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Kapitel 1: Neue Welt

Die Götter - Hi, Mizu, Kaze und Tsuchi - waren sich einig: Alleine konnten und würden sie die Welt nicht retten. So, wie früher sie die Außerwählten waren, so wählten auch sie Wölfe aus, die die Welt retten könnten. Doch würden sie die Welt wirklich retten? Oder sie diesmal endgültig von der Klippe stoßen?

..Wetter..

Frisch. Kühler Wind. Wenige Wolken.
Tageszeit: Früher morgen.


Die Sonne ist aufgegangen - doch noch ist von ihrer Wärme nicht viel zu spüren. Ein frischer Wind weht und einige Wolken sind am Himmel zu entdecken. Dennoch verspricht es ein heißer Tag zu werden.

..Team..




..Forum eröffnet..

Am 4.08.2011

..Zitat des Weltretters: Tária..

'Es gab für Tária nur zwei Entscheidungen: Ihre oder die falsche … '

..Aufnahmestopp..

Nicht aktiv
Feuer & Erd Wölfe werden gerne gesehen

..Gesuche..

Der Frühling & Der Winter

..Hi - Feuerelement..

Tária ♀


..Mizu - Wasserelement..

Chena ♀
Mael ♂
Tsuki ♀
Kaala ♀
Chihiro ♀
Barid ♂

..Tsuchi - Erdelement..

Cheshire ♂
Daisuke ♂



..Kaze - Windelement..

Rin ♀
Dyami ♂
(Mai ♀)
Nuutaq ♂



5 ♂ / 6 (7) ♀

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 Kapitel 1: Neue Welt

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Dyami
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Do Nov 24, 2011 7:03 am

Der Rüde lief weiter, immer weiter hinter der Weißen her. Diese steuerte immer weiter den Waldrand an und das beunruhigte den Rüden. Wusste sie nicht, dass dort der Wald endete? Wusste sie nicht, dass es gefährlich war, so ganz ohne Schutz? Der Wolf knurrte und schlich sich weiter vor wärts, den Blick noch immer auf ihr ruhend. Langsam entspannte er seine Muskeln, spannte sie wieder an und entspannte sie wieder. Er ließ sie spielen, unter seinem dicken Fell. Es tat gut zu spüren, dass sie noch kräftig waren, auch wenn er lange so etwas nicht mehr gemacht hatte. Dann erstarrte er. Er war mittlerweile so nah an ihr, dass er ihre Gesichtsausdrücke erkennen konnte. Und sie, sie lächelte. Die Fähe hatte den Kopf gedreht und lächelte in seine Richtung. Dyami fühlte sich unwohl und wand sich hin und her. Hatte sie ihn entdeckt?
Wie auf ein Zeichen drehte sich die Fähe und lief Richtung Bach. Wollte sie ihn auf die Probe stellen? Dyami schaute ihr erst verwirrt nach, ehe er dann seinen Kopf senkte und die Spur verfolgte. Er nahm eine kleine Abkürzung und kam ein bisschen weiter vorne zum Bach. Dort wo er raus kam machte der Bach einen Bogen, es war unmöglich für ihn zu sehen, ob sie wirklich dort lang gegangen war.

“Bestimmt will sie mich auf die Probe stellen. Sie will wissen, ob ich ihre Spur verfolgen kann. Sie ist garantiert auf der anderen Seite.“

Der Rüde stieg mit seinen Pfoten ihn den Bach und watete hindurch. Ein kleiner Windschwall kam ihm entgegen und er erkannte ihren Geruch. Jetzt war er sicher, dass sie rüber gegangen war. Nachdem er den Fluss durchquert hatte sprang er in ein Gebüsch und witterte. Nun kam ihm kein Geruch mehr entgegen, aber er verließ sich dennoch auf seinen Instinkt und lief los, lief von Busch zu Busch und witterte immer wieder, ob er sie roch. Seine Augen suchten wieder die Gegend ab und dann blieben sie auf einem Punkt stehen. Er kniff sie zusammen, um besser sehen zu können und nickte zufrieden. Noch gut 50 Sprünge von ihm entfernt konnte er einen kleinen weißen Fleck sehen.

“Das muss sie sein. Ha, jetzt werde ich sie überraschen.“

Dyami lief weiter, duckte sich wieder und spannte seine Muskeln an. Immer näher kam er an sein Ziel, immer und immer näher. Jetzt konnte er auch wieder ihren Geruch wahrnehmen. Nur ganz leicht, aber er war da. Der Rüde schätze den Abstand noch einmal ab und ging dann noch ein bisschen weiter. Dann er hob er seine Stimme, gerade so laut, dass sie ihn hören konnte:

“Tja, ich bin nicht so dumm, wie du denkst.“

In seinen Gedanken fügte er noch das Wort Eiskönigin hinzu. Er starrte die Wölfin an und wartete auf ihre Reaktion. Vielleicht war sie jetzt so erstaunt, dass er mit ihr Reisen konnte, vielleicht aber auch nicht.


[Chena- verfolgt sie- nimmt ihre Spur auf- überrascht sie- im Wald]
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Chena
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Do Nov 24, 2011 7:45 am

Die Weiße lag dicht am Boden. Ihre Schnauze berühte das Erdreich und ihr regelmäßiger Atem ließ einige Grashalme sanft hin und her wiegen. Ihre Ohren waren gespitzte, während die Augen vollkommen geschlossen waren.
Sie hätte auch einfach weiter gehen können, doch sie tat es nicht.
Für einen Moment fiehl ihr wieder ihr altes Leben ein. Ein Leben was sie immer für perfekt und lebenswert gehalten hatte. Doch jetzt war alles ganz anders. Sie war allein und das war wahrscheinlich auch das Beste. In gewisser Weise dachte sie an das Schicksal. Vielleicht hatte alles einen Grund. Vielleicht hatte sie den Brand nur überlebt und Khaleios zu treffen, vielleicht musste er sterben damit sie nun hier war. Doch was hatte das für einen Sinn?

An Dyami hatte sie gar nicht mehr gedacht, zu sehr war sie in Gedanken versunken. Erst als sie ein Knacksen hörte öffneten sich schlagartig ihre Augen.
Träge hob sie den Kopf und sah sich um. Anscheinend war der Wind wieder gegen sie, denn sie konnte keine Witterung aufnehmen. Kurz vor ihrem Versteck konnte sie schließlich eine Bewegung wahrnehmen und ihre Muskeln spannten sich an.
Plötzlich nahm sie seine Worte war, doch sie bliebh zunächst ruhig liegen.
Was nun? Auf ihn zustürmen, ihn zu Boden werfen und ein für alle mal klar machen das sie seine Gesellschaft nicht wünschte oder einfach aufstehen und weitergehen? Sicher würde er ihr dann wieder folgen. Wie ein Schatten. Wie sie damals bei Khaleios.
Ein bisschen beeindruckte sie die Hartnäckigkeit des Rüdens, doch das würde sie natürlich nicht zugeben.

Elegant erhob Chena sich und trat aus ihrem Versteck. Kurz vor dem Braunen begann sie sich zu schütteln und ihr Fell, welches gerade noch mit Blättern behangen war wirkete wieder so rein wie immer. Oft hatte sie sich gewünscht das sie nicht so strahlend weiß war, doch Khaleios hatte ihr immer gesgat das sie nunmal so war wie sie war und man das nicht ändern konnte. Aufrecht stand sie vor dem Rüden und musterte ihn zum ersten Mal vollkommen.

"Nun, was erhoffst du dir davon mich zu verfolgen? Denkst du etwas ich spiele gerne solche Spielchen?"

Während sie sprach wirkte sie wie immer kühl. So kühl wie ihr Fell aussah.

"Ist dein Ego so angekratzt das du dich unbedingt beweisen möchtest? Und das vor einer Fähe?"

Ihre Ohren zuckten.

"Es ehrt mich das du anscheinend so viel von mir hälst, dass du unbedingt mit mir reisen möchtest. Anders kann ich es mir nicht erklären warum ein Fremden mich verfolgen sollte."

Chena drehte sich um und trabte zum Wasserlauf, dort senkte sie den Kopf um unberührt einige Schlucke zu trinken. Sie liebte das Wasser schon immer. Woher diese Zuneigung kam hatte sie nie herausgefunden.
Sie hob dne Blick und sah Dyami an.

"Wie es ausschaut kann ich dich nicht daran hindern mir zu folgen," sie hatte nicht aufgegeben, sondenr war sich einfach sicher das es der Rüde irgendwann mit ihr Leid war und einfach verschwinden würde, "doch erhoffe dir nicht zu viel davon." Leise, so das es wohl nur der Wind hören konnte welcher sie umgab, füge sie hinzu: "Ich bin nicht wie die anderen Wölfe..."

Für einen Augenblick schaute sie auf ihr Spiegelbild, schüttelte dann den Kopf und trabte durch das Wasser. Auf der anderen Seite erklomm sie die Böschung. Oben angekommen sah sie zu ihm zurück. Das war für sie keine Aufforderung ihr zu folgen, sie wollte nur wissen wie er reagierte.


[im Wald / spricht mit Dyami]
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Dyami
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Fr Nov 25, 2011 6:03 am

Anscheinend hatte sie ihn doch bemerkt, aber das gab Dyami nicht zu. Sie war wirklich gut. Während er sie betrachtete stellte sie sich elegant hin, was er gar nicht von ihr erwartete hatte, zumindest nicht in diesem Moment, wo sie vorher so müde ausgesehen hatte. Er bestaunte sie kurz, ehe ihn wieder Ärger überkam. Sie spielt also nicht gerne solche Spiele? Tja, dann hätte sie es sich aber mal früher überlegen müssen.

“So leid es mir tut, aber dann hättest du mich nicht auf die Probe stellen sollen. Du wolltest doch nur wissen, ob ich Spuren lesen kann. Komm schon, ich bin nicht ganz so dumm, es war klar, dass du das tust.“

Der Rüde war wütend und funkelte die Fähe mit kleinen Augen an. Dann senkte er seinen Kopf und er schaute starr zu Boden. Warum ließ er es sich gefallen. Er war hier immer hin das stärkere Geschlecht, aber nein. Er könnte nie gegen ein Weibchen kämpfen, außer es würde ihn angreifen. Warum musste er nur so sein, warum konnte er nicht anders sein? Möchte ihn deswegen niemand? Dann schaute er wieder hoch. Die Weiße hatte ihn schon wieder beleidigt. Er hielt seine Wut zurück und sagte, mit einem warnenden Knurren:

“Treib es nicht zu weit, meine Liebe. Mein Ego ist nicht angekratzt du sahst nur so aus, als ob du nicht alleine sein wolltest. Und ja, dass kann dich auch ehren, denn ich halte wirklich viel von dir. Auch wenn das nicht der Grund ist, warum ich mit dir reisen möchte.“

Er war der Fremde, der sie verfolgte, aber die Fähe schien keine Angst vor ihm zu haben, sie war ja sogar mutiger als er, wie es aussah. Selbst wenn die Fähe ihn gefragt hatte, warum er viel von ihr hält, wer hätte es ihr nicht gesagt, zumindest noch nicht. Die Fähe ging zum Bach, um was zu trinken und Dyami wagte sich ein paar, kleine Schritte vor. Gerade als er sich einen kleinen Moment Ruhe erhoffte, weil er nachdenken wollte, redete sie weiter.

