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Kapitel 1: Neue Welt

Die Götter - Hi, Mizu, Kaze und Tsuchi - waren sich einig: Alleine konnten und würden sie die Welt nicht retten. So, wie früher sie die Außerwählten waren, so wählten auch sie Wölfe aus, die die Welt retten könnten. Doch würden sie die Welt wirklich retten? Oder sie diesmal endgültig von der Klippe stoßen?

..Wetter..

Frisch. Kühler Wind. Wenige Wolken.
Tageszeit: Früher morgen.


Die Sonne ist aufgegangen - doch noch ist von ihrer Wärme nicht viel zu spüren. Ein frischer Wind weht und einige Wolken sind am Himmel zu entdecken. Dennoch verspricht es ein heißer Tag zu werden.

..Team..




..Forum eröffnet..

Am 4.08.2011

..Zitat des Weltretters: Tária..

'Es gab für Tária nur zwei Entscheidungen: Ihre oder die falsche … '

..Aufnahmestopp..

Nicht aktiv
Feuer & Erd Wölfe werden gerne gesehen

..Gesuche..

Der Frühling & Der Winter

..Hi - Feuerelement..

Tária ♀


..Mizu - Wasserelement..

Chena ♀
Mael ♂
Tsuki ♀
Kaala ♀
Chihiro ♀
Barid ♂

..Tsuchi - Erdelement..

Cheshire ♂
Daisuke ♂



..Kaze - Windelement..

Rin ♀
Dyami ♂
(Mai ♀)
Nuutaq ♂



5 ♂ / 6 (7) ♀

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 Kapitel 1: Neue Welt

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Mael
Sohn des Wassers
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   So Jun 03, 2012 2:53 am

Mael wunderte sich nicht, als Daisuke ihn so überrascht ansah. Er hatte damit gerechnet. Da war nun also das Problem, welches zwischen den Zweien so seltsam unsichtbar geschwebt hatte. Mael musste zugeben, dass er es ausgesprochen niedlich fand, wie Daisuke sich Gedanken über Fähen machte. Irgendwo war er vielleicht doch mehr Vater als Freund. Wobei Mael nie gehört hatte, dass ein Vater sich Sorgen um seinen Sohn machte, wegen dessen weiblichen Gefährten.
Glücklicherweise hatten die zwei Rüden ihr Problem gelöst, bevor es zu sehr zu einem Streit ausarten konnte und so war es Mael möglich sich auf die bevorstehende Jagd zu konzentrieren. Nur kurz erwähnte Daisuke noch, dass Fähen durchaus kompliziert sein konnten und der jüngere Rüde musste grinsen, als sein älterer Gefährte erwähnte, welches Rätsel diese „Tária“ – wie er sie nannte – doch aufwarf. Mael konnte nicht anders, er musste einmal kurz zurück blicken, um sich dieses seltsame weibliche Lebewesen erneut anzusehen. Er konnte nicht sagen, ob er sie hübsch fand. Er wusste ja nicht einmal, wonach er überhaupt Ausschau halten sollte, bei diesem Thema. Mael hatte nie eine Fähe kennen gelernt, bei der er sich mehr als nur eine flüchtige Bekanntschaft gewünscht hatte. Und diese Unwissenheit, was seine Wünsche in Sachen Fähen anging führte wohl dazu, dass er nicht recht auf Tàrias Charme anspringen wollte. Mael hatte aber auch gar kein Interesse daran, sich eine Frau an seiner Seite zuzulegen. Daisuke füllte sein Leben voll aus, wenn auch nicht als große Liebe, sondern als wunderbarer Freund. Und Maels Beschützerinstinkt sagte ihm, dass er sich noch länger als Daisukes Fersen würde haften müssen, weil der Alte sonst eventuell gar nicht mehr fähig war zu laufen und auf ewig mit seinen toten Ahnen würde jagen müssen.
Mael beobachtete noch kurz, wie Tária immer ungeduldiger zu werden schien, und sich schließlich mit einem lauten Aufschrei vor etwas ekelte, bevor er sich erneut zu Daisuke drehte, welcher abermals seine Meinung gegenüber der Fremden offen kundtat und dann erklärte, dass er nun gehen würde. Mael tat dies mit einem ernsten Nicken ab, doch innerlich brannte er vor Vorfreude. Endlich wieder richtig jagen!
Wie lange war das nun her? Es kam ihm so vor, als wäre eine Ewigkeit vergangen, seitdem er das letzte Mal ein Reh gerissen hatte. Er konnte sich nicht einmal richtig daran erinnern.

Bevor Mael sich näher an die Lichtung heran wagte, um Daisuke zu beobachten, schlich er zu Tária. Er konnte sie ja nicht einfach so außen vor lassen. Außerdem hatte sie irgendetwas angestellt, sonst hätte sie ja wohl kaum so geschrien. Mael musste nur kurz auf ihre Pfoten blicken, um zu erkennen was los war. Scheinbar hatte sie sich irgendwie geschnitten. Ein bisschen Blut war auf den Boden getropft und strömte einen leichten, anziehenden Duft aus. Der silbern-graue Rüde sah er noch fremden Fähe vor ihm in die Augen:

“Ich kann zwar die Wunde nicht sehen, aber es scheint mir, als hättest du nicht viel Blut verloren. Solange du sie nicht dreckig werden lässt dürfte nichts Schlimmes passieren. Ich habe einiges über Kräuter und Wunden gelernt. Im Notfall kann ich dir helfen.“

Mael lächelte die Fähe noch einmal knapp und recht ausdruckslos an, bevor er sich umdrehte und durch das Unterholz an die frische Luft kroch, doch nicht zu weit. Er hielt sich immer noch geschützt zwischen Fahn, Blättern und kleinen Büschen, die ihn in die Seite mit ihren Dornen piekten. Nicht lange musste der junge Rüden warten, da galoppierte auch schon die Rehgruppe los. Aus ihren Augen schrie die Panik und ein kalter Schauder lief Mael den Rücken hinab. Gleich. Gleich. Gleich.
Je näher die Rehe kamen, desto ungeduldiger wurde der silbern-graue Rüde. Er trat immer wieder mit den Hinterpfoten auf, wie man es sonst nur bei Katzen sah, kurz vor dem Sprung. Seine Muskeln zitterten vor Anspannung, seine Augen waren einfach nur auf seine Beute gerichtet.
Mael bemerkte nicht, dass Daisuke stehen geblieben war. Dafür hatte er keine Augen übrig. Es war nicht schwer, das Opfer unter den Rehen auszumachen, welches gleich nicht mehr atmen würde. Es war ein älteres Reh, welches sich scheinbar eine kleine Verletzung am Hinterbein zugezogen hatte, die dazu führte, dass es langsamer lief und ab und an kurz stolperte.
Ein Lächeln huschte über Maels Lefzen. Endlich sprangen die ersten Rehe über den Baumstamm und schließlich versuchte sich auch das verletzte Tier daran, doch stattdessen blieb es mit den Hinterhufen daran hängen und stürzte. Das war ein Todesurteil, doch gleichzeitig auch eine Chance für das Tier, denn dieser Sturz überraschte Mael sosehr, dass er für zwei Sekunden einfach nur auf das Reh starrte, doch bevor es den Versuch machen konnte aufzustehen schoss der Rüde wie eine Rakete aus dem Gebüsch hervor, biss in die Kehle des Tieres und versuchte es so fest wie möglich auf den Boden zu drücken. Warmes Blut sammelte sich im Maul des Rüden, der nun glücklich über seine Beute noch fest zubiss, um ihr völlig das Leben auszuhauchen.



[mit Tária und Dai auf der Lichtung | hört Dai zu | redet mit Tária | erlegt Reh]

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Set von Rin
Vielen lieben Dank <3
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Götterbote
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   So Jun 03, 2012 3:40 am

„Sie kommen.“



Bevor der Himmel in ein tiefes blau überging erstrahlte er noch einmal in einem wunderschönen Meer aus warmen Farben – so wie jeden Abend. Die Sonne sagte „Auf Wiedersehen“ und wünschte dem Mond, welcher gerade erschien noch einen schönen Abend. Unsere Helden waren noch immer zerstreut – doch bald würden sie zusammen kommen, so wie die Geschichte es vorschreibt. Es dauert nicht mehr lange bis die Auserwählten ihre eigenen Geschichten schreiben und uns nichts anderes übrig bleibt als ihnen zuzusehen. Aber noch sind ihre Schritte, zumindest in einem gesunden Maße vorbestimmt...

Chena, Dyami, Rin, Cheshire und Mai

...und so hat es sich zugetragen, dass die drei welche sich zum schlafen legten ihre wohlverdienten Träume noch verschieben mussten, denn andere traten in ihr Sichtfeld. Niemand anderes als der groß gewachsene weiße Wolf Cheshire und die Zwergin Mai, welche ihren dritten Gefährten – Adamant – verloren hatten. Auf der Suche nach leichter Beute war er wie vom Erdboden verschluckt gewesen. Die beiden hatten sich auf die Suche nach ihm begeben – doch statt ihn zu finden, begegneten sie Chena, Dyami und Rin. Nach einigen Höflichkeitsfloskeln und ersten Annäherungen verabschiedeten Cheshire und Mai sich um weiter nach ihrem Freund zu suchen. Vergebens. Der Wald hatte ihn genommen und nicht wieder hergegeben. Das fröhliche Gemüt von Mai ließ sich davon aber nicht trüben und sie überredete Cheshire dazu, sich den anderen Wölfen anzuschließen. Nachdem sie die drei wiedergefunden hatten, baten sie um Mitreise. Chena blickte den beiden widerwillig entgegen, doch Dyami war abermals durch die Tatsache erfreut, dass ihr kleiner Trupp immer weiter wuchs. Rin verhielt sich wie immer neutral, aber schließlich willigte auch Chena – mehr oder weniger – freiwillig ein. Die fünfköpfige Truppe legte sich schlafen. Währendessen...

Mael, Daisuke und Tária

...hatten Mael und Daisuke es geschafft ein altes Reh zu reißen. Tária hatte wohl dabei durch ihr Nichtstun geholfen. Hätte sie Pfote angelegt, wäre wahrscheinlich alles zu einer Katastrophe geworden. Mael war besorgt um den laut schnaufenden alten Herren gewesen, sprach ihn aber auch nicht darauf an weil er wusste, dass Daisuke es abstreiten würde. Trotz des Murrens Seitens Daisuke, durfte Tária auch an dem Mahl der beiden Teilhaben – sie musste sich nicht an den Resten begnügen. Auch diese drei legten sich zum Schlaf, mit vollem Magen und erschöpften Gliedern fingen sie an in die Traumwelt zu gleiten. Von dem Morgengesang, den die Vögel einläuteten, geweckt verspürte die Prinzessin Durst und brachte ihr Anliegen sofort ans Tageslicht. Da auch Daisuke und Mael Durst hatten, machten sie die drei auf die Suche nach dem flüssigen Element. Mael brachte den Vorschlag, zu einem See zu gehen den er vorhin auf ihrer Durchreise gerochren hatte. Immerhin war dieser nicht weit entfernt. Und mit der aufgehenden Morgensonne im Osten gingen die drei gemächlichen Schrittes in Richtung des großen Sees. Sie hatten ja keine Ahnung, das dort andere auf sie warten würden.

Kurz & Knapp

Wetter: Die Morgensonne geht auf und ein kühler Wind weht den Wölfen um die Läufe. Allerdings würde dieser eher mit "Frisch" als mit "Kalt" betitelt werden. Die Sonne macht sich aber schon fleißig an ihre Arbeit und lässt die Temperatur stetig steigen. Anscheinend wird es ein heißer Tag. Einzelne Wolken sind am Himmel auszumachen.




Chena, Dyami, Cheshire, Mai und Rin welche gerade aufwachen
Mael, Daisuke und Tária welche in Richtung des Sees (und damit auf Gruppe 1) zusteuern
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Chena
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   So Jun 03, 2012 10:25 pm

Chena war nicht wirklich auf ihre Reisegefährten, wie es Rin betitelt hatte, eingegangen. Beide legten sich zunächst auch an Bäumen nieder. Chena hob den Kopf, legte diesen auf eine große Wurzel vor ihr und beobachtete die Beiden. Was waren das nur für Wölfe? Sie verschmähten die Nacht, dabei war dies die beste Zeit des Tages. Wie lautlose Schatten hätten sie durch den Wald entschwinden können. Stattdessen lag sie hier, eingerollt an einem Baum und wartete auf das Tageslicht. Was war nur, innerhalb eines Tages, aus ihr geworden? Man hätte meinen können dieses ganze Prozetere hätte Jahre gedauert, das sich alles an einem Tag geändert hatte beunruhigte sie. Was würde morgen geschehen? Sie wandt sich ab, steckte den Kopf unter den weißen, buschigen Schwanz und schloss die Augen.

Was mache ich hier eigentlich? Ich habe nichts mit diesen Wölfen gemein. Sie sind anders als ich und ich kann mit ihnen sowieso nichts anfangen...

