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Kapitel 1: Neue Welt

Die Götter - Hi, Mizu, Kaze und Tsuchi - waren sich einig: Alleine konnten und würden sie die Welt nicht retten. So, wie früher sie die Außerwählten waren, so wählten auch sie Wölfe aus, die die Welt retten könnten. Doch würden sie die Welt wirklich retten? Oder sie diesmal endgültig von der Klippe stoßen?

..Wetter..

Frisch. Kühler Wind. Wenige Wolken.
Tageszeit: Früher morgen.


Die Sonne ist aufgegangen - doch noch ist von ihrer Wärme nicht viel zu spüren. Ein frischer Wind weht und einige Wolken sind am Himmel zu entdecken. Dennoch verspricht es ein heißer Tag zu werden.

..Team..




..Forum eröffnet..

Am 4.08.2011

..Zitat des Weltretters: Tária..

'Es gab für Tária nur zwei Entscheidungen: Ihre oder die falsche … '

..Aufnahmestopp..

Nicht aktiv
Feuer & Erd Wölfe werden gerne gesehen

..Gesuche..

Der Frühling & Der Winter

..Hi - Feuerelement..

Tária ♀


..Mizu - Wasserelement..

Chena ♀
Mael ♂
Tsuki ♀
Kaala ♀
Chihiro ♀
Barid ♂

..Tsuchi - Erdelement..

Cheshire ♂
Daisuke ♂



..Kaze - Windelement..

Rin ♀
Dyami ♂
(Mai ♀)
Nuutaq ♂



5 ♂ / 6 (7) ♀

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 Kapitel 1: Neue Welt

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Dyami
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Mo Aug 20, 2012 8:11 am

Kaum landete die kleine, zierliche Fähe auf ihm drauf, musterte sie ihn sorgevoll, als er sich von ihr befreit hatte. Ein Grinsen erschien auf seinem Gesicht und er stimmte ihn das fröhliche Lachen der Fähe ein.

“Nein, nein, nein!!!“ Dyami schüttelte seinen Kopf: “ Ich war es selber schuld und du bist eh so leicht wie eine Fliege, ich habe dich gar nicht bemerkt.“

Er griste noch weiter, ehe er sich hinduckte und Mai beobachtete. Er studierte alle ihre Bewegungen, um auch nicht die kleine Bewegung zu verpassen und ihr damit einen zu großen Vorsprung zu geben.

“Darauf kannst du Gift nehmen, Mai!“

Schon machte die Fähe Anstalten loszulaufen, aber Dyami konnte erkennen, dass diese ihn nur täuschen wollte und dann mit schnellen Sprüngen zum See raste. Auf ihre Worte sprang Dyami hinterher. Er fühlte sich wie ein Hase, oder wie ein Reh. Sprang glücklich über die Wiese, ab und zu, war er ganz erkennbar, dann tauchten seine Pfoten wieder ins Gras ab. Er merkte, wie schnell Mai war, aber er wusste: “Ich bin schneller.“
Dyami kniff seine Augen zusammen und wurde dann immer schneller, hörte auf, über die Wiese zu springen und flog dahin. Seine Pfoten berührten nur ganz kurz den Boden, ehe sie ihn wieder ein paar Schritte weiter, berührten. Das machte ja so Spaß. Mit Chena konnte er ja so etwas nicht machen, aber mit Mai! Das war toll.
Immer näher kam Dyami der Fähe, ja, er war nicht mehr weit weg, aber er wollte sie noch nicht fangen. Dann machte es ja gar keinen Spaß. Er tat so, als ob er keine Luft mehr bekäme, würde langsamer und blieb dann schließlich röchelnd stehen, ehe er zur Seite auf den Boden kippte. Das war alles natürlich nur gespielt um Mai anzulocken und wenn sie dann kommen würde, würde er ganz schnell aufspringen und sie fangen. Das machte das Spiel dann doch viel spannender!


[bei Mai- redet- rennt hinter her- denkt- täuscht vor, dass er nicht mehr kann- wartet auf Mai]
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Daisuke
der alte Herr
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Di Aug 28, 2012 12:00 am

Es war wirklich schwer diese Fähe zu ignorieren und der sonst so mürrische Daisuke, war noch mürrischer und abweisender auf die Fähe zu sprechen als er es normalerweise schon war. Erst als sie von seinen Worten aus dem Konzept gerissen wurde drehte er den Kopf etwas zu der hellen Fähe um. Das Mael die Fähe schön fand, konnte er zumindest irgendwo verstehen, aber Schönheit bezog sich nicht nur auf den Pelz und die Augen, sondern aus seiner Sicht kam es auch auf den Charakter an. Und Tárias Charakter war mehr als nur schwierig und unangenehm. Daisuke selbst stufte sich oft als schwierig ein, doch diesen durfte man sich als alten Rüden gönnen. Die Fähe hingegen war eine kleine verzogene Prinzessin die nichts anderes konnte als sich zu beschweren und dabei natürlich nicht einsah ihre eigenen Pfoten für irgendetwas zu bewegen. Doch genau das beschloss Daisuke ihr auszutreiben und der strenge alte Rüde war sich recht sicher, dass es ihm zumindest ein wenig gelingen würde, wenn sie erst einmal mit dem Jagdtraining begonnen hatten.
Als sich Mael so dicht zu ihm bewegte und leise zu ihm sprach konnte Daisuke nicht anders, als ihn mit ein wenig Schalk in den Augen ansehen. Dennoch sagte sein Blick gleichzeitig so etwas ' Ich hab's dir ja gesagt' aus, ohne ihn vorwurfsvoll anzuschauen. Auch wenn er natürlich mit dem Rüden keinesfalls streng umging. Sie waren Weggefährten und das schon eine ganze Zeit lang. Mael nahm sich das von Daisuke was er brauchte und Daisuke nahm sich das von Mael was er brauchte. Wenn Tária bei ihnen bleiben wollte, würde sie sich dementsprechend anpassen müssen und das hieße nun einmal auch, dass sie sich am Jagen beteiligen musste. Daher drang eher so etwas wie ein vergnügliches brummen aus der Kehle des alten Wolfes bei den Worten die Mael wählte, um dieses Prinzesschen zu beschreiben.
Kühl und dennoch vollkommen ruhig erwiderte Daisuke an die Jüngere gewandt

Ich bin nicht dein Freund..und doch es war mein voller ernst Tária. Ich bin selten zu Scherzen aufgelegt, also werden wir, sobald du deinen ach so großen Durst gestillt hast,mit dem Training beginnen...“.

Es war ein wenig Sarkasmus in seiner Stimme zu hören, während er weiter vorwärts hinkte. Nie würde sich Daisuke darüber beschweren das seine Pfoten schmerzten oder sein Rücken wieder weh tat – mal ganz davon abgesehen das seine Sehschärfe abnahm und die weit aus Jüngere beschwerte sich am laufenden Band. Natürlich stellte sich daher das Nackenfell des Rüden auf und ein wenig tonlos lachte er, als Tária versuchte von dem Thema abzulenken in dem sie wieder auf ihren Durst zu sprechen kam. Leicht schüttelte der Alte den Kopf

Und du wirst es auch nicht schaffen mich abzulenken. Jeder bekommt das was ihm zusteht...

damit beendete er seinen Satz. Natürlich würde Mael wissen wie Daisuke es meinte, doch irgendwie bezweifelte der in die Jahre gekommene Rüde, dass die neue Wegbegleiterin diesen Satz richtig verstand. Um sie musste sich die ganze Welt drehen und hätte Daisuke jemals so eine Tochter gehabt, hätte ihr aber ordentlich das Fell an den Ohren lang gezogen. Mit einem leichten schnauben schüttelte er leicht den Kopf – diese Fähe war unfassbar. Dachte sie, dass er in seinem alter so schnell etwas vergaß? Zugegeben er war vergesslich in vielen Fällen, aber noch war das zum Glück eine Seltenheit. Vor allem, wenn es um diese nervtötende Fähe ging.

Weiter und weiter ging Daisuke hinkend auf den See zu bevor er dann schließlich angespannt stehen blieb. Für einen Augenblick war Daisuke nicht sicher ob er nicht doch etwas seltsames witterte, doch wenn er sich täuschen würde wäre es genauso seltsam und man würde ihn für noch älter halten. Einen Gewissen stolz wollte sich schließlich auch der alte Wolf wahren. Daher wanderte sein Blick zu Mael, wenn dieser etwas wittern würde, würde er es ihm garantiert sagen. Daher schnaubte Daisuke ein wenig aus, in der Hoffnung das es diesem seltsamen kribbeln in der Nase entgegen wirkte. Offenbar war selbst seine Nase nicht mehr so gut wie früher, vor allem dann nicht wenn er grade erst eine anstrengende Jagd hinter sich hatte. Obwohl Mael ja nun wirklich das schwierigste übernommen hatte und Daisuke selbst ja nicht so viel gemacht hatte. Schnell schob er den Gedanken bei Seite, denn er fühlte sich in dem Moment ein wenig nutzlos was das betraf. „ Na los alter Junge, gleich haben wir es geschafft „ brummelte er sich selbst leise zu, wie er es in seinem Alter gerne mal tat. Also lief er weiter und weiter und versuchte das Gezeter der kleinen Prinzessin einfach zu ignorieren. Solange bis er ihr das Jagen beibringen würde – dann wurde es zugegeben wirklich schwer sie zu ignorieren, aber diesen Gedanken wollte sich der alte Wolf noch nicht machen. Es würde nervenaufreibend genug werden, vor allem wenn sie sich dann noch mehr anstellte als sie es ohne hin schon tat. Ungeachtet des seltsamen Geruchs, denn er für eine pure Einbildung hielt, lief er also weiter auf die Wasserstelle zu. Ob er nun glaubte, dass er sich den Geruch nur ein bilden würde oder aber der Durst größer als die Vorsicht war, hätte man kaum sagen können da auf Daisuke durch aus beide Aussagen zutreffend waren. Dank seines Alters würde jedoch wahrscheinlich kaum einer der Meinung sein, dass er den Geruch einfach ignorierte, viel eher würde man behaupten das er ihn nicht wahrgenommen hatte und daher einfach weiter hinkte.


[bei Tária & Mael | bemerkt den Geruch, glaubt aber das er sich den Einbildet | lässt sich von Tária nicht beirren | hinkt weiter auf die anderen zu]
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Chena
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Fr Sep 07, 2012 12:18 am

Noch immer saß Chena an Ort und Stelle. Nichts hatte sich verändert. Nichts, bis auf die Tatsache das die Fremde wohl lebensmüde war. Gerade hatte sie noch halbtot da gelegen und nun schickte sie sich an aufzustehen. Dummheit... Die Schneeweiße tat nichts, saß einfach nur still da und blickte auf die Fremde. In ihrem Gesicht war nichts abzulesen. Sie sah eher aus als ob sie abwesend war, doch dem war nicht so. Chena zeigte es nur nicht. Entweder die Fremde war wahsinnig oder... Nein, sie musste einfach wahnsinnig sein. Sogar Chena, welche sich damit nicht gut auskannte, konnte erkennen das diese Aktion ihren Tod heraufbeschwören könnte. Ja, sogar musste.
Tsuki sah auf und bedankte sich bei ihnen. Wofür? Sie hatten absolut nichts anderes getan als sie hier, schon im Jenseits schwindend, aufgefunden. Ein eiskalter Schauer lief ihr über den Rücken und für einen Moment stellten sich ihre Rückehaare erkennbar auf, als sie in die Augen der Fähe blickte. Ein widerliches Gefühl durchfuhr sie. Deshalb war sie fast schon froh, als Rin das Wort an sie richtete und die Schneeweiße somit aus ihrem Gedanken riss.

Mit verengten Augen schaute sie von Tsuki zu Rin und wieder zurück. Rin wollte also wieder gehen. In ihren Blick lag etwas Aufforderndes. Was bezweckte die Weiße damit? Wollte sie die Fremde zum nachlaufen anregen? Nachlaufen wie ein Jungwolf? Oder hatte sie ganz andere Absichten? Wollte sie etwa Chena selbst testen? Misstrausich schnaubte sie, schüttelte sich beim Aufstehen, ging dann aber nicht sofort los. Ohne etwas zu erwidern hob sie den Kopf, die Rute ebenso und schritt davon. Zurück in Richtung des Sees. Im Vorbeigehen meinte sie leise zu Rin:

"Ich tue was ich für richtig halte, verstanden?"