“Ja, genau, du kannst mich nicht dran hindern. Es war ja nur Zufall, dass ich dich bemerkt habe. Wäre es ein anderer Wolf, hätte ich ihn auch verfolgt, ich mag es nicht so gerne, alleine zu sein. Und nein, ich werde mir nicht zu viel von dir erhoffen, denn wie du bestimmt schon gemerkt hast, auch ich bin nicht ganz normal und das bezieht sich jetzt nicht nur auf meinen Charakter.“

Er schaute die Fähe an. Hatte er es doch gewusste. Auch sie war anders. Er hatte es gespürt. Irgendwas, tief ihn ihr drin war genauso wie etwas in ihm. Es war anders als bei anderen Wölfen. Irgendwas verband die Beiden, nur was. Sie würde es nie zu geben, aber es war so und er konnte nichts dafür.

“Da wir ja jetzt zusammen reisen, und du kannst nichts sagen, du hast es gerade eben erlaubt, kannst du mir auch deinen Namen nennen, sonst werde ich dich immer Eiskönigin rufen. Ob du es magst, oder nicht.“

Dyami betete, dass sie jetzt nicht wütend war. Er hatte sie bestimmt beleidigt. Er schaute sie an, ein kleines entschuldigendes Funkeln in den Augen, das aber genauso schnell erlosch, wie es gekommen war.

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Chena
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Sa Nov 26, 2011 1:37 am

Chena stand einfach nur ruhig da, ließ sich absolut nichts anmerken und beobachtete den Fremden. Ja, er war für sie ein Fremder und mehr auch nicht. Sollte er ihr doch nachlaufen so lange er wollte. Früher oder später hätte er sowieso genug oder sie würde ihn irgendwie abhängen. Sollte er doch machen was er wollte. Ihr war es mittlerweile gleich.
Sie hatte ihn auf die Probe stellen wollen?

Sicher nicht.

Sie hatte es getan, gestand es sich aber nicht ein. Wieso hätte sie es auch tun sollen? Ihr waren die Artgenossen egal. Allein war man immer besser dran.
Sie schwieg und ging nicht darauf ein. Sie haste lange Reden und Diskusionen umso mehr.
Wieder sprach der Braune, diesmal mit einem Knurren in der Stimme.
Augenblicklich richtete sich ihr Nackenfell auf.

Wieso er immer wiedersprechen muss. Er besteht so auf seinen Standpunkt das es schon lächerlich ist. Wer ständig darauf herumreitet weiß das es war ist. Und zuhören kann er wohl auch nicht.

Es war einfach nur lächerlich. Dieser Rüde, die gesamte Situation kam ihr wie ein schlechter Witz vor.
Plötzlich fuhr sie herum und sprach mir ernster Stimme:

"Jetzt hör mir mal zu. Erstens habe ich dir schon einmal gesagt das ich keinen Wert auf Gesellschaft lege. Zweitens bin ich dir keine Rechenschaft schuldig. Ich tue was mir gefällt und da ist es mir auch egal was so Einer wie du davon hält. Verstanden?"

Ihre Lefzen zuckten.

"Wenn du so ein Feigling oder was auch immer bist und nicht allein sein kannst, ist das bestimmt nicht mein Problem."

Langsam wurde sie wirklich wütend, denn sie wollte endlich ihre Ruhe haben.
In ihrer Sicht war es unnormal in einer großen Gemeinschaft zu leben. Zwra hatte sie das lange getan, doch das war ein für alle Mal vorbei. Sie hatte gelernt das man allein besser dran war. Khaleios hatte es ihr immerzu erklärt und es hatte sich in ihr Gehirn gefressen wie ein Wurm in deinen Apfel.

Währned sie sich ruckartig umdrehte und einfach los ging rief sie noch:

"Das Gespräch ist beendet."

Sie trabte einfach los. Sollte er doch tun was er wollte.
Selbst ihre Ohren blieben starr, obwohl sie deutlich seine Frage hörte. Nein, ihren Namen würde sie bestimmt nicht verraten. Besser man bliebe unbekannt. Solle er sie doch nennen wie er wollte, für sie war er sowieso nur Luft.
Tief in ihrem Inneren war sie eigentlich ganz anders. Es hatte eine Zeit gegeben da war sie eine fröhliche, verspielte Fähe gewesen. Doch diese Zeit war längst vorbei. Ihre Fassade war stabil und blieb es auch. Mit Hass und Wut konnte man sich die Anderen nun einmal am Besten vom Leib halten.
Mit stetigen Schritt trabte sie weiter, wieder in Richtung der Lichtung.


[im Wald / fährt Dyami an / geht schnellen Schrittes los]
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Adamant
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Di Nov 29, 2011 6:19 am


Adamant hörte die Vögel zwitschen und ab und zu ein rascheln im Hintergrund. Doch diese Geräusche interessierten ihn nicht, nein. Obschon er hungrig ist, ignoriert er alles um sich herum und fokusiert sich nur auf den fremden Wolf. Adamant bemerke schon vor ein paar Minuten das der Unbekannt ihn schon entdeckt hat, doch er hat nicht im Sinn sich zu zeigen. Er zog sich nochmal in seinen Gedanken zurück ,Das kann nicht Haku sein! Es wäre unmöglich, Vergangene können nicht vom Totenreich zurück kehren. schon alleine der Gedanke daran, das Tote zurückkehren lies Adamant einen Schauer über den Rücken laufen.

Irgendwann löste Ada sich von seinen Gedanken und konzentrierte sich wieder auf den Wolf, der immernoch an gleicher Stelle stand. Wenn ich mich feige verstecke, werde ich auch nicht mehr über ihn erfahren... dachte er, also tratt er aus dem Gestrüpp raus. Als er bemerkte das es nicht Haku ist, fiel ihm regelrecht ein Stein vom Herzen. Adamant kam damit zurecht das er Haku getötet hat, aber er denkt nicht das er jemanden wieder in die Augen sehen könnte, den er getötet hat. Sofern das überhaupt möglich ist. Er war erleichtert und könnte Lächeln, doch mit einem Schlag schlug sich seine Miene um. Plötzlich und Grundlos. Denn er hatte einen Fremdling vor sich, und Fremdlinge verdienten kein Lächeln. So die Meinung von Adamant.

Adamant schaute den Wolf lange an, seine gelben Augen untersuchten den Fremdling . Hm.. Er scheint nicht gerade eine grosse Herausforderung zu sein. bemerkte Adamant, trotzdem war ihm das erscheinen des Wolfes ein Rätsel. Kreuzten sich die Wege der beiden Rüden zufällig oder war es Absicht? Adamant musste er herausfinden Ich weiss nicht wer du bist, weder wieso ich dich Anfangs nicht bemerkt habe. sagte er klar und direkt, Wenn du aber von Var geschickt wurdest mich zu erledigen, kannst du dich auf einen harten Kampf einstellen! Ich habe schon einmal jemanden das Leben genommen, und ich scheue mich nicht davor zurück es nochmal zu machen! doch das war eine reine Lüge, Adamant wusste das er nie jemand grundlos umbringen könnte. Das was im ehemaligen Rudel passiert ist, war reine Selbstverteidigung. Schliesslich wollte ihn Haku ja auch töten, glaube er zu wissen. Man hörte das Adamant die Warnung ernst meinte, doch der Wolf schein nicht verängstigt, nein er grinste sogar! Und das irritierte Adamant. Um seine Stärke zu demonstrieren, fletschte er die Zähne und liess ein leisses Knurren von sich. Obwohl das eigentlich vollständig unnötig war, denn der Fremde zeige keinerlei Interesse daran sich mit Adamant auseinanderzusetzten. Und das war auch tatsächlich so, denn die nächsten paar Minuten standen sie sich nur schweigend gegenüber, Wer ist dieser Rüde und was will er?


[Im Wald // Steht Ches gegenüber // Wartet auf Antwort]


Zuletzt von Adamant am Mi Nov 30, 2011 6:05 am bearbeitet; insgesamt 4-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Mi Nov 30, 2011 1:48 am



Ein kichern entfuhr der kleinen Fähe, als die Blätter des Busches, unter welchem sie sich versteckte, ihre Nase kitzelten. Kurz darauf folgte ein leises Niesen, als Mai vorwärts krabbelte und unter dem Busch hervorkam. Der Schmetterling, ein kleiner weißer, welchen sie freudig verfolgt hatte, hatte sich auf einer Blume niedergelassen, doch nun flatterte dieser munter weiter. Zur nächsten Blume? Nun ja, bis jetzt flatterte der Flattermann erst einmal um einen Baum – Mai hüpfte ihm hinterher. Man könnte meinen sie sei ein Welpe, obwohl sie schon 3 Jahre zählte. Aber warum sollte sie sich nicht so wie ein Welpe benehmen, wenn ihr das gefiel? Musste man mit dem Alter denn unbedingt ernster werden? Mai's Antwort stand fest: Nö! Der Flattermann ließ sich auf der nächsten Blume nieder, einer schöner gelben. Faziniert schaute Mai dem weißen Schmetterling zu, wie er auf der gelben Blume herumtanzte, ehe er sich wieder in die Lüfte erhob. Mai's Rute schwang im Takt hin und her, während sie weiter hinter dem fliegenden Wesen her lief. Doch dadurch, dass die Fähe nur auf den Schmetterling schaute, übersah sie eine aus der Erde ragende Wurzel über die sie natürlich promt stolperte. “Waaaaah!“ ehe Mai fiel. Doch die Erde sah nicht mehr richtig aus, sie stand irgendwie Kopf! So ungünstig konnte auch nur sie fallen, denn durch den Abhang fiel sie nicht nur auf die Schnauze – nein – sie überschlug sich und klatschte mit dem Rücken gegen die lockere Erde. Auf dem Rücken rutschte sie noch ein wenig, ehe der Abhang endete und Mai sich wieder auf richtig stehender Erde abrollte.

Sie hatte wohl ziemlichen Krach gemacht, denn ein paar Vögel flogen erschrocken auf. Mai lag noch immer auf dem Rücken, die Pfoten gen Himmel gestreckt und lachte. In ihrem Fell hingen nun allerlei Erdbrocken und Bröcken und ein oder zwei Blätter hatten sich auch noch hineingemogelt aber das interessierte die kleine Fähe nur wenig – sie kümmerte sich selten um ihr äußeres. Lieber nahm sie sich diese Zeit und lachte herzlichst über ihre eigenen Tollpatschigkeit. Als sie jedoch einen Schatten über sich spürte, blinzelte sie ein wneig verwirrt und richtete ihren Blick genauso gen Himmel wie ihre Pfoten. Da entdeckte sie den kleinen weißen Schmetterling welchen sie auf seinem Weg begleitet hatte und der nun über ihrem Gesich tänzelte und seinen eigenen Weg ging. Mai wackelte mit der Pfote zum Abschied und bestaunte nun die grünen Blätterdächer, welche nur hier und da Licht hindurch ließen. Schön sah das aus, aus ihrer Rückenlage.