Langsam zog die Sonne ihre Bahnen und färbte den Himmel um. Chena reagierte nicht darauf. Ihr war es egal. Sie hatte den Himmel schon viel zu oft gesehen, als das er ihr etwas besonders versprechen konnte. Sie sah kurz auf das Wasser. Der herannahende Mond spiegelte sich leicht auf der Wasseroberfläche. Das Wasser sah auf wie Blut. Rot. Orang. Sie zog den Kopf zurück und legte ihn wieder unter den Schwanz.

Die Welt verändert sich...

Sie hatten noch nicht lange zur Ruhe gefunden, Chena sowieso nicht, denn sie war die ganze Zeit hellwach, da nahm sie einen Geruch war. Noch bevor sich etwas an ihr bewegte, konnte man ein dumpfes Knurren hören. Ihre Ohren zuckten, ihr Kopf hob sich und sie zog die Lefzen bedrohlich nach oben. Das was sie da roch erfrteute sie keineswegs. Schon wieder hatte sie den Duft von Artgenossen in der Nase, jedoch niemanden den sie kannte. Sie erhob sich auf die Beine, versteifte sich und spähte in die Dunkelheit. Plötzlich tauchten zwei Wölfe auf. Ein weißer, großer Rüde und eine kleinere Fähe. Misstrauisch beäugte sie die Beiden. Warnend brummte sie.

Zu ihrem Glück waren die Beiden nicht darauf aus sich ihnen auch noch anzuschließen. Ziemlich schnell zogen sie weiter, um jemanden zu suchen. Doch wirklich erleichtert konnte die Weiße nicht sein. Wenn sie schon Dyamis Blick sah. Jedesmal wenn er auf Wölfe traf, hatte er so ein Funkel in den Augen. Mit verengten Augen betrachtete sie den braunen Rüden, setzte sich dann und sah hinüber über den See. Das Wasser war mittlerweile genauso dunkel wie der See. Nachdem sie etwas zur Ruhe gekommen war, legte sie sich wieder nieder und schloss endlich die Augen. Ihre Sinne waren jedoch nie ganz abgeschalten, schließlich konnte sie hier niemanden vertrauen.

Leider wurde ihre Befürchtung war, denn plötzlich traten wieder die Fremden an sie heran. Sie war jedoch tatsächlich eingeschlafen und bemerkte es erst recht spät. Sie hob den Kopf und starrte die vorhandenen Artgenossen an. Die Fremden wollten sich ihn anschließen. Noch bevor jemand etwas hätte sagen könnte, meinte sie sarkastisch:

"Na super, noch ein paar Hohldeppen mehr. Gründet doch alle eine glückliche Familie..."

Damit keiner eine Gefühlsregung in ihren Gesicht erkannte, drehte sie dieses zur Seite und legte den Kopf auf den Waldboden. Ihre Augen waren geöffnet und starrten ins Leere. Für einen Moment erschlafften ihre Züge und es war sogar eine Träne zu erahnen.
Sie vernahm wie Rin und Dyami zustimmten. Sie brummte. Was sollte sie tun? Sie war eindeutig überstimmt. Was tat sie eigentlich noch hier? Ihr Verstand zog sie schon lange fort. Etwas anderes hielt sie jedoch hier. Bisher wusste sie jedoch nicht, was das war. Irgendetwas krempelte da gerade, ohne sie gefragt zu haben, ihr ganzes beschissenes Leben um. Irgendetwas zwang sie dazu auf andere zu hören und sich deren Willen zu unterwerfen. Niemals. Auch in diesem Rudel, welches wohl eher eine Zweckgemeinschaft war, würde sie ihre Regeln behalten und das tun was sie für SICH als das Bestes erachtete. Allein war ein Wolf einfach besser dran... zumindest sie...

Sie hatte noch lange Zeit wach gelegen. Sie war sich einfach zu unsicher. Unsicher über die Anderen, unsicher über sich selbst. Es war für sie einfach nicht selbstverständlich mit so vielen Wölfen in näherer Umgebung zu schlafen. Deswegen fand sie nur wenige Minuten lang in den Schlaf, den Rest verdöste sie eher. Als sich der Himmel langsam aufhellte und die Sterne verschwanden, kam auch sie zu sich. Ein kühler Wind pfiff ihr um die Nase und trieb ihr den Geruch des Wassers zu. Sie brauchte nicht lange um wirklich wach zu werden und erhob sich sogleich. Sie streckte die Vorderläufe nach vorn, die Hinterbeine zurück und schüttelte sich das Fell zurecht. Dann sah sie sich um. Die Anderen schliefen anscheinend noch. Ihr war es recht. Sie hob den Schwanz, setzte wieder ihre natürliche Fassade auf und trabte zum Wasser. Dieses war jetzt etwas weiter entfernt, da sie am Waldrand gelegen hatten. Doch sie errechte es recht zügig. Sie tauchte die Pfoten in das Wasser und ging tiefer hinein. Das kalte Nass umspülte sie immer mehr, bis sie fast gänzlich verschwunden war. Vom Waldrand aus war sie wohl kaum zu erkennen, maximal ihr weißes Fell hätte sie wohl verraten, wobei das Wasser gerade sowieso etwas schäumte und man es für eine Lichtspiegelung hätte halten können. Während sie schwamm, zog sie die Zunge über die Wasseroberfläche und nahm einige Schlucke. Das Wasser war kalt und konnte sich noch nicht im Sonnenlicht aufwärmen, doch ihr machte es nichts aus. Wasser hatte sie schon immer irgendwie gemocht und die Kälte legte sich um sie wie ein schützender Mantel.


[am See / liegt unter Baum / misstrauisch / nicht einverstanden / schluckt Gefühle runter / wacht am morgen als erstes auf / entfernt sich / schwimmt im See / nicht wirklich zu erkennen]
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Rin
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Mo Jun 04, 2012 12:35 am

Von einen abenteuerlustigem Vogel geweckt, welcher in den Blättern herum pickte und dabei lautstark zwitscherte, geweckt, öffnete die blütenweiße Fähe die Augen. Als sie ihr Maul aufriss um zu gähnen, erschreckte sich der Piepmatz und floh in die Baumkronen. Er war wohl doch nicht so mutig gewesen. Die Fähe hatte unruhig geschlafen, was man an ihrem zerzausten Fell merken konnte. Albträume, von denen sie nicht erzählen würde hatten sie fast die ganze Nacht über geplagt. Trotz ihrer noch müden Gliedern richtete die Fähe sich auf und schüttelte sich kräftig. Danach setzte sie sich allerdings wieder auf ihre Hinterläufe und beobachtete die schlafenden Wölfe. Dyami döste noch vor sich hin, und auch die beiden fremden, von denen sie bisher nur deren Namen wusste – Cheshire und Mai – schliefen noch. Jetzt waren sie also schon fünf. Rin seufzte leicht, worauf hatte sie sich da nur eingelassen? Chena dachte bestimmt das gleiche, immerhin war sie nicht hier. Zwei Wölfe waren noch auszuhalten, aber gleich vier? Da war der blütenweißen ein wenig zu viel auf einmal. Sie kannte die vier kaum und hatte sich trotzdem darauf eingelassen. Wo würde das wohl hinführen?

Abermals stand die Fähe auf, sie verspürte Durst. Locker in Richtung des Sees trottend beobachtete sie die helle Scheibe (auch als Sonne bekannt) die sich langsam ihren Weg am Himmel bahnte. Dennoch war es noch kühl, immerhin war es früher Morgen. Als Rin ihren Blick wieder in Richtung des Sees warf, entdeckte sie sowohl einen Geruch als auch einen weißen Körper im See. Chena. Als war diese Fähe doch nicht abgehauen, sondern genehmigte sich nur ein Bad im See. Verwundert hätte es Rin aber nicht, wenn die Fähe verschwunden wäre. Am Ufer angekommen senkte sie ihre Schnauze und nahm viele Schlücke – eben so lange bis sie das Gefühl hatte, dass ihr Durst gelöscht war. Chena ließ sie dabei in Ruhe – die Fähe wollte bestimmt ihre Ruhe haben, die Rin ihr auch gönnen würde.

Als eine etwas stärkere Windböe kam, streckte Rin ihren Kopf genießerisch in die Höhe, während der Wind durch ihr Fell strich. Sie liebte dieses Gefühl. Langsam senkte sie wieder ihren Kopf und blickte über den großen See. Nur flüchtig strich sie dabei die schwimmende Chena. Anscheinend mochte auch diese Fähe das Wasser sehr, warum sonst würde sie immer schwimmen? Die Oberfläche des Sees kräuselte sich leicht, während der Wind darüber strich. Die blütenweiße überlegte, ob sie wieder zurück zu den anderen gehen sollte, oder hier sitzen blieb. Nun, sie wüsste nicht was sie bei den schlafenden Wölfen tun sollte, immerhin wollte sie diese nicht wecken. Deshalb blieb sie dort sitzen wo sie war und betrachtete den See. Wo sie wohl als nächstes hinkommen würden? Gab es dort auch so viel Wasser oder eher gesagt einen schönen See?


[Wacht vom Vogelgezwitscher auf – hat unruhig geschlafen – steht auf & trottet zum See – trinkt etwas – setzt sich sich ans Ufer – beobachtet See & denkt nach – gut zu sehen]

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Dyami
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Mi Jun 06, 2012 10:03 pm

Langsam erwachte der Rüde aus seinen Träumen. Seine Träume waren komisch gewesen, wirr und komisch. Nie hatte etwas zusammen gepasst, nie gab es irgendeinen zusammen hang. Nun schien die Sonne durch das Blätterdach, auch wenn es noch nicht sehr warm war, wusste er, dass dies noch kommen würde.
Mit einem Gähnen stand Dyami auf und schaute sich kurz um. Chena und Rin waren schon weg, aber Cheshire und Mai schliefen noch. Die beiden waren gestern zu ihnen gestoßen und baten mit ihnen zur reisen, was Dyami natürlich nicht störte. Er mochte es eben, wenn es viele andere Wölfe um ihn herum gab.
Als er aus dem Wald trat konnte er Rin sehen, welche am Ufer des Sees saß und auf das Wasser schaute. Chena konnte der Rüde nicht entdecken, aber das war im Momentan auch egal. Gestern, als die anderen beiden Wölfe gekommen waren, war sie schon wieder total ausgerastet und deshalb ging er ihr lieber erst mal aus dem Weg.
Kurz reckte sich der Rüde, dann lief er mit schnellen Schritten zum See, eher gesagt zu Rin. Nach wenigen Metern blieb er stehen und genoss kurt die Sonne auf seinem Fell, dann lief er weiter.

“Guten Morgen, Rin. Bist du schon lange wach?“,

fragte er die Wölfin freundlich. Natürlich konnte es auch sein, dass die Fähe lieber alleine sein wollte, aber dann würde sie, davon ging Dyami aus, ihm Bescheid sagen, oder ihn einfach stehen lassen.
Nach einigen Atemzügen setzte sich Dyami neben sie und starrte ebenfalls auf das Wasser. Leicht Wellen entstanden dort, wo der Wind durch es wehte und am Rand kräuselte sich das Wasser. Es sah so schön aus, so schön friedlich und vertraut. Von so einem Ort hatte Dyami schon immer geträumt und jetzt war es wahr geworden. Am liebsten würde er natürlich für immer hier bleiben, aber er wusste dass dies nicht ging.
Langsam senkte der Rüde seinen Kopf, um ein paar Schlucke von dem kühlen Nass ihn sich aufzunehmen. Als er seinen Kopf wieder hob, leckte er sich über die Schnauze, um die restlichen Wassertropfen weg zu machen und schaute dann Rin an.


[am See, wacht auf, sieht Rin, geht zu ihr, fragt sie, setzt sich, trinkt etwas]
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Daisuke
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Do Jun 07, 2012 12:42 am

Auch wenn Daisuke es nicht gestanden hatte, so hatte ihn die Jagd doch ziemlich an seine Grenzen gebracht. Warum sollte er so etwas auch gestehen? Nein dafür hatte er dann doch zu sehr die Befürchtung das ihn ein Weggefährte beim nächsten mal nicht mehr mit Jagen lies. Mürrisch hatte er Tária einen sehr kleinen Anteil seines Beuteanteils abgegeben, jedoch lediglich auf das Bitten von Mael hin. Die Tatsache das der jüngere keinerlei Interesse an diesem Prinzesschen hatte, hatte den alten Herren etwas beruhigt. Denn Mael hatte jemand besseren verdient, Daisukes Ansicht nach. Ja manchmal beväterte er den jüngeren doch sehr, aber auch das war etwas das der alte ab und an mürrische Wolf nie zugeben würde. Nur einige Sekunden später nach dem er sich den Bauch vollgeschlagen hatte suchte sich der weißgraue Rüde einen Platz an dem er liegen konnte und schlief auch kurz darauf tief und fest ein. Natürlich bemerkte er nicht wie er sogar im Schlaf noch eine ganze weile angestrengt schnaufte. Doch trotzdem hatte es sich nach, Daisukes Meinung nach, gelohnt. Erstens waren ihre Bäuche voll und zweitens hatte er sich so auch mal wieder etwas mehr bewegt. Schließlich machte ihm das Jagen trotzdem noch Spaß, obwohl er kaum noch ein wirklich guter Jäger war. Schon gar nicht da er ja begann langsam immer schlechter und weniger zu sehen. Auch das war etwas das er Mael bis her vorenthalten hatte – der jüngere würde sich nur Sorgen machen und das brauchte Daisuke nicht. Es schien etwas unvermeidbares zu sein und dann brauchte er kein Mitleid. Der alte Rüde musste lernen sich damit abzufinden.