Sie untermauerte dies mit einem Zucken ihrer Lefzen und ging dann sturr geradeaus weiter, ohne noch einmal zurückzublicken. Sie übersprang erneut eine Wurzel und lief dann, leichtfüßig wie immer, weiter durch das Baumwerk. Warum war sie eigntlich noch hier? Immer wieder stellte sie sich diese Frage. Sie könnte abdrehen, weiterwandern, ihr eigenes Leben leben. Warum ging sie nun wieder zurück... zu den Anderen? Dieser blöde Rudeltrieb brachte sie noch um den Verstand. Sie hob die Lefze über die spitzen Eckzähne und brummte vor sich hin. Der Weg war nicht weit, so konnte sie bald schon den starken Geruch der Anderen ausmachen. Auf Rin oder gar auf Tsuki hatte sie nicht mehr geachtet, wieso auch? Mit einem Satz kam sie zwischen den letzten Baumreihen zum Vorschein. Es war nicht schwer Dyami und Mai auszumachen. Die Beiden waren so laut wie eine Herde röhrender Hrische in der Paarungszeit.

Womit ich nun auch wieder auf mein Frühstück verzichten kann...
Sarkastisch dachte sie weiter, als sie auf die Quelle der Laute zuging: Danket dem `Rudel´. Vielen herzlichen Dank ihr Zwei. Aber nein, keine falsche Bescheidenheit. Natürlich müsst ihr wie kleine Welpen herumrennen und den halben Wald zusammenbrüllen. Super.

Sie überwand eine letzten Garsbüschel mit Leichtigkeit und kam knapp vor den Beiden zum Stehen. Ihre Rute war steil erhoben und ein tiefes Grollen war zu hören, bevor sie auch schon die Zähne bleckte.

"Was soll das hier eigentlich werden? Bekommt ihr überhaupt noch etwas mit? Anstatt hier rumzutoben hättet ihr viel wichtigere Dinge tun können... wenn ihr dazu überhaupt fähig seit." Sie wandte sich ab. "Amateuere", fügte sie leiser hinzu.

Mit erhobener Rute schritt sie wieder einiger Schirtte weiter. Legte sich, den Rücken den Beiden zugewandt, ins Gras und begann mit der Fellpflege. Normalerweise tat sie dies nur recht ungern, aber den Beiden konnt man ohne große Bedenken den Rücken zudrehen.

Wieso muss ich mir das antun? Wenn ich weiter mit dennen rumlaufe, verblöde ich noch total, wenn ich nicht vorher verhungere oder von einem Bär erwischt werden.

Sie prüfte die Luft. Alles war soweit ok. Was für ein Glück... oder eher Pech? Wenn in ihrer Abwesendheit ein Bär, ein Hirsch oder vielleicht sogar ein fremdes Rudel auf die Beiden getroffen wären, wie würde es hier jetzt wohl aussehen? Einige Augenblicke sah sie nur gerade aus, in Richtung des Sees. Dann blickte sie jedoch zurück zu ihren Artgenossen.
Oder lieber doch nicht?


[im Wald / Nähe See / bei Rin & Tsuki / läuft einfach wieder zurück / am See / Nähe Dyami & Mai / weist sie zurrecht / überlegt]
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Fr Sep 07, 2012 6:46 am



Sie war eine Fliege? Hmhm...eine Biene war doch genauso leicht, oder? Und ein Schmetterling? Der war doch noch leichter! Oder nicht? Das musste mal jemand herausfinden. Aber Mai entschied für sich, dass sie ein Schmetterling war. Sie wollte einer sein. Einer, mit ganz vielen tollen Farben auf den Flügeln und mit ganz vielen Schmetterlingsfreunden! Das wäre schön...aber leider konnte sie nicht wie ein süßer, kleiner Schmetterling davonflattern, dafür aber Haken schlagen wie ein Hase. Das war doch auch mal was, denn das tat sie gerade, um nicht von Dyami gefangen zu werden. Hopp, und Hopp, und Hopp. Hoppedihopp. Das ganze machte ihr ausgesprochen viel spaß, aber es war doch auch anstrengend. Ihre rosafarbende Zunge hing ihr schon aus dem Maul, als sie plötzlich keine Pfoten mehr hinter sich hörte. Irritiert versuchte die kleine Fähe zu stoppen, schlitterte aber auf dem Gras noch ein ganzes Stück weiter. Irritiert schaute Mai sich um, und entdeckte niemanden. Nervös zuckten ihre Ohren – spielten sie jetzt verstecken? Mai blieb erst einmal auf ihren Pfoten stehen um zu Atem zu kommen. Okay, Dyami war hier sicher irgendwo, immerhin war er nur vor wenigen Sekunden noch hinter ihr gewesen. Aber wo war Cheshire? Vorhin hatte sie seinen strahlend weißen Pelz noch gesehen. Verwirrt legte sie den Kopf schief.

„Dyami? Dyami! Weißt du, wo Cheshire hin ist? Er ist verschwunden!

Noch einmal fuhr ihr Kopf suchend über das Gras, und dieses Mal entdeckte sie etwas. Braunes Fell. Da war Dyami! Sie wäre gerne Freudestrahlend zu ihm gerannt, doch die kleine Fähe machte sich Sorgen um den weißen Riesen. Wo steckte er? Rasch trottete sie zu dem braunen Fellknäuel und stupste ihn mit ihrer Pfote an.

„Spielst du jetzt verstecken?“

Fröhlich grinste sie, dann aber setzte sie sich auf ihre Hinterläufe. Sie hatte keine Lust mehr auf spielen. Sie wollte wissen, wo Cheshire war. Außerdem fehlten immer noch Chena und Rin, wobei die vorhin in den Wald gegangen waren. Allerdings kam – wenn man vom Teufel sprach, gerade eine der weißen Fähen aus dem Wald getrottet. Alleine schon an der überheblichen Haltung, und der geradezu provokanten erhobenen Rute konnte man Chena erkennen. Aber Mai störte es nicht sonderlich, das Chena manchmal so gemein war. Es gab nur wenige Dinge, die ihr wirklich die Laune verderben konnten. Allerdings war es wirklich nicht gerade nett von der weißen, Dyami und Mai so anzuschnauzen, obwohl die beiden gar nichts gemacht haben. Ein wenig trotzig erhob Mai ihre Stimme, wobei sie trotzdem glücklich aussah, was an sich zwar ziemlich paradox war, aber man erlebte die Fähe eben nie traurig oder ärgerlich.

„Es war ein kleines Fangspiel, um sich mal um nichts kümmern zu müssen und einfach frei zu sein. Ich finde, dass macht sehr viel Spaß. Möchtest du es nicht auch mal probieren? Und um irgendeinen Effekt daraus zu ziehen kann man wenigstens sagen, man trainiert seine Ausdauer, oder seine Schnelligkeit oder so. Aber gerade sollten wir wohl lieber unsere Nasen trainieren, denn Cheshire ist verschwunden. Hast du ihn vielleicht irgendwo gesehen?

Neugierig, und ohne irgendeinen Nachtrag blinzelte Mai die weiße Fähe an. Vielleicht war Cheshire ja mit ihnen in den Wald gegangen, und Mai hatte es einfach nicht bemerkt? Das wäre natürlich die schönste Erklärung für Cheshires Verschwinden. Mai konnte ja schlecht wissen, dass der Rüde sich dazu entschlossen hatte seine eigenen Wege zu gehen...


[Spielt mit Dyami fangen – verwirrt – bemerkt Cheshires verschwinden – ist Chena nicht böse – fragt sie nach Cheshire]
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Tsuki
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Sa Sep 08, 2012 6:14 am

Tsuki leckte sich über die Schnauze, als sie bemerkte, wie die beiden Fremden Fähen, sich zum gehen wandten. Die weiß - Silberne wusste nicht was sie machen wollte. Ihre Pfote konnte sie noch immer nicht bewegen und Jagen war alleine so schon schwer genug. Leise seufzte die Fähe auf, sie hatte keine Lust bei Fremden zu sein, doch blieb ihr wohl nichts anderes übrig, als den weißen einfach zu Folgen. Sie beschloss aber, sollten die beiden nicht wollen, das sie bei ihnen war, sofort um zu drehen und zu verschwinden, egal ob sie dann alleine war oder nicht.

Schwerfällig erhob Tsuki sich, leckte sich noch einmal vorsichtig über die Schnauze und folgte den anderen Wölfen, in einem gebührenden abstand, einfach. Sie wusste einfach nicht was sie anderes tun sollte, als ihnen zu Folgen. Langsam Humpelte sie ihnen hinterher, da vernahm sie auch schon das Wütende grollen von einer von ihnen und sah nach wenigen Augenblicken auch schon, wie sie zwei Junge Wölfe ziemlich arg anschnauzte. Die Fähe, hatte natürlich von weitem den Lärm gehört und sie konnte auch verstehen das die Fremde wütend auf die beiden war, dennoch fand sie, das sie nicht glich so Gereizt sein musste.

Als sie dann auch noch die recht Fröhliche antwort der Jungen Fähe hörte, musste sie leicht schmunzeln Sie ist wohl so was wie ein kleiner Sonnenschein! Und wer wohl dieser Cheshire ist? Doch dann schüttelte die Fähe ihren Kopf. Es ging sie alles nichts an, was hier geschah. Und sie wusste auch nicht, ob sie gehen oder bleiben sollte, doch eines wusste Tsuki genau, dieses “Rudel” oder wie sie sich nennen wollten, war ein ziemlich verrückter Haufen.


[im Wald / Nähe See / bei Rin & Chena/ läuft den beiden einfach nach / am See / Nähe Dyami & Mai / hört ihnen zu/ überlegt]
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Dyami
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Do Sep 13, 2012 4:29 am

Juhhuuuu, das war ja sooo toll. Er, Dyami, hatte die beste Spielgefährtin gefunden, die man haben konnte. Mai, Mai, Mai! Es machte ja so viel Spaß mit ihr zusammen zu spielen. Dyami lag also auf dem Boden, presste sich so nah wie es ging auf die Erde und wartete darauf, dass Mai zu ihm kam. Es war ja so lustig! Mai war lustig, mit ihr zu spielen war lustig, alles war gerade in diesem Moment einfach lustig.
Kurz darauf hörte er die Stimme der kleinen Wölfin und er erschrak kurz. Cheshire. Der große weiße Wolf, ja das war Cheshire. Und der sollte weg sein?
Dyami brauchte viel Überzeugung, um auf den Boden liegen zu bleiben und sich nicht zu vergewissern, dass Mai log. Er konnte doch nicht weg sein, sie waren doch jetzt ein Rudel. Nein, warum wollte er das Rudel verlassen? Nein, das ging nicht.
Der Rüde war so tief in seinen Gedanken versunken, dass er nicht merkte, wie Mai zu ihm kam, ihn anstupste und fragte, ob er jetzt verstecken spielte. Dyami grinste, stand auf und flüsterte leise:

“Nein, eigentlich wollte ich dich erschrecken, hat wohl nicht geklappt. Aber verstecken gute Idee. Und Mai? Cheshire ist doch nicht wirklich weg, oder?“

Dyami kannte den Rüden zwar nicht richtig, aber er wollte nicht, dass sich das Rudel auflöste oder Ähnliches. Er wollte, dass alle zusammen blieben, er wollte, dass alles perfekt war. Kurz lächelte er Mai noch mal an und setzte sich neben sie, als er Chena aus dem Wald kommen sah. Augenblicklich erlosch das Lächeln des Rüdens und er starrte die Fähe, die aus dem Wald zu ihnen herüberkam an. Chena… Chena, diese dumme, zickige Chena. Aber dennoch sollte sie auch bleiben. Bei dem Rudel, bei Mai, bei ihm. Kaum war sie bei den beiden Wölfen, die eben noch gespielt haben, fing sie an, sie zu beleidigen. Dyami funkelte die Fähe wütend an, brauchte viel Beherrschung um sitzen zu bleiben und sagte:

“Wir spielen nur Chena. Tut mir leid, wenn du so etwas nicht kennst. Wir nennen so etwas spielen, denn das macht spaß und das lernt jeder kleine Wolf. Außer du, da du nicht normal bist. Und natürlich können wir auch noch andere Sachen, aber warum sollten wir das? Wir haben gerade Spaß. Denkst du, wir haben nicht gemerkt, wie du und Rin weggegangen sind? Aber wir wollten eben lieber weiter spielen, als nach zu sehen, was ihr getan habt. Und das ist ja wohl nicht schlimm.“ Der Rüde machte eine Pause und sagte dann: “Chena, das habe ich gehört, du Eisklotz.“

Er knurrte leise und schaute Chena nach, wie diese sich wieder von ihnen entfernte.