[Verfolgt einen Schmetterling – macht ziemlich krach während sie einen Abhang hinunterfällt (in der Nähe von Cheshire & Adamant) – liegt auf den Rücken & „winkt“ dem Schmetterling zum Abschied, ehe sie die Blätterdächer von ihrer Lage aus bestaunt]
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Dyami
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Do Dez 01, 2011 5:06 am

Jetzt reichte es dem Rüden aber. Diese weiße, zickige Wölfin musste ihn immer wieder beleidigen und damit auch heraus fordern. Darauf hatte der Rüde echt keine Lust, aber er hatte sich vorgenommen nicht auf zu geben, so lange stand zu halten, bis die Fähe nach gab. Er ließ ihre Sätze einfach an ihm abprallen, tat so, als wären sie nicht schlimm und sagte einfach nur, mit gleichgültiger Stimme:

“Ich bin kein Feigling und habe auch kein Problem alleine zu sein. Wobei vielleicht doch, aber das wirst du eh nicht verstehen. So kalt und hart du bist. Wie kannst du so ein Problem verstehen? Es ist eins, wo man jemanden trösten muss und kannst du das? Nein, bestimmt nicht. Deswegen bist du garantiert die letzte, die es erfahren wird, auch wenn du es eh nicht wissen willst. Das ist mir voll kommen egal. Aber lass dir nur eins sagen, egal was du tust und egal wie lange du wartest, mich wirst du nicht mehr los werden. Das Schicksal hat uns zusammen geführt und deswegen werde ich jetzt alles tun, was in meiner Kraft steht, um dich zu überzeugen.“

Dann meinte sie, dass das Gespräch beendet war und lief einfach davon. Ohne noch irgendein Wort zu sagen. Doch Dyami wusste wohin sie lief. Die Fähe war auf dem Weg zur Lichtung. Der Rüde spannte seine Muskeln an und lief hinter der Fähe her. Mit einem kleinen Satz sprang er über den Bach, bis er die Weiße wieder eingeholt hatte.

“Ha, für dich ist das Gespräch vielleicht beendet, aber für mich nicht. Und daran kannst du nichts ändern. Du kannst nicht immer vor mir weglaufen und das kannst du auch nicht bei anderen Wölfen tun. So wirst du alleine sein, was dich nicht stört, aber was ist dann, wenn du mal wirklich Hilfe brauchst? Wer hilft dir dann? Komm schon, überleg es dir doch bitte noch einmal. Denn ich finde, ob ich dich nerve und dich verfolge oder ob ich dich nicht nerve und einfach nur mit dir reise, dass macht einen großen Unterscheid. Ich würde ja die zweite Variante nehmen, aber das ist deine Sache. Dann sag mir nicht deinen Namen, dann werde ich dich einfach mit Eiskönigin oder so ansprechen. So, und jetzt kann das Gespräch beendet sein, aber ich bleibe hier, bei dir. Ja wohl.“

Um dies noch mal zu verdeutlichen kam der Rüde noch einmal etwas näher an die Fähe heran, aber dennoch war er soweit weg, das er ihren Krallen, leicht entgehen konnte.

“Irgendwas hat sie doch. Ich wette, die war nicht immer so. Wenn ich es nur rausbekommen würde, bestimmt wäre dann alles besser. Oder wenn ich wenigstens mit ihr Reisen kann, dass sie es erlaubt und dass ich sie nicht immer verfolgen muss.“

Dyami senkte den Blick und schaute auf den Boden. Vertrocknete Blätter schmückten den Boden mit einem leichten Braun. Und ein leises, feines Knirschen entstand, wenn er mit seinen Pfoten auf die Blätter trat. Der Rüde lauschte der kleinen Melodie, der vertrocknen Blätter und stieß ein leises, erfreutes Knurren aus. Warum, dass wusste er selbst nicht so genau.


[Chena- Wald- redet- verfolgt sie- lauscht den vertrockneten Blättern]
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Chena
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Do Dez 01, 2011 5:44 am


Wie sie es angekündigt hatte blieb die Fähe stumm. Still folgte sie einen unsichtbarem Weg der sie früher oder später an ein Ziel bringen würde welches sie nocht nicht einmal kannte.
Es war nicht weit bis zu dieser Lichtung, das wusste sie, doch es gefiehl ihr nach wie vor nicht ihre Deckung zu verlassen.
Sie könnte allerdings auch im Wald bleiben und darum herum gehen, doch das würde zuviel Zeit in Anspruch nehmen. Doch hatte sie nicht alle Zeit der Welt?

Sie schnaubte während ihre Pfoten sie immer weiter trugen. Das feuchte Moos fühlte sich kühl und weich an, ideal um sich darauf auszubreiten und einfach alles zu vergessen. Doch das konnte sie sich jetzt nicht leisten.
Die meisten Wölfe wären nach so einer BAfuhr wohl einfach weitergezogen, doch dieser Dyami folgte ihr noch immer.
Noch immer schwirrten seine Worte in ihren Ohren:
Das Schicksal hat uns zusammengeführt...
Chena wirkte abwesend, denn sie befand sich gerade wieder in dieser eigenen Welt.

Das Schicksal, pah...
Als ob das hier alles vorher bestimmt ist. Als ob mein Weg mich bis hierher geführt hatte. Wozu? Um zu leiden? Wenn es so ist, dann hasse ich mein Schicksal.


Für einen Monent fasste die Traurigkeit besitzt von ihr und diesmal konnte man es auch deutlich sehen.
Sie dachte wieder an ihre Familie doch es fiel ihr von mal zu mal schwerer sich an sie zu erinnern. Immer mehr waren sie in Laufe der Zeit verblasst, wie der Nebel welcher durch den Wald zieht. Eine Erinnerung hatte sie noch und das war die an Khaleios und wohl die Wichtigste in ihrem bisherigen Leben.
Chena schluckte und schüttelte dann den Kopf um wieder zu sich zu kommen.
Erst jetzt bemerkte sie das Dyami dicht bei ihr lief.
Sofort ging sie etwas auf Abstand, denn diese Nähe war ihr unangenehm.

Sofort fing dieser wieder an ihr ins Gewissen zu reden doch sie ließ es an sich abperlen wie das Wasser aus dem Bach. Sollte er ruhig erzählen, sie würde ihn einfach ignorieren. Würde sie sich darauf einlassen wäre er niemals ruhig.
Einige Augenblicke herrschte die Ruhe und nur die Geräusche des Waldes waren zu hören.
Eher beiläufig sprach sie dann aber doch.

"Wer sagt das ich Hilfe brauche? Ich komme sehr gut allein klar."

Sie blieb stehen und sah noch vorn. Vor ihnen lag nun die Lichtung. Sie war zwar nicht unbedingt riesig doch es würde sicherlich einige Minuten dauern sie zu überqueren.
Einen Moment lang sah sie sich um und schnüffelte dann am Boden. Eine Gefahr oder ähnliches war nicht auszumachen. Alles lag ruhig und friedlich da.
Chena senkte den Blick und wand sich dann an Dyami.

"Was willst du denn von mir hören? Soll ich etwa Freudensprünge vollziehen weil du mir hinterherrennst?"

Ihre Ohren zuckten und sie ging hinaus auf die Ebene. Die Bäume auf der anderen Seite waren deutlich zu erkennen und sie trabte sie genau darauf zu. Hier und da sah sie sich um, doch da sie nichte Bedrohliches erkennen konnte, lief sie bald so stolz wie eh und je.


[im Wald / spricht mit Dyami / geht über eine Lichtung]
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   So Dez 04, 2011 12:58 am

Cheshires Lächeln drohte für einige Millisekunden zu kippen, doch natürlich konnte er es – wenn auch unbewusst – aufrecht erhalten.

Ich kenne deinen Van nicht, wurde demnach auch nicht von ihm geschickt.“,sagte Chesh und seine Augen verengten sich zu gelben Schlitzen. „Ein Mörder?“ Er trat näher an Adamant heran, ohne jedoch einen Angriff andeuten zu wollen. „Ich verurteile niemanden, keine Sorge.“ Seine Augen wurden wieder freundlicher und das Lächeln, was eben noch wie aus einem Horrorfilm herausgeschnitten aussah, wurde zu einem einladendem Lächeln. „Ich bin durch Zufall hier gelandet, ohne Ziel...... und ohne Erinnerungen.

Adamant Drohgebärde ignorierend ging er an ihm mit etwas Abstand vorbei, es war schließlich nicht Cheshires Art jemandem zu nahe zu treten. Er überlies es dem Fremden ihm zu folgen oder nicht. Der Rüde schien ja eine ziemliche Paranoia zu haben wenn er schon dachte, dass ein zufällig auftauchender Fremder von jemandem namens „Van“ geschickt wurde. Es war vielleicht besser für den Rüden wenn er nicht alleine umher streifte und Cheshire hatte nichts gegen Gesellschaft. Und sollte der Rüde tatsächlich verfolgt werden...

Dein Van...“,begann Cheshire und seine Augen verdunkelten sich erneut, doch diesmal war es keine Abwehrhaltung, sondern ein Schimmern seiner verlorenen Vergangenheit. „Er lebte nicht zufällig in einem Rudel, welches in der Nähe eines Flusses lebte?

Cheshire wusste, dass es nicht sein Rudel war. Woher? Das Ganze ist nun 3 Sommer her, Chesh ist mittlerweile soviel gereist, dass der Fluss von welchem er eigentlich sprach, bereits viele, viele Kilometer entfernt lag. Doch Cheshire kam es so vor, als ob der Fluss nur wenige Meter hinter ihm lag und in ihm schrien seine Erinnerungen um Hilfe, dohc er würde sie niewieder herausfischen können.

Ach was.“,sagte er bevor Adamant antworten konnte und grinste den Fremden wieder freundlich an. „Vergiss das. Wenn du jedoch verfolgt wirst solltest du dich nicht alleine herumtreiben. Du weißt nie, wer hinter der nächsten Ecke auf dich lauert!

Mit diesen Worten begann er weiter zu gehen, seinen Weg auf welchem er neue Erinnerungen sammelte und jene würde er niewieder loslassen.

[Adamant // Redet // Geht weiter]
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Adamant
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   So Dez 04, 2011 1:42 am

Adamant konnte es nicht fassen, dieser... Fremdling hatte ihn im ernst einfach ignoriert und ihn sogar noch einen Mörder genannt! Ich bin kein Mörder verdammt nochmal! rief er Ches hinterher Ich habe mir gewehrt!Wieso sage ich das? Es interessiert ihn sowieso nicht., doch es tat seltsamerweise trotzdem gut mit jemandem darüber zu.. Naja „reden“. Auch wenn der andere garnicht zuhörte, es tat gut die Schuldgefühle nicht immer in sich reinzufressen. Adamant schien den Fremden zu mögen, er war der erste der nach der langen Zeit Adamant wieder zuhörte.... Und ihn nicht für seine Tat verurteilte. Anderseits konnte er diese arrogante, selbstsichere Art nicht ausstehen. Am besten zeigt Adamant keinerlei Gefühle, denn dadurch könnte er verletzt werden, ob seelisch oder physisch.