Am morgen verschlief der grauen natürlich ziemlich, während Tária schon wach geworden war und erklärte das sie Durst hatte. Erst als Daisuke unterbewusst diese Aufregung bemerkte schlug der alte langsam die Augen auf und sah sich verschlafen um. Innerlich seufzend als er Tária sah bevor er die alten Knochen streckte und sich dann erhob. Leicht zustimmend nickte er als ihm erklärt wurde das beide Durst zu haben schienen, denn auch er hatte doch ziemlichen Durst nach der Jagd gestern. Also trotteten sie gemeinsam in die Richtung des Sees davon. Auch wenn Daisuke es innerlich nicht fassen konnte das dieses Prinzesschen immer noch mit ihnen weiter zog. Wahrscheinlich würde selbst er sie in einem Zweikampf besiegen und das sollte schon etwas heißen. Aber diesem Gedanken schenkte er erst einmal keine Aufmerksamkeit. Er war keiner der so etwas mit einem Zweikampf klärte. So einer war er nie gewesen – wahrscheinlich funktionierte es daher auch so gut mit ihm und Mael. Der alte Wolf gab sich mühe nicht all zu sehr zu Hinken, hatte ihn die gestrige Jagd doch mehr mitgenommen als er es eigentlich erwartet hatte. Es war nichts neues in seinem Alter aber trotzdem war er dadurch noch ein wenig mürrischer gelaunt als sonst. Nicht nur weil ihm förmlich alle Knochen weh taten, nein er hinkte auch noch so offensichtlich das Mael es wahrscheinlich gleich bemerken würde. Daher war es ziemlich klar das er bei der nächsten Jagd wohl kaum mit arbeiten durfte. Sein Blick wanderte zu der Fähe. Also hieß es Tária darauf vor zu bereiten das sie mit Jagte und eben ihre Fähigkeiten zu üben. Ein seufzen entglitt dem Wolf und er lies bereits jetzt ein wenig genervt die beiden Ohren zur Seite hängen bei dem Gedanken daran Tária das Jagen bei zu bringen. Weiter und weiter hinkte und hielt ab und an seine schwarze Nase in die Luft um ab und an die Richtung zu korrigieren in die sie gingen. Daisuke selbst war zu beschäftigt mit seinen Gedanken und Überlegungen das er nicht bemerkte das sie auf andere Wölfe zu liefen. Dafür versuchte er sich ernsthaft einen vernünftigen Plan aus zu denken wie er Tária mit seiner Erfahrung das Jagen bei bringen konnte. Vor allem musste erst einmal geklärt werden, was Tária überhaupt konnte. Ob sie nun die Hatz übernehmen würde oder aber das niederreißen der Beute. Aber wahrscheinlich würde letzteres besser Mael übernehmen. Also sprach er wie aus heiterem Himmel doch tatsächlich mit der hellen Fähe „ Du musst unbedingt das Jagen lernen..“ seine stimme klang brummig und doch recht mürrisch. „ Sobald wir am See sind und was getrunken haben fangen wir an ..“. Nein es war weder eine frage noch eine bitte. Es war eine klare Feststellung die der alte Rüde machte. Wollte Tária bei ihnen bleiben würde sie das Jagen lernen müssen und eben so mit Jagen müssen. Als wollte er Mael beruhigen warf er diesem einen knappen Seitenblick zu der ihm klar machen sollte, das Daisuke selbst das ganze übernehmen würde. Auch wenn der Rüde davon wenig begeistert wirkte so war es dennoch eine Notwendigkeit.


[Bei Mael & Tára| auf dem Weg zum see | mürrisch | spricht mit Tária]
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Cheshire
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Di Jun 12, 2012 10:30 am

Cheshire hatte bereits die Aufwachphase erreicht, wehrte sich allerdings noch dagegen. In seinem Traum war er an jenem See an welchem er letzten Abend eingeschlafen war. Allerdings war es sehr neblig und er konnte keine Gerüche wahrnehmen. Er konnte eine Stimme hören, welcher der von Adamant sehr ähnlich war und doch nicht identisch. Aber Adamant hatten sie verloren, er wollte jagen und war nicht mehr zurückgekehrt. Cheshire hasste es jemanden zu verlieren, besonders wenn er nicht wusste wohin dieser jemand verschwunden ist. Es war als wäre ihm Adamant so entrissen worden wie seine Familie und seine Erinnerungen. Wobei der Verlust von Adamant nicht sehr schmerzte, schließlich kannte er den fremden Wolf nicht wirklich, doch seine mehr oder minder abweisende Art hat Cheshire amüsiert.
Die Stimme in seinem Traum verzerrte sich mit einem Mal, sie wurde weiblicher, es klang ein wenig wie Mai. Jene hatte Cheshire nicht verloren, sie war noch Teil der Truppe und sie schien man auch nicht s leicht los zu werden, was nicht unbedingt schlecht war. Sie war ein lebendiges, fröhliches Wesen und Cheshire mochte ihre Art.
Am anderen Ende des Sees, welches er durch den Nebel und die Entfernung dennoch erstaunlich gut erkennen konnte, machte er einige Gestalten aus.

Mit einem Ruck wachte er auf. Er schüttelte irritiert den Kopf, was hatte ihn denn so ruckartig geweckt? Er sah sich müde um, Mai schien noch zu schlafen und war damit nun die Einzige die noch schlief.
Eine Fähe, welche er als Chena kennengelernt hatte, konnte er nicht sehen, doch die anderen beiden, Rin und Dyami, waren am Seeufer. Er schaute zu Mai, prüfte ob sie noch tief schlief und stand auf. Er hatte kurz wahrgenommen, dass Dyami etwas sagte und wollte vorerst nicht stören, schließlich waren Mai und er noch recht neu in der Runde. Er gesellte sich also etwas abseits zu ihnen, signalisierte aber mit einem Lächeln und Schwanzwedeln, dass er sich gerne näher zu ihnen setzen würde.
Während er auf eine Reaktion wartete, lies er seinen Blick über den See schweifen. Nein, ganz wie in seinem Traum sah es nicht aus, aber See ist See. Und wenn er nun darüber nachdachte, die Stimmen in seinem Traum waren denen von Adamant und Mai nicht wirklich ähnlich, wahrscheinlich waren sie nur die erst Besten die ihm dazu einfielen. Der See allerdings war recht anschaulich und Cheshire genoss den Anblick und die einhergehende Ruhe.
Erneut sah er zu Dyami und Rin hinüber.


[Träumt // Wacht auf // Geht in die Nähe von Dyami und Rin // Signalisiert ihnen, dass er sich gerne näher würde // Schaut über den See]
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Götterbote
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Do Jun 14, 2012 5:25 am



Gemütlich rekelte sich die kleine Fähe und spürte dabei jeden ihrer Glieder langsam wachwerden. Uff...sie hatte toll geschlafen. Süße Träume hatten ihren Schlaf beglückt und die Fähe leckte sich genüsslich über die Lefzen. Außerdem hatte sie in ihrem Traum leckere, bunte Rehe gejagt. Die Pfoten so weit wie möglich von sich gestreckt lag sie auf der Seite und nahm mit geschlossenen Augenlidern die Gerüche der anderen war. Rin, Chena, Dyami und Cheshire. Ihre Truppe. Ihre Freunde. Die ganz eigenen Gerüche ließen die Fähe lächeln. Wie schön dieser morgen doch war! Langsam öffnete sie ihre Augenlider und hob ihren schweren Kopf. Die anderen waren zwar nicht mehr neben ihr, doch sie konnte sie mit Leichtigkeit an dem großen, großen See ausmachen. Nun ja – alle außer Chena. Aber die war ganz bestimmt irgendwo in der Nähe. Mai fande es lieb von ihren Freunden, ihren Schlaf nicht zu unterbrechen. Mit ihrer nicht enden wollenden Energie sprang die Fähe auf die Pfoten und schüttelte ihr Fell.

Ohne Umschweife nahm sie in einem gemütlichen Lauf, kurs auf ihre Freunde. Ihre Ohren waren aufrecht gestellt und ihre Schnauze zierte immer noch ein breites Lächeln. Sie war nur noch wenige Wolfslängen von ihnen entfernt als sie ihnen schon fröhlich zurief:

Habt ihr gut geschlafen?

Mit einem kleinen Satz überwand sie die restliche Entfernung und drückte ihren Oberkörper auf den Boden, das Hinterteil in die Höhe und wedelte ausgelassen mit ihrer Rute. Sie forderte eindeutig zum spielen auf. Sie wollte fangen! Gut. Vielleicht machten nicht gerade Rin oder Cheshire mit aber Dyami bestimmt – oder? Sie fixierte ihn mit ihren vor kindlicher Freude glänzender Blicke und wippte ungeduldig mit den Kopf auf und ab.

Na, wer von uns ist schneller? Darf ich dich fangen?

Ein schelmischer Ausdruck legte sich auf ihr Gesicht. Dieser morgen war sooooo schön! Da wollte sie erst einmal ausgelassen herumspringen und ihre Freude ausdrücken! Und wo ging das besser als in einem ausgelassenem Fangspiel?


[Wacht auf - hat gut geschlafen - läuft auf Rin, Dyami & Cheshire zu - fordert Dyami zum Fangspiel auf]
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Chena
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Do Jun 14, 2012 9:18 am

Immer weiter schwamm sie hinaus. Das Ufer hinter ihr rückte immer mehr in den Hintergrund. Sie leiß es zurück wie ihre Vergangenheit. Nun gibt es jedoch Dinge, welche man nicht einfach so zurücklassen konnte. Selbst wenn sie es gewollt hätte, sie hätte es nie geschafft den See zu durchqueren. Natürlich könnte sie hier bleiben. Einfach inmitten des Sees, für immer. Aber wie lange würde sie das durchhalten? Auch wenn sie dem Wasser gegenüber ein tiefes Urvertrauen empfand, früher oder später würde es sie verschlucken. Mit kräftigen Tritten schob sie sich durch das Wasser. Der Kopf schaute heraus, die Schnauze lag ganz flach auf der Oberfläche. Die Ohren zuckten. Das Fell hatte sich längst vollgesaugt und bot keinen Wärmeschutz mehr. Doch sie spürte die Kälte kaum mehr. Je länger sie sich im Wasser befand, desto wohler fühlte sie sich. Für einige Sekunden konnte sie richtig abschalten. Sie konnte sogar einmal lächeln. Chena schloss die Augen. Sie spürte wie ihr einige Spritzer ins Gesicht schlugen. Als sie die Augen wieder öffnete, konnte sie für einen Moment kaum etwas sehen. Die Sonne reflektierte sich auf der Wasseroberfläche und blendete sie. Noch im Wasser, schüttelte sie den Kopf. Sie amchte kehrt, es war Zeit ans Ufer zurückzukehren.

Zurück zu den Anderen...

Langsam schwamm sie eine Kurve und nahm Kurs auf die Stelle, an welcher sie den See betreten hatte. Mit jeder Pfotenbewegung kam sie dem Ufer näher. Mit jeder Pfotenbewegung wurde ihr unwohler. Mit jeder Pfotenbewegung baute sich ihre Fassade stärker um sie herum auf. Ihr Blick verteinerte immer mehr, so wie immer.
Ihr eigener vertrauter Geruch stieg ihr in die Nase. Das Wasser hatte einige ihrer Duftspuren aufgenommen und schwemmte sie weit hinaus über den See.

Wenn ich mich nur auch so unsichtbar machen könnte...

Es war nur noch wenige Meter bis zum Ufer, als sie einige Gestalten dicht am sandigen ufer erkennen kontte. Es waren ihre Artgenossen. Der Wind trieb ihr den Duft der anderen Wölfe zu. Sie wendete den Blick ab, änderte die Richtung und padeelte auf eine andere Uferstelle zu. Diese befand sich zwar nur wenige Meter von den Wölfen entfernt, doch sie wollte nicht direkt auf sie zuhalten. Zwar war sie noch hier, sie hätte in der Nacht verschwinden können, aber sie wollte sich nicht mehr als nötig mit ihnen beschäftigen.
Es war ein seltsames Gefühl, als ihre Pfoten den sandigen Untergrund trafen. Sie machte einige sanfte Schritte, bis sie nur noch bis zum Bauch im Wasser stand. Das Wasser verklebte ihr Fell und lief ihr an jeder Seite hinunter. Chena schüttelte scih einmal kräftig. Wären in ihrer nähe Fische gewesen, würden diese wohl denken es regnete.
Die Weiße widmete den Anderen keines Blickes. Mit entschlossenen Schritten ging sie langsam ans Ufer, bis sie das Wasser ganz verlassen hatte. Noch einmal schüttelte sie sich, spitzte die Ohren und spähte hinüber zu den Anderen. Missbilligend beobachtete sie das Geschehen. Eine junge Fähe, sie hatte ihren Namen vergessen, machte duetliche Spielaufforderungen. Anscheinend meinte sie damit Dyami, denn sie tat dies in dessen Richtung. Chena verengte die Augen und grollte leise vor sich hin. Ihre Lefzen zuckten.

