbekommen habe. Ich hatte nie die Absicht mit ihr etwas anzufangen oder so. Ich kenne sie ja nicht einmal! Also, keine Sorge, Daisuke, du musst nicht eifersüchtig sein.“

hauchte Mael scherzhaft. Er war näher an Daisuke heran gerückt, damit nur er seine Worte hören konnte. Diese Fremde musste ja nicht wissen, was er da sagte. Mael lächelte seinem Weggefährten noch freundlich zu, bevor er sich wieder der Jagd zuwandte. Bald würde es los gehen!


[bei Tária und Daisuke | denkt nach und beobachtet Rehe | redet mit Daisuke | muss kichern | erklärt sich]


@Tária: Du machst deinen Job als Prinzesschen so gut *-*
Macht total Spaß deine Posts zu lesen (:
@Opi: Erster Satz von deinem Post gelesen -> Head meets table xD
Was haben wir nur für zwei dumme Wölfe ;D

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Chena
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Di Mai 01, 2012 1:21 am

Chena hielt den Blick auf das helle Wasser gerichtet. Der Wind ließ kleine Wellen entstehen, welche immer wieder auf das Ufer trafen. Am anderen Ende des riesigen Sees konnte sie nur einige Baumkronen erkennen. Einige Seevögel hatten sich auf dem Wasser niedergelassen. Die warmen Sonnenstrahlen reflektierten auf der Wasseroberfläche. Die Weiße seufzte. Hier wirkte alles so ruhig, so als müsste es so sein.
Dyami sprach und fragte Rin dann auch ob sie mitziehen wolle. Chena wandt die Ohren und blickte Beide über die Schulter hinweg an.

"Dyami? Übertreib es nicht..."

Ruhig sah sie wieder auf das Wasser hinaus. Langsam setzte sie sich in Bewegung, bis die Pfoten vom Wasser umspült wurden. Das Wasser kühlte deutlich. Sie senkte den Kopf und nahm ein paar kräftige Schlücke. Im Hintergrund konnte sie Rins Worte hören. Diese schien tatsächlich auf ihre Gesellschaft aus zu sein. Chena rührte sich nicht.

Das habe ich jetzt davon. Jetzt sind es schon Zwei. Wo soll das noch hinführen?

Mit gesenktem Kopf, die Schnauze kurz über der Wasseroberfläche, beobachtete sie einige Fische. Diese kleinen Wesen umschwammen ihre Pfoten als wären es Wurzeln. Wenn sie gewusst hätten wer vor ihnen stand, hätten sie sofort das Weite gesucht.
Sie hob den Kopf, schüttelte sich und trat wieder ans Ufer zurück. Mit trabenden Bewegungen kam sie kurz vor den Artgenossen zu stehen. Ihre Rute wurde leicht über den Rücken getragen.

"Und was gedenkt ihr nun zu tun? Ich führ meinen Teil hatte nicht vor hier Wurzeln zu schlagen."


[am See / trinkt / beobachtet Fische / bei Rin & Dyami]
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Dyami
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Di Mai 01, 2012 6:52 am

Der Rüde nickte leicht, anerkennend, so etwas hörte man selten, ein Wolf, der sich nicht von seiner Wut leiten ließ. Die meisten waren anders und auch er selbst, dass musste er zugeben, was ab und zu so, aber auch nur, wenn man ihn bis zum letzten Punkt reizte, was eben der Fall gewesen war. Aber auf die Worte der Fähe entgegnete er nichts. Lieber lauschte er jetzt erst mal Chenas Worten. In interessierte es brennend, warum sie zurück gekommen war, aber er fragte lieber vorerst nicht, dass würde er sich für später auf heben, wenn die Lage nicht mehr so heikel war. Als Chena meinte, dass er es nicht übertreiben sollte, lächelte er, nahm aber ihre Worte nickend zur Kenntnis.

“Okay, okay, es tut mir leid, aber mein Angebot lass ich stehen.“

Der Rüde schüttelte den Kopf und drehte ihn dann zu Rin, die gesagt hatte, dass sie mitkommen wolle. Zwar hatte sie es nicht direkt gesagt, aber eben indirekt! Erfreut lachte er leise auf. Jetzt waren sie schon drei. Das wird ja immer besser. Je mehr Wölfe zusammen waren, desto wohler fühlte sich Dyami, außerdem musste er sich dann nicht immer alleine Chena Gezicke anhören.