“Doofe Kuh, was Mai? Verdirbt uns alles.“

Er seufzte und wandte seinen Blick zu der Fähe neben ihm. Auch diese hatte so eben ihre Meinung zu Chena gesagt und dies hatte Chena wahrlich verdient. Aber natürlich fragte Mai Chena nach Cheshire und wo der war wusste Chena bestimmt nicht.

“Mai, ich glaube es wäre keine gute Idee mit ihr zu spielen, Chena kann so etwas nicht.“

Sagte Dyami zu den Worten der kleinen Weißen, auch wenn sie schon vor wenigen Minuten gesprochen hatte. Sein Blick wanderte umher und plötzlich sah er einen fremden Wolf in der Nähe von ihnen. Er war silbern und ein wenig weiß. Besorgt schaute er Mai an und flüsterte leise:

“Mai. Siehst du die Fremde da?“

Mit der Schnauze zeigte er auf die neue Wölfin und stand dann auf, um sie zu begrüßen und sie zu fragen, wer sie war.


[bei Mai, redet mit ihr, denkt, steht auf, sieht Chena, ist sauer, sagt etwas zu ihr, sieht Tsuki, will zu ihr]
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Rin
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Sa Sep 22, 2012 2:45 am

Rin hatte mit ihrer Annahme Recht behalten: Chena schien bemerkt zu haben, dass Rin etwas im Schilde führte, doch das störte die blütenweiße herzlich wenig, denn immerhin konnte es ihr egal sein. Nun gut, vielleicht hatte sie sich bei der verletzten Fähe nicht gerade beliebt gemacht, aber auch das war Rin recht, denn sie war noch immer nicht besonders scharf darauf engere Bindungen mit ihren Reisegefährten einzugehen. Sie musste eingestehen, dass ein wenig Gesellschaft ihr guttat, aber dennoch wollte sie sich ihre Freiheit bewahren. Und das konnte sie nur, weil der Haufen, den sie mit 'Reisegefährten' betitelte, kein festes Rudel war sondern nur einige verstreute Wölfe die es satt hatten alleine in der Welt zu wandern und sich deswegen etwas Abwechslung suchten. Jeder konnte gehen wann er wollte und wurde nicht festgehalten, außerdem wurde niemand zu etwas gezwungen. Allerdings war sich Rin fast vollkommen sicher, dass das einige anders sahen. Dyami und Mai schienen zu glauben das sich aus diesem lockeren Verband ein Rudel entwickeln würde, aber diesen Gedanken konnte Rin nicht teilen. Es fehlte zu viel um ein Rudel zu bilden und wenn Rin ehrlich war, dann wollte sie das auch nicht. Und es war keine Meisterleistung zu erraten, was Chena von einem Rudel halten würde.

Letztere hatte sich bereits erhoben und machte sich auf den Weg, ließ es sich aber nicht nehmen, Rin provokant ihre Meinung zu geigen, was Rin aber nur mit einem schwachen, sarkastischem Lächeln zur Kenntnis nahm.

Habe ich Dich zu etwas gezwungen?

Doch Chena war schon zwischen den Baumstämmen des Waldes verschwunden um sich auf den Weg zurück zum See zu machen. Ob sie Rins Worte überhaupt noch gehört hatte konnte die blütenweiße nicht beurteilen. Auch die silberne machte sich auf den Weg. Sie hatte zu Rins Worten geschwiegen und schien auch jetzt nicht daran interessiert zu sein ihr Maul aufzumachen. Rin schüttelte den Kopf – wenigstens ihren Namen hätte sie nennen können. Oder war sie zu schüchtern? Vielleicht wollte sie sich auch erst einmal den Rest des verstreuten Haufens anschauen, bevor sie sich zum Gehen oder Bleiben entschied. Allerdings wäre ersteres ihr Todesurteil, womit nur letzteres übrig blieb. Also wieder ein neues Gesicht. Rin seufzte leise in sich hinein und blickte zurück, in die entgegengesetzte Richtung von Chena und der Verletzten. Wenn sie nun einfach hier sitzen bleiben würde, dann wäre sie wieder für sich. Eine verlockende und zugleich so schrecklich einfache Möglichkeit, aber Rin ergriff sie nicht.

Langsam erhob auch sie sich und trabte Richtung See, dem Geruch von Chena und dem Blutgeruch der Verletzten folgend. Eilig hatte sie es nicht wirklich, denn was würde sie schon erwarten? Ein verstreuter Haufen und die Frage: Was jetzt? Ein weiterer Seufzer drang aus dem Maul der Fähe. Diese Frage würde wohl wieder neue Streitigkeiten aufwerfen. Wäre es nicht einfacher nun wieder umzudrehen und ihren eigenen Weg zu gehen? Immerhin musste sie nicht bei den anderen bleiben, keiner Zwang sie. Und doch fühlte es sich falsch an nun den leichteren Weg zu gehen. Sie beschloss noch einige Tage bei den anderen zu bleiben. Vielleicht bis zu einer größeren Jagd um danach gestärkt zu gehen.

Ihr Fell strich sanft am letzten Baumstamm, der die Grenze zum See darstellte vorüber und die Sonne schien nun ungehindert auf ihren blütenweißen Pelz. Ein kühler Wind kam auf und die Fähe hielt inne um sich einen Überblick zu verschaffen. Eigentlich war es ein herrlicher Tag, und genauso eigentlich war der ihr gebotene Anblick schön. Wölfe, die vorhin gespielt hatten und nun in der unmittelbaren Nähe von Chena waren, wahrscheinlich um mit ihr zu sprechen. Und dann noch der Neuankömmling, der großen Abstand hielt und nicht recht zu wissen schien, was er nun tun sollte. Dahinter der See, der ruhig in der Sonne glitzerte und das warme Wetter. Sah es in einem Rudel genauso schön aus? Rin wusste es nicht mehr, oder wollte sich nicht mehr daran erinnern. Stattdessen wurde ihr bewusst, dass das alles hier keineswegs ein schöner Anblick war. Es war gerade mal die Illusion davon. Mai, Dyami und Chena plauderten nicht friedlich, denn Chena sah gereizt aus – und der Neuankömmling stank noch immer nach Blut. Auch fehlte einer – der Riese Cheshire. Doch auch als Rin sich umsah, konnte sie ihn nicht entdecken. War er einfach in den Wald gegangen, oder hatte er beschlossen den leichten Weg zu nehmen?

Resigniert den Kopf schüttelnd setzte Rin ihren Weg fort, wobei sie neben der verletzten Fähe wieder anhielt, weil sich bis jetzt noch niemand um sie zu kümmern schien. Aber auch Rin war nicht wirklich darauf aus nun mit dieser Fähe Freundschaft zu schließen. Es war ein einfacher Akt der Höflichkeit, nichts weiter.

Falls Du vorhast bei uns zu bleiben, solltest Du wissen, dass wir kein Rudel sind. Man würde uns wohl eher als Wanderer bezeichnen, die sich ein wenig Gesellschaft leisten, solange sie auf den selben Pfaden wandeln. Mein Name ist übrigens Rin.

Sie neigte den Kopf in einem Anflug von Freundlichkeit, ehe sie weiter trottete um den Abstand zwischen den anderen und ihr zu verringern. Sie hatte nicht gehört worüber sich die drei ausgetauscht hatten, aber falls es sich um etwas wichtigeres gehandelt hatte, würden sie Rin darüber informieren. Zumindest nahm die blütenweiße das an. Mittlerweile war sie nur noch wenige Meter von der kleinen Gruppe entfernt und sie sah sich abermals auf der Suche nach Cheshire um. Statt seinem weißen Fell stach ihr aber silber-graues ins Auge. Ein Fremder? Wie viele wollten denn noch kommen? Allerdings machte die Gestalt noch keine Anzeichen um Näher zu kommen. Vielleicht war es auch einfach bloß ein Reisender der seinen Durst stillen wollte um danach wieder seinen Weg zu ziehen. Trotzdem hingen Rins Augen an dem fremden und ihre Körperhaltung straffte sich – wissen konnte nie.


[Im Wald bei Tsuki & Chena – folgt als letzte – macht sich Gedanken – bemerkt Cheshires Verschwinden – spricht Tsuki an – läuft zu Chena, Mai & Dyami – bemerkt Mael – beobachtet ihn]

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Chena
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Do Sep 27, 2012 7:14 am

Chena wendete den Blick von der kleinen Gruppe ab und begann mit der Körperpflege. Sie hatte den unangenehmen Geruch der verletzten Wölfe an ihrem Körper kleben. Mit kräftigen zügen überquerte ihre Zunge die großen, weißen Vordertatzen. Ein Geräusch ließ sie aufblicken, jedoch erhob sie sich nicht. Mai begann zu sprechen und fragte sie doch tatsächlich ob sie nicht auch mal spielen wollte. Die Schneeweiße ließ nur ein Schnauben von sich.

Ganz bestimmt nicht...

Als dann auch noch Dyami anfing ihr zu erklären, dass sie nicht wusste was für ein Spaß das machte und von wegen sie wäre nicht normal, bleckte sie leicht die Zähne. Sie setzte sich aufrecht hin und starrte den Rüden an. Ihre Rute schwank leicht hin und her, doch nicht aus Freude, sondern wegen der für sie angespannten Situation.

"Ich habe es weder nötig sinnlos über irgendwelche Wiesen zu rennen, noch mit irgendjemanden zu spielen. Während ihr hier nichtsahnend spielt, wurde eine Fähe verletzt. Ein fremder Wolfe oder sonst etwas hätte euch angreifen können. Nicht das es mir etwas ausgemacht hätte... abgesehen davon habt ihr mich nun schon wieder um mein Frühstück gebracht."

Spielen... so ein Schwachsinn. Wozu musste ein Wolf spielen? Sie hatte es nie gebraucht. Hatte sie es überhaupt schoneinmal getan? Sie konnte sich nicht daran erinnern. Bei Khaleios wurde nicht gespielt oder getobt. Er hatte ihr schnell klar gemacht, dass dies ein sinnloser Zeitvertreib ist. Seine Gelenke und Fähigkeiten konnte man auch gut mit anderen Dingen schulen. Und was davor war? Sie wusste es nicht. An ihre Familie konnte sie sich sowieso nur wenig erinnern.

Sie stand auf, schüttelte sich und sah die Beiden an.

"Ach, macht doch was ihr wollt."

Sie wollte sich gerade abwenden und gehen, als ihr der widerliche Blutgeruch eines anderen Wolfes in die Nase stieg. Noch bevor sie die Fähe sah, war ihr klar das sie die Ursache dafür war. Diese Fähe war wirklich lebensmüde. Sie hatte Blut gespuckt, welches man noch deutlich sehen konnte und nun lief sie auf wildfremde Wölfe zu. Wusste denn hier niemand wie man überlebte? Angewidert drehte sie sich weg. Ihre Augen erblickten Rin, welche nun auch aus dem Wald trat. Skeptisch sah sie, das die Fähe anscheinend etwas wahrnahm. Sie folgte ihrem Blick und sah, etwas entfernt, eine Gestalt am See stehen. Ihre Augen verengten sich, die Haare wurden gesträubt und Kopf, Rücken und Schwanz bildeten eine Linie. Sie legte die weißen Ohren an. Ein Wolf... hier wimmelte es geradeso von Einzelgängern.