Darauf wird er ja wohl nicht auch noch eingehen...

Langsam gign sie näher an das Minirudel heran und beobachtete das Geschehen. Mit erhobener Rute stand sie da und fixierte die braune Fähe. Ein murren konnte sie sich nicht verkneifen.

Schlimmer als Welpen.


[schwimmt im See / entfernt vom Ufer / schwimmt zurück / sieht Rin, Dyami, Cheshire & Mai[ verlässt Wasser etwas entfernt / geht näher heran / unsicher wegen Mai' Verhalten / gegen "Spiellaune"]
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Rin
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Sa Jun 16, 2012 10:57 pm

Lange blieb die blütenweiße nicht alleine – ob dies nun positiv oder negativ war, blieb jedem selbst überlassen. Dyami hatte anscheinend nicht lange gezögert und war zu ihr getreten. Es verwunderte Rin ein wenig, dass er nicht sofort nach Chena fragte denn sie hatte das Gefühl, dass Chena diesem Rüden viel bedeutete. Nun, wirklich sicher sein konnte sie sich noch nicht aber wieso hätte Dyami sonst gestern unbedingt gewollt, dass diese Fähe blieb? Vielleicht war er auch einfach nicht gerne allein. Rin konnte das nachvollziehen doch ihr selbst schadete die Einsamkeit nicht. Zumindest nicht mehr. Sie war es gewohnt sich alleine zu beschäftigen und ihr war immer noch unbehaglich zumute wenn sie sich auf jemanden verlassen musste. Keiner der Wölfe welche hier am See waren hatte ihr Vertrauen, was jedoch nicht hieß das sie unfreundlich auf deren Anwesenheit reagierte.

Guten Morgen. Nein, ich bin auch erst seit kurzem wach. Hast du gut geschlafen?

Dyami hatte sie so freundlich gefragt, dass sie ihn nicht sofort wieder abwürgen wollte. Sie hatte nichts gegen diesen Rüden und versuchte deshalb ihn mit der gleichen Freundlichkeit zu begegnen die er auch ihr schenkte. Zwar verhielt sie sich immer noch distanziert aber das hinderte sie nicht daran Respekt und Höflichkeit auszuüben. Während der braune sich einige Schlücke d es wunderbar kühlen Wassers genehmigte trat Cheshire, der ausgesprochen große, neue Rüde auch an den See. Behielt aber einen gesunden Abstand zu Dyami und ihr. Es war kaum zu übersehen, dass er sich gerne ihrer kleinen Runde anschließen würde aber dennoch bat er sie durch Gesten erst um Erlaubnis. Freundlich nickte Rin ihm zu und bestätigte mit einem zucken ihrer aufgestellten Ohren das er gerne zu ihnen kommen könnte. Immerhin würde sie – mehr oder weniger – zusammen reisen und es würde nichts nützen wenn sie Cheshire oder Mai ausschließen würden.

Gut geschlafen?

Fragte sie in Richtung des weißen Rüden wurde aber von lauten Pfotenschritten unterbrochen. Schon am Geruch erkannte sie Mai, bevor sie die kleine braune Fähe überhaupt sah. Ausgelassen rannte sie auf die Gruppe zu und fragte alle ob sie gut geschlafen hatten. Wie ein neugieriger Welpe presste sie danach ihren Oberkörper auf den Boden und streckte ihr Hinterteil in die Höhe. Aus Rins Gesicht ließ sich nicht anmerken ob ihr dieses Verhalten gefiel – oder nicht. Sie hatte für kurze Zeit an sich selbst gedacht, ließ ihren Erinnerungen aber keinen freien Lauf und begnügte sich lieber damit Mais Frage zu beantworten.

Ich würde sagen mein Schlaf war ausreichend.

Sie wollte diesen Wölfen nicht sagen das sie Albträume geplagt hatten. Das ging diese nichts an. Und damit sie nicht lügen musste – denn Lügen hasste sie wie die Pest – hatte sie einfach einen Weg gefunden um Mais Frage zu befriedigen ohne ihr Märchengeschichten ins Gesicht werfen zu müssen. Da Mai mit ihrer Spiellaune eindeutig Dyami versuchte zu überreden ließ Rin ihren Blick durch die Runde streifen. Chena war wieder da. Wie immer mit erhobener Rute. Rin gefiel ihre Dominanz immer noch nicht, dennoch ließ sie sich dies nicht anmerken. Solange die schneeweiße Rin damit nicht belästigte würde diese sie auch in Ruhe lassen. Rin wandte ihren Blick wieder in eine unbestimmte Richtung und behielt das Geschehen im Auge.


[Am See mit Dyami, Cheshire, Mai – antwortet Dyami – bindet Cheshire mit ins Gespräch ein – bemerkt Mai – beantwortet ihre Frage – bemerkt Chena – beobachtet Geschehen]

_________________

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Dyami
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   So Jun 17, 2012 5:31 am

Dyami saß einen Moment einfach nur neben Rin und genoss die Stille. Lauschte dem Zwitschern der Vögel und senkte dann kurz sein Maul, um erneut ein bisschen Wasser zu sich zu nehmen. Dabei zuckten seine Ohren unruhig hin und her. Irgendwie passte dieses Geräusch nicht hier hin. Auch wenn es leise war, passte es nicht in diese friedliche Stille, die vorher entstanden war. Deswegen hob er seinen Kopf und schloss kurz die Augen, um sich wieder richtig schön entspannen zu können, doch das gelang ihm nicht ganz, da Rin nun seine Frage beantwortete. Widerwillig öffnete der Rüde seine Augen, blinzelte einen Moment und lächelte die Fähe dann an.

“Das ist gut. Ich hoffe aber mal, dass ich dich nicht gestört habe. Und ja, ich habe gut geschlafen, sehr gut sogar. Du kannst gar nicht glauben, wie müde ich gestern Abend war.“

Dyami grinste die weiße Wölfin kurz an, dann drehte er sich um, als er merkte, dass sich ihnen ein Wolf näherte. Kurz musste er überlegen, wie dieser hieß, da er erst neu zu ihnen gekommen war, erinnerte sich aber bald an den Namen.

“Hallo Cheshire. Komm ruhig näher, wir beißen nicht.“

Der Rüde lachte leise, und winkte dann dem anderen Rüden mit der Schwanzspitze freundlich zu. Natürlich konnte er zu ihnen kommen, Dyami liebte es, wenn viele Wölfe zusammen waren. Waren also nicht? Und Rin hatte ja auch nichts dagegen, wie sie bereits gezeigt hatte. Noch einmal schloss der Rüde seine Augen und als er sie wieder aufmachte, war noch ein Wolf zu ihnen getreten. Genau, sie hieß Mai. Diese fragte sie alle, ob sie gut geschlafen hatten und er nickte nur kurz. Das würde jawohl reichen, denn kurt darauf merkte er, dass sich ihnen Chena näherte. Dyami blickte die weiße Fähe kurz an, dann wandte er seinen Blick zu Mai, die ihn aufgefordert hatte, mit ihm zu spielen.
Zu gerne hätte er jetzt ja gesagt und nur ungern wollte er das traurige Gesicht der Wolfsdame sehen, wenn er nein sagen würde, aber er hatte keine Lust. Denn was würde Chena dann von ihm denken? Sie würde ihn auslachen und darauf hatte er wirklich keine große Lust.

“Mensch, Dyami. Seit wann interessiert es dich denn bitte, was Chena über dich denkt?!? Das kann dir doch ganz egal sein. Und ein bisschen zu spielen kann nicht schaden, wer weiß, wie lange Mai noch bei uns sein wird?“

Kurz entschlossen stand er auf und nickte Mai zu.

“Meinetwegen. Aber nur ein bisschen, okay?“

Mit diesen Worten rannte er mit einem schnellen Tempo davon, ganz egal, ob Mai ihm jetzt hinterher rannte oder nicht, dieser Lauf tat ihm gut, denn er merkte, dass er, je schneller er wurde, immer wacher und munterer wurde. Ja, es war eine gute Idee, mit Mai zu spielen! Sie war ihm nämlich sehr ähnlich und es würde bestimmt sehr viel Spaß machen, mit ihr zu reisen. Mit schnellen Schritten rannte er auf den Wald zu und als er dort angekommen war, blieb er kurz stehen, um zu sehen wo Mai war, ehe er weiter, entlang der Waldgrenze, rannte.


[bei Rin, redet, trinkt, bemerkt Cheshire, begrüßt ihn, redet, sieht Mai, dann Chena, redet, denkt nach, läuft los, bleibt stehen, rennt weiter]
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Tária
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Mo Jun 18, 2012 8:03 am

Vollkommen selbstverständlich und mit nicht einmal einen Hauch von schlechten Gewissen hatte sich die narzisstische Tária den Bauch vollgeschlagen.
Daisuke hatte ihr etwas abgegeben.
Tária hatte es vorausgesehen.
Alles war zu ihrer Zufriedenheit.
Punkt.

Sogleich hatte sich die werte Dame in aller Ruhe hingelegt und ist anschließend, umhüllt von der Dunkelheit, eingeschlafen. Nichts hatte sie geträumt. Keine schlimmen Fantasie-Gestalten hatten sie gejagt. Es war eine unbeschwerte und ruhige Nacht gewesen, die Tária mit vollen Atemzügen und mit überraschend ruhigen Verhalten genossen hatte – Zumindest bis zum Morgengrauen.

Egal wer diese Geschichte hier spann – Er hatte einen schrägen Sinn für Humor. Denn gerade das Tária völlig aus dem Zusammenhang und überhaupt ohne jeglichem Taktgefühl Durst bekam war eine Kampfansage für die Nerven. Und so begann dann ihre Reise ...

„Warum ist ein See nicht einfach um die Ecke, wenn man einen braucht?
Mir bekommt es gar nicht , wenn ich so ABRUPT aufstehen muss.“


Man möchte natürlich nicht in ihrer Gegenwart erwähnen, dass es ihr Verlangen war, etwas zu trinken. Sicherlich haben die anderen zugestimmt, aber egal in welcher Lage sich die cremefarbene Fähe befand: Es war ihr nie Recht. Zumindest was das anging, zeigte sie sich träge.

„Ich hätte ja eine Wasserstelle in ERREICHBARER Nähe vermutet, aber NÖÖ!, Wir müssen laufen. Laufen am frühen Morgen. Wir marschieren ins Unbekannte. Meine Pfoten tun weh.“

Laufen war nicht gerade Tárias Lieblingsbeschäftigung. Erst recht nicht, wenn die dominante Fähe höllischen Durst hatte. Oh nein, es war eine richtige Plage.
Man musste sich schon etwas konzentrieren, um herauszufinden, ob Tária tatsächlich mit einen sprach oder mit sich selbst am wetteifern war.
Vielleicht musste man diese Bemerkungen einfach ignorieren, um nicht vollends die Rastung zu bekommen.
So war es also gekommen, dass Daisuke, Mael und Tária auf den Weg zu einen wirklich nahe gelegenen See waren. Für Tária war es ein Marathon.
Es war noch sehr früh. Die Natur war jetzt am Erwachen und blinzelte den Tag mit Vogelgezwitscher, dem stillen Atmen der Bäume und dem ungeduldigen Schnaufen seitens Tárias entgegen. Herrlich. Einfach Herrlich.

„Normalerweise wäre mein Körper noch nicht einmal in der Lage, einen derartig stressigen und unkomfortablen Spaziergang zu bewältigen. Am frühen Morgen, wohlgemerkt. Ich brauche meine Zeit, wisst ihr? Man kann von Stärke und außerordentlichen Willen meiner Seitens reden, dass ich nicht einfach zusammenbreche. Ganz davon abgesehen, dass meine Beine viel zu wacklig sind. Erwähnte ich schon, das meine Pfoten wehtun?“

Mit eisernen Schritten folgte die Fähe ihren Weggefährten. Es verging nicht einmal eine Minute, in der Tária nicht irgendetwas bemängelte. Sie hatte Durst, sie konnte es nicht schnell genug haben.
Tária fand selbst den Weg viel zu steil und anstrengend und auch der Wind konnte sich vor ihrer scharfen Zunge nicht hüten. Dieser nämlich förderte, dass Tária noch mehr Drang nach frischen Wasser verspürte. Und warum diese Situation eintraf (Kann man von lauem Wind Durst bekommen?), erklärte die Fähe ebenfalls. Irgendetwas von Trockenheit und feuriger Dürre in ihrem Rachen. Und dass die Gefahr besteht, dass sie daran ersticken und möglicherweise innerhalb von astronomischen Mikrosekunden auch ganz austrocknen könnte.
Aber mal im Ernst: Wer hörte ihr denn schon zu? Für Tária war es gnadenlose Logik. Für andere waren die Ängste der Fähe Beweis dafür, dass Tária, trotz ihrer vielleicht auch sehr femininem und anregenden Kurven, amtlich einen an der Waffel hatte.