“Rin, das freut mich und Chena findet es bestimmt auch gut, oder Chena? Ich mein, jetzt sind wir schon drei und dann wird alles viel mehr Spaß machen!“

Ja, er freute sich, dass sie jetzt drei waren und das konnte er auch nicht verbergen, aber warum auch? Warum sollte er es verbergen, wenn er sich freute? Das konnte doch nur positiv sein, oder nicht? Auf Chenas Worte schaute er hoch und überlegte kurz:

“Hmm, vielleicht essen wir erst mal was und dann ziehen wir weiter. Wurzeln schlagen werden wir hier aber nicht, oder wie seht ihr das?“

Fragend schaute er beide Fähen an. Er hatte zumindest Hunger, aber wenn sie beide weiter wollten, würde auch er jetzt sofort weiter gehen. Dyami lief genau wie Chena zum Wasser, ging aber ein bisschen weiter rein und trank erst gierig ein paar Schlucke, ehe er sich mit einem leisen zufriedenen Seufzen hinlegte. Sachte schwappte das Wasser über sein Fell und er spürte, wie es seine trockene Haut angenehm kühlte. Durch ein Zucken seiner Ohren gab er den beiden Fähen zu verstehen, dass er trotzdem zu hören würde und jeder Zeit bereit sein würde, damit sie weiter reisen könnten.


[bei Rin und Chena am See, redet, geht zum Wasser, legt sich rein, wartet]
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Rin
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   So Mai 13, 2012 7:45 am

Was hatte sie da eigentlich getan?! Hätte Rin Hände statt Pfoten gehabt, hätte sie sich nun gegen die Stirn gehauen. Sie hatte sich doch selbst gesagt, dass sie anderen nicht mehr so schnell vertrauen würde – und jetzt? Jetzt würde sie wohl oder übel in Gesellschaft der anderen bleiben müssen. Nicht, dass das jetzt ein Weltuntergang wäre, aber Rin kannte die beiden immer noch kein Stück. Was, wenn das ganze immer noch eine Falle wäre? Dann aber musste die blütenweiße Fähe zugeben, dass Chena und Dyami bessere Schauspieler waren als man dachte. Aber eigentlich sagte Rins Herz, dass die beiden nicht gefährlich waren. Bloß ihr Kopf stellte sich ihrem Herz in den Weg und verschloss das „Vertrauen“ welches man normalerweise zu seinen Reisegefährten pflegte. Aber nun gut. Rins Kopf hatte alles Grund dazu. Vertrauen brauchte seine Zeit. In was bin ich da nur hineingeraten?

Die blütenweiße betrachtete kurz wie Chena ins Wasser hineinglitt, ehe Dyami mit einem Auflachen ihre Aufmerksamkeit zurückgewann. Er freute sich darauf nun zu dritt zu reisen. Rin war sich nicht sicher ob sie sich auch so freuen konnte, aber man konnte nie wissen was passieren würde. Chena war in der Zwischenzeit wieder herangetretten und fragte nach weiteren Plänen. Rin hob ihren Kopf und suchte im Himmel nach der Sonne. Sie hatten ihren Höhepunkt schon überschritten und bald würde es Abend werden. Wäre es wirklich noch klug weiterzureisen? Immerhin würden sie nicht weit kommen.

Es wird bald Abend. Ich wäre dafür, dass wir diese Nacht hierbleiben, morgen früh versuchen Essen aufzutreiben und dann weiterreisen.

Hier hatte zwar niemand Rin zur Alpha gekürt, aber sie fande ihre Idee am sinnvollsten. Abwechselt schaute sie zu den beiden andere – würde jemand Einwände haben?

[Bei Dyami und Chena – spricht mit beiden – erwähnt das es BALD ABEND WIRD]

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Chena
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Di Mai 22, 2012 3:31 am

Die weiße Fähe brtachtete die anderen beiden. Dyami fand es anscheinend sehr toll nun mit zwei Fähen unterwegs zu sein. Chena schätze ihn nicht als Weiberhelden ein, also musste das andere Gründe haben. Als der Rüde sie dann Frage ob sie sich auch darüber freute, antwortet Chena sehr sarkastisch:

"Aber natürlich... Ich kann mir nichts besseres vorstellen."