[am See / bei Dyami, Mai, Rin & Tsuki / spricht / sieht fremden Wolf]
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Tária
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Do Sep 27, 2012 9:33 am

Huhu!
Der Gesichtsausdruck, welchen die junge Fähe aufgelegt hatte, beschrieb in etwa folgendes: Unverhülltes Entsetzen, gekoppelt mit gnadenlosem Unverständnis.
Tária war – mal davon abgesehen, dass diese Fähe ein ausschlaggebendes Temperament besaß und sie von Natur aus ein sehr ausgeprägtes Talent dafür hatte, ihre Weggefährten zum Verzweifeln zu bringen – der Typ, der es nicht verstand aufzugeben.
Und auch wenn die Situation im Grunde nur noch weiter eskalieren konnte, verstand es die Fähe nicht ihren Mund zu halten.
Doch das, was Daisuke ganz selbstverständlich sagte und was mit einer sarkastischen Ernsthaftigkeit über seinen Lippen rutschte, war für Tárias Auffassungsgabe schon ein zu hohes Niveau.
Mit starr aufgerissenen Augen blickte die Wölfin, mit dem Kopf geneigt, in das graue Gesicht des alten Rüden. Er schien nichts an seinem Plan zu ändern. Und Tária wurde bewusst, dass, egal mit welchem Konter die junge Fähe angreifen würde, Daisuke fest an seinem Vorhaben hängen würde.
In dem Gesicht des mürrischen Wolfes zu lesen, war es ihm egal, wie oft es Tária versuchen wird irgendwie aus der Sache wieder herauszukommen. Ob Tária mit einer bodenlosen Eleganz einem Kaninchen hinterher hoppelt, wie es zu allen Zeiten nur diese eine Fähe zu tun im Stande seien wird, oder selbst wenn sie sich mit einer unerwarteten Sicherheit und großem Geschick als talentierte Jägerin beweisen würde – Daisuke wird nicht eher ruhen, bis die junge Fähe gelernt hatte, was es hieß für das eigene Überleben oder aber für die Gruppe zu sorgen.
Und gerade das machte Tária auf eine zickige Art wütend.
W.I.E.S.O mischte sich der Alte eigentlich in das Leben der Jungen ein? Pff …
Als hätte sie nicht schon genug anstrengende Probleme!
Die Cremefarbene konnte nur schwer ein Knurren unterdrücken, als Daisuke sich nicht von seinem Plan ablenken ließ. Tária schlurfte dicht an den alten Rüde, um auch ja jedes schwer betonte Wort zu verstehen. Und als dieser geendet hatte, blickte die Fähe zum morgendlichen Himmel empor und schloss für einen kleinen Moment die Augen, während sie langsam die frische Luft einsog.
Etwas daran war anders – Doch die junge Fähe ignorierte es vorerst und konzentrierte sich auf die wichtigeren Dinge, die in ihrem Kopf herumschwirrten und eine Sicherheit mit sich brachten, die Tária ganz bewusst etwas dichter an Daisuke heran rutschen ließen.
– Anschließend wird sich Tária für ihre sinnlosen Beschwerden über alles und jeden entschuldigen; versuchen mit einer toleranten und uneigennützigen Lebensweise, Respekt gegenüber älteren Generation zu zeigen; sich vorbildlich an der Gemeinschaft beteiligen und begreifen, dass selbst in gefährlichen Situationen nicht sie diejenige ist, die Vorrang besitzt … – Dies war die eine Möglichkeit …
Jetzt gab es selbstverständlich noch die von Tária:

» Gut Daisuke. Ich kann es aufgrund meines ausgeprägten Urteilsvermögens verstehen, wenn du dir meine Jagdkünste anschauen möchtest«,

begann die cremefarbene Fähe angreifend zu erzählen und obwohl man leicht den Anschein hatte, dass die ohnehin geladene Tária im Bruchteil nur weniger Sekunden explodieren könnte, was nicht bedeutete, dass sie einen regelrechten Hass gegenüber Daisuke empfand sondern vielmehr rechtfertigte, dass Tária einfach eingeschnappt war; konnte man auch sagen, dass in ihrer Stimme ein höchst konzentrierter Spott lag.

»Und Du wirst schon sehen: Ich werde dir zeigen, welches Talent ich besitze.
Und du, Daisuke, wirst eine majestätische Jägerin erkennen, welche meiner Wenigkeit verdammt ähnlich sieht. Es dauert so seine Zeit, bis ich mich an neue Lebensbedingungen angepasst habe. Ich besitze bestimmte Prinzipien. Und mal ganz davon abgesehen, dass ich meine Dienste immer zur Verfügung stelle, gestern aber zufällig verhindert war, bin ich vollkommen davon überzeugt, dass ich dir zeigen werde, was ich kann …«


Mit diesen Worten schnippte sie einmal kurz mit dem Kopf und ließ anschließend von dem alten Rüden los. Äußerlich musste die Fähe verschmitzt lächeln. Innerlich aber konnte sie sich das Bild der Niederlage schon genaustens vorstellen. Dazwischen etwa lag ihr unbezwingbarer Stolz.
Und als wäre diese Katastrophe nicht schon genug, kam ihr dann wieder dieser fremde Geruch entgegen, für welchen sich die Fähe plötzlich interessierter zeigte, als vor einigen Minuten. Neugierig kniff die angespannte Wölfin die Augen zusammen und verlangsamte ihren zügigen Schritt. Vor sich konnte Tária ganz deutlich das Wasser des Sees ausmachen und der überrascht vergessene Durst meldete sich freundlicher Weise zurück.
Und noch etwas konnte Tária entdecken. Etwas, wobei die Fähe einen überrascht klingenden Laut erfolglos unterdrückte:

In der unmittelbaren Nähe des Sees befanden sich tatsächlich Artgenossen.
Ihre Augen wanderten gebannt von einem zum anderen, und sie stellte fest, dass jeder mit seiner Art und Weise einen Teil dieser Wolfsgruppe bildete.
Und eigentlich musste man die Junge nicht lange kennen, um diese qualitative Aussage voraus zu sehen:

»Wer sind DIE denn bitte?«

Mit düsteren Blick beobachtete sie die fremden Gestalten. Ob sie wohl alle zusammen gehörten? Zusammen mit dem drückenden Verlangen ihren Durst zu stillen und der naiven Neugier bahnte sie sich nach einigen Sekunden ungeduldig ihren Weg nach vorn, wobei sie bewusst Wert darauf legte, den älteren der zwei Rüden mit purer Absicht anzurempeln und blieb einen halben Schritt hinter Mael stehen.
Wie hypnotisiert starrte sie in die Richtung der unbekannten Wölfe, wobei sie keinen Hehl daraus machte, sich einigermaßen unauffällig zu verhalten. Nach einigen schweigsamen Momenten, schüttelte sie energisch den Kopf und sah herrisch in die Richtung ihrer Wegbegleitung.

»Ich habe Durst und daran werden die da hinten nichts ändern«, flüsterte sie rechthaberisch und deutete in die Richtung des Sees, der sich wie ein dunkler Fleck von der Landschaft abhob.
Vor ihr lag nur noch ein kleiner Feldabschnitt.
»Hop!«

Es würde wohl einige hundert Jahre dauern, bis Tária begreifen würde, dass ihre Vorstellungen von
Gefahren dem eines Kieselsteins ähnlich war. Man konnte nie wissen, ob die Fremden gut gesinnt waren oder nicht. Aber das ganze Hin und Her-Überlegen, ob und warum, war Tária erstens viel zu anstrengend und zweitens, empfand es die ungeduldige Fähe als eine Zeitverschwendung. Spätestens wenn Mael, Daisuke und Tária auf die Gruppe am Fluss treffen und sich Auge in Auge gegenüber stehen würden, wird es sich zeigen, was das Schicksal sich für sie ausgedacht hatte ...
- So stand sie nun, den Kopf zu Daisuke und Mael geneigt und fragte sich, wie die zwei Rüden wohl reagieren werden. Pff... Im Grunde genommen, war es egal, was die zwei sagen würden.
Es gab für Tária nur zwei Entscheidungen: Ihre oder die falsche …


[bei Mael und Daisuke - wirkt zunächst perplex - redet mit Dai - entdeckt die Gruppe am See - hat Durst - will zum See gehen - wartet auf Mael udn Daisuke]
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Mael
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Di Okt 09, 2012 10:26 am

Wie sehr er doch diesen kleinen Tanz zwischen alt und jung genoss! Mael wagte es nicht, sich einzumischen. Zum einen, weil er gar nicht wusste, warum er das tun sollte und zum anderen, weil er keine Ahnung hatte was er eigentlich sagen sollte. Er wollte Tária weder bloß stellen, noch wollte er Daisuke im Stich lassen. Und außerdem war es viel lustiger einfach nur zuzuhören und zu beobachten. Maels Herz lachte vor Freude auf, als Tária mit voller Spott trotzender Stimme erklärte, dass sie Daisuke beweisen würde, welch eine gute Jägerin sie war. Der junge Rüde war nicht fies, aber seine neue Wegbegleiterin... nun... sie hatte bisher nur bewiese, dass sie schwierig zu handhaben war und man sie durchaus als kleines, zickiges Prinzesschen bezeichnen konnte. Und kleine, zickige Prinzesschen jagten für gewöhnlich nicht besonders gut.
Es war schon irgendwie bedauerlich... Ein einzelner Wolf war nicht stark. Wölfe waren und sind nun mal Rudeltiere. Ein Einzelgänger musste schon hart im nehmen sein, wenn er für längere Zeit überleben wollte. Und daher stellte sich Mael die Frage, wie Tária all die Zeit sich alleine hat über Wasser halten können. Oder unterschätze er sie etwa? War das vielleicht ihre Masche? Legte man ihn gerade rein? Vielleicht war Tária auch einfach nur faul und es leid, allein umher zu streifen und stellte sich deswegen hilflos, um ein wenig Aufmerksamkeit zu bekommen und Rüden wie Mael um den kleinen Finger zu wickeln. Kurz überdachte Mael den vorherigen Abend, verwarf dann aber diesen Gedanken. Das war lächerlich. Wenn Tária sich wirklich so versorgte, dann wäre sie nicht so zickig. Sie war schon eine seltsame Fähe... Und irgendwie drängte sich in Mael erneut dieser Beschützerinstinkt auf. Er wollte sie zum Reden bringen, ihr helfen, sie retten vor ihrer selbst, vor ihren Schwächen.
Daisuke hätte ihn vermutlich für diese Gedanken ausgelacht. Recht hatte er ja. Sie war eine Belastung für ihre Gruppe, aber zugleich auch ein Gewinn. Eine neue Freundin. Vielleicht konnte man sie ja doch etwas verändern, ihr etwas beibringen. Mael musste lächeln. Ein neuer kleiner Welpe, der Daisuke auf den Geist gehen konnte. Vielleicht gedachte der Rüde dann seiner großväterlichen Pflichten. Aber war das nicht irgendwie skurril, dieser Gedanke Maels? Das Daisuke und er Tária erziehen würden?

Im allgemeinen blieb Mael schweigsam und verschlossen. Er sehnte die Stille herbei, weil das Geschwätz Tárias ihm Kopfschmerzen bereitet hatte. Und außerdem befürchtete er noch immer, Daisuke könnte eine falsche Vorstellung von ihm haben. Eine Fähe im Rudel machte nur Probleme, dass musste der silbern-graue Rüde feststellen. Oder lag das einfach nur an Tárias außergewöhnlichen Charakters? Sorgen bahnten sich an, drohten Maels Geist zu vergiften. Er hatte die Befürchtung in den nächsten Stunden und Tagen sich nur über Fähen Gedanken zu machen. Bisher hatte Daisuke voll und ganz sein Leben ausgefüllt und seine Aufmerksamkeit bedürftet, aber nun war eine Fähe zu ihnen gestoßen und verlangte nach Maels Augen und Ohren. Wo führte das alles nur hin?
Der Rüde sah zu seinen alten Weggefährten hinüber, welche laut schnaufte. Mael lächelte freundlich. „Keine Sorge“, wollte er sagen „Wir werden sie schon zähmen.“, aber stattdessen blieb er stumm, sog nur tief die Luft ein und genoss den leichten Duft von Wasser, welcher sich wie ein sanfter Hauch um seine angespannten Nerven legte. Vorfreude wallte wie eine Flut in ihm auf. Wasser. Herrlich! Mael gedachte diesem einen, diesem geliebten Element und beschleunigte unbewusst seinen Schritt. Er wollte zum See, der hier scheinbar in der Nähe war. Er wollte Wasser um sich fühlen, wollte dieses seltsame Rauschen in seinen Ohren hören, wenn er seinen Kopf in das blaue Element tauchte und sich völlig verlor. Wasser!