Gefühlte hundert Stunden verbrachten sie unter diesen Umständen. Doch dann kam es zu einem Zeitpunkt, mit dem Tária nicht gerechnet hätte.
Es war besser gesagt eine Feststellung, die von Seitens Daisukes kam.
Mit großen, ungläubigen Augen starrte die Fähe ihn an. Ob sie genau zuhörte, mochte man zu bezweifeln. Allein schon die Anmerkung des Älteren, brachte sie aus dem Gleichgewicht.
Er wollte ihr nicht im Ernst das Jagen beibringen ...

„Eh … Warte, warte, warte mal! Was soll das jetzt heißen? Glaubst du im Ernst, dass ich … dass ICH?
“, Tária ließ ihre Empörung nahtlos in ein zierliches aber unehrliches Lachen übergehen, „Haha! Nein, wirklich Daisuke, alter Freund! Welch amüsante Idee von dir, aber am frühen Morgen, bin ich für derartige Witze leider unvorbereitet.“

Sie lies von dem Gesicht des Rüden los und beschleunigte etwas ihren Schritt. Etwas zerknirscht blickte sie nach hinten und schluckte.
Oh man, Nein! Wie peinlich!
Tária suchte verzweifelt nach einer Ausrede, aber ihr fiel keine ein. Daisuke durchlöcherte sie und die Fähe musste einfach gehorchen. Doch allein der Gedanke daran verleitete sie ohnmächtig zu werden. Ein Blick zu Mael reichte aus. Oh, ich werde im Boden versinken. AHH! So was lass ich mir nicht bieten! … Aber was kann ich tun? Denk nach, denk nach, denk nach.

Nein. Tária musste. Daisuke hatte zu Tárias Missgunst ihre Masche durchschaut.

„Ja … ähm … Erst mal werde ich meinen Durst stillen. Ich habe groooßen Durst, weißt du? Ich kann schon förmlich den See riechen! Huhu!“

Ablenken, ablenken!

Aber egal was sie versuchte, Tária war zu unkonzentriert. Die Fähe konnte nur hoffen, dass es aus kosmisch ungeklärten Gründen, doch nicht zu dieser schrecklichen, peinlichen und auch amüsanten (zu Tárias Ärger) Jagdstunde kommen wird.
Sie könnte doch niemals richtig an schleichen, hetzen, beißen und was nicht alles.
Natürlich ganz zu schweigen von der Tatsache, dass Tária ohnehin schlicht weg zu blöd war ein einfaches Kaninchen zu fangen...


[bei Mael und Daisuke – nörgelt – hat Durst – redet mit Daisuke – versucht abzulenken]
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Cheshire
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Di Jul 03, 2012 1:41 am

Cheshire lächelte den Beiden zu, als sie ihn mit in ihr Gespräch einbanden.
Mit großen Schritten kam er auf sie zu und setzte sich ruhig zu ihnen.

"Dem stimme ich zu",sagte Cheshire und sah über den See hinweg. Die Nacht war erholsam."

Geräusche erweckten sein Interesse und es dauerte nicht lang, bis er wusste, dass es sich m Mai handelte. Mit einem kurzen Blick nach hinten wurde es ihm bestätigt. Sie war wie immer fit und ausgeruht und das am frühen Morgen, wie stellte sie das an? Sogar Cheshire selbst war noch etwas träge, doch Mai schien es kaum abwarten zu können etwas zu unternehmen.
Sie kauerte sich in eine Spielposition und forderte Dyami sichtlich zum Spielen auf. Dieser schien kurz zu zögern, lief dann aber voraus.
Cheshire konnte sich ein entspanntes Grinsen nicht verkneifen.
Doch ihm fiel auf, dass jemand immer noch fehlte. Wo steckte Chena bloß? Sie wird doch nicht abgehauen sein, so wie Adamant oder?
Doch zu seiner Beruhigung nahm er wie auf Befehl einen Geruch wahr, welcher nur zu Chena gehören konnte. Er sah sich ein wenig um und entdeckte sie bald, sie hatte im See gebadet. Er schüttelte kurz ruhig den Kopf. Nur weil Adamant verschwunden war, heißt das doch nicht, dass gleich jeder Wolf verschwinden würde. Wobei Chena tatsächlich etwas abweisender wirkte, bei ihr konnte er sich das leider besser vorstellen. Doch wenn sie wirklich weg wollte hätte sie es ja wie Adamant machen können und in der Nacht verschwinden könnten.
Schnell verwarf er diese negativen Gedanken und widmete sich dem hier und jetzt. Ein kleines Bad im See wäre jetzt durchaus willkommen, doch er wollte erst Mai's Reaktion abwarten.

[Bei Dyami, Rin, Mai und Chena // Beobachtet Mai und Dyami // Denkt kurz darüber nach, wo Chena steckt // Beobachtet weiter Mai und Dyami]
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Tsuki
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Fr Jul 06, 2012 2:04 am

Tsuki Schlich langsam durch den Wald. Die Sonne brannte auf ihrem hellen Pelz, doch das Störte sie gerade absolut nicht. Sie sah sich neugierig in dem großen Wald, in dem Sie sich aufhielt, um und zog gierig den Geruch das Waldes durch ihre Nase. Die junge Fähe blickte sich mit ihren eisblauen Augen aufmerksam im Wald um und versuchte angestrengt das Geräusch oder den Geruch eines Beutetiers aufzuschnappen. Sie gähnte kurz auf und schlich dann durch die Büsche weiter voran. Immer wieder hielt sie die Nase in die Luft und auf den Waldboden, plötzlich fing sie leise Geräusche auf, sie Spitzte die Ohren und sah in die Richtung der Geräuschquelle. Die Silber-weiße Fähe trat leise und vorsichtig immer weiter an den Busch, vor ihr heran und spähte vorsichtig durch ihn hindurch. Auf einer kleinen Lichtung, saß ein Hase, der Genüsslich an einem Grashalm Knabberte. Tsuki spannte ihre Muskeln an trat einen weiteren Schritt auf den Busch und den Hasen zu und sprang mit einem Kräftigen Satz knapp über den Busch hinweg und auf den Hasen zu. Das kleine Tier sprang auf und hoppelte so schnell es ging auf einen weitern Busch zu, doch kurz bevor er die Lichtung Verlassen konnte. Packte die Fähe das Tier am Nacken und drückte es mit einer Pfote zu Boden. Schnell tötete sie das Tier, damit es nicht zu lange leiden musste und Verspeiste es mit schnellen Bissen. Tsuki leckte sich das blutige Maul weites gehend Sauber und dankte kurz im Gedanken den Göttern. Danach machte Sie sich, Entspannt und leicht gesättigt, auf den Weg weiter durch den Wald. Nach einigen Schwanzlängen fand die Fähe eine Höhle in der sie sich nieder ließ und langsam die Augen schloss.

Sie Träumte von ihrem Bruder, ihrer Familie und dem Brand in ihrem alten Wald. Immer wieder zuckte die junge Fähe zusammen, sie hatte das Gefühl als wäre alles Echt. Als würde der Brand erneut in diesem Wald ausbrechen. Las sie die Schreie ihres Rudels hörte, riss sie ihren Kopf hoch und sah sich mit weit aufgerissenen Augen um. Ihr Atem ging stoßweiße und Tsuki brauchte einige Zeit, um zu realisieren das sie nicht in ihrem Heimat Wald war und auch kein weiteres Feuer im Wald wütete. Die Silber-graue erhob sich und trat ein Stück aus der Höhle hinaus. Am Eingang ließ sie sich wieder nieder und bettete ihren Kopf auf ihren Pfoten. Ich sollte die Vergangenheit endlich vergessen! Mit Schmerzerfüllten Augen sah sie in den Wald hinein und versuchte auf andere Gedanken zu kommen.


[Im Wald / An einer Höhle/ Denkt an die vergangenheit/ will einfach nur Vergessen]


Zuletzt von Tsuki am Di Jul 10, 2012 12:51 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   So Jul 08, 2012 5:54 am



Während die anderen mehr oder minder zögernd von ihrem Schlaf berichteten, brauchte Dyami ganz schön lange um ihr eine Antwort zu geben. Wollte er denn etwa nicht? Uhm...Mai wollte aber! Die kleine Fähe kauerte sich immer noch auf das noch vom Tau benetzte Gras, aber ihre Rute hatte mittlerweile ihren kräftigen Schwung verloren. Wenn Dyami keine Lust hatte, dann wollte sie ihn auch nicht dazu zwingen. Die kleine Fähe wollte sich gerade aufsetzen und ihn erlösen, als dieser von sich aus zu seinem Ergebnis kam. Welches für die melierte positiv ausfiel. Ehe sie es vollkommen realisiert hatte, rannte Dyami schon los. Freudig quietschend sprang das Energiebündel auf und folgte dem braunen Rüden, welcher schon einen guten Vorsprung hatte. Ihre Pfoten flogen förmlich über das kühle Gras und sie liebte das Gefühl des Windes, welcher an ihren Ohren vorbeisauste.

Aber Dyami war schnell – genauso schnell wie sie! Ui, das würde ganz bestimmt Spaß machen, wenn Dyami auch so ein Wirbelwind war wie sie. Der schelmische Ausdruck in ihrem Gesicht wurde von dem welpenhaften Kichern untermalt, welches sie mit ihren Atemzügen ausstieß. Der Rüde stoppte an der Waldgrenze, nur um dann im gleichen Tempo an dessen Grenze weiterzurennen. Mais Chance! Sie machte einen Bogen um dem Rüden den Weg abzuschneiden – immerhin rannte sie im 'Innenkreis' und hatte somit eine kleine Strecke zu bewältigen. Sie holte schnell auf und war in wenigen Sprüngen und noch wenige Zentimeter von Dyami entfernt.

Hab dich gleich!

Stieß die Fähe hervor und versuchte den Rüden zu erhaschen, doch noch kam sie nicht an ihn heran. Aber gleich würde sie ihn haben...gleich! Drei, zwei, eins! Mit einem gewaltigen Satz, den man ihrer kleinen Gestalt kaum zutrauen würde, drückte Mai sich vom Boden ab um auf den Rüden zu springen. Würde sie ihn fangen können?


[Bei Dyami, Rin, Chena & Cheshire – spielt mit Dyami fangen – kurz davor ihn zu kriegen]
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Tsuki
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Mo Jul 09, 2012 5:04 am

Tsuki lag noch immer an der Höhle und starrte in den Wald hinein. Sie war vollkommen im Gedanken versunken. Erst als sie leise Stimmen vernahm und das leise Hecheln von Tieren vernahm schreckte sie aus ihren Gedanken hoch und sah sich verwirrt in der Gegend um. Sie konnte niemanden sehen, doch hören konnte sie die anscheinend Zwei Fremden Tiere, etwas. Die Fähe rang mit sich, einerseits wollte sie nachsehen was da los war, andererseits wollte sie liegenbleiben und weiter nachdenken. Doch dann siegte die Neugier und so erhob sie sich und lief langsam auf die Geräusche Quelle zu. Doch dann stieg ihr Plötzlich ein andere Geruch in die Nase und so konzentrierte sie sich darauf. Sie trottete leise auf den Geruch zu und erkannte aus der Entfernung einen Rehbock. Kaum hatte sie ihn gesehen, fing der Magen der Fähe an zu Knurren, sodass sie schon Angst hatte, der Rehbock könnte es gehört haben. Der Hase vom Morgen hatte nicht lange Satt gemacht, also schlich sie sich weiter and en Rehbock an und Preschte mit Schnellen schritten auf ihn zu. Womit die Junge Fähe aber nicht gerechnet hatte, war das der Rehbock sich umdrehen und mit seinen Vorderbeinen nach ihr Schlagen würde. Sie wollte ausweichen, war aber zu langsam und so erwischte der Rehbock sie so an der Schnauze, das die Silber-weiße aufjaulte und mit Schmerzendem Kopf wieder in den Busch zurück taumelte. Schon wenige Schritte hinter dem Busch, brach sie zusammen und fiepte Schmerzerfüllt auf. Sie konnte zwar ihre Kiefer öffnen, doch jede Bewegung schmerzte und sie Spürte, wie das Blut aus ihrem Maul und ihrer Nase lief. Das hatte ich mir definitiv anders vorgestellt! Damit leckte sie sich vorsichtig über die Schnauze und blieb Erschöpf an Ort und Stelle liegen. ´

[An der Höhle | in der nähe von Dyami und Mai | Hört geräusche | wird abgelenkt | versucht einen rehbock zu töten | wird verletzt]
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Chena
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Sa Jul 14, 2012 2:32 am

Die schneeweiße Fähe blieb einfach nur stehen und bewegten sich nicht. Das einzige was sich an ihr bewegte, war das vom Wind getriebene Fell. Ihre Ohren richtete sie auf das Geschehen nur weniger Meter vor ihr. Sie stand etwas entfernt von den Andere, konnte jedoch ganz gut verstehen was dort vor sich ging. Mai forderte Dyami noch immer zum Spiel heraus, doch bisher verhielt sich der Rüde ruhig. Chena bemekrte einen Blick von ihm, bevor er sich wieder abwand. Langsam senkte sie das Hinterteil und setzte sich am Ufer nieder, jedoch behielt sie Dyami genau im Auge. Es war ihm anzusehen das er zögerte. Innerlich hätte man Chena grinsen gesehen. Was ging nur in diesem Wolf vor?