Die ganze Zeit die er in seine Gedanken vertieft war, reichte dem Fremden aus einen Abstand zwischen den beiden zu bringen, zwar nur ein paar Meter a. Hast du toll gemacht Adamant. Der erste Wolf der dir nach Jahren wieder über den Weg läuft und du verscheuchst ihn!, Ada schimpfte mit sich selber. Sollte er dem Fremden hinterher laufen? Oder soll er einfach seinen eigenen Weg weitergehen? Er war sich nicht sicher, er konnte es nichtmal fassen das er daran dachte einem anderen Wolf zu folgen, er hatte normalerweise nie Gedanken daran andere zu folgen. Bist du nun wirklich so tief gesunken das du ande- seine Gedanken wurden durch ein Geräusch unterbrochen, gefolgt von einem Gerucht... Jedoch nicht der gleiche Geruch, wie vom vorherigen Fremdling. Es roch... weiblicher, wenn man das so sagen kann. Eine anderer Wolf? Ist irgendwie ein Rudel hier in der nähe? Adamant dachte laut, er befürchtete jemand hätte ihn gehört. Doch das war ihm gerade egal, er konzentrierte sich darauf von wo der Geruch kommt, und lief in jene Richtung zum Geräusch hin.

[ Regt sich auf // Hört&Riecht Mai // Läuft zu Mai ]


{Jap, kurzer Post... Aber ich schreibe jetzt schon mal da ich nächste Woche vieleicht keine Zeit hab viel zu schreiben}
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   So Dez 04, 2011 4:57 am

Die weiße Fähe schnaubte und es schien Dyami, als ob sie nun endgültig von ihm genervt war. Natürlich, er konnte ganz schön nerven, aber war das nicht der Sinn? Er wollte sie doch so lange nerven, bis sie nach gab und das konnte nicht mehr all zu lange dauern. Er stieß ein genüssliches Knurren aus, das dann aber verstummte. Meinte diese dumme, weiße Fähe gerade im Ernst, dass sie nie Hilfe brauchen würde? Der Rüde schnaubte.

“Ja, klar. Du bist so toll und gut, dass du alles alleine schaffst. Wie hätte ich dass denn nur vergessen können? Die große Fähe kann alles. Sie ist ja sogar alleine aufgewachsenen. Zumindest würde es mich nicht wundern, wenn es so wäre.
Aber egal, mich wirst du nicht los. Nieeee!"


Natürlich hatte Dyami bemerkt, dass sie den Abstand augenblicklich wieder vergrößert hatte, nachdem er näher gekommen war, aber dennoch war der Rüde nicht darauf vorbereitet gewesen, dass sie stehen blieb. Prompt lief er in sie hinein. Leise, in seinen Gedanken fluchte er vor sich hin. Warum musste er denn auch so tollpatschig sein?
Er sprang ein kleines Stück zurück, dachte aber gar nicht daran, sich zu entschuldigen. Was konnte er denn dafür, wenn sie einfach stehen blieb? Inzwischen waren sie an der Lichtung angekommen und die Fähe schaute sich um. Auch Dyami tat es. Sie dachte doch nicht im Ernst daran, über die Wiese zu gehen? Dyami schüttelte den Kopf, er hasste es, so ganz ohne Deckung zu sein, aber er sagte nichts. Dyami ließ die Worte einfach auf sich einwirken und erwiderte:

“Nein, ich erwarte gar nicht, dass du Freudesprünge machst, aber ich möchte einfach ein nettes, ja du kannst mitkommen, aber nerv mich nicht, hören. Was ist daran so schwer?“

Nachdem er geendet hatte, lief die Fähe los. Sie verließ den Wald und lief würdevoll über die Lichtung. Dyami sprang los, immer hinter ihr her. Seine Augen zuckten beunruhigt hin und her, sein Magen krampfte sich zusammen und seine Pfoten kribbelten. Immer wieder sog er die Luft ein, konnte aber nichts Gefährliches riechen. Nach einigen Schritten, straffte auch er seine Muskeln und lief weiter. Versuchte entspannt zu bleiben, aber das komische Gefühl blieb. Automatisch fingen seine Muskeln an, sich wieder an zu spannen und Dyami war es nur recht. Immer mehr wünschte er sich das Ende der Lichtung her, wo er auch mit jedem Schritt näher kam, aber er wollte nicht los laufen. Sonst hätte die Fähe den endgültigen Beweis, dass er ein Feigling war. Nein, den würde er ihr nicht geben. Er ließ seine Augen starr auf ihr weißes Fell gerichtet und folgte der Weißen langsam. Schritt für Schritt. Immer näher ein ihr Ziel.


[Chena- im Wald- geht über eine Lichtung/ hat Angst/ versucht sie zu verstecken]
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Sa Dez 10, 2011 3:41 am



Da war ein hellgrünes. Und da ein dunkelgrünes. Bei dem einen konnte man die feinen, kleinen Äderchen erkennen, da die Sonne genau darauf schien. Aber alle Blätter sahen ganz saftig und gesund aus. Mai schleckte sich mit der rosa Zunge über die Schnauze – sie lag immer noch auf dem Rücken und betrachtete immer noch die Blätterdächer. Sie mochte die Farbenspiele von Licht und Schatten und die ganzen Blätter dazwischen! Wenn man auf den Boden guckte, dann sah man diese Kronen nicht – außer vielleicht deren Schatten. Oder wenn es Herbst war, dann waren auch gaaaanz viele Blätter auf dem Boden die dann immer so schön raschelten wenn man darin herum rollte. Mai nieste als der Wind ihre Nase kitzelte und rollte sich zur Seite. Die Gräser berührten auch hier ihre Nase und Mai atmete genussvoll den Duft ein welcher in der Luft lag. Gras, Holz, Erde, Blätter, Wind, Sonne, Blumen. Kurz gesagt: Wald. Aber vermutlich nahmen sich nicht viele Wölfe die Zeit dafür um die Natur so intensiv in sich aufzunehmen. Gemütlich streckte sich die kleine Fähe bis ihre Gelenke ein kleines Knacken von sich gaben und rollte sich dann wieder mit einem entspannten Seufzer zusammen. Schön war das kleine Flecken hier. Warm und gemütlich – fast einschläfernd. Die Frühlingsblume hatte die Ohren gespitzt um den Geräuschen zu lauschen. Das sanfte rascheln der Blätter im Wind, ein kleines Insekt welches umher schwirrte. Eine Biene? So eine kleine flauschige goldene Pelzkugel. Die sammelten immer so eine klebrige goldene flüssige Flüssigkeiten, die aber auch irgendwie zäh waren. Honig hieß das- genau, klebriger Honig. Mai schleckte sich wieder mit der Zunge über ihr Maul. Bienen konnten ganz schön gemein werden, aber übel nehmen konnte man ihnen das nicht.

Doch da hörte Mai auch noch etwas anderes. Ganz leise war ein pochen zu hören. Tapp. Tapp. Waren das....Pfotenschritte? Zumindest hörten sie sich so an. Mais Rute fing an im Takt hin und her zu schwingen. Noch auf der Seite liegend hob sie den Kopf und schnupperte in der Luft. Nun, riechen konnte sie noch nichts, der Wind wehte dafür in die falsche Richtung.

Wer ist da?

Rief sie freudig in Richtung der leisen Pfotenschritte. Sie streckte ihren Hals doch erspähen konnte sie noch nichts. Sie stemmte ihre Vorderpfoten in die lockere, bröckelige Erde lehnte sich nach vorne und zog die Hinterläufe nach. Nach einander streckte sie ihre Pfoten von ihrem Körper weg und streckte sich so ehe sie sich auf ihre Hinterläufe setze und wartete ob der oder die fremde nun kam oder nicht. Sie legte ihren Kopf ein wenig schief und betrachte die Richtung aus der die Geräusche kamen. Der kleinen Fähe hingen immer noch diverse Erdbrocken oder Bröckchen im Fell von ihrer kleinen Fall und Rutschpartie von vorhin. Wie das wohl aussah?

[Liegt auf dem Rücken & betrachtet die Baumkronen - lauscht der Natur - rollt sich zusammen - hört leise Pfotenschritte (Adamant) - setzt sich - hat doch Erdbrocken im Fell]
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Mi Dez 14, 2011 5:32 am

Hunger neigt dazu, Lebewesen zu verändern. Mael wusste das nur all zu gut. Er hielt sich für das Wasser. Ruhig, gelassen, zielstrebig. Aber hatte er Hunger, so schien ein Orkan über seine sonst so stillte Oberfläche zu toben und ihn zu verändern. Das entspannte Meer wird zum tosenden Tsunami. Die Sättigung musste sich zunächst noch richtig einstellen, während Mael so im Wald umher lief mit Daisuke an seiner Seite. Die Zweifel an der Jag schlugen erst nach einiger Zeit eine andere Richtung ein. Während Mael vorher nur daran gedacht hatte, wie schwer es war, an Futter zu kommen, so schien nun endlich sein richtiger Charakter wieder durch: Der Hunger war größtenteils gestillt und somit zweitrangig. Mael machte sich also nicht mehr Sorgen um die Beschaffung allgemein, sondern um die Verletzungsgefahr. Er hatte ja nicht umsonst das Kaninchen allein gejagt. Schließlich sollte Daisuke sich keine Knochen brechen. Mael war sein Beschützer und Jäger! Das war seine Aufgabe! Schnell bahnten sich Bilder von dahinscheidenden Daisukes heran. Der Alte mit mattem Blick, alle Viere von sich gestreckt. Blut um ihn herum. Daisuke, wie er von einem Huftier getreten wird und meterweit davon schleudert. Mael lief ein Schauer über den Rücken. Das konnte er nicht mit ansehen! Er musste diese ganze absurde und hirnrissige Aktion abbrechen! Ein, zwei Kaninchen mehr und die Suche nach mehr Futter hatte sich erledigt. Enttäuscht von sich selbst lief Mael weiter. Er hätte früher an die Risiken denken müssen. Nun könnte es sein, dass Daisuke so von seiner Idee überzeugt war, dass er sich nicht mehr zum Abbruch überreden ließ. So, wie er in der Luft und auf dem Boden schnüffelte war er schon recht überzeugt von sich...