“Wir sind bald da. Ich rieche schon den See.“

sagte Mael zu Daisuke und konnte die Vorfreude in seiner Stimme nicht unterdrücken.

“Oh, wie gerne ich doch schon da wäre! Man möchte meinen, wir seien tagelang durch eine Wüste gewandert, aber stattdessen laufen wir nur ein paar Minuten lang über ein grünes Feld bei angenehmen Wetter und lauschen der angenehmen Stimme einer jungen Fähe. Was für ein schöner Tag, nicht wahr?“

Mael lachte heiser auf. Die Ironie in einer Stimme war wohl kaum zu überhören, aber irgendwie mochte er sie ja auch, diese cremebraune Fähe, diese Tária. Sie war... interessant... Vermutlich weil sie einfach so überaus komisch tollpatisch und nervig verrückt war.
Plötzlich ertönte ein seltsam überraschter Laut hinter Mael. Jemand rannte jemand an ihm vorbei und stieß Daisuke unbeholfen an. Tária. Sie hatte etwas gesichtet. Mael folgte ihren Schritten und sah schließlich stumpf gerade aus, wo sich andere Wölfe befanden. Sein Herz begann schneller zu schlagen und seine Augen verengten sich misstrauisch.
Es war keine gute Idee einer Wolfsgruppe beim Trinken zu stören. Mael wollte soeben Tária darauf hinweisen, als diese schon erklärte, dass sie durst habe und um jeden Preis zu diesem See gehen würde. Mael konnte einen Seufzer nicht unterdrücken. Er war Daisuke einen kurzen, mitleidigen Blick zu und trabte dann an Tárias Seite. Da war er wieder, dieser Rüde, wie man ihn kannte. Bereit seine neue Wegbegleitung zu schützen. Den Blick starr auf die fremden Artgenossen gerichtet sagte er ernst:

“Wir können nicht einfach so dahin spazieren, den Wölfen nett zu nicken und dann etwas trinken. Ich habe zwar keine Reviermarkierung gerochen, aber trotzdem fühle ich mich unbehaglich bei diesem Gedanken. Dir ist hoffentlich bewusst, dass es zu einem Kamp hinaus laufen könnte und ich weiß ja nicht, wie du das siehst, aber meiner Meinung nach werden wir wohl den Kürzeren ziehen.“

Mael sah sich kurz zu Daisuke um. Er humpelte. Definitiv. Und er war alt. Mael würde es nicht zulassen, dass sein guter Freund in einen Kampf herein geriete.

“Du kannst was trinken, aber nicht hier. Lass uns ein Stück entfernt von ihnen zum See gehen. Wir sollten kein Risiko eingehen.“

Das war kein Vorschlag, den Mael da gemacht hatte. Das war ein Befehl. Er drängte sich näher an Tária heran und schon sie so ein Stück weit nach links, um sie von ihrer Bahn abzulenken und so verhinderte, dass die drei Wölfe direkt auf ihre Artgenossen zu liefen. Vermutlich würde das gar nichts ändern. Diese bunte Truppe war einfach zu auffällig auf dieser großen Wiese. Vielleicht gewährte man ihnen aber auch ein paar Schlücke des köstlichen Wassers. Und wenn sie danach sterben sollten, dann hätten sie zumindest ihr Ziel erreicht, nicht war?


[bei Tária und Daisuke | erfreut sich an Tárias und Dais Diskussion | redet mit Dai | sieht andere Wölfe | geht zu Tária und redet mit ich | drängt sie nach links]


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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Di Okt 16, 2012 5:51 am



Dyami wurde auf einmal ganz anders zu Chena, als er es zu ihr war. Irgendwie böser. Mochte er Chena etwa nicht? Aber es war auch nicht nett von ihm so böse zu sein. Na ja, Chena war das ja auch gewesen, aber die kannte Mai nicht anders. Bei Dyami war das schon etwas anderes, zu ihm passte dieser grobe Ton gar nicht. Er war doch ihr Schmetterlingsbruder! Ihre Rute wedelte beschwichtigend, als die kleine Dyami gut zureden wollte, denn sie mochte es nicht wenn er knurrte.

Chena ist bestimmt auch normal, nur ist sie anders normal, als du und ich. Und vielleicht können wir sie ja nächstes Mal dazu überreden! Wenn sie es lernt, kann sie bestimmt auch ganz toll mit uns spielen, hihi.

Die kindliche Naivität war deutlich aus ihren Worten zu hören und ihr Engelsgesicht unterstrich ihre Unschuld nur. Sie war fest in dem Glauben, dass Chena nur den bösen Wolf spielte, und es nicht war. Also war Mai auch nicht böse auf sie, nur weil sie anders „normal“ war als Dyami oder sie. Denn jeder war ein wenig anders in seiner Normalität. Rin war auch anders! Und trotzdem war sie kein Monster, sondern auch normal. Und die neue, die Dyami gerade ansprach, war bestimmt auch normal! Vielleicht wollte sie ja auch spielen, überlegte Mai sich. Allerdings fiel ihr nur kurze Zeit später auf, dass die silberne verletzt war. Also konnte sie wohl doch nicht spielen. Das war schade. Rin wechselte ein paar Worte mit der neuen, aber ließ sie dann auch wieder stehen. Jetzt sah die silberne Fähe irgendwie einsam aus...aber da konnten Dyami und sie bestimmt helfen!

Die kleine Fähe stupste ihren Schmetterlingsbruder an um ihn dazu zu animieren ihm zu folgen. Gemütlich dackelte Mai los und einige Meter auf den Neuankömmling zu. Freundlich musternd grinste Mai die silberne an und fing auch sofort an alles herauszuplappern was ihr auf der Zunge lag.

„Hallo, ich bin Mai und der andere braune Wolf heißt Dyami. Die weiße Fähe, die da gerade geknurrt hat heißt Chena und die Fähe die gerade etwas zu dir gesagt hat, ist Rin. Freut mich dich kennenzulernen! Wie heißt du denn? Und du brauchst hier nicht so schüchtern am Rand zu stehen, wir beißen ganz bestimmt nicht, hihi. Wobei...bei Chena wäre ich vielleicht etwas vorsichtiger mit dieser Vermutung, aber wenn du hier so alleine stehst bekomme ich ein schlechtes Gewissen. Also kommst du?

Mai kicherte mädchenhaft und tappte dann vorsichtig einige Schritte rückwärts, um die fremde Fähe näher zu locken. Ihr breites Grinsen, welches ihr Gesicht zierte, stockte allerdings als ihr etwas wichtiges einfiel. Auf der Stelle drehte sie sich um und blickte Rin an. Wusste sie vielleicht etwas über Cheshire?

Rin? Weißt du vielleicht wo Cheshire steckt? Er ist... - oh, wer sind denn die?

Mitten im Satz wurde ihre Aufmerksamkeit von etwas anderem angezogen. Andere Wölfe. Augenblicklich fing ihre Rute an aufgeregt hin und her zu schwingen und ihre Ohren waren aufmerksam gespitzt. Sie verstand nicht ganz, wieso Chena gleich wieder so aggressiv wurde, aber das war ihr auch ganz egal, denn ihr kam gerade ein Geistesblitz! Diese Wölfe könnten etwas über Cheshire wissen!

Vielleicht wissen diese Wölfe etwas über Cheshire...ich werde sie mal fragen, bevor sie wieder weg sind.

Vorsichtig streifte ihr Blick Rin um zu überprüfen ob sie irgendwelche Einwände hätte, eher die kleine Fäher mutig losmarschierte. Schnurstracks auf die anderen Wölfe zu. Sie war noch ein gutes Stück von den Fremden entfernt, aber alleine ihre lockere Körperhaltung und die neugierig gespitzten Ohren signalisierten deutlich, dass von ihr keine Gefahr ausging. Sie räusperte sich kurz, ehe sie noch in guter Entfernung ihre Stimme erhob, um die Fremden vorzuwarnen.

Entschuldigt bitte, aber dürfte ich euch etwas fragen?


[bei Dyami und Chena (und Tsuki & Rin) – beschwichtigt Dyami – möchte Tsuki miteinbeziehen, stellt sich ihr vor – fragt Rin nach Cheshires Verbleib – bemerkt Fremde (Mael, Tária, Daisuke) – macht sich auf den Weg zu ihnen – ruft ihnen etwas zu – läuft weiter auf sie zu]
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Tsuki
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   So Okt 21, 2012 11:10 pm

Tsuki hörte die Worte der Blütenweißen Fähe von vorhin. Sie waren also kein Rudel, doch sah es so aus als würden sie im Notfall dennoch zusammen halten. Sie nickte ihr verstehend zu und Konzentrierte sich wieder auf alle Wölfe um sich herum. Tsuki sah wie Chena sie angewidert ansah. Klar Ihre Pfote Schmerzte und noch immer tropfte etwas Blut aus ihrem Maul, doch wenn die Fähe so weiter machen würde, währe es ihr egal wie viele Wölfe um sie herum standen, sie würde ihr eine über die Ohren ziehen, wenn die weiße so weiter machen würde. Doch viel länger konnte Sie sich nicht auf die Fähe konzentrieren, da bereits eine andere auf sie zu getreten kam. Die Braune, die sich als mai vorstellte Plapperte so schnell darauf los. Das die Silber weiße Fähe gar nicht wusste, wie sie reagieren sollte.

Sich leicht schüttelnd neigte die Fähe kurz grüßend den kopf und setzte dann ihrer Sei’s zu einer antwort an. Ich bin Tsuki, freut mich Mai. Weißt du ich fühl mich nur nicht so wohl hier….”

Leicht unsicher sah sie zu der aufgeweckten mai auf, ehe sie sah wie sie einen schritt zurück ging und sich dann an Rin wand. Sie hörte ihr zu, wurde dann aber von einem anderen Geräusch abgeleckt. Die Silber weiße sah, wie noch mehr Wölfe aus dem Wald traten, woraufhin sie sich Verkrampfte. Das wurden ihr gerade eindeutig zu viele Fremde auf einmal. Langsam wich sie einige Schritte zurück, stellte sich neben einen Baum und lehnte sich an ihn.

Aufmerksam Beobachtete sie die Reaktion der anderen Wölfe und wie Mai auch auf diese Ohne groß nachzudenken zu ging. Die kleine ist doch Lebensmüde, sie kennt diese Wölfe nicht mal und geht dennoch so offen auf sie zu…:! Tsuki wartete ab was als nächstes Passieren würde, doch sollte es gefährlich werden würde sie sich aus dem Staub machen, einen so großen Kampf würde sie dann wohl doch nicht überstehen.




[bei Dyami, Chena, Rin und Mai / ist überfordert/ antwortet Mai / beobachtet alle /zieht sich etwas zurück]
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Rin
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Fellfarbe : Blütenweiß
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Di Nov 27, 2012 6:45 am

Aufmerksam betrachtet die blütenweiße die fremden Artgenossen, die auf den See zusteuerten. Anscheinend wollten sie nur ihren Durst stillen und keine Ärgernis erregen, denn sonst würden sie die Gruppe um Rin nicht meiden. Der Blick der Fähe huschte zu ihren Gefährten. Auch sie sind bloß Artgenossen. Keiner der Wölfe, die hier eine oberflächliche Reisegruppe bildeten, wusste etwas über den anderen. Sie wussten nicht einmal, wie ihre Charakter tickten und wie sie sich zusammenfügen würden, sollten sie denn noch länger zusammen auf Wanderschaft sein. Dennoch hatte Rin das Gefühl, dass sie mit dieser Gruppe noch länger zu tun haben würde. Auch mit Chena, von welcher man am ehesten behaupten könne, dass diese wieder ihre eigenen Bahnen ziehen würde. Woher dieses Gefühl allerdings kam war der Fähe selber nicht bewusst. Vermutlich war es einfach Einbildung. Aber es war keine Einbildung, dass Chena fast sofort in eine drohende, aggressive Haltung verfiel. Dieses Verhalten war nicht überraschend gewesen, im Gegenteil: Man hatte es schon kommen sehen. Rin schüttelte kaum merklich den Kopf, als auch nur einen Augenblick später Mai das Wort an sie richtete. Die blütenweiße hatte nur mit halben Ohr mitgehört, wie Mai die silberne Fähe fast unter ihrem Wortschwall erstickt hatte. Jetzt allerdings fragte sie nach Cheshire. Jetzt ergab ihr erneutes, diesmal erkennbares Kopfschütteln eine klare Antwort. Sie hatte nicht einmal eine leise Ahnung davon, wo der große Rüde stecken könnte. Allerdings ging sie davon aus, dass sie auch nicht mehr sehen würde um ihn danach fragen zu können.