Plötzlich sprang er doch los und jagte in Richtung des Waldes. Sie war gar nicht darauf vorbereitet gewesen, so das sie erschrocken zusammenzuckte und die Ohren anlegte. Sofort fiel es ihr jedoch auf und sie straffte sich wieder. Hoffentlich hatte keiner dieses Zeichen voin Schwäche mitbekommen. Aus den Augenwinkeln betrachtete sie die restlichen Anwesenden.

Ich muss besser aufpassen...

Als Mai dann hinter dem Braunen herrannte und sich ein Spiel anbahnte, senkte sie den Blick und brummte leise. Unruhig schwang ihr Schwanz über den Boden. Welpen. Sie schnaubte und stand auf. Gerade wollte sie sich etwas weiter entfernen, als sie ruckartig stehen blieb. Musternd schaute sie sich um, ihre Nase hob sie sanft an und püfte die Luft. Ihre Ohren zuckten und ihre Muskeln spannten sich an.

Was ist das? Irgendetwas stimmt nicht.

Sie hob die Rute, senkte den Kopf und begann zu knurren. Sie hatte deutlich etwas gehört. Irgendetwas war dort im Wald. Feind? Gefahr? Beute? Noch konnte sie es nicht direkt erkennen. Aber es wäre wohl kein Beutetier so dumm sich hier aufzuhalten. Mit einem Satz löste sie sich von ihrer Anspannung und sprang auf die spielenden Wölfe zu. Abprupt kam sie einige Schwanzlängen vor ihnen zum stehen, schnappe in die Luft und meinte:

"Ihr seit anscheinend total unfähig. Während ihr hier spielt wie Jungwölfe, schleichen sich schon wieder fremde Gefahren an."

Sie knurrte noch einmal, wandt sich dann ab und trabte auf dne Wald zu. Jeder ihrer Muskeln war angespannt, als sie unter dem Blätterdach eintraf. Langsam, fast schleichend, lief sie weiter, prüfte die Luft, lauschte in den Wald hinein. Vorsichtig setzte sie die Pfoten auf, um keine Spuren zu vernichten. Nach einigen Minuten und einigen Metern senkte Chena schließlich die Schnauze und schnüffelte an einem Farnblatt. Eindeutig. Sie hob den Kopf, legte die Ohren an und sah sich um.

Wolf. Als hätte ich es mir nicht schon denken können.

Ihre Nase zuckte, als sie einen deutlichen Blutgeruch war nahm. Es roch nicht nach Beute, soviel stand fest. Anscheinend war der Artgenosse verletzte. Die Duftspur war schwach, anscheinend trug der Wind sie ihr zu und das Tier befand sich noch in einiger Entfernung. Zögernd sah sie sich um, blickte auch zurück in Richtung der Lichtung. Ob die Anderen etwas mitbekommen hatten? Sie seufzte und setzte sich in Bewegung.

"Warum tue ich mir das nur an? Was geht es mich an, wenn irgendein Wolf zu unfähig ist selbst zu überleben? Wo bin ich hier nur hineingeraten."

Leise murmelte sie vor sich hin, während der Blutgeruch immer stärker wurde und bald alles andere überdeckte. Mit jedem Schritt stieg die Unsicherheit in ihr, sie versuchte jedoch diese zu unterdrücken und ging einfach, entschlossenen Schrittes, weiter. Langsam umrundete die einige Bäume. Der Gestank wurde unerträglich. Für einige Sekunden blieb sie stehen, schloss die Augen, als sie wieder an den Überfall dachte. Sie schüttelte den Kopf, öffnete die Augen wieder und schlich weiter. Es waren nur noch wenige Meter. Es roch nach Wolf, dessen Blut und etwas anderem. Anscheinend hatte hier ein Kampf statt gefunden. Sie senkte den Kopf, als sie einige bräunliche Haare sah. Reh. Da hatte wohl wieder jemand versucht Beute zu machen. Sie unterdrücke ihr eigenes Hungergefühl, lauschte nach hinten, falls ihr jemand gefolgt war und ging dann weiter. Sie umrundete noch einen Busch, da sah sie die Quelle. Ein silberfarbener Wolf lag nur wenige Schritte entfernt. Sie knurrte, schaute sich noch einmal um und ging langsam auf den Artgenossen zu. Vorsichtig senkte sie den Kopf, schnüffelte am Fell der Verletzten und musterte sie.

"Hey, denkst du nciht es ist die falsche Zeit für ein Schläfchen?"

Ihr sarkastischer Tonfall war klar zu erkennen. Ihre Rute war leicht erhoben, ihre Muskeln vor Aufregung angespannt. Skeptisch sah sie sich den Artgenossen an. Anscheinend trat das Blut aus ihrem Maul aus. Kein gutes Zeichen.

"Leicht verschätzt was? Mh..."

Die weiße Fähe gab ein schnauben von sich, schnippte mit dem Schwanz und machte einige Schritte um die Fremde herum. Ihr Blick heftete sich dabei weiterhin auf die Silberne. Sie hörte auf die Geräusche der Umgebung. Anscheinend waren sie allein. Das Reh hatte es wohl tatsächlich geschafft und war längst über alle Berge.

"Pass auf, wir haben mehrere Möglichkeiten. Entweder ich lasse dich hier liegen und du siehst zu ob du es allein schaffst wieder auf die Beine zu kommen... was ehrlich gesagt nicht wirklich danach ausschaut. Oder... oder ich versuche dir zu helfen..."

Sie machte eine Pause, blieb vor der Fremden stehen und schaute auf deren Reaktion. Doch relativ schnell sprach sie auch schon weiter.

"Weißt du, eigentlich habe ich schon genug 'Welpen' an mir kleben und es widerstrebt mir noch mehr anzuhäufen..."

Sie seufzte, senkte den Blick und starrte einige Augenblicke nur auf den kahlen Waldboden.
Wenn er mich damals auch hätte liegen lassen... dort im Feuer...
Sie blickte noch einmal zu der Fremden und zuckte dabei mit den weißen Ohren. Einige Sekunden entwisch ihr sogar ein leichtes Lächeln. Nein, so war sie nicht.

Sie machte noch einige Schritte, sah sich um und horchte ob sie eventuell die Anderen vernahm. Ob sie schon in der Nähe waren? Sie machte gerade einen gewaltigen Sprung über ihren Schatten, der sie mehr Kraft kostete als sie je gahnt hatte. Sie hob den Kopf, öffnete das Maul und begann zu jaulen um den Anderen ihre Position zu verkünden. Ein unangenehmes Gefühl durchflutete sie. Sie hatte es beinahe verlernt. Eigentlich hatte sie noch nie richtig gejault, wie es ihre im Rudel lebenden Artgenossen so häufig taten.
Sie senkte den Blick, drehte sich zu der Fremden und setzte sich nieder um still zu warten.


[am See / leicht enttäuscht über Dyami / bemerkt eine Verädnerung in der Umgebung / geht zum Waldrand / weißt Dyami & Rin zureicht / geht in den Wald / sucht nach Erklärung / findet Spur / folgt Spur / findet blutende Tsuki / unschlüssig / jault um die Anderen zu verständigen / wartet]
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Tsuki
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Sa Jul 14, 2012 3:07 am

Um Tsuki drehte sich alles und dann wurde auch schon alles Schwarz und sie spürte die Schmerzen in ihrem Körper nicht mehr. Es waren anscheinend viele Herzschläge vergangen, als ihre Sinne sich langsam wieder einschalteten. Ganz leise hörte die Fähe etwas rascheln und nach einigen weiteren Herzschlägen auch eine Stimme. Doch konnte sie nicht verstehen was der jenige Sagte.

Tsuki wollte die Augen aufschlagen, doch sie konnte sich einfach keinen Millimeter bewegen und so blieb sie einfach still liegen und wartete darauf, das ihr Gefühl und ihre Sinne wieder vollständig zurück kehrten. Erneut drangen undeutlich Worte an ihr Ohr und dann hörte sie Plötzlich das Heulen eines Wolfes. Erneut versuchte die Fähe ihre Augen auf zu schlagen und dieses mal gelang es ihr sogar ein Stück. Verschwommen nahm sie eine weiße Fähe neben sich wahr, sie wollte schon etwas sagen, doch Plötzlich durchzuckte sie ein ungeheurer Schmerz, worauf hin sie wieder die Augen schloss. Sie wartete bis der Schmerz abgeklungen war und öffnete erneut die Augen, wieder sah sie verschwommen die Fremde Fähe und als sie erneut Sprechen wollte, floss ein Schwall Blut auf ihrem Maul und ihre Kehle fing an höllisch zu brennen.

Plötzlich zuckten immer wieder Bilde von dem Feuer, das ihre Familie getötet hatte, vor ihrem Augen umher und sie bekam es insgeheim mit der Angst zu tun. Die junge Fähe wollte sich beruhigen und holte immer wieder, schmerzerfüllt, tief Luft. Langsam und einmählich konnte sie besser sehen, doch gleichzeitig kehrte das Gefühl in ihrem Körper zurück und damit auch die Schmerzen an ihrem Maul. Sie spürte wie das Blut immer weiter aus ihrer Nase und ihrem Maul floss und sie hatte den verdacht das etwas ganz und gar nicht Stimmen konnte. Dieser Rehbock musste sie doch um einiges Härter erwischt haben, als sie geglaubt hatte.

Sie versuchte sich, so gutes ging, auf zu richten, doch wollten ihre Muskeln einfach nicht gehorchen und so blieb ihr nichts anderes übrig, als einfach liegen zu bleiben und zu warten. Sie schloss wieder die Augen, um die Übelkeit, die Plötzlich aufkam, und den Schmerz zu ignorieren. Die Silber-weiße wusste nicht warum, doch sie war der Fremden Fähe einfach dankbar, das sie in diesem Moment nicht alleine war.


[Im wald | liegt bewusstlos am Boden | erwacht mit großen Schmerzen | Blutet Stark | sieht verschwommen Chena | ist froh nicht mehr allein zu sein | wird wieder Bewustloss]
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Mael
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Di Jul 17, 2012 2:28 am

Mael hatte am Abend nach der Jagd gehofft, dass Daisuke verstanden hatte, wie der junge Rüde zu Tária stand. Er war nicht in sie verliebt. Er wusste auch nicht, ob er sie hübsch fand. Das Farbenspiel ihres Pelzes war schon sehr anziehend und schön, aber die Fähe an sich?! Mael wusste es nicht... Er glaube nicht an Liebe auf dem ersten Blick und verliebt hatte er sich bisher auch nicht oft. Er war im Allgemeinen noch ein recht unschuldiger und unberührter Rüde, der in seinem ganzen Leben noch nie eine Gefährtin gehabt hatte. Mael war nicht unbedingt traurig darüber. Er war zufrieden mit seinem Leben und hatte sich damit abgefunden einen alten Rüden an seiner Seite zu haben, anstand einer jungen Fähe und er war froh, dass dieser ergraute Weggefährte freundlich gesinnt war und verstanden hatte, dass Mael sich keine Gedanken über seien Fortpflanzung machte, wenn man auch daran zweifeln konnte. Schließlich hatte der silbern-graue Wolf am Abend Daisuke dazu gebracht, Tária auch etwas von der erjagten Beute abzugeben. Aber Mael war nun mal der Meinung, dass man keine hungernde Seele einfach so ignorieren durfte. Tária war nicht unbedingt das freundlichste Gemüt, aber auch nicht so undankbar, dass man sie lieber gleich loswerden wollte. Man konnte sie ertragen und sie erregte – wie so vieles – den Beschützerinstinkt in Mael. Sie war wie ein kleiner, zickiger Welpe gefangen im Körper einer großen, nett anzusehenden Fähe.
So war also der Abend der Jagd recht glimpflich ausgegangen und Mael hatte sich mit einem viel zu vollen Magen schlafen legen können. Aufgrund dessen war er auch wohl am nächsten Morgen früher aufgewacht als die anderen zwei Wölfe, doch er hatte sich nicht die Mühe gemacht aufzustehen, sondern war einfach liegen geblieben und hatte seine Weggefährten beobachtet. Mael war einfach nur froh nicht allein zu sein und er hatte ein gutes Gewissen, da er seine Taten der letzten Tage für richtig befand. Der Rüde musste über sein Eigenlob schmunzeln. Schließlich sah er, wie Tária zuckte und aufstand. Die Fähe hatte Durst, zumindest sagte sie das. Mühsam erhob nun auch Mael sich, dessen Bauch sich geweitet hatte von dem Mahl des gestrigen Abends. Die nächsten Tage musste der silberne Rüde nicht mehr jagen. Er hatte ausgesorgt. Mael hatte zu Daisuke geblickt, der nun auch wach war und zustimmend nickte. Der junge Rüde selbst erklärte schnell, wie sie eventuell an Wasser kamen und schon ging es los, nur war dieser Marsch nicht so angenehm, wie der des letzten Tages, da Tária an diesem Morgen mehr als zickig war...