Endlich brach Daisuke das Schweigen, aber nicht mit den gewünschten Worten. Das die Zweifel ihm anzusehen waren konnte Mael nicht abstreiten. Er wusste es selber all zu gut. Sein Gang war unkoordiniert, er starrte nur dumm gerade aus und suchte nach keiner Fährte, bestaunte noch nicht einmal die Schönheit jenes Gehölzes. Zudem war er still. Eine Geschichte stand ihm noch zu. Normalerweise hätte Mael darum gebeten. Schließlich wusste keiner von den zwei Wölfen, wie lange sie laufen mussten. Aber er tat es nicht. Wo waren außerdem die Tipps zur Jagd, welche Daisuke nicht nötig hatte? Wo die Besserwisserei? Nein, nicht nur der Hunger konnte Charaktere verändern, sondern auch die Zweifel. Und der Wahnsinn sowieso, aber diesem war Mael noch längst nicht verfallen.
Schließlich wollte Daisuke nun auch wissen, wo das Problem denn nun genau war. Mael sah sich kurz zu seinem älteren Weggefährten um, bevor er ihm antwortete. Er wollte ehrlich sein, aber irgendwie war es ihm unangenehm, zugeben zu müssen, dass er Daisuke für unfähig, kränklich und zerbrechlich hielt. Er war doch kein Schmetterling, den man mit einem Stoß zum Fallen brachte!

“Nun, ich habe mir schon Sorgen bezüglich der Jagd gemacht... dass wir keine Beute bekommen oder wir mehr einstecken, als austeilen...“

Mael räusperte sich. Das war zumindest schon mal annähernd die Wahrheit.

“Naja, zuerst dachte ich nur daran, dass du eventuell zu... also... dass du es nicht mehr schaffst die Beute zu erlegen oder zu jagen... na, du weist schon! Ich meine, du bist nicht mehr der Jüngste, wenn auch immer noch Fitt und voller Energie, aber...“

erneut unterbrach Mael sich. Er seufzte nervös und fuhr schließlich fließend fort:

“Schließlich habe ich mir Gedanken darüber gemacht, wie es ausgehen könnte, wenn dich ein Rehbock trifft. Ich weiß, wie hart ihre Tritte sein können! Ich habe es schon einmal gesehen! Treffen sie richtig, so ist ein Leben als gesunder Wolf fast unmöglich. Und du bist nun mal älter als ich. Wenn dich nun ein Rehbock trifft! Oder wenn du – warum auch immer – gebissen wirst. Wenn du stolperst, dich überschlägst... was machen wir dann? Ich mache mir Sorgen um deine Gesundheit und dein Wohlbefinden. Ich bin kein Meister der Kräuterkunst. Ich kann keine Knochen richten. Ich habe Angst, dich durch so eine dumme Idee zu verlieren und mir dann mein Lebtag die Schuld dafür zu geben.“

Das war zwar eine schwierige Geburt, aber es war richtig. Mael wirkte bedrückt. Er hatte gemerkt, wie Daisuke eine andere Richtung eingeschlagen hatte und war ihm nachgelaufen. Nun war er es, der folgte. Er konnte den Alten von hinten sehen, aber nicht sein Gesicht. Mael persönlich wäre es lieber, wenn er sie führte, damit er nicht sehen musste, wie Daisuke auf seine Antwort reagierte. Im besten Falle lachte er, im schlechtesten tickte er völlig. Beides nicht sehr verführerisch. Denn ausgelacht werden wollte Mael nicht. Und Beschimpfungen ließ er auch nicht einfach über sich ergehen. So oder so: Es könnte zu einem Streit kommen und es wäre nur gut für Daisuke, wenn dieser nicht eskalierte.


[bei Daisuke im Wald | denkt nach | hört Dai zu | läuft ihm nach und erklärt sich | macht sich Sorgen]

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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Fr Dez 16, 2011 9:53 pm

Adamant dachte schon er wäre auf ein Rudel gestossen, denn zwei Wölfe auf einmal, und dazu solche die sich nicht kennen, wäre in seiner Sicht unmöglich. Oder ein riesen Zufall. Da er aber nicht an Zufälle glaubte, sondern das alles schon vorherbestimmt ist, konnte es nur ein Rudel sein. Adamant war es nie möglich gewesen zu verstehen, wie man in einem Rudel leben kann. Weder früher, noch heute. Er hatte es sozusagen „verlernt“ wenn man das so sagen kann, schliesslich streifte er schon seit 2 Winter alleine umher. Adamant hatte gelernt auf eigener Faust zu leben, zwar waren seine Jagderzeugnisse erheblich kleiner als wenn man in einem Rudel jagt, wenigstens musste er aber nicht mir aufdringlichen Rudelmittgleider teilen.
Wenn das hier aber wirklich ein Rudel ist.. Könnte ich es vielleicht ausnutzen und für ein paar Tage einen geschützten Schlafplatz ergatern... sagte er zu sich selber.

Adamant wurde aus seinen Gedanken gerissen als er eine Stimme hörte, sie klang... angenehm, dass musste er zugeben. Er stellte sich ruhig hin, spitze seine Ohren und hörte ruhig hin. Stimme kam von links! Er würde jetzt tatsächlich den zweiten Wolf sehen ... Zwei Wölfe an einem Tag ging Adamant durch den Kopf Mach dich auf alles gefasst Adamant.... Ja er war paranoid, musste er ja fast sein. Er hatte einen Wolf getöttet, wurde die ersten 4 Tage nach der Verbannung verfollgt und entkam knapp. Er hatte sich diese Paranoia angewohnt. Aber seine krankhafte Paranoia hatte ihn schon mehrmals von der einen oder anderen misslichen Lage gerettet.
Man kann nie vorsichtig genug sein., das war das einzige was der Rüde von Haku mitnahm. Eigentlich eigenartig das genau Haku das sagte, den er starb, weil er einen Moment auf Val actete und nicht auf Adamant, welcher seinen Fang in den nächsten par Sekunden schon um Hakus Kehle geschlossen hatte

In Gedanken versunken lief er in Richtung ausdem das Geräuch kam. Er musste nicht weit laufen da, da kam er schon zum Fusse eines grossen Hügels. Vor ihm eine kleine Fähe, wenigstens aus Adamants Sicht klein, welche den Kopf schräg gelegt hatte und ihn fragend anschaute. Er betrachtete die Fähe prüfend, bemerkte aber erst später das in ihrem Fell Erdbrocken und Blätter hingen. Für Adamant ein ziemlich seltsamer Anblick. Er setzte sich hin und schwieg ein par Minuten, ehe er anfing zun reden. Hallo, ich bin Adamant. Und du?fragte er sie. Adamant machte sich keine Mühe freundlich zu erscheinen, sein Blick und die monotone Stimmlage zeigten das. Für einen kurzen Moment erinnerte er sich zurück an den anderen Wolf, Adamant schaute zurück ob er ihm gefolgt ist. Zwar gab er es nicht gerne zu, der weisse Fremde war ihm aber auf irgendeiner weise sympathisch.

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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Sa Dez 17, 2011 7:21 am

Cheshire ging, wissend dass der Fremde ihm folgen würde, selbstbewusst voran, jedoch wurde er unterbrochen als er ein Geräusch vernahm. Er blieb stehen und sah sich um, auch der Fremde schien es bemerkt zu haben und jener folgte dem Geräusch bereits.
Ein breites Grinsen machte sich wieder einmal auf Cheshis Gesicht breit. Blindlinks ins Abenteuer. Das könnte interessant werden. Er fand bereits jetzt gefallen an seinem, von ihm so anerkannten, neuen Partner und lief ihm eilig hinterher.

Bald hatte er den Abenteuerer eingeholt und sah vor ihm eine Fähe mit verdrecktem Fell, jedoch nicht ungepflegt, vielleicht hatte sie gespielt oder nach Nagern gejagt.
Anhand von Adamants Gesichtsausdruck entnahm er, dass er der Kleinen nicht gerade von seiner besten Seite begegnet war.

"Nimm's ihm nicht übel",nahm sich Cheshire das Wort. "Er kann seine Gefühle nicht gut zeigen"

Er setzte sich gemütlich und freundlich blickend neben Adamant und musterte die Fähe nun gründlicher. Eine hübshce junge Dame, neugierig wirkte sie. "Mein Name lautet Cheshire"
Leise an Adamant gewandt sagte er:"Du solltest dich nicht Hals über Kopf in eine Beziehung mit ihr stürzen, sie scheint unerfahren zu sein. Halt dich also zurück"

"Wie lautet dein Name? Und was macht ein junges Fräulein so alleine hier?" Seine freundliche Stimme kombiniert mit dem einladendem Lächeln lies nicht erahnen, dass er innerhalb von Sekunden unangenehm werden konnte sollte die Fähe ihm nicht sympatisch sein. Cheshire war recht oberflächlig und zeigte seinem Gegenüber zwar nicht durch seine Gestik aber umso deutlicher durch seine Wortwahl, was er von ihm oder diesem Falle ihr hielt.

Zwei fremde Wölfe... kennen tuen sie sich scheinbar nicht. Zufall? Aus den Augenwinkeln beobachtete er ganz genau, was Adamant tat oder wie er reagierte, einen Hinterhalt hielt er allerdings nicht für möglich. Lass dich einfach überraschen, Cheshi, zur Not kannst du sie ja einfach loswerden, nicht wahr? Ja ja, so ist das wohl.


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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Do Dez 22, 2011 5:25 am



Mit wedelnder Rute starrte sie gespannt auf die Büsche, in der Erwartung das diese sich gleich zur Seite lehnen würden um einen Kameraden platz zu machen. Sie betrachtete die feingliedrigen Äste, welche sich ganz schwach im Wind wiegten und dabei ihre Blätter ein wenig schüttelten, damit das schöne rauschende Blättergeräusch entstand. Statt auf die Pfotenschritte zu horchen, lauschte sie nun dem sanften rascheln. Sie mochte dieses Geräusch. Fast war sie versucht die Augen zu schließen und nur auf dieses Geräusch zu hören, als ein kleiner Ast brach, welche ihre Aufmerksamkeit zurück holte. Die Büsche bewegten sich heftiger und das sanfte rauschen wurde zu einem empörtem Zittern als die Büsche einen Artgenossen ausspuckten. Auf Mais Leftzen erschien ein strahlen – der fremde war also doch gekommen. Er war groß und braun...und groß und braun! Aber eigentlich war es kein Wunder, dass er größer war als Mai. Viele waren größer als Mai. Aber das machte ihr nichts aus. Sie fande diese Größenunterschiede lustig. Beständig schwang ihre Rute weiter, auch als der fremde sich setzte und schwieg. Von außen würde es bestimmt ein lustiges Bild abgeben – auf der einen Seite ein größerer, kühl dreinblickender Rüde und auf der anderen eine kleinere Fähe, welche ihn anlächelte wie ein Honigkuchenpferd. Und beide schwiegen. Als der fremde sich dann doch erbarmte und sich vorstellte, klang seine Stimme stumpf. Wie ein Stein. Aber wusste denn jemand wie Steine sprachen? Es gab ja auch scharfkantige Steine – die würden bestimmt herrischer sprechen – oder nicht? Sprachen Steine überhaupt?! Vielleicht, aber dann konnten Wölfe sie nicht verstehen. Aufjedenfall verschob sich ihr breites Lächeln um keinen Millimeter als der distanzierte Wolf sprach. Sie war einfach glücklich einen Artgenossen gefunden zu haben. Und das hätte sogar ein blinder gesehen!