Inzwischen hatte auch Mai die Fremden entdeckt und lief, als extremes Gegenbeispiel von Chena, fast freudig auf die andere Gruppe zu. Welches Verhalten war wohl schlimmer? Mai war unvorsichtig, Chena zu aggressiv. Das konnte auf Dauer einfach nicht gutgehen. Rin selbst war sich für einen Moment unsicher, was sie tun sollte. Einerseits fühlte sie sich nicht für Mai verantwortlich und auf der anderen Seite konnte sie die Fähe auch nicht einfach ins Blaue rennen lassen. Chena würde das wohl anders sehen. Seufzend erhob sich Rin und warf Chena einen kurzen Seitenblick zu, der so gut wie gar nichts ausdrückte. Sie hatte einfach sehen wollen wie die Fähe reagieren würde.

Deutlich misstrauischer als Mai, welche die Gruppe fast erreicht hatte, setzte sie langsam eine Pfote vor die andere, die Gruppe mit ihrem Blick fest fixiert. Es war ein merkwürdiger Zufall, dass jetzt abermals Fremde auftauchten. Entweder war das hier eine Sammelstelle für Rudelbedürftige oder aber es war wirklich nur ein einfacher Zufall. Was Rin wohl gemacht hätte, wenn sie auf niemanden gestoßen wäre? Jedenfalls wäre die Zeit deutlich ruhiger verlaufen. Doch eine Gruppe hatte auch etwas Gutes: Die Jagd. Zusammen könnten sie etwas größeres jagen und dann, sollte dieser Wunsch noch lebendig sein, einfach gehen. Sie waren kein Rudel und würden auch keines werden – zumindest, wenn es nach Rin ginge. Rin wollte keine Gesellschaft mehr, auch, wenn sie eine nette Abwechslung bot. Sie hatte einfach schon zu viel gesehen, als das sie sich noch auf irgendwelche Bindungen einlassen würde. Man hatte ihr mehr als einmal deutlich klargemacht, dass Beziehungen nur Leid und Schmerz, sowie Trauer und Hass mit sich zogen. Sie waren einfach nicht erwünscht.


[Bei Chena, Dyami, Mai und Tsuki - seufzt und läuft (misstrauisch) Mai hinterher]

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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Mi Nov 28, 2012 12:09 am

Chena versteifte sich und behielt die Fremden im Auge. Ihre Ohren waren nach wie vor angelegt, doch ihre Lefzen blieben ruhig. Plötzlich tapste Mai an ihnen vorbei, direkt auf die fremde Gruppe zu. Ungläubig ob die weiße den Kopf und beobachtete das Spektakel. Das konnte nicht gut gehen, selbst wenn Mai absolut keine Gefahr darstellte. Sie zweifelte sogar daran, dass sie überhaupt ejmand ernst nehmen würde. Ihre Tasthaare zuckten.

Die muss total bescheuert sein... Selbst jeder kleine Welpe weis, dass man von Fremden Abstand hält.

Sie sah sich um. Tsuki, eigentlich auch eine fremde Fähe, wich etwas zurück unter den Schutz der Bäume. Einen Kampf würde sie niemals überstehen, es war schon verrückt von ihr überhaupt aufzustehen. Aber was sollts... es war nicht ihr Problem. Genauso wenig wie die Wolfsgrupppe dort vorn. Von Rudel konnte nun wirklich nicht gesprochen werden. Schließlich war sie sowieso unfreiwillig hier. Sie sah wie einer der Wölfe auf das Wasser zuheilt. Ihre Muskeln verkrampften sich. Zwar gab es hier kein Rudel und erst recht kein Revier, doch waren sie zu erst hier gewesen und hatten damit doch das Vorrecht. Plötzlich fiel ihr Blick auf Rin, welche sie ansah und dann langsam auf die Fremden zuging. Mai war derweilen beinahe angekommen und rief ihnen irgendetwas zu. Chena bewegte sich keinen Zentimeter. Dafür setzte sie sich nun hin, spitzte die Ohren und beobachtete alles von Weitem. Dyami hatte sie dazu gebracht zu Rin zu gehen, sie sah zu ihm hinüber, doch mehr war nicht drin. Warum sollte sie nun schon wieder Kontakte schließen? Und wenn sich die Fähen in Gefahr brachten war das auch deren Problem. Würde es zu einem Kampf kommen, würde sie ihnen garantiert nicht helfen. Sie war nicht für sie verantwortlich. Selbst Schuld, würde man da wohl sagen. Leicht gelangweilt gähnte sie und entblößte ihre weißen Zähne. Sie war noch sehr jung, gerademal so alt wie Artgenossen, welche nun ihr Elternrudel verließen um eigene zu gründen, und ihre Zähne daher noch nicht sehr strapaziert. So saß sie da und saß und saß und saß. Saß einfach da und beobachtete diese absurde Situation, zu der sie sich selbst gar nicht zählte. Sie war im Moment nichts weiter als ein stiller Beobachter.


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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   So Dez 16, 2012 6:40 am

Entweder sie hatte sich mit ihrem vorgefassten Entschluss gewaltig verschätzt oder ihre Idee, die fremden Wölfe zu ignorieren, um anschließend etwas am See zu trinken, kam bei ihren Weggefährten nicht annähernd so gut an, wie sie gehofft hatte – Vermutlich beides.
Letztendlich aber kam die von Maels ironischen Worten scheinbar unbeeindruckte Tária nur wenige Schritte weit. Die energische Fähe spürte, wie sie von dem Rüden zur Seite gelenkt wurde, um von ihrer fiktiven Linie zum See abzukommen. Unbeholfen überkreuzte Tária ihre Pfoten, um den Halt nicht zu verlieren und stolperte genervt stöhnend nach links.

»W-Was? Ey!«,

quietschte sie kaum hörbar in Maels Richtung. Der Rüde schien unter seinem Pelz einen etwas heroisch angehauchten Beschützer-Instinkt zu besitzen, welcher Tária, zugegeben, gefiel. Er hatte ihre weibliche Interesse geweckt und hatte man dies erst einmal erreicht, kam man von dieser Fähe nur schwer wieder los – wenn auch eher Tária diejenige war, die darüber entschied.
Denn es war nun wirklich kein Geheimnis mehr, dass sich Tária nicht gerne etwas vorschreiben ließ und in der Regel brauchte man viel aufopfernde Zeit, um die Fähe von ihren überaus kompromisslosen Zielen fernzuhalten. Und dass Tária dabei jeder anfallenden Kritik konsequent aus dem Weg geht, machte diese ganze Sache nicht gerade einfacher.
Bei Mael allerdings verstand es Tária, wenn auch nicht unbedingt aus dem weitgefächerten Grund der schlichten und währenden Höflichkeit, sondern aus ganz anderen Zielen, eine echt aussehende Nettigkeit auszustrahlen.
So kam es also, dass die entschlossene Fähe ihre bissigen Kommentare herunter schluckte und Mael stattdessen mit larmoyant blinzelnden Augen von der Seite ansah. (was nicht zufällig etwas damit zu tun hatte, dass der Rüde derjenige war, der sie von ihren Wegen abhielt. Wäre vermutlich eine gewisse andere Begleitperson auf die selbe Idee gekommen, wer weiß, wer weiß, hätte die junge Fähe ihre Reaktion sicherlich auf anderen, deutlich provokanteren Paletten gesucht.)
Nach einem kurzen Blick in die Richtung der fremden Wolfsgruppe, lehnte sich die Fähe sacht zur Seite, drängte sich beabsichtigt dicht an Mael heran und flüsterte:

»Stimmt du hast recht, Mael. Wir hätten keine Chance«, Tária neigte leicht ihren Kopf und lächelte, »Anstatt hier wie angewurzelt stehen zu bleiben, könnten wir deinem Vorschlag doch einfach nachgehen und dort hinten etwas trinken.«

Tária kicherte und stupste Mael mit der Schnauze an.

»Komm, denn ich kann dir versichern, dass es sowieso nicht mehr lange dauern wird, bis die anderen uns vollkommen wahrgenommen haben.«,

aus den Augenwinkeln konnte die Fähe plötzlich eine Bewegung ausmachen. Sie blickte in die Richtung des Sees und sah, wie sich eine fremde Wölfin näherte. Ohne ihren Blick abzuwenden flüsterte Tária:

»Siehst du? Genau das habe ich gemeint«

Die Fremde hatte einen lockeren Gang gewählt und symbolisierte damit recht schnell, dass von ihr keinerlei Gefahr ausging. Zumindest jetzt noch nicht. Und sollte jemand fragen: Ja, auch Tária konnte desgleichen analysieren.

„Entschuldigt bitte, aber dürfte ich euch etwas fragen?“ ,

erklang die freundliche Stimme der Fremden über die Wiese.
So stießen sie also doch zusammen, sie, die zwei Gruppen, welche man anfangs noch versucht hatte zu umgehen. Was die Fähe wohl wissen wollte? Und konnten sie überhaupt eine Antwort geben?
Zugegeben interessierte es Tária herzlich wenig, ob sie der fremden Fähe helfen konnten oder nicht.
Aber für das blanke Ignorieren war Tária denn doch zu neugierig.

»Aber gerne doch!«,

rief Tária, anders als dass es ihre Gedanken sagten, zurück und brachte gleichzeitig ein etwas pejoratives Schmunzeln zu Stande, welches das Resultat ihrer Überlegungen widerspiegelte, die in ihrem Kopf herumschwirrten. Denn so friedlich die Braune auch sein mochte und so einladend Tárias Worte auf den ersten Blick auch klingen mochten – Der Fähe kam es ganz und gar nicht entgegen, dass eine zweite, weibliche Gesellin auf die kleine Gruppe traf.
Und als würde es jemand herausfordern wollen, erblickte die Cremefarbene gleich eine zweite Fähe etwas entfernt auf sie zukommen. Tárias Ohren stellten sich instinktiv auf und sie kniff misstrauisch die Augen zusammen. Sie rutschte noch näher an Mael heran, ließ ihren Blick aber keinen Herzschlag von den Unbekannten gleiten.
Man konnte sich streiten, welchem Zweck diese Bewegung diente.
Aber Tária kannte ihre Gründe.
Es ging hierbei einfach ums Prinzip.


[bei Mael und Daisuke – wird zur Seite gelenkt– redet – sieht fremde Fähen und antwortet Mai – drängt sich misstrauisch an Mael heran]
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Kaala
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Do Dez 20, 2012 11:49 am

Sie kommen in einem größeren Verbund vor, sie bilden eine bestimmte Struktur:
Fasern.
Die Fasern ihres schneeweißen Pelzes, die in der noch nicht all zu hoch stehenden Sonne keine sonderlichen Probleme, mit der Temperatur Regulierung, bei der Polarwölfin erschufen. Das Fell tanzte im gleichmäßigen Getrabe, welches mit den langen Läufen elegant demonstriert wurde. Kaala's Haut war erfrischend kühl, da der Gegenwind in vollem Zuge durch den Pelz, durch die Fasern, bis zu ihrer Haut gelang und sich dort verfing. Schön, dieses Gefühl. Zuvor hatte sich die Fähe eine Abkühlung am Fuße des Flusses gegönnt, denn sie kam von Richtung Norden. Noch weit, weit, weit, entfernt vom See, welcher ihr nächstes Ziel sein sollte. An erster Stelle hatte sie es nötig, besser gesagt musste sie sich ungefähr einen halben Tag lang durch ... Gras schlagen? Zumindest duftete es ihr danach. Sehen konnte sie ja nicht. Aber fühlen. Das sanfte natürliche Gras strich ihr über die warmen Ballen. Ja, schon klar das ihr hier und da, ein paar andere, vielleicht interessantere Gerüche in die Nase stiegen, wie beispielsweise Hasen oder der Morgentau. Für sie war es aber sowieso eine Meisterleistung, sich über das zukünftige Geschehen, sowie über die Acht und Vorsicht ihrer selbst Gedanken zu machen. Immerhin war sie es gewöhnt, alles mit eigener Hand an zu packen. Die Blinde hob ihren Kopf, riss die Augen so weit auf, wie sie nur konnte. Wie schön es doch wäre, dieses frische Gefühl vom Leben auch mit dem eigenem Sehlicht bewundern zu können.