Mit einem gelangweilten Gähnen entfernte sie sich etwas weiter und legte sich auf den Boden, den Schwanz legte sie neben den Bauch. Hier lag sie nun also. Mit zwei völlig Fremden. Einen Rüden der ein totaler Kindskopf war und einer Fähe die sie bisher nicht wirklich einschätzen konnte. Womit hatte sie das nur verdient? Sie schnaubte und richtete die Ohren nach vorn. Dyami meinte das sie nach beute ausschau halten sollten. Schlechte Idee. Nach dem Aufstand des Rüdens vorhin war sicherlich sämtliche Beute im Umkreis von zehn Kilometert auf und davon. Wenn sie jetzt etwas fanden, dann vielleicht den hinterlassenen Dreck der Tiere. Chena konnte es sich nicht verkneifen den Rüden anzustacheln.

"Du glaubst doch nicht wirklich das sich ncoh ein Beutetier in der Umgebung zeigt, nachdem du gejault hast wie ein kleiner Welpe?"

Sie schloss für einen moment die Augen, um sie wieder zu öffnen als rin zu sprechen begann. Die Fähe klang schon schlauer,auch wenn ihr der Plan der Weißen nicht wirklich zusagte. Chena hob den Blick zum Himmel. Die Sonne war tatsächlich schon viel weiter gezogen. Erst jetzt viel ihr auf wie viele Stunden schon vergangen sein mussten. Bald würde sich der Himmel dunkel färben und der Mond würde die Nahct erhellen. Ein kurzen kurzen, stillen Blick warf sie auf die Artgenossen, bevor sie sich auf die Vorderbeine erhob.

"Angst im Dunkeln?"

Ihre Schnurrhaare zuckten aufgeregt.

"Ich für meinen Teil, werde hier bestimmt nicht auf dem Präsitierteller übernachten."

Mit einem Satz war sie aufgesprungen udn trabte nun elegant, sie war nun einmal eine schlanke Fähe, in Richtung der Baumkronen. Wenn sie schon hier nächtigen musste, dann im Schutz der Bäume. Schließlich wusste niemand wer sich hier noch alles rumtrieb. Und so wirklich vertrauen konnte sie den Beiden sowieso nicht. Es würde seit langem die erste Nacht in Gesellschaft werden. Beim Gedanken daran erschauderte es die Fähe. Sie blieb kurz stehen, sah zurück und hielt auf eine große Eiche zu. An ihrem mächtigen Stamm angelang schnüffelte sie einen Moment, kratze am Holz und legte sich dann, den Rücken zum Stamm, zwischen zwei der großen Wurzeln.

Was soll das alles bloß? Wenn es soetwas wie ein Schicksal gibt, dann verstehe ich meines nicht... Jetzt lasse ich mir schon von Anderen sagen was ich zu tun und zu lassen habe...

Die junge Fähe vertsand sich mittlerweile selbst nicht mehr. Sie wollte weg, ganz weit weg, doch irgendetwas hielt sie bei diesen Wölfen. Es war wirklich mehr als seltsam.


[am See / bei Rin & Dyami / legt sich Abseits unter einer Eiche hin / veriwrrt über sich selbst]
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Dyami
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Do Mai 24, 2012 6:46 am

Nein, nein, nein, nein und nochmal nein! Das durfte doch nicht sein. Konnte sich diese dumme, weiße Fähe mit dem Namen Chena nicht einmal freuen?! Schon allein an ihrer Stimme merkte er, das sie sich ganz und gar nicht freute, dazu musste er sie noch nicht einmal anschauen. Er schüttelte frustrierte den Kopf und raunte dann Chena zu:

“Musst du so unhöflich sein?! Das ist gemein gegenüber Rin. Und mir egal, was du jetzt sagen wirst, ich finde es einfach unerhört! Kannst dir ruhig über mich lustig machen, aber so ist es. Es ist gemein!“

ER schaute sie finster an und blickte in den Himmel. Hell, klar, und doch mit nahender Dunkelheit. Es war schön, wunderschön, unberührt, friedlich. Ein Glitzern stahl sich in die Augen des Rüdens, als er den Himmel betrachtete und er lächelte. Doch dieses Lächeln verschwand augenblicklich bei Chenas nächsten Worten:

“Ja und? Es kann immer noch was da sein. Und schließlich ist es ja nicht meine Schuld. Du bist daran schuld. Du hättest mich ja nicht so strapazieren müssen!“

Er knurrte leise vor sich hin und kauerte sich dann auf den Boden. Zustimmend nickte er über Rins Worte und blickte dann Chena wieder finster an, als diese sich über Rin lustig zu machen schien.