Am Anfang des Marsches hatte Mael noch Tária abwesend zugehört, wenn seine Aufmerksamkeit auch viel mehr den Schritten Daisukes galt. War es die morgendliche Knochenstarre älterer Artgenossen oder hinkte der Rüde da gerade? Mael war sich nicht sicher, daher starrte er förmlich auf die Läufe Daisukes, während er die Ohren zu Tária gedreht hatte und ihren Beschwerden lauschte. Lange konnte er aber nicht so marschieren. Es ging einfach nicht. Diese Flüche über den Spaziergang, den die Wölfe unternahmen konnte man nicht lange ausgesetzt sein. Mael seufzte schließlich schwer und es war ihm, als würde man ihn foltern. Er wagte es nicht etwas zu erwidern oder die Tária zu beruhigen, da ihm das sowieso ausweglos schien und er vermutete, dass auch Daisuke so dachte. Trotzdem staute sich langsam Wut in Mael an, obwohl er eigentlich ein recht friedfertiger Wolf war. Schließlich war er so genervt von diesen lächerlichen Beschwerden, dass es ihm sogar nicht einmal mehr möglich war Daisukes gesundheitliches Erscheinungsbild zu bewachen, weil das Gelaber ihn so ablenkte. Ein leises Knurren entglitt Maels Fang und der Rüde trat näher zu Daisuke heran.

“Sie ist ja recht hübsch und bis gestern Abend, ja sogar noch heute Morgen hatte ich auch gedacht, sie sei eine nette, aber manchmal etwas zickige Fähe, aber soeben habe ich meine Meinung geändert. Wäre ich nicht an einer Fähe interessiert, die einen halbwegs passablen Charakter hat, so wäre sie vermutlich schon mein, aber wir wissen wohl beide, dass ich nicht vorhabe mir bis zum Tode anhören will, wie man sich über einen dämlichen Spaziergang beschwert.“

Mael atmete tief ein und aus, um sich zu beruhigen, da er merkte, wie nun ihm die Flüche von innen in den Hals zwickten und hinaus wollten. Nein, er würde das ertragen. Heute noch. Einmal noch. Vielleicht war sie ja nur morgens so, danach musste es bestimmt gehen. Und als hätte Daisuke schließlich beschlossen diese Folter zu stoppen erklärte er Tária, dass er ihr das Jagen lehren wollte. Sogleich erklärte die Braune ihre Empörung darüber und lachte falsch. Mael kicherte in sich hinein, während er der Fähe zuhörte. Er wusste, dass Daisuke diese Übung ernst meinte, aber trotzdem wirkte es so, als hätte der Alte sich einen kleinen Scherz erlaubt, um Tária endlich zum Schweigen zu bringen beziehungsweise sie ein wenig zu ärgern.
Während die Fähe also scheinbar verzweifelt versuchte die richtigen Worte zu finden musste Mael sich ein lautes Lachen verkneifen. Es war einfach zu komisch sie so desorientiert und hilflos zu sehen, wo sie doch vorhin noch eine zickige Prinzessin war, der man scheinbar gar nichts tun konnte.
Mael lächelte noch einmal freundlich und amüsiert, bevor er die Schnauze in die Luft hob und Wasser roch. Zufrieden lief er weiter, ohne bemerkt zu haben, dass dort auch der Geruch von fremden Wölfe in der Luft lag. Vermutlich war er zu beschäftigt gewesen Tárias Wesen zu ertragen und zu belächeln, als dass er einen Gedanken an Gefahr hätte verschwenden können. Aber vielleicht hatten sie ja auch Glück und diese Wölfe waren ihnen nicht böse gesinnt...



[bei Tária und Daisuke | denkt über den Abend nach | läuft zum See mit ihnen | regt sich über Tária auf | redet mit Dai | muss sich das Lachen verkneifen | riecht See und bemerkt Rin etc nicht]

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Rin
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Sa Jul 28, 2012 11:41 pm

Ihre Augen hafteten an den beiden spielenden Wölfen. Es tat gut zu sehen, wie die beiden die Stimmung etwas auflockerten. Zugegebenermaßen funktionierte die unbeschwerte Kindlichkeit der beiden bei Chena nicht. Sie wirkte eher noch unzufriedener als vorhin. Doch das war nicht Rins Problem. Sie wusste, dass Chena hier nicht viel halt, doch sie würde sich der Fähe nicht in den Weg stellen. Jedes Lebewesen musste seinen eigenen Pfad suchen, man konnte es nicht dazu zwingen auf dem gleichen Weg zu wandeln wie man selbst. Wenigstens wirkte Cheshire entspannt und Dyami und Mai sowieso. Die beiden waren ziemlich schnell. Rin fragte sich, ob sie schneller wäre als die beiden. Sie hatte Ausdauer und die nötige Kraft in den Läufen. Es wäre kein Problem für sie mit den beiden mitzuhalten, aber sie zu überholen wäre da schon etwas anderes. Allerdings wollte sich Rin nun auch keiner Probe unterziehen und sie blieb auf ihren Hinterläufen sitzen. Während sie die beiden so betrachtete, fiel ihr auf, dass sie keine Ahnung davon hatte, wie es denn nun weitergehen sollte. Würden sie alle zusammen reisen? Oder würden sie erst auf die Jagd gehen? Es gab viele Möglichkeiten – und wahrscheinlich auch viele unterschiedliche Meinungen. Ob es wieder Streit geben würde? Das würde man wohl erfahren, wenn man dieses Thema ansprechen würde. Rin wollte gerade ihr Maul aufmachen und Cheshire und Chena in ihre Gedanken einweihen, damit sie Pläne machen konnte, als letztere wie von einer Biene gestochen loshetzte. Überrascht schloss Rin ihr Maul und blickte der Fähe hinterher. Was hat sie? Sie brauchte nicht lange zu überlegen, als sie wusste was die Fähe bewegt hatte.

Jetzt konnte auch Rin eine zarten Hauch einer kräftigen Duftspur riechen. Es war ein schwerer, unverwechselbarer Geruch, der andere Gerüche überlagerte. Leicht süßlich, doch immer mit dem Gestank der Angst gemischt. Blut. Das bedeutete nichts gutes. Und wenn Rin diesen Duft so genau wahrnehmen konnte war Gefahr im Anmarsch. Ihr Nackenfell kribbelte in bösen Vorahnungen und sträubte sich. Chena war schon von der Bildfläche verschwunden, Dyami und Mai schienen sich zu beraten. Oder machten sie aus, wer nun gefangen werden musste? Rin wusste es nicht ganz, doch sie vertraute nun blind darauf, dass die beiden wussten was zu tun war. Die blütenweiße für ihren Teil wusste, dass sie Chena folgen musste. Sie erhob sich, als ein Jaulen durch den Wald schallte. Es war kein ängstliches, oder panisches. Nur eines, was die anderen dazu aufforderte zu kommen, mehr oder weniger. Rin war überrascht. Sie hätte nicht erwartet, das Chena die anderen zur Hilfe holen würde. Sie war eine Einzelgängerin und die blütenweiße wusste, wie viel Überwindung es die Fähe kosten musste um nach anderen zu rufen. Mit aufmerksam gespitzten Ohren blickte sie zu Cheshire. Würde er mitkommen, oder hier bleiben? Rin war beides Recht und sie fühlte sich nicht dazu berufen, dem Rüden zu sagen was er tun sollte. Das konnte er schon selber entscheiden. Aber er war kräftig und er würde sich viel besser zur Wehr setzten können als Rin. Wäre es nicht besser, wenn er mitkäme?

Ich werde Chena helfen.

Meinte die blütenweiße und behielt ihren Blick einen Herzschlag länger auf Cheshire. Es brauchte keine Worte, um ihre Frage deutlich zu formulieren. Sie stand in ihren Augen: „Was wirst du tun?“
Dann wandte sie den Kopf und fing an mit großen Sätzen über das Gras zu preschen. Sie war schnell und wendig, was ihr zugute kam, denn im Wald angekommen musste sie ihr Tempo nur minimal verringern. Jetzt bekam sie den vorher gewollten Lauf, und das auch noch in einer ernsten Situation. Der Blutgeruch wurde immer stärker und nicht nur Rins Nackenhaare, sondern auch ihr Schulterfell waren nun gesträubt. Es bedeutete nie etwas gutes, sich einem Blutgeruch zu nähern. Er bedeutete Chaos, Verwüstung und Tod. Nicht gerade das, was man an einem Morgen gebrauchen konnte. Wollte sie wirklich herausfinden, was dort passiert war? Andererseits hätte Chena sie gewarnt, wenn etwas merkwürdig gewesen wäre und das hatte sie nun mal nicht. Also dürfte das ganze nicht all zu schlimm sein, denn Chena wusste was sie tat.

Die Fähe schlängelte sich durch die Baumstämme, Gebüsche und sprang über Wurzeln, die ihr den Weg versperrten um schnellstmöglich Chenas Spuren zu folgen. Die Quelle war ganz nah und nun konnte sie auch weißes Fell zwischen den Büschen erkennen. Abrupt verlangsamte die Fähe ihren Lauf und rutschte auf dem, noch von Tau bedeckten Gras, ein wenig. Sie zuckte mit den Ohren. Sie mochte es nicht, wenn sie keine Kontrolle über ihren Körper hatte. Mit angespannten Muskeln wählte sie ihre Schritte, bis sie Chena erreichte. Die Quelle des Blutgeruches lag neben ihr – eine silberne Fähe aus dessen Maul Blut sickerte. Ihre Flanken hoben und senkten sich schwer. Rin versuchte für einen Moment die verletzte Fähe auszublenden und sich auf die Gerüche zu konzentrieren. Chena, die verletzte Fähe, Blut und...der kräftige Geruch eines Rehbocks. Die Fähe seufzte. Hatte die silberne wirklich versucht einen Rehbock alleine zu töten? Nach dem Geruch nach zu urteilen, war sie alleine und selbst in einer Gruppe war es gefährlich, ein solch unberechenbares Tier zu jagen. Selbst als Welpe wusste man wie tödlich so ein Geschöpf war. Diese Fähe musste unglaubliches Glück gehabt haben, auch wenn Rin nicht wusste wie hoch – oder eher wie gering - ihre Überlebenschancen waren.

Hat sie schon etwas zu dir gesagt?“

erkundigte sich Rin bei Chena und glitt mit ihren Blick prüfend über die scheinbar bewusstlose Fähe. Äußerliche Verletzungen schien sie keine zu haben. Zumindest quoll nirgendwo Blut heraus, wenn man ihr Maul ausließ. Vielleicht hätte Rin bei dem Anblick dieser Fähe Mitleid empfinden sollen, oder sanft zu ihr sprechen um sie zu beruhigen, doch sie tat nichts dergleichen. Wenn man es genau nahm fühlte sie fast nichts. Sie wusste, dass sie dieser Fähe nicht helfen konnte, da sie sich nicht mit Heilmethoden auskannte. Und das die bewusstlose ohne Hilfe sterben würde, stand eigentlich auch fest. Ihr würde nur noch ein Wunder helfen können. Oder sah Rin einfach schwarz? Das war auch gut möglich.