Ha-

Wollte sie überschwänglich beginnen, doch da schob sich etwas in ihr Sichtfeld, besser gesagt direkt neben Adamant. Der war ja sogar noch größer! Ihre Rute schwang nun nicht mehr gemütlich hin und her, sondern wedelte richtig. Die beiden waren Mai sympathisch. Sie würden bestimmt ein gutes Trio abgeben. Der riesige Wolf stellte sich als Cheshire vor und tauschte danach ein paar leise Worte mit Adamant. Mai hätte lauschen können – für sie wäre das überhaupt kein Problem gewesen, doch sie tat es nicht. Schließlich war das unhöflich. Sie zuckte ein wenig mit dem Ohr, während ihre Rute wieder in einem gleichmäßigen Takt schwang. Der weiße Riese wendete sich jetzt auch wieder an sie und freudig plapperte sie los.

Hallo, mein Name ist Mai. Hmm...was ich hier mache was ich gar nicht so genau. Ich bin einem Schmetterling gefolgt, dann den Berg da hinteruntergefallen -“

Mit ihrer Schnauze deutete sie auf den Hang welches sie mehr oder weniger unfreiwillig hinuntergerutscht war.

Und ihr beide habt mich gerade gefunden. Reist ihr zusammen?

Man könnte meinen, dass man das Lächeln in ihrem Gesicht auch in ihren Worten hören konnte.

[Bei Adamant - glücklich - will gerade sprechen/ wird von Ches unterbrochen - spricht - glücklich]
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Fr Dez 23, 2011 4:17 am

Adamant befürchtete für eine Minute tatsächlich das Cheshire seinen eigenen Weg weitergegangen ist. Diese Befürchtung wurde aber wiederlegt als Adamant Schritte, welche von hinten zu hören waren, bemerkte. Warte... Hatte ich gerade Angst, das Cheshire nicht auftaucht? dachte Adamant, Es ist ja nicht so das ich Angst habe alleine zu sein, ich hatte einfach begonnen die Gesselschaft zu geniessen... beruhigte sich Adamant selber. Ein Sonderlicher Fall, denn Adamant war als Einzelgänger und nicht als Rudeltier bekannt.

Cheshire setzte sich neben Adamant , stellte sich vor und flüsterte etwas zu Adamant. Dieser konnte nicht fassen was er da sagte Hör zu Cheshire.. flüsterte er zurück, Ich weiss nicht was du denkst, lass dir aber eins klarstellen. Wir sind keine Freunde, und wenn du so weiter machst werden wir nie welche werden., Adamant musste das sagen. Er wollte nicht das es so aussahn, dass er die Anwesenheit Cheshires genoss, er wollte das man den Eindruck von ihm hat den man schon immer hatte.

Er schnaubte und schaute wieder zu Mai, welche sich gerade vorgestellt hatte. Ein verspielter Wolf also.. sagte er leise zu sich selber, Sie kann von Glück reden das hier unten keine Spitzen Steine waren oder ähnliches.... Adamant hatte keine Zeit für Spiele, wie Mai sie hatte, diese Zeit brauchte er für wertvollere Sachen wie jagen oder schlafen. Verspielte Wölfe hatten in einer Welt wie dieser keine Überlebenschancen, Denn wer verspielt ist, der ist kindisch. Und wer kindisch ist, ist schon so gut wie tot. dachte Adamant, Vielleicht hatte Mai bis jetzt auch nur Glück.

Die Fähe hörte sich sehr aufgeregt an... Sie hatte anscheinend lange keinen Wolf mehr zu Gesicht bekommen, normalerweise wäre Adamant auch sofort wieder verschwunden, nachdem er ausgemacht hatte was diesen Lärm gemacht hat. Aber Mais Freude war... ansteckend, kombiniert mit Cheshires höfflichkeit war das eine tödliche Mischung für zurückgezogene Wölfe wie Adamant... Im übertragenen Sinne natürlich. Aber er hatte das Gefühl wieder einmal nicht dazu zu gehören. Dieses Gefühl liess ihn wieder an die Ereignisse von früher zu denken... an das alte Rudel. Er fühlte wie die Trauer und gleich darauf die Wut ihn packte.

Auf einmal wollte er nichtsmehr von der Fähe wissen. Auf Mai’s frage, ob sie zusammen reisten, antwortete er mit einem knappen „Ja“. Er wusste nicht wieso er die frage bejaht hatte, er hatte aber das Gefühl das er und Cheshire zusammen weiterreisen würden, wieso sollte dann ein frühzeitiges "Ja" schaden? Die kleine könnte gerne dazu kommen, das war ihm in diesem Moment aber realtiv egal. Adamant drehte seinen Kopf zu Cheshire und flüsterte ihm etwas ins Ohr, Ich warte dort, wo wir uns getroffen haben. Plaudere solange du willst, wir müssen aber vor dem Einbruch der dunkelheit weiter laufen. Ob die verspielte Fähe mitkommen darf, falls sie überhaupt will, überlasse ich dir. Somit drehte er sich wieder in diese Richtung die er kam und lief zurück, ohne sich bei Mai zu verabschieden.

Adamant fragte sich ob es falsch war die Führung zu übernehmen, denn schliesslich gab er Cheshire direkte „Befehle“. Das war ungewohnt, normalerweise nahm Adamant weder befehle an noch gab er sie. Endlich kam er dort an, vonwo er losgelaufen ist. Adamant suchte sich ein angenehmes Plätzchen und legte sich hin, wieder einmal über alles nachdenkend. Über sein altes Rudel, über ihn, über Cheshire und über Mai.


[flüstert zu Cheshire // denkt nach // dreht sich um & geht zurück]
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Fr Dez 23, 2011 4:51 am

[color=white]Cheshire hörte Adamant zwar zu als er ihn direkt ansprach, wirkte aber so als hätte er überhaupt nicht zugehört. Er konzentrierte sihc sowohl auf Adamants Worte asl auch auf die kleine Fähe, wahrlich klein war sie. Sie wirkte so als hätte sie noch nie schlechte Erfahrung gehabt, doch Cheshire wusste dass auch überglückliche Wesen Schlechtes erlebt haben, vielleicht sogar so schrecklich, dass eben dieses Erlebnis sie zum Schutz so froh gemacht hat.
Er neigte den Kopf leicht zu Adamant um ihn schließlich als Antwort kurz in die Augen zu sehen, es war ein klares "Red du nur weiter", dann sah er wieder zu Mai.

Etwas verdutzt schaute Cheshire allerdings schon drein, als er spürte dass Adamants Stimmugn sich schlagartig ändetre - ins negative. Ein wenig verwirrt sah er ihn an und hörte seinen Worten aufmerksam zu. Cheshire wusste nicht was passiert war, woher auch, er kannte Adamant schließlich nur oberflächlig.

"Nun gut!",nahm er sich das Wort und schaute wieder zu Mai, erneut lächelnd. "Wie mein wehrter Begleiter bereits indirekt sagte, kannst du uns gerne begleiten, das liegt bei dir. Ich habe nichts gegen weitere Begleiter, ich schätze Gesellschaft."

Er stand auf und schüttelte sich kurz, schenkte Mai erneut ein einladendes Lächeln und wandte sich dann zum Gehen.
Ob die Fähe ihnen folgte oder nicht war ihm tatsächlich relativ gleichgültig, zumindest sah er positive Dinge und negative Dinge darin. Positiv war auf jedenfall, dass er nicht mehr alleine war, er hatte zwar bereits Adamant aber der schien eher auf der pessimistischen Seite zu wandern, wohingegen Cheshire neutral war. Mai auf der anderen Hand schien der absolute Optimist zu sein und brachte sicher Stimmung in die Runde.
Negativ war allerdings eventuell, dass Adamant sich bei ihrer großen Menge an Freude eingeschüchtern fühlen könnte und sich gar nicht mehr richtig entfalten konnte. Cheshire war aber durchaus daran interessiert, er wollte mehr über seinen scheinbar ach so kalten Begleiter wissen. Zur Not würde er Mai wohl von Zeit zu Zeit von Adamant wegbringen und sie alleine unterhalten müssen. Die GEfühle anderer sind Cheshire zwar egal, doch wenn er Interesse an etwas gefunden hat, dann tat er auch gerne mal führsorglich oder hilfsbereit - solange das nicht zur Gewohnheit wurde.

Cheshire hatte Adamant bald erreicht, er achtete nicht darauf ob Mai ihm folgte, sie würden es früh genug merken.
Er sah Adamant ruhig daliegen und fragte sich kurz ob er eingeschlafen war, näherte sich ihm. Einige Sekunden beobachtete er den Wolf einfach wie er da lag. Er fragte sich unwillkürlich ob es in einem Rudel ähnlich zu ging. In einem Rudel gab es ja sicher "Aufpasser" und dank ihnen konnten sich andere Rudelmitglieder sicher wie Adamant irgendwo hinlegen und schlafen. Mal davon abgesehen dass Adamant sich ohne den Schutz eines Aufpassers hinlegte, aber diesen bräuchte er sicher auch gar nicht. Als Einzelgänger war er sowas schließlich gewohnt.

"Hier in der Nähe habe ich eine Art kleine Höhle gesehen, sie könnte uns als Unterschlupf für die Nacht dienen.",sagte CHeshire und blickte in die Richtung aus der er gekommen war. Er hatte selbst überlegt dort zu schlafen bevor er Adamant und schließlich mai begegnet war.

[Bei Mai, redet, folgt Adamant]
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Fr Dez 23, 2011 6:02 am

"Wie wäre es mit einem `Verschwinde sofort?´. Ich habe dir von Anfang an gesagt das ich auf deine Gesellschaft keinen Wert lege, also sag ich bestimmt nicht das du hier bleiben sollst. Klar? Verstehe das endlich."

Chena lief unbeirrt weiter. Natürlich war ihr diese deckungslose Umgebung sehr unangenehm, sollte es auch sein. Zumindenst wenn man ein Wolf mit wenigstem etwas Verstand war. Doch ließ sie sich nichts anmerken.
Die Rute war leich erhoben, die Ohren gespitzt und die Augen gerade aus gerichtet. Direkt auf ihr Ziel. Dyami ignorierte sie mal wieder. Sollte er doch erzählen was er will.

Ich habe nie behauptet das ich alles kann, doch brauche ich seine Hilfe denoch nicht. Ich bin die letzten Wochen allein klar gekommen, also kann ich das auch weiterhin. Vorallem brauche ich keine Hilfe von jemanden der sie selbst benötigt. Wo kämen wir denn da hin?

Erst als er darauf zu sprechen kamd as sie wohl kaum allein aufgewachsen war, konnte man etwas in ihren Augen erkennen. Doch in dem Moment war sie schon losgelaufen und es war wohl unwahrscheinlich das er es bemerkt hatte.