“Chena! Höre auf, das ist gemein!“

Der Rüde sprang aus und sträubte sein Fell, ehe er die Fähe betrachtete. Diese machte sich auf den Weg zu den Bäumen und sprang sogleich auch auf einen. Dyami schüttelte den Kopf und schaute Rin an.

“Tut mir leid. Ihr Verhalten ist gemein. Sber vielleicht hat sie Recht und wir sollten auhc Schutz unter den Bäumen suchen?“

Fragend blickte er die andere Fähe an und wartete schweigend auf ihre Antwort.


[Rin und Chena am See- spricht , ist sauer, fragt]


Zuletzt von Dyami am Di Mai 29, 2012 6:11 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Tária
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Sa Mai 26, 2012 1:47 am

Tária war von Natur aus schon immer etwas ungeduldig gewesen.
Das zeigte sich besonders jetzt, da sie die ganze Zeit, entweder durch Langeweile oder platzender Neugier (man kann sich entscheiden), mit ihrem Kopf umher wippte und mit ihren Pfoten die feine Erde siebte.
Es wäre selbst den höflichsten der feinfühligen Wölfe gegen den Strich gegangen, wenn man solch eine Begleitung bei sich hätte.
Tária sprengte all je dagewesene Geduld - und Höflichkeitsstruktur. Und dies machte sie mit außerordentlicher Sicherheit und Freude.

Sie beobachtete ihre beiden Weggefährten und begutachtete ihre Bewegung und Handlungen.
Mael und Daisuke schienen erfahren zu sein, gezeichnet von der gefährlichen und alles verlangenden Natur. Robust gegen jede plötzliche Gefahr, die mit ihren Krallen im naheliegenden Gebüsch lauern könnte. Tária musste eingestehen, dass sie das beeindruckte.
Und sie hätte keine andere Gelegenheit besser wählen können, als diese, die beiden Rüden kennengelernt zu haben. Selbstverständlich versuchte die Fähe hierbei so viele negative Aspekte wie nur möglich auszublenden und lieber ihre gesicherte Existenz im Auge zu behalten.

Überrascht von der plötzlich aufkeimenden Freude in ihrem Herzen ging Tária sogleich einen Schritt vor und atmete in einer recht pathetisch wirkenden Pose die frische Luft ein.
Die zwei Rüden waren sicherlich etwas weiter gekrochen, um ihre … Jagd … zu planen.
Wie schön das Leben seien kann!
Tária versuchte einen geeigneten Standplatz zu finden, von dem aus sie das Geschehen beobachten konnte.
Die Fähe schluckte bei dem Gedanken auch nur in die Nähe des ausgewachsenen Hirsches zu geraten. Er wäre sicherlich nicht an Tárias Hüftschwung interessiert, geschweige denn von irgendetwas anderem, was die naive Fähe zu bieten hatte.
Dumm, wirklich dumm mussten diese Tiere sein.
Aber man kann sich es bekanntlich nicht aussuchen als was man das Licht der Welt entdeckt. Dennoch war die vermeintliche Vorstellung hilflos an einem Geweih zu baumeln, wenig beruhigenden. Und selbst Tária könnte es nicht ertragen, das Versagen eines Rüden zu beobachten. Verschwendung von süßem Aussehen …

Gespannt und aufgeregt, ließ sich Tária hinter einem Gebüsch nieder, jedoch weiterhin bestrebt, kein einziges Detail des Schauspiels zu verpassen.
Ja es wäre eine verdammte Lüge zu behaupten das die Fähe etwas von ihrer Ungeduld eingebüßt hatte. Im nervigen Gegenteil, hob sie abermals gehässig den Kopf und riss impulsiv ganze Grasbüschel unter ihren Pfoten heraus.
Ihr währendes Lächeln vermochte nicht zu verschwinden. Als wäre sie selbst an der Jagd beteiligt, fühlte sie ihre cholerische Aufregung (Obwohl das im größten Teil daran lag, dass sie es hätte nicht ertragen können, wenn Daisuke und Mael mit leeren Pfoten zurück gekommen wären)
Wäre in dieser Situation ein halbwegs vernünftiger Wolf in der Nähe gewesen und hätte Tária gefragt, warum sie so dermaßen überhitzt der Jagd entgegenfieberte, obwohl sie doch gar nicht ihre Pfoten im Verdienst integrieren würde, hätte Tária geladen geantwortet, dass es sich bei ihrer Tätigkeit um überaus anstrengendes und kosmisch unbegrenztem Glückwünschen handelte.