[bei Dyami, Mai, Cheshire & Chena – will gerade etwas sagen – beunruhigt wegen Blutgeruch – überrascht wegen Chenas Jaulen – dann bei Chena und Tsuki – erkundigt sich bei Chena – sieht keine großartigen Überlebenschancen für Tsuki]
Tut mir Leid für die Wartezeit

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Chena
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Sa Aug 04, 2012 1:43 am

Die Weiße saß ruhig neben der verwunderten Wölfin, welche sich noch immer nicht rührt. Anscheinend bekam die Fremde kam etwas von ihrer Umgebung mit, aber war das weiter verwunderlich? So ruhig wie Chena äußerlich wirkte, war sie innerlich jedoch überhaupt nicht. Ganz im Gegenteil! Sie hatte das selbe schon einmal erlebt. Ok, es waren andere Umstände gewesen, doch alles ähnelte sich sehr und sie war sich fast hundertprozentig sicher, das diese Fähe das gleiche Schicksal ereilen würde wie ihren einstigen Begleiter. Einer der Gründe warum sie so etwas eigentlich gar nicht mehr an sich heranlassen wollte. Es brachte ihr nichts. Sie versuchte abzuschalten, diese Fähe einfach nicht weiter wahr zu nehmen. Was ging es sie an? Wenn sie nicht jagen konnte und so törricht war einen Rehbock zu stellen, der sie dann ins Jenseits beförderte, war das sicherlich nicht ihr Problem. Sie hatte ihre Schuldigkeit, wobei sie hier absolut niemand etwas schuldig war, getan und die Anderen informiert. Sollten diese sich doch darum kümmern und sehen wie sie damit zurechtkamen.
Ihr Mund öffnete sich leicht, als sie sah das die Fremde die Augen aufschlug und versuchte sich zu erheben, das gelang ihr jedoch nicht. Chena betrachtete sie, senkte den Kopf und stupste sie vorsichtig mit der Schnauze an.

"Nicht bewegen..."

Was für ein super Ratschlag war das denn nun schon wieder? Sie hatte selbst davon keine Ahnung, wusste ledigtlich das ein solcher Wolf sterben würde. Wahrscheinlich gab es für die Fremde sowieso keine Rettung mehr. Sie schnaubte und schüttelte sich das angespannte Fell zurecht. Keiner hatte ein solches Ende verdient... zumindest fast keiner.

Ruckartig sah Chena auf, ihre Nackenhaare kräuselten sich leicht und die Ohren zuckten aufgeregt. Als sie Witterung aufnahm erkannte sie zwar sofort das es einer ihrer Artgenossen war, doch entspannen konnte sie sich dennoch nicht. Es dauerte nicht lang und Rin trat in ihr Sichtfeld. Chena erhob sich und trat einige Shcritte zur Seite. Die Weiße fragte zugleich ob die Fremde etwas gesagt hatte.

Nein und das wird sie wohl auch nie mehr.

Chena sah von Rin zu der Verwundeten und wieder zurück.

"Gesagt? Nein... sie kann ja noch nicht mal ihrer Augen offen halten. Wenn du mich fragst, macht sie es nicht mehr lange."

Sie setzte sich und kratzte mit der Hinterpfote über die Ohren. Prüfend sah sie sich um. Anscheinend waren die Anderen nicht gekommen. Soviel zu Rudelzusammenhalt. Wobei es ihr auch recht war. Schließlich wollte sie selbst auch lieber abschalten und versuchte die ganze Situation so wenig wie möglich an sich heran zulassen. Sie band sich an niemanden mehr, eben um solche Dinge zu umgehen und den Schmerz nicht mehr zu spüren.


[im Wald / nahe See / bei Tsuki / stupst sie an / zweifelt / versucht Gefühle abzustellen / antwortet Rin]
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Tsuki
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Sa Aug 04, 2012 2:23 am

Tsuki hörte die Worte der Fähe neben sich, dumpf kam ihr die Stimme vor, doch das musst an den Dröhnenden Kopfschmerzen liegen, die sie hatte. Die Schwärze um sie herum verblasste wieder und erneut schlug sie die Augen auf. Nun spürte sie die Schmerzen richtig, ihre Schulter tat ihr Höllisch weh, Blut lief aus ihrer Nase und sie merkte auch, das sie sich wohl auf die Zunge gebissen haben musste. Ihre Kehle brannte, von dem Blut, welches hoch geschossen war, sie musste wirklich ziemlich hart auf den Boden aufgekommen sein. Sie sah zu der Fähe neben ihr und dann zu der anderen Fremden, sie hörte wie sie sich kurz unterhielten, doch was genau sie sagten, konnte sie nicht verstehen.

Die Beiden scheinen sich zu kennen

Langsam zog Tsuki ihre Beine an und versuchte so gut es ging, sich hoch zu stemmen, es dauerte etwas, doch dann Erhob die Silber-weiße Fähe sich und versuchte ihr rechtes Vorderbein nicht zu belasten. Erst jetzt bemerkte sie, das sie ihr Bein nicht einmal bewegen konnte.

Entweder, gebrochen oder ich habe sie mir ausgekugelt. Ganz toll

Sie Schnaubte wütend auf, wobei das Blut endlich ihre Nase verließ und sie wieder Frei riechen konnte. Die Fähe zitterte etwas, doch dann sah sie zu den beiden Fremden und neigte den Kopf vor der Fähe neben ihr.

“Vielen Dank, für die Hilfe! Und es tut mir leid für die Umstände”

Sie wusste nicht wie man sich bei anderen Wölfen verhielt, nach dem Tod ihrer Familie war sie schließlich nur noch allein gewesen. Sie nickte den beiden Fähen zu und versuchte, das Zittern ihres Körpers endlich in den Griff zu bekommen, doch leider wollte es ihr nicht so gelingen, wie es eigentlich sollte. Das Atmen viel ihr Schwer, was sie einfach mal auf den Schlag dieses verdammten Rehbocks zurück führte, sie musste ja so dumm sein und versuchen ihn zu töten. Daher keuchte sie einwenig und sie versuchte auch ihre Atmung wieder in den Griff zu bekommen.



[Im Wald | Bei Chena und Rin | Wacht endlich wieder auf | Bedankt sich | kann ihr Bein nicht bewegen | atmet Schwer | Verflucht sich selbst und den Rehbock]
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Di Aug 14, 2012 7:58 am

Mit großen Sprüngen raste der Rüde weiter und weiter. Er hatte sehr wohl gesehen, wie sehr sich Mai gefreut hatte, als er gesagt hatte, dass er mit ihr spielen würde, denn diese war sofort nach im losgeschossen.
Auch wenn er nicht nach hinten schaute, merkte er, wie er beobachtete wurde, von einem der anderen Wolfe, aber er wollte keinen Blick nach hinten riskieren und rannte lieber weiter. Ach, sollten sie doch alle denken, was sie wollten!
Während er so ein bisschen seinen Gedanken nachhing, machte er einen Fehler, er gab Mai die Chance ihm den Weg abzuschneiden. Aber nein, es störte im nicht, im Gegenteil, es machte alles nur noch spannender. Als er die Stimme von Mai hörte, lachte er und schrie gegen den Wind:

“Das träumst du wohl, Mai!!

Mit diesen Worten verschnellerte er sein Tempo noch mehr. Das war sein Trick, sein Geheimtrick. Zeig nie von Anfang an, was du kannst, damit die anderen denken, du seist nicht allzu gut, aber dann, wenn es drauf ankommt, zeig wie du bist. Auch wenn er schneller geworden war, wusste er, dass er hätte noch schneller laufen können, aber das ließ er lieber.
Aber da hatte er sich wohl verschätz, wenige Sekunden später merkte er, wie Mai sich vom Boden erhob und mit einem gewaltigen Satz auf ihn zugeflogen kam. Da er eh nicht mehr schnell genug war, wie er sofort feststellen konnte, blieb er einfach stehen und schon flog Mai mit vollem Tempo in hinein, sodass er mit ihr zu Boden ging. Er stieß ein unterdrücktes Jaulen auf und nuschelte dann, da seine Schnauze auf den Boden gedrückt wurde:

“Ups, war wohl doch keine so gute Idee.“

Er stand auf, wobei Mai von ihm runterfiel und drehte sich zu ihr um, um sie anzugrinsen.

“Tut mir leid, Mai. Aber jetzt bist du dran!!“

Bevor er aber irgendetwas machte drehte er sich um und schaute nach da, wo Rin und Chena vorher gestanden hatten. Aber sie waren weg, beide. Hatten sie ihn etwa alleine gelassen? Nein, diesen Gedanken verschlug Dyami sofort vielleicht waren sie ja nur jagen. Aber eigentlich könnte ihm dies ja egal sein, er hatte ja Mai. Eine Wölfin, die genau war wie er, jaaaaaaaaaaa das war vielleicht toll! Dann wendete er seine Aufmerksamkeit wieder Mai zu und watete bis diese weglief.


[bei Mai, spielt mit ihr, stürzt zusammen mit ihr, redet, sieht das Rin und Chena weg sind, macht sich keine großen Gedanken darüber, will weiter spielen]
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Mo Aug 20, 2012 1:13 am



Sie war noch lange nicht aus der Puste, denn sie war der Wind. Genau, sie war wie der Wind der einem durchs Fell fegte. Diese Vorstellung gefiel ihr. Aber auch Dyami war ein Wind der davon sauste. Und gleich würde sie ihn haben. Ihre Pfoten berührten schon die Spitzen seines Fells, als der Rüde abrupt stehen blieb. Da Mai schon mitten im Sprung war, konnte sie nichts anderes mehr machen als mit voller Wucht mit dem Rüden zu Boden zu gehen. Ein überraschtes Quieken schoss aus ihrem Maul als sie Dyami unter sich begrub. Der braune nuschelte etwas unter ihrem Gewicht und stemmte sich dann auf die Pfoten, wobei Mai von ihm herunter plumpste. Sie musste lachen und schüttelte sich danach, ehe sie den Rüden in einem Anflug von Sorge musterte.

Ich hab' dir doch nicht weggetan?

Aber allem Anschein nach nicht und Mai grinste wieder als würde sie der Sonne Konkurrenz machen wollen. Sie nickte auf seine Aufforderung hin und machte einen Schritt nach hinten. Ihre Augen funkelten schelmisch vor sich hin.

Bereit...?

Sie drückte ihren Oberkörper wieder auf den Boden und fixierte ihn mit den Augen. Ohne Vorwarnung täuschte sie vor, nach rechts in den Wald zu sprinten, doch in Wirklichkeit preschte sie nach links, wieder auf den See zu. Mit großen, weiten Sprüngen flog sie förmlich über die Wiese.

Na dann los!

lachte sie gegen den Wind und verschärfte ihr Tempo. Sie würde es Dyami bestimmt nicht so leicht machen.
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Rin
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Mo Aug 20, 2012 7:52 am

Mit einer Offenheit die man schon von Chena gewohnt war, antwortete sie und sprach damit die Gedanken von Rin aus. Die blütenweiße nickte auf eine Art, die sagte „Habe ich mir schon gedacht“ und setzte sich auf ihre Hinterläufe. Vielleicht konnten sie nicht mehr viel für das Leben dieser Fähe tun, aber sie konnten ihr Gesellschaft leisten, wenn sie Lebewohl sagte. Ihr Blick wendete sich der bewegungslosen Verletzten zu und musterte sie. Ob diese überhaupt von Chenas und ihrer Anwesenheit wusste? Vielleicht war sie schon zu schwach um überhaupt etwas mitzubekommen, allerdings wurde ihre Atmung wieder gleichmäßiger. Schlief sie? Nein. Sie zog ihr Hinterbein an. Was hatte die Fähe vor? Erstaunt weiteten sich ihre Augen, als sie sah was die Fähe vorhatte. War sie denn völlig von Sinnen?! Nun, wenn sie vorhatte ihren Tod zu beschleunigen dann war das ihre schuld. Skeptisch blickte sie zu Chena, ehe sie sich wieder an die silberne wandte.

Du lagst hier gerade noch Halbtod herum und tust nun so, als wäre nie etwas geschehen? Gut. Deine Entscheidung. Mit Deinen Verletzungen wirst Du dennoch früher oder später sterben. Schließlich kannst Du in diesem Zustand nicht jagen. Aber ich gebe Dir noch einen Tipp: Denk das nächste Mal nach, bevor Du in einen Rehbock rennst.

Trocken gab Rin diese Sätze von sich und stemmte sich auf ihre Pfoten. Das die blütenweiße ihre Worte absichtlich so gewählt hatte ließ sich wohl kaum vermuten und deshalb schüttelte sie sich, um ihr Desinteresse zu verdeutlichen. Mit einer spielerischen Leichtigkeit hatte sie auch schon ihre eigenen Geruchsspuren wiedergefunden und war im Begriff sich wieder auf den Weg zu den anderen zu begeben. Bevor sie jedoch den ersten Schritt trat, drehte sie ihren Kopf zu Chena.

Kommst Du mit?

In ihren Augen lag ein merkwürdiger Ausdruck, den man wohl nicht so leicht deuten konnte. Zumindest nicht, wenn man die Fähe nicht kannte und Chena konnte sie wohl kaum als Freundin bezeichnen. Er war seltsam ruhig und abwartend, aber dennoch ein wenig herausfordernd. Als würde sie etwas bestimmtes erwarten und begierig mitverfolgen, ob es in Erfüllung ging, oder eben nicht. Ob Chena überhaupt ahnte, was Rin damit bezwecken wollte? Rin bezweifelte diese Möglichkeit, hielt sie aber nicht für ausgeschlossen. Immerhin war die schneeweiße klug.


[Bei Chena und Tsuki - "belehrt" Tsuki - fordert Chena dazu auf, wieder zu den anderen zu gehen - wartet gespannt ab]

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