Allein, nein. Doch das geht dich überhaupt nichts an.

Immer noch stumm überlief sie die Wiese. Erst als sie ein Rascheln vernahm blieb sie stehen. Ihr Blick wand sie zur Seite und kniff die Augen zusammen. Der Wind kam aus der falschen Richtung, so konnte sie nichts wittern. Gerade machte sie einen Schritt, als vor ihr ein Hase aufsprang und über die Wiese davonsauste.
Chena sah dem Beutetier nach, aber trotz leerem Magen zog sie dann einfach weiter.


[auf einer Lichtung/ bei Dyami]
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Mo Dez 26, 2011 3:46 am

Dyami zuckte bei ihren Worten zusammen und schnaubte. So ein stures Ding! Immer musste sie ihn mehr und mehr reizen und jetzt hatte der Rüde eindeutig die Schnauze voll.

“Wie nett di bist. Du denkst ich verschwinde sofort, nur wenn du das sagst. Ach ja, ich habe vergessen: Du bist ja die Königin und jeder soll auf dich hören. Und ich lege auch nicht unbedingt so viel Wert auf deine Gesellschaft, nur leider habe ich mir geschworen, dass ich dem nächsten Wolf, den ich begegne nicht verlassen werde. Es ist nur schade, dass du es jetzt ausgerechnet bist. Kann ich aber nichts machen. Du hättest ja nicht vorbei kommen müssen, ich war schließlich als erstes da.“

Der Rüde fand, dass es gut tat, seine Meinung mal so raus zu brüllen. Er zog seine Lefzen, wie zu einem Lächeln zurück und stieß einen komischen Laut aus. Als Dyami kurz in ihr Gesicht blickte, sah er ein kleines Flackern in ihren Augen und irgendwie tat sie ihm leid, er wusste, dass er nicht sonderlich nett zu ihr war, aber das hatte sie sich selbst zu zuschreiben. Immerhin hatte sie angefangen.

“Ha, da habe ich wohl einen wunden Punkt erwischt. Dann weiß ich ja jetzt, was ich machen muss. Dennoch werde ich erst mal versuchen, sie noch so zu überreden, wenn es dann nicht klappt, dann werde ich dieses Mittel einsetzen.“

Als ein Geräusch zu hören war, schoss der Kopf des Rüdens zur selben Zeit herum, wie der der Fähe. Natürlich konnte auch er nichts riechen, aber er sah lange Ohren aus dem Gras gucken und kurz darauf kam ihnen ein Hase entgegen, der kurz darauf auch schon weiter schoss. Dyami wartete auf die Reaktion der Weißen und als sie einfach weiter lief, sprang er los. Er wusste ja nicht wie es ihr ging, aber er hatte Hunger. Mit großen Sprüngen jagte er dem Kaninchen nach und kam immer näher ans Ende der Lichtung. Das war schlecht. Im Wald konnte das Kaninchen fiel besser fliehen. Dyami knurrte und beschleunigte noch einmal sein Tempo. Ohne Beute zu ihr zurück zu kommen, wäre zu peinlich für ihn. Als er nur noch einen Sprung von den Kaninchen weg war, sprang der Rüde ab und landete genau auf dem kleinen Nager. Stolz hob er seinen Kopf, blickte unauffällig zu Der Weißen und tötete das schließlich das zitternde Tier, mit einem Biss in den Hals. Vorsichtig, wie ein zerbrechliches Jungtier, hob er es hoch und lief zurück. Die Fähe war schon weiter. War ja klar, dass sie nicht auf ihn warten würde. Vielleicht konnte er sie aber überreden eine Pause zu machen und was zu essen. Er lief los, zurück, wieder zu der Fähe. Mit vollen Maul sagte er zu ihr:

“Hast du Hunger? Ach ja, denk bloß nicht, ich möchte dich versorgen, ich bin nur nett.“

Er deutete auf das Kaninchen im Maul war sich aber nicht ganz sicher, ob sie ihn verstanden hatte, da es nicht so leicht war mit vollem Mund zu sprechen.



[Lichtung- bei Chena- jagt ein Kaninchen]
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Mo Dez 26, 2011 4:26 am

Wieder einmal reagierte die Weiße nicht auf die Worte des Rüden. Sie hatte längst erkannt das er immer das letzte Wort hatte und ihr wohl immer Kontra geben würde. Auf der einen Seite zeugte dies von seiner Entschlossenheit und das dand Chena auch ganz gut. Lieber ein Rüde der wusste was er wollte als einer der heute eine Meinung hatte und am nächsten Tag wieder eine Andere, doch noch kannte sie ihn kaum, also könnte sich das auch noch ändern. Andererseits war sie mittlerweile total genervt, das war auch der Grund warum sie nicht darauf einging. Wenn sie nichts sprach hatte er nichts zum Antworten.

Nachdem der Hase vor ihr aufgesprungen und geflüchtet war, hatte sie sich schnell wieder irhem derzeitigen Ziel zugewannt und ging nun ruhig und gelassen weiter auf den Wald zu. Natürlich war ihr nicht entgangen das Dyami weitaus mehr Interesse an der Beute zeigte. Zunächst drehten sich nur die Ohren, doch dann blieb sie stehen und sah zu wie der Hase um sein Leben rannte. Eine große Chance hatte er nicht, es sei denn er würde ein Versteck finden welches für den Wolf unerreichbar war. Doch soweit kam es gar nicht mehr.
Chenas Ohren zuckten, während sie Dyami zusah, welcher sich soeben auf das Tier gestürzt hatte. Doch noch bevor er es töten konnte wand sie sich ab und trabte weiter.

Es dauerte nicht lange und sie konnte hören wie Dyami aufholte. Nun nahm sie auch den frischen Blutgeruch war, doch sie beachtete es zunächst nicht weiter. Als er schließlich bei ihr ankam, sprach er einen Moment lang. Die Fähe verlangsamte zwar etwas, ging jedoch weiter. Es wäre der reinste Irrsinn gewesen mitten auf dieser offenen Fläche, in einem unbekannten Gebiet, anzuhalten.
Es dauerte jedoch nur noch wenige Minuten bis ihre Pfoten sie zum Waldrand geführt hatten. Sofort breitete sich ein Wohlgefühl in ihr aus, denn nun konnten sie wieder auf die Deckung der Bäume hoffen. Sie sah sich um, schaute dann zu Dyami, welcher noch immer den Hasen trug und trabte weiter. Das letzte was sie gefressen hatte war ein mageres Eichhorn gewesen und sie war schon einige Zeit auf den Beinen.

Eine Pause wäre bestimmt nicht schlecht, aber...

Ruckartig blieb sie stehen und sah zurück, wo der Rüde weiterhin hinter ihr her war.
Sie prüfte die Luft, konnte jedoch keine bedrohlichen Gerüche aufnehmen. Also ging sie zu einem umgefallenen Baumstamm, scharrte einen Moment lang am Boden und setzte sich nieder. Musternd betrachtete sie den Rüden.

Durchhaltevermögen hat er ja.


[auf Lichtung / schaut Dyami bei der Jagt zu / am Waldrand / setzt sich]


Zuletzt von Chena am Fr Dez 30, 2011 7:52 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Di Dez 27, 2011 2:48 am

Dyami schaute erstaunt zu der Fähe. Sie, sie hatte sich wirklich hingesetzt und machte eine Pause. Sie hatte bestimmt auch Hunger, denn sie waren ja schon einige Zeit unterwegs und hatten noch nicht gegessen. Sie fing also langsam an auf zu tauen. Ein Schimmer der Hoffnung breitete sich in dem Rüden aus. Er schaute noch einmal um sich, und ging dann ein paar Schritte näher zu der Fähe, um sich zu ihr zu setzen. Dyami legte das Kaninchen ab und setzte sich.

“Weißt du, wir müssen ja nicht beste Freunde oder so etwas werden, was wir wahrscheinlich eh nicht werden, aber bitte, lass mich einfach mit dir ziehen. Komm, zu zweit macht alles mehr Spaß, dass musst du schon zugeben.“ Er machte eine Pause und sagte dann:“ Willst du jetzt etwas von dem Kaninchen haben?

Fragend schaute er die Fähe an. Er wusste nicht, ob er schon anfangen konnte, weil es ja unhöflich wäre, wenn sie dann auch etwas haben wollte. Hungrig starrte er auf das Kaninchen, hielt sich aber zurück und schaute stur auf das Fell der Wölfin.

“Ob sie schon immer so zurückhaltend und schnell zickig war? Bestimmt hat es mit ihrer Vergangenheit zu tun. Aber sollte man nicht die Vergangenheit ruhen lassen und das Leben genießen? So wie sie drauf ist wird das leider nichts.“

Er schüttelte den Kopf und wandte den Blick ihr wieder zu. Während er so nachgedacht hatte, war er schon wieder in seinen Gedanken so versunken gewesen, dass seine Augen irgendwo in die Ferne geschaut und dennoch nichts gesehen hatten und dass er nicht bemerkt hatte. Dyami blinzelte einmal und fragte dann:

“ Würdest du mir jetzt deinen Namen verraten. Was ist daran so schlimm?“

Leise für sich dachte er, dass es bestimmt ein wunderschöner Name war, einer der ihren eigentlichen Charakter zur Geltung brachte, einer der Besonders war, wie jeder Name. Ja, genau, jeder Name war einfach nur schön, einzigartig.
Er schob der Wölfin freundlich das Kaninchen zu und zeigte ihr damit, dass sie, wenn sie essen wollte, anfangen durfte. Der Rüde hoffte, dass er sie damit nicht schon wieder reizte, nur weil er freundlich sein wollte und blickte ihr in die Augen, um zu sehen wie sie reagierte, aber wie so oft, konnte er nichts darin erkennen.

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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Di Dez 27, 2011 5:53 am

Still beobachtete die Fähe wie der Rüde näher kam. Noch immer umklammerten seine Zähne das erlegte Beutetier. Blut hing an dessem Fell und es verbreitete einen verlockenden Geruch. Der sanfte Wind verstärkte ihn nur noch, denn er wehte ihn genau auf sie zu. Die Ohren der Weißen zuckten einmal kurz, während sich der Rüde nieder ließ. Wie sie ihn schon eingeschätzt hatte, begann er wieder zu sprechen. Dieser Wolf konnte wohl nie ruhig sein?
Einen Moment lang sah sie ihn an, legte sich dann nieder und schob den Kopf gegen ihre Flanke auf der Seite wo er nicht saß. Zunächst lag sie also einfach nur ruhig und wieder einmal ignorant da.

Spaß... Für ihn ist das Leben wohl nur ein Spiel. Es kann nun einmal nicht immer alles nur Spaß machen.