Doch Tárias Lächeln erkaltete, wie eine in Eis eingeschlossene Rose, als sie an Daisukes Worte dachte.
„ … oder du musst damit leben die Reste ab zu nagen.“

Die Fähe schnaubte. Sie konnte doch einfach nicht jag..e ...n …

Tária blickte auf die Erde. Ein spitzer Schmerz durchfuhr ihren Körper und spannte feurige Spinnennetze im Bereich ihrer kleinen Pfoten. Sie zuckte augenblicklich zurück.
Unter dem Gras befanden sich spitze Steinchen, die man vielleicht hätte einatmen können. Das Gebüsch besaß jedoch große Dornen an den Zeigen, die mit ihrer Schärfe nicht zu unterschätzen waren. Sicherlich hatte Tária ihre Pfote stolz auf einen ohnehin schon zerdrückten Zweig gelagert. Ihre Pfote sog sich rasant schnell mit ihrem eigenen Blut voll.

„Ihhhiihiih!“, kreischte Tária und versuchte Augenblicklich wieder ihre Schnauze zu halten, damit sie niemanden aufschreckte. Ein kurzer Blick in Richtung der Rehherde genügte und sie seufzte erleichtert, als diese noch da stand wo sie zu stehen hatte. Wenigstens diesmal war die Fähe nicht zu laut gewesen. Sie duckte sich und musterte ihre rote Pfote.
Lieber Himmel!, es war nun wahrlich keine große Verletzung, sogar einem Welpen hätte dies passieren können. Doch man brauchte Tária nicht lange kennen, um zu begreifen, dass die störrische Fähe dies als eine wahrhafte Kriegsverletzung ansah.

„Oh, Baby. Ganz ruhig ...“ Tária versuchte sich selbst zu beruhigen und schleckte ihre Pfote ab.
Wenigstens hatte sie jetzt eine zwar etwas lächerliche Ausrede, warum sie den Rüden bei ihrem Jagdzug nicht geholfen hatte, aber wenn man sich mit Tária einlässt, muss man auch mit ihrer jungen, zu platzen drohenden Naivität rechnen.
Die Fähe hatte sich zwar schon erklärt, dass sie sich ausnahmsweise (haha!) mal nicht der Jagd widmen würde, aber es kann sicherlich nicht schaden eine kleine praktische Notlüge zu erfinden, für all die Wölfe, die es wieder einmal wagen würden Tária als faul zu bezeichnen.
Ja sicherlich.
Tária kam sich zwar schon ziemlich dämlich vor, alleine mit einer Jahrhunderts – Verletzung und mit dem sturem Blick zur Herde einfach unbewegt dazusitzen.
Aber eine Tária muss tun, was eine Tária nun einmal tun muss – Gutes Aussehen hatte bei dieser Fähe einfach höchste Prioritäten ...


[Bei Mael und Daisuke – Benimmt sich sehr ungeduldig – Ist gespannt – Versteckt sich hinter Gebüsch - „Verletzt“ sich an der Pfote – Beobachtet das weitere Geschehen]
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Daisuke
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Mo Mai 28, 2012 9:27 am

Daisuke sah ihn nun ein wenig erstaunt an. Nicht einmal wegen der Tatsache das der jüngere ihm keine Hatz mehr zu traute. Das einzige was man sein musste war, kurzzeitig schnell genug sein und vor allem jedoch laut auffällig und bedrohlich. Etwas das er der Prinzessin hinten kaum zu trauen würde. Also war es wichtiger das die beiden sich auf die Jagd konzentrieren. Doch das Gespräch war grade wesentlich wichtiger. Er wollte diese Prinzessin also nicht zu seiner festen Gefährtin machen. Irgendwie beruhigte es den griesgrämigen alten Rüden etwas. Wie hatten die beiden nur so sehr an einander vorbei reden können? Nun sie waren Rüden da war es wahrscheinlich kein wunder.