[Befindet sich auf der Strecke, in der Mitte der Wiese im Norden - Trabt und genießt ihren Alleingang mit den Einflüssen der Natur]


Zuletzt von Kaala am Fr Dez 21, 2012 10:49 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Nuutaq
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Fr Dez 21, 2012 8:06 am

Müde und langsam erhob sich der große, braune Rüde aus dem noch immer feuchten Gras. Zum einem war es sein Traum von seeinen Gefallenen Kameraden,der ihn Weckte. Zum anderen ein neuer geruch, der seine Nase liebkoste.Es roch nach frischem Nassen Gras. Nach Pelz. Es roch schlichtweg nach Leben. Er roch etwas. Etwas vertrautes, und etwas Fremdes. "....Das ist doch..." Er rannte los, so schnell ihn seine Beine trugen. Leben. Das roch er schon lange nicht mehr. Dieser geruch nach Leben, er vermisste ihn so schrecklich
Ist das wahr? Kann das sein... Der Feigling! Er..Nein... Er? Sie. Ja. Es ist eine Fähe.
Sie lebt also. Tss

Das hohe Gras striff seine Läufe. Nuutaq flätschte die Zähne, der Speichel flss ihm aus dem Maul. Der Wind strich ihm durch seine hohen Ohern. Sein langer brauner Pelziger Schwanz war aufgestellt. Die Wut, die er in sich schnürte brannte förmlich in seinem Herzen. Der schmerz von verlust und einsamkeit kam wieder hoch. Der schwarze Tag lief in seinem Geistigem Auge erneut ab. Er hörte die Schreie seiner Kamreaden. Das schreien seiner noch so Jungen Geschwister.Er sah wie sie fielen. Tränen rannten an seiner schnaute hinab und fielen lautlos auf die nasse Erde. Knurrend rannte er weiter... Und da sah er Sie schon.
Etwas weißes. Das unbekümmert im feuchtem, hohem Gras umher rannte. Er stoppte. die Wut, die in ihm brannte warwie wegggeblasen. Verraucht. Sie war nicht mehr da. Langsam näherte er sich.Leise schlich er über den wechen Boden. Dann rannte er wieder. Der braune Wolf kam dem weißen zierlichem Wesen immer näher und näher.
" Wer bist du?" Sein rauer klang harmonierte mit dem frischen, kühlen Wind.
Der Rüde stoppte erneut . "Warte. Bitte"


[ Rannte zu Kaala]-[Redet mit Kaala]-[Ist auf einer großen Wiese]

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Zuletzt von Nuutaq am Do Dez 27, 2012 1:26 am bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Chihiro
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Do Dez 27, 2012 1:02 am

Glücklich lief sie auf der Wiese dahin. Sie fühlte, wie das Gras sie sanft an den Pfoten kitzelte, hörte Vögel zwitschern und roch den süßen Duft der Blumen in ihrer Nase. Und den der Wölfe... Halt mal. Wölfe? Was machen denn Wölfe hier? Ich dachte ich wäre allein. Aber es störte Chihiro überhaupt nicht, dass sie nun nicht mehr allein war. Ganz im Gegenteil, sie freute sich sogar riesig darüber nicht mehr allein zu sein und Artgenossen gefunden zu haben. Sie blieb stehen und schnupperte nochmals in die Luft um sicherzugehen, dass ihre Nase sie nicht getäuscht hatte. Das hatte sie auch nicht. Es lag ganz eindeutig der Geruch von zwei Wölfen in der Luft. Sie sah sich um und entdeckte die zwei Wölfe auch. Sie standen ein paar hundert Meter von ihr entfernt und redeten scheinbar miteinander. Sie verstand leider nicht was sie sagten aber es war ihr egal. Schnell lief sie auf die beiden zu. Doch sie hatte noch nicht einmal den halben Weg zurückgelegt, da kamen ihr schon Zweifel hoch. Was sollte sie sagen? War es nicht unhöflich die beiden mittten in ihrem Gespräch zu stören? Natürlich, war es das. Aber es blieb ihr keine andere Wahl, wenn sie nicht den Rest ihres Lebens allein verbringen wollte. Also lief sie einfach geradewegs auf die beiden zu. „Hallo! Wer seid ihr?“, fragte sie zurückhaltend, als sie neben ihnen stand. Hoffentlich sind sie nett. Dachte sie sich und hoffte, dass die beiden sie akzeptierten und sie mit ihnen umherziehen durfte. Wohin auch immer sie vorhatten zu gehen oder ob sie überhaupt fortgingen, sie konnten ja auch genauso gut hier bleiben. Aber Chihiro war es völlig egal ob sie weggingen oder hier blieben. Das einzige was für sie jetzt wichtig war war, dass sie nicht mehr alleine sein musste.

[Läuft auf der Wiese| entdeckt die beiden| läuft auf sie zu| fragt sie etwas]
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Kaala
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Do Dez 27, 2012 2:03 am

Argh. Die Zerstörung der Harmonie und allein schon, dass die Fremden sie daran hinderten weiter zu laufen, könnte einen Streit anzetteln. Die Weiße hatte ihre Läufe stramm gestellt, die Pfoten etwas in den Boden gerammt und den Kopf ruckartig in die Höhe positioniert. Die Nase fing an sich hysterisch zu bewegen, die Ohren spielten mit dem Wind. Nicht lange und sie konnte den Standpunkt der beiden Artgenossen vernehmen. Rechts von ihr stand eine jüngere Wölfin. Das erkannte Kaala anhand der zarten Stimme und auch an die Annäherung, also in welcher Bewegung sie näher gekommen war. Bei Nuutaq war es nicht anders. Seine raue Stimme konnte man unglaublich schnell mit der eines anderen Rüdens vergleichen. Noch dazu hatte er es ziemlich eilig, zu ihr zu kommen. Nur der verruchte Gestank in seinem Fell machte ihr zu schaffen. Nach Feuer roch es. Einen Geruch, den Kaala vermied. Das Interesse verflog ihr jedoch nicht. Schon lange hatte sie so ein Treffen nicht mehr erlebt.
"Hah? Wer will das wissen? Nicht eher gebe ich meine Bekanntschaft Preis, wenn ihr es nicht zu erst tut!"
Vielleicht gehören sie zu einem Rudel? Oder jeweils Beide von ihnen, zu zwei verschiedenen?
Ihre Gedanken kreisten. Ob sie in positiven, oder negativen Sinne hier vorbei schauen? Im Kämpfen sei ich nicht so sonderlich gut, immerhin bin ich blind und bin Kämpfen stetig aus den Weg gegangen. Nicht das ich es nicht könnte, aber ...
Ihre Brust blähte sich langsam auf und ihre Augen wurden enger.


[Bemerkt die Anwesenheit von Nuutaq und Chihiro. Forscht nach Infos]
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Nuutaq
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Do Dez 27, 2012 2:47 am

Nuutaq tat es seiner ehemaligen Kameradin gleich. Sein Pelz richtete sich zur Sonne. Sein Kopf
sank in das Gras, das vom Morgentau noch recht nass war und seine Hinterläufe streckte er stark, so das sein Rücken in der höhe lag. Er knurrte den jungen Wolf laut und bedrohlich an. Seine krallen rammten sich in die feuchte Erde. Seine langen,spitzen Zähne fletschte er recht schnell und seine Rehbraunen Augen verengte er. 'Ich weiß wer du bist.' er wendete sich zur Schneeweißen Gestalt. ' Dein altes Rudel. Es versank im loderndem Feuer. Und du. Du flohst wie ein Feigling. Du dachtest nur an dich, ärend deine Kameraden im Feuer um kamen und schrecklich verbrannten.' Dann erhob er sich aus der Kampfhaltung und bließ seine Brust auf. 'Nur dein Name entrinn mir.' Der verbiterte Wolf zeigte dem jüngling nun keine beachtung mehr, da sie für ihn keinerlei Bedrohung darstellte. 'Aber wer bin ich... Das ich nach Namen fahnde. Namen sind doch nur eine Leere hülle um kreaturen unserer Götter von einander zu Unterscheiden, da wenige Persönlichkeit zeigen um sich allein Damit abzuheben.Tss. Wie unvollkommen.
Er öffnete seine Augen langsam und musterte beide Fähen aufmerksam mit einem Spöttischen blick. Von beiden hielt er nicht besonders viel. Keine Bedrohung.


[ Mustert beide Fähen Spöttisch]- [Schwelgt in grausammen erinnerungen]

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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Fr Dez 28, 2012 6:35 am

Eifrig, auf eine Antwort wartend, blickte sie zu den beiden. Einmal zu dem Rüden, dann wieder zu der Fähe, wieder zum Rüden und wieder zur Fähe... Bis ihr plötzlich schwindelig wurde. Plötzlich riss sie die Stimme der Fähe aus ihrem Schwindelgefühl und sie hielt ihren Kopf nun nur mehr auf die Fähe gerichtet, um zu hören was sie zu sagen hatte. Da merkte Chihiro, dass irgendetwas mit ihren Augen nicht stimmte. Sie sahen so merkwürdig aus. Ja,klar. Jetzt fiel Chihiro ein, was mir ihren Augen nicht in Ordnung war. Sie war blind. Ihre Aussage bestätigte Chihiro´s Verdacht noch. Vielleicht reagierte sie deshalb so schroff, weil sie nicht wusste wer vor ihr stand und sie sich vielleicht bedrängt oder verängstigt fühlte. Aber auf Chihiro machte sie nicht den Eindruck als ob sie Angst hätte oder sie bedrängt fühlte.
Plötzlich riss sie die raue Stimme des Rüden aus ihren Gedanken. Die beiden schienen sich zu kennen. Sehr gut sogar, denn der Rüde erwähnte sogar ein Feuer. War in der ehemaligen Heimat der Fähe auch ein Feuer ausgebrochen? Und woher wusste der Rüde davon? Sie hatte so viele Fragen an die beiden, dass sie nicht einmal die Zeit hätten alle zu beantworten. Es schien sie scheinbar noch keiner der beiden so richtig bemerkt zu haben. Die Fähe sagte ihre Worte allgemein, nahm sie an, also würde sie Chihiro´s Anwesenheit schon bemerkt haben. Aber der Rüde ließ nicht erkennen ob er sie schon bemerkt hatte, ja ob er sie überhaupt gehört hatte. Er redete noch immer auf die Fähe ein. Er erwähnte irgendetwas von einem Feuer und, dass sie weggelaufen war und ihre Familie im Stich ließ. Irgendwie erinnerten Chihiro diese Worte an ihre eigene Vergangenheit. Damals, es war noch gar nicht so lange her, war auch ein Feuer in ihrem Revier ausgebrochen. Allerdings hatte sie nur Glück gehabt, dass sie überlebt hatte. Wenn sie nämlich nicht den Felsen ins Wasser hinuntergefallen wäre, dann... Brrr. An soetwas wollte sie gar nicht erst denken.
Obwohl sie so viele Fragen an die beiden gehabt hätte, sagte sie nichts und lauschte dem Gespräch der beiden.