Auch als er von der Beute sprach, rührte sie sich nicht. Daraufhin folgte Stille. Eine Stille die für sie wie eine Ewigkeit vorkam. Ihre Gedanken kreisten um so viele Dinge, das es schwer war sie zu ordnen. Mit geschlossenen Augen blieb sie immer noch liegen und versuchte wieder klar im Kopf zu werden. Gesellschaft tat ihr im Moment einfach nicht gut.
Langsam öffneten sich ihre Augen und sie horchte, noch immer zusammegerollt, auf die Gräusche des Waldes. Einige Vögel zwitschteren vor sich hin, die Blätter raschelten im Wind, doch der Rüde schwieg. Auch konnte sie keine Gräusche wahrnehmen die darauf deuten würden das er fraß. Einen Moment lang blieb sie noch still, dann hob sie den Kopf und sah sich um.
Dyami war nicht von der Stelle gewichen, schien aber in Gedanken versunken zu sein. Für die Länge eines Herzschlages veränderte sich Chenas Gesichtsausdruck. Sie war doch etwas verwirrt. Worüber war ihr nicht ganz klar. Trotz das sie ihm gegenüber so abwesend wie möglich war, wollte er nicht einfach weiterziehen.

Ein seltsamer Kerl. Jeder Andere hätte schon lange genug gehabt.

Ihr Blick hatte sich auf den Braunen gerichtet, doch nun blickte sie auf das tote Kaninchen, welches zu seinen Pfoten lag. Langsam erhob sie sich, sah nocheinmal zu ihm auf und öffnete dann vorsichtig das Maul. Mit etwas Schwung riss sie einen großen Bissen aus dem toten Tier und schlag es hinunter. Das tat gut.
Während sie kaute beobachtete sie den Rüden aus den Augenwinkeln. Vielleicht führte er doch etwas im Schilde, man konnte nie vorsichtig genug sein.

Du brauchst gar nicht denken das du mich mit etwas Futter rumbekommst, ich bin schließlich kein kleiner, hilfloser Welpe ...

Sie vollendete den gedanklichen Satz nicht, denn ihr viel wieder ein wie sie damals auf Khaleiso getroffen war bzw. er auf sie. Auch er hatte ihr, damals war sie noch ein kleines, weißes Wollknäul gewesen, ein Kaninchen gebracht. Doch sie hatte es nicht angerührt, denn er war sofort davon gegangen. Da sie nicht wusste wo sie nun hinsollte, war sie ihm gefolgt. Das hatte dem älteren Rüden zunächst missfallen, doch schließlich hatte er sie doch mitgenommen. Ihre Augen wurden feucht, als sie starr vor sich hin sah. Doch noch bevor sie Gefahr laufen würde in Tränen auszuibrechen, schluckte sie alles einfach hinunter.
Nun fiel ihr auf das Dyami sie ansah. Hatte er etwa etwas bemerkt? Selbst wenn, hellsehen konnte er wohl kaum.
Chena schleckte sich das Blut von den weißen Lefzen und sah sich ersteinmal in der Gegend um. Gesellschaft tat ihr wirklich alles andere als gut.
Als hätte sie es geahnt, fragte er wieder etwas. Diesmal wollte er erneut ihren Namen wissen. Die Fähe hielt den Blick auf die Lichtung geheftet und folgte gedanklich einem Blatt, welches vom Wind davon getragen wurde. Nun schaute sie ihm direkt in die Augen. Eigentlich sahen diese gar nicht nach Gefahr aus.

Vielleicht solltest du ihm doch eine Chance geben? Schließlich habe ich das früher auch getan.

Es waren mal wieder die Worte ihres alten Weggefährtens, die sie vernahm. Auch wenn es reinste Einbildung war, half ihr diese Tatsache in den letzten Wochen schon oft.
Noch immer hing sie an Dyamis Blick und schließlich schien doch der Instinkt zu siegen, denn kein Wolf war wirklich gerne allein.

"Erwarte aber nicht zu viel."

Sie sah von ihm weg und fügte leise hinzu:

"Mein Name lautet Chena."

Ihr Schwanz streifte sanft den Waldboden, als sie sich wieder niederlegte.


[am Waldrand / Pause / verwirrt / denkt nach / spricht mit Dyami & frisst etwas]
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Mi Dez 28, 2011 12:40 am





Der große – neee, das konnte man schon gar nicht mehr sage, da Cheshire ja hier der Riese war! Also...Adamant redete allen Anschein nach mit sich selber, denn er musterte Mai und murmelte dabei etwas. Mai hörte absichtlich weg – immerhin durfte sie nicht einfach lauschen, auch wenn jemand mit sich selber redete. Aber das war doch eigentlich ganz witzig, oder? Wenn man niemanden hatte, dann redete man eben einfach drauf los – aber was wenn man dann in einen Streit mit sich selber gerät? War man dann auf sich selbst wütend? Uhm...das würde einem doch dann nur Kopfschmerzen bereiten. Und Kopfschmerzen taten weh. Doch als Adamant redete – zugegebener Maßen konnte man es nicht als reden bezeichnen, da er nur ein Wort von sich gab – klang seine Stimme gepresst. Und so klang nur jemand der sauer war. Hatte Mai etwas falsch gemacht? Mit fragender Miene blickte sie dem Rüden hinterher welche wieder in den Büschen verschwand. Mit einem Abschiedsrascheln ließen sie Adamant hindurch. Und da waren es nur noch zwei...einmal Cheshire, der weiße Riese und dann Mai, die fröhliche Zwergin. Cheshire lächelte sie an – sie lächelte genauso zurück. Er erlaubte ihr mitzukommen, was Mais Rute ein wenig schneller schlagen ließ – damit hatte sie gar nicht gerechnet, aber sie freute sich unheimlich auf Gesellschaft.

Gerne komme ich mit!

Der Riese hatte sich schon umgedreht und war auf den Weg zurück zu Adamant – schnell sprang Mai auf und folgte Cheshire – mit seinem schönem, weißen Fell war er ja auch nicht wirklich zu übersehen. Jemanden zu folgen fühlte sich gut an – vorallem wenn sie jetzt auf einen Rudelplatz kämen und einem Alpha Bericht erstatten könnten! Aber sie kamen zu keinem geheimen Rudelplatz und auch der imaginäre Alpha fehlte – genauso wie die Rudelmitglieder. Aber dafür lag da ein Adamant. Das war doch auch was! Zusammen würden die drei jetzt ein eigenen, kleines Rudel bilden. Adamant lag ruhig da, sein Atem ging gleichmäßig und sein Körper hob und senkte sich ganz sachte. Mai zuckte ein wenig fragend mit dem Ohr und blickte zu Cheshire der Adamant genauso betrachtete wie die Fähe und blickte dann wieder zu dem Betroffenen.

Schläfst du?

Grinsend legte sie den Kopf ein wenig schief – wenn Adamant wirklich schlief, dann konnte er ganz schön schnell einschlafen. Ein wahres Naturtalent! Hihi, das wäre bestimmt nützlich aber bei näheren Überlegungen barg dies „Gabe“ auch einige Nachteile. Cheshire erzählte von einer Höhle, welche er vor kurzem entdeckt zu schienen hatte. Mai blickte zu den Baumkronen hinauf und linste durch die Blätter. Der Himmel war doch noch schön hell, wieso also jetzt schon einen Unterschlupf suchen? Aber Cheshire und Adamant wussten sicher was sie taten und da Mai neu war würde sie sich erst einmal die Angewohnheiten der beiden Einprägen müssen.

[Bei Adamant und Cheshire – bei Cheshire – schließt sich den beiden an]

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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Do Dez 29, 2011 5:30 am

Dyami betrachtete die Fähe, während sie anfing zu essen. Er war sich ganz sicher, dass sich hinter ihrer harten Schale doch ein weicher Kern befindet. Als sie ihm ihren Namen sagte schaute er sie freundlich an, blickte aber nach einen Augenblick wieder weg. Kurz davor hatte er gesehen, dass sich etwas nasses in ihren Augen bildete, aber er ging nicht darauf ein ,sondern dachte sich einfach nur seinen Teil. Damit er nicht weiter daran denken musste sagte er, um sich aber vielleicht auch sie, ab zu lenken:

“Chena, ist ein schöner Name. Du hättest ihn mir ruhig früher sagen können. Ich mag ihn echt, er ist so geheimnisvoll.“

Er schaute die Fähe an und dachte über ihren Satz nach: Erwarte aber nicht zu viel. Es hieß ja zum einen, dass er sie begleiten durfte, aber wie kaum sie darauf, dass er zu viel erwarten würde? Er hatte sich doch ihr angeschlossen und deswegen sollte er auch mit dem zufrieden sein. Er grübelte kurz darüber nach und senkte dann seinen Kopf. Langsam näherte er sich dem tote Kaninchen mit dem Maul, und riss ein Stück Fleisch ab. Das Kaninchen schmeckte lecker und Dyami musste sich zurück halten, um seine Zähne nicht hinein zu schlagen und alles alleine zu essen. Genüsslich kaute er das Stück Fleisch und leckte sich dann über die Lefzen. Ja, es war eine gute Idee gewesen, das Kaninchen zu jagen, vielleicht hätte er sie sonst gar nicht rumbekommen.

“Wohin sie wohl reisen will. Ob sie ein bestimmtes Ziel hat, oder einfach nur so umher läuft und schaut, was ihr Schicksaal bringt? Vielleicht sollte ich sie mal fragen, aber ob sie dann wieder zickig wird? Ach, vielleicht lasse ich es lieber, immer hin habe ich schon dass, was ich wollte.“

Der Rüde schaute Chena an und senkte dann den Kopf, um noch etwas von dem Fleisch zu nehmen. Das Kaninchen war schon fast leer, als er seinen zweiten Bissen genommen hatte und er nickte der Weißen zu, um ihr zu zeigen, dass sie es nehmen durfte.

“Wenn ich immer ganz freundlich bin und nicht auf ihre Vergangenheit zu sprechen kommen, vielleicht bleibt sie dann so, wie sie jetzt ist, freundlich.“

Dyami musterte die Fähe. Obwohl sie jünger als er war, sah sie genau so erfahren aus wie er. Das wunderte ihn, aber er traute sich einfach nicht, dass Thema an zu sprechen. Entweder würde sie es ihm freiwillig sagen, oder er würde es nie erfahren.
Der Braune stand auf und streckte sich, fuhr seine Krallen aus, kratzte über den Boden, hinter ließ dort kleine Furchen und setzte sich dann wieder hin. Er leckte sich über seine Schnauze, kniff die Augen zusammen und prüfte dann die Luft. Irgendetwas Komisches hatte er gerade gerochen, doch als er noch mal schnupperte roch die Luft ganz normal, als wäre nichts gewesen.

“Ob sie es auch gerochen hat, oder habe ich es mir nur eingebildet?“

Dyami blickte noch einmal um sich, ehe er sich nieder ließ und den Kopf auf seine Pfoten legte. Er musste es sich einfach eingebildet haben. Es musste so sein, denn wenn es nicht so war, konnten sie in Gefahr sein. Der Rüde wollte schnell weiter und blickte Chena an, die ebenfalls am Boden lag.


[Chena- Waldlichtung- isst, streckt sich, hört etwas, denkt nach]
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