Nun...das ist wirklich beruhigend, Mael..mehr als beruhigend. Aber..es sind Fähen. Fähen sind kompliziert und schwer zu verstehen. Sie sind noch schlimmer als meine Rätsel. Und diese...Tária scheint ein ziemlich ausgereiftes Exemplar der Spezies Fähe zu sein. Es gibt selten Fähen die unkompliziert sind.

Er endete mit einem seufzen und begann grade an seine verstorbene Partnerin zu denken. Sie war unkompliziert gewesen. Weiblich und dennoch sehr kämpferisch. Kein Stück wie diese Prinzessin die jetzt scheinbar eine weile mit ihnen herum ziehen würde. Er mochte sie nicht sonderlich, vor allem weil sie immer so..so übertrieben. Er würde jedoch scheinbar erst einmal damit klar kommen müssen. Kurz sah er noch einmal zu Mael. Daisuke war froh das sie beiden das jetzt scheinbar geklärt hatten.
Dann hörte er Tária wie sie sich laut vor etwas ekelte. Kurz konnte Daisuke ein knurren und auch angelegte Ohren nicht unterdrücken. Sie wollte scheinbar mit aller Gewalt alles ruinieren. Und wenn die helle Fähe so weiter machte dann würde sie es schaffen, noch bevor ihre Mägen gefüllt waren. Notgedrungen würde seine Standpauke warten müssen bis sie ihre Jagd beendet hatten. Also wanderte sein Blick wieder nach vorne zu den Rehen auf der Wiese.

Solche Fähen wie sie..sind wie Flöhe...ich werde mich jetzt auf den Weg machen..bis ich da bin solltest du aber schon bei dem Stamm sein

Für ihn war das Gespräch erst einmal beendet, denn er hatte Hunger..endlich mal wieder etwas anderes als Kaninchen zu fressen und sich wirklich Satt zu futtern. Schließlich hatten die beiden sich immer alles geteilt. Egal wie kein die Beute war, immer so das sie beide gut bei Kräften waren. Und er traute Mael durch aus zu ein Reh zu reißen. Er selbst würde dabei so gut wie es ihm möglich war und vor allem so schnell wie es ihm möglich war zu ihm laufen. Ohne dabei den ärger des Platzhirsches auf sich zu ziehen. Denn große Lust auf seinem Geweih zu hängen hatte der alte wahrlich nicht. Noch ein kurzes nicken und schon begann Daisuke sich schnell und lautlos um die Wiese herum zu begeben. Darauf achtend das er keinen Ton von sich gab und kein Geräusch machte. Genauso wie er erst noch auf den Wind achtete, denn er wollte ja nicht das die Beute seinen Geruch zu früh wahr nahm.

Eine gefühlte Ewigkeit dauerte es bis er schließlich an der Position angelangt war auf der er sein sollte. Ob Mael schon dort war wo er sein sollte? Sein Blick huschte zu der Stelle wo die Rehe in den Wald verschwinden würden und wo Mael wartete.
' Einen Augenblick noch. Geduld Daisuke,alter Junge. Noch einen Augenblick..atme tief durch und gönne dir die ruhe. Sonst bist du bald nicht mehr als Dreck unter ihren Hufen....'
Noch einmal atmete er tief ein und aus. Bevor schließlich leicht nickte. Zu erst hatte er Befehle geben wollen und drehte sich während er Luft zum reden holte um. Nur um fest zu stellen das er ja alleine hier her gekommen war. Kurz schüttelte er den Kopf über seine Vergesslichkeit. Nur um sich dann wieder der Gruppe Beutetiere zu zuwenden.

Aufgepasst Mael, jetzt geht’s los...