[Bemerkt, dass Kaala blind ist| hört dem Gespräch der beiden zu| hängt ihren Gedanken nach]
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Kaala
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Sa Dez 29, 2012 7:08 am

Seelenruhig verfiel der Blick weiterhin nur schweigend und lauschend auf den männlichen Artgenossen. Ihr Blick strotzte vor Neutralität und Gleichgültigkeit. Sie wollte ihn damit förmlich auffressen. Ihm mit Blicken das Fell über die Ohren ziehen. Sie kannte ihn von damals nur kaum ... eher nur vom kurzen Betrachten. Und sie war froh, dass sie es jetzt nicht mehr konnte. Vielleicht vor Scham? Nein. Vor Verleugnung und leicht aufbrodelnder Wut. Sie hatte bestimmte Gründe, wieso sie flüchtete. Und er hatte überhaupt nichts darüber zu sagen. Er konnte nur sehen, was geschah. Verflucht, er kennt mich doch gar nicht genug, um über mein handeln zu urteilen! "Wenn ich dir zu niedrig mit meinem Denken und meinem handeln war und es vielleicht immer noch bin, dann frage ich mich was du dann von mir willst. Wieso du mich ansprichst und wenn du meintest, alles besser gemacht zu haben? Aber ich kann das wohl schlecht sagen. Denn du hast mich nie in irgendeiner Form begeistert, noch zu dem Interesse gebracht, dich kennen zu lernen. Du bist mir egal. Sowie deine Worte." Ein weiterer Punkt, wieso sie gelassen den Kopf zur Seite neigte, ein wenig auf Chihiro zu schwankte und in eine etwas gutmütige Pose eintrat. "Kaala mein Name. Und deiner?"
Sie drehte Nuutaq förmlich den Rücken zu. Er sollte sehen, dass er ihr egal war. Sowie seine Worte und seine Kälte. Zu Chihiro allerdings blieb sie dominant. Ihre Brust war zwar nicht mehr aufgebläht, aber der Kopf aufrecht errichtet. Mit einem Blick sanfter Gleichgültigkeit, was für einen Anschein sie brachte.

[Denk sich ihren Teil und spricht Nuutaq darauf an. Reagiert gereizt und verletzt. Fordert Gesprächswechsel mit Chihiro]



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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Mo Dez 31, 2012 7:43 am

Der verbitterte Wolf verzog keine Miene. Nach einer geraumen Zeit voll schweigens Sprach dieser weiter. Sanft und ruhig. ' Ich bin der, den man Nuutaq ruft.' Zumindest taten es einst meine Gefährten. 'Arroganz. Ein Schutzmechanismus. Natürlich, doch leider ehrenlos. es gibt keine angemessene Entschuldigung, für dein Vergehen. Du zeigst nichtmals buße. Reue ist dir ein Fremdwort. Genauso wie Mut, Stimmts? Ich habe bereits gemerkt, das du dein Augenlilcht verloren hast. Das fiel mir als erstes auf. Aber das tut nichts zur Sache. Deine Liebe zu dir war größer als die Liebe zu denen, die dir Schutz und Freude gaben. Nahrung und Geborgenheit. Mit einem mal trat der stramme Rüde vor das Schlanke,blinde Wesen. Er sah ihr in die Augen doch sein Kopf reckte höher ls der ihrer. Erneut schenkte er dem Jungwolf keinerlei Beachtung. Es bahnte sich brennener Hass auf, als er in die getrübten Augen der Fähe schaute. Seine erinnerung durchkämmte ihn erneut. Immer und immer wieder.' Du hast deine kameraden doch bestimmt schon Vergessen oder? Du tollst freudig durch die Wälder und Wiesen. Genießt die frische Luft und das Kühle Wasser. Doch ich frage dich eines. Stillt es dein Verlangen? Bist du Glücklich mmit deiner tat? mit deinem Fehler?'Sein Vorderlauf rammte er brutal in die weiche,schlammige Erde und demonstrierte somit seine Überlegenheit, den beiden Fähen gegen über.

[Demonstriert seine Macht. Redet auf Kaala ein. Beachtet Chihiro nicht weiter.]

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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Mi Jan 02, 2013 2:18 am

Völlig verwirrt blickte Chihiro zu der Fähe, die in einem Ton, der eindautig sagte, dass ihr der Rüde auf die Nerven ging, zu ihm sprach. Innerlich bestätigte sie die Worte der weißen. Wenn der Rüde ihr unterstellte, sie habe ihr Familie im Stich gelassen, wieso wollte er dann überhaupt etwas mit ihr zu tun haben. Die Blinde beachtete dein Rüden nicht, drehte sich zu Chihiro, sagte ihr ihren Namen und fragte sie nach ihrem. Völlig verdutzt, dass Kaala sie auf einmal ansprach, bekam Chihiro ersteinmal kein Wort über die Lippen.
Als sie dann gerade antworten wollte kam ihr der Rüde zuvor und ergriff das Wort. Sie warf ihm einen bösen blick zu, der sich sogleich in Überraschung änderte, als der Rüde völlig sanft mit Kaala sprach. Sie hatte gedacht er würde jetzt losschreien oder so. Aber nein. Wenigstens wusste sie jetzt auch, wie er hieß. Aber Nuutaq fuhr, trotz der sanften Stimme, weiter auf Kaala ein. Er unterstellte Kaala, ihr Familie im Stich gelassen zu haben. Das erinnerte sie irgendwie an ihre eigene Vergangenheit. Sie wollte etwas zu Kaalas Schutz sagen, traute sich aber nicht. Der Rüde war Kaala sehr Nahe gekommen und rammte seinen Vorderlauf in die Erde. Schlamm spritzte herum. Chihiro brauchte eine Weile bis sie sich wieder gefasst hatte. „Man nennt mich Chihiro.“, sagte sie zu Kaala gewandt und beachtete Nuutaq auch, wie er es tat, nicht weiter.


[Ist verwirrt wieso Nuutaq, Kaala soetwas unterstellt| wollte Kaala antworten aber Nuutaq kam ihr zuvor| war noch verwirrter als Nuutaq mit sanfter Stimme sprach| antwortete Kaala und beachtete Nuutaq ebenfalls nicht]
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Mael
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Do Jan 03, 2013 8:28 am

Mael war... beeindruckt? Verwirrt? Überrascht? Er konnte es selbst nicht genau definieren, dieses Gefühl, welches in ihm aufstieg, als Tária sich tatsächlich von ihrem eigentlichen Vorhaben abbringen ließ. Oder war es Stolz, der da in ihm aufkeimte? Er hatte soeben diesen scheinbar unbändigen Orkan gezähmt. Die Fähe würde wohl kaum für lange Zeit so handlich und brav sein, aber zumindest für einen kurzen Augenblick, vermutlich nur für einen Wimpernschlag.
Frech grinsend drehte Mael seinen Kopf und sah Daisuke in die Augen. Der Alte war bestimmt ebenso überrascht wie sein jüngerer Weggefährte. Letzterer konnte aber nicht lange zu Daisuke schauen, da Tária erneut unerwartet reagierte. Anstatt in Schimpftiraden zu verfallen oder etwas beleidigt von Mael weg zu treten rückte sie näher an den Rüden heran, schmiegte sich geradezu an seinen Körper wie ein verliebter Jungwolf. Mael wollte schon einen Schritt zurück treten, blieb dann aber stehen.
Erneut kam ihn dieses Wort in den Sinn, welches Tária so gut beschrieb.
Interessant
Mael konnte es sich einfach nicht anders erklären, warum er stehen blieb.
Interessant
Jeder andere hätte sie als zickig, nervig, unerträglich, damenhaft beschrieben. Eine Tortur war sie, dass konnte auch Mael nicht abstreiten, aber diese Art, wie sie sich an ihn schmiegte, wie sie den Kopf neigte ließ in dem Silbern-Grauen ein Gefühl der Zuneigung für sie aufsteigen.
Verliebt? Wohl kaum.
Aber er war es nun mal nicht gewohnt einer Fähe so nahe zu sein, in der nicht das selbe Blut floss wie in ihm. Nur seiner Schwester und seiner Mutter war er bisher so nahe gekommen. Aber da war keine Verzückung in Maels Blick, keine Sehnsucht nach Tárias Liebe. Da war nur erneute Überraschung, Verwirrung. Diese plötzlichen Gefühlsumschwünge der Fähe machten sie für Mael zu einem kleinen Geheimnis, dass er lüften wollte, machten sie so unglaublich interessant.
Und da war es wieder, dieses Wort. Erneut
Interessant
Wie sollte man sie sonst beschreiben?!
Tárias Worte regten in Mael erneut einen Hauch von Stolz aus, erinnerten ihn an alte Zeiten, in denen seine Mutter ihn mit sanften Augen beobachtete und lobte für Kleinigkeiten. Und dann erst dieses leise Kichern...
Das Lachen einer Fähe hallte in Maels Kopf wieder. Seine Schwester... Traurig erinnerte er sich an ihre letztes Treffen, ihren letzten Abschied voneinander. Ober er sie wohl jemals wieder sehen würde?
Ehe er völlig in Erinnerungen versinken konnte holte Tária ihn wieder in die Realität zurück, indem sie ihn anstupste und sich von ihm löste. Sie hatte recht mit ihren Worten. Die kleine Gruppe von Wölfen sollte lieber schleunigst verschwinden, bevor es auf eine Konfrontation mit den Fremden hinaus lief. Mael wollte soeben Daisuke das weitere Vorgehen beschreiben, als Tária ihn auf etwas aufmerksam machen wollte. Der junge Rüde sah sich um und stellte genau das fest, was die Fähe soeben erwähnt hatte: Ein Wolf kam auf sie zu.
Mael drehte sich in die Richtung des fremden Tieres und stellte fest, dass es sich um eine Fähe handelte. Die Art, wie sie ging, wie sie die kleine Gruppe von Wölfen betrachtete zeigte eindeutig, dass sie nicht vorhatte Mael, Tária und Daisuke anzugreifen. Ihr Blick zeigte Offenheit, weshalb Mael sich entspannte und leicht mit der Rute wedelte. Trotzdem lag Mistrauen in seinen Augen. Man konnte ja nie wissen...

Die Stimme der Fremden flog leicht und zart an Maels Ohr heran und war so voller Freundlichkeit, dass der Rüde einfach nicht anders konnte: Er ging einen Schritt auf die Fähe zu und jegliche Zweifel fielen von ihm ab. Mael wollte gar nicht erst wissen, was Daisuke wohl dachte... Dieses Verhalten würde noch ein Nachspiel haben. Der Alte würde ihn dafür bestimmt rügen und ihm die Ohren bis zum Boden ziehen, aber Mael hatte sein Handeln nicht aus Naivität getan sondern aus... Instinkt... Das wäre zumindest eine gute Behauptung. Vielleicht konnte er sich so aus der Schlinge retten, die sich langsam um seinen Hals zu ziehen schien. Daisuke war eben nicht besonders gesellig...
Tária hingegen ging sofort auf die Fremde ein und schlug ihr den Wunsch nach Hilfe nicht aus. Mael betrachtet die Cremefarbene. Da war keine Freundlichkeit in ihren Zügen, keine Hilfsbereitschaft. Stattdessen Misstrauen. Eines musste man ihr lassen: So nett sie auch aussah, sie hatte es faustdick hinter den Ohren. Der erste Blick konnte eben ganz schön täuschen.
Mael sah wieder zurück zu der Fremden und entdeckte eine weitere Fähe mit weißem Pelz und unsicheren Schritten. Sie wirkte nicht so offen, wie ihre braune Begleitung und erinnerte Mael eher an Eis, als an einen weißen Engel.
Im Augenwinkel sah der Silberne, dass Tária zu ihm rückte. Schutz. War es das, wonach sie verlangte? Unwillkürlich rückte auch Mael ein paar Zentimeter näher an die Fähe heran. Schutz. Den würde sie kriegen, wann immer sie danach verlangte.
Verliebt? Wohl kaum.
Aber er war es nun mal nicht gewohnt, jemanden im Stich zu lassen, wehrlos dastehen zu lassen.



[bei Daisuke, Tária, Rin und Mai (in der Nähe der großen Gruppe) | denkt über Tária nach | denkt an Vergangenes | will gehen | bemerkt Rin und Mai | steht ihnen offen gegenüber | denkt an die Konsequenzen davon seitens Daisuke | will Tária beschützen]


_________________

Set von Rin
Vielen lieben Dank <3
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