sagte er schließlich sehr leise.Mit zum zerreißen angespannten Muskeln heulte er schließlich auf. Auch nur um dann ein wenig zu Husten, denn er hatte sich mühe gegeben wirklich furchteinflößend zu klingen. Natürlich war die Gruppe sofort wachsam und hatte aufgesehen. Knurrend machte Daisuke so viel Krach im Wald wie es ihm nur möglich war. Es gelang dem alten Rüden erschreckend gut alleine die Rehe auf zu schrecken. Als diese dann schließlich in die Richtung von Mael davon stob setzte der alte Rüde zur Verfolgung an. So schnell wie es ihm möglich war hetzte er hinter den Rehen her. Darauf achtend das der Platzhirsch vorne weg stob so wie es geplant war. Knurrend und Fänge fletschend versuchte er so gut es ging mit ihnen mit zu halten. Sie schnell voran zu treiben bis er schließlich auf der Hälfte der Lichtung schwer atmend stehen blieb. Sie waren aufgescheucht liefen direkt auf den Baumstamm zu und sprangen auch darüber. So wie es geplant war.
Natürlich erst die Gesunden und starken Tiere das letzte Reh war verletzt und scheinbar schon älter. Genauso wie Daisuke selbst es war. Während der alte Rüde schwer atmend und hechelnd auf der Lichtung stand.

Einmal und nie wieder ..

brachte er schwer atmend hervor. Nur um dann schließlich nach einem kurzen Verschnaufen so schnell es ihm möglich war zu Mael und dem hoffentlich gerissenen Beutetier zu laufen. Er war eindeutig doch zu alt für so etwas – selbst wenn er es sich nur in diesem Moment gestehen konnte. Würde die Jagd erst einmal vorbei sein und das zittern aus seinen Beinen verschwinden, würde er wieder alles abstreiten. Doch erst einmal war es wichtig Mael zu unterstützen.


[bei Mael | hört Tária | schleicht sich um die Lichtung herum | hetzt die Rehe ]
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Rin
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Mi Mai 30, 2012 4:30 am

Wie bei einem Forschungsprojekt, saß die blütenweiße Fähe in der Nähe von Dyami und Chena und beobachtete deren Unterhaltung. Chena erklärte, dass ihre Nahrungssuche unter einem schlechten Stern stand, da Dyami alle verscheucht haben sollte. Dieser verteidigte sich darauf und warf der Fähe vor, dass sie ihn dazu gebracht hätte. Interessant, wer hier wem alles die Schuld zuschob. Allerdings wurde Rin nicht ganz schlau aus Dyami. Einerseits hatte er mehr oder weniger Chena angefleht dazubleiben und andererseits regte sich der Rüde nur über sie auf. Hmhm...merkwürdiger Rüde. Wobei das nun keine negative Beurteilung, sondern einfach eine neutrale Feststellung war bei der wohl keiner das Gegenteil beweisen würde. Zumal das auch keiner können würde, ehe Rin ihre Meinung aussprach. Aber nun gut, jetzt galt es sich eher darauf zu konzentrieren das Dyami gerade versuchte die blütenweiße Fähe zu verteidigen, weil die schneeweiße einen spöttischen Kommentar abgegeben hatte. Rin konnte ein leichtes Grinsen nicht unterdrücken.

Eher Angst vor übermüdeten und dadurch noch gereizteren Reisegefährten.

Dyami hingegen betitelte Chena als gemein und seine Körperhaltung geriet abermals außer Kontrolle. Er war anscheinend ein sehr emotionaler Wolf, wie Rin das beurteilen konnte. Das könnte eventuell noch anstrengend werden, aber immerhin schien er kein allzu großer Dickkopf zu sein. Das war von Vorteil.

Keine Sorge, damit komme ich gut zurecht. Aber ja, sie hat Recht. Ich gehe mir dann mal einen bequemen Schlafplatz sichern.

Mit einem kleinen, zuversichtlichen Lächeln musterte sie den Rüden, ehe sie sich auf ihre vier Pfoten erhob, ihren Körper streckte und dann Richtung Wald trabte. Relativ schnell erreichte sie die andere Fähe, welche es sich unter einer großen Eiche gemütlich machte. Die mächtigen Wurzeln boten vermutlich genug Platz für alle drei Wölfe aber Rin bezweifelte stark das Chena es gut heißen würde, wenn Dyami und Rin sich an den anderen Seiten des Baumes postierten. Deshalb wählte sie den Baum, der der Eiche – und damit auch Chena – gegenüberstand. Eine weitere Eiche. Die blütenweiße legte sich hin, hielt aber ihren Kopf noch erhoben um das weitere Geschehen zu betrachten. Immerhin war noch nicht Abend und die Stille würde wohl irgendwann von einem Gespräch abgelöst werden – oder auch nicht.


[Bei Dyami & Chena – im Waldrand/ nähe See – legt sich an den gegenüberliegenden Baum Chenas]

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