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Kapitel 1: Neue Welt

Die Götter - Hi, Mizu, Kaze und Tsuchi - waren sich einig: Alleine konnten und würden sie die Welt nicht retten. So, wie früher sie die Außerwählten waren, so wählten auch sie Wölfe aus, die die Welt retten könnten. Doch würden sie die Welt wirklich retten? Oder sie diesmal endgültig von der Klippe stoßen?

..Wetter..

Frisch. Kühler Wind. Wenige Wolken.
Tageszeit: Früher morgen.


Die Sonne ist aufgegangen - doch noch ist von ihrer Wärme nicht viel zu spüren. Ein frischer Wind weht und einige Wolken sind am Himmel zu entdecken. Dennoch verspricht es ein heißer Tag zu werden.

..Team..




..Forum eröffnet..

Am 4.08.2011

..Zitat des Weltretters: Tária..

'Es gab für Tária nur zwei Entscheidungen: Ihre oder die falsche … '

..Aufnahmestopp..

Nicht aktiv
Feuer & Erd Wölfe werden gerne gesehen

..Gesuche..

Der Frühling & Der Winter

..Hi - Feuerelement..

Tária ♀


..Mizu - Wasserelement..

Chena ♀
Mael ♂
Tsuki ♀
Kaala ♀
Chihiro ♀
Barid ♂

..Tsuchi - Erdelement..

Cheshire ♂
Daisuke ♂



..Kaze - Windelement..

Rin ♀
Dyami ♂
(Mai ♀)
Nuutaq ♂



5 ♂ / 6 (7) ♀

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 Kapitel 1: Neue Welt

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Chena
Eisblume
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Fr Dez 30, 2011 7:51 am

Die Fähe lag auf dem erdigen Waldboden, noch immer hatte sich an ihrer Situation nicht viel verändert. Außer das sie nun ein Anhängsel bei sich hatte.
Sie drehte den Kopf und beobachtete den Rüden. Dieser begann auch bald darauf erneut zu sprechen. Er meinte das ihm ihr Name gefiel. Sollte das ein Kompliment sein? Für ihren Namen konnte sie nichts. Ok, ihr gefiel er auch aber mehr auch nicht. Es war eben ein ganz normaler Name.

Schleimer...
"Weißt du, es ist einfach besser wenn man nicht gleich zufiel von sich verrät."

Einen Moment lang beobachtete sie, wie Dyami zu fressen begann. Das Kaninchen war nicht gerade ein Festmahl. Es war viel zu klein und mager um zwei ausgewachsene Wölfe satt zu bekommen. So dauerte es auch nur wneige Augenblicke bis kaum mehr etwas übrig war.
Chena schleckte sich nocheinmal über die Lefzen. Das Fell an ihrer Schnauze, welches sonst immer weiß war, hatte sich rötlich verfärbt. Doch mithilfe des Speichels wurde es schon wieder heller.

Im Augenwinkel sah sie wie Dyami das Beutetier in ihre Richtung schob. Die Fähe hob den Kopf und kroch dann auf das Tier zu. Noch einmal riss sie ein paar letzte Fleischreste heraus. Viel war nun nicht mehr übrig, nur noch ein paar wenige Knochen und Fell.
Mit katschenden Bewegungen kaute sie auf dem Fleisch herum und schob dann mit der Zunge das letzten Fell heraus. Das war der Nachteil wenn man Fellträger fraß, die Fransen hingen einem ewig im Maul.
Nachdem sie die Fasern endlcih los geworden war, bermekte sie das der Braune unruhig wurde. Sie hatte gerlernt auf die kleinsten Anzeichen zu achten und so mekrte sie sofort das etwas nicht stimmte. Irgendetwas musste er gewittert haben.

Also hob auch Chena die Nase um die Luft zu prüfen. Sie sah Dyami an, welcher sich auf den Boden niedergelegt hatte. Sie vermutete das er es nicht zeigen wollte.
Etwas bedrohliches wittern, konnte sie nicht. Aber es behagte ihr auch nicht sich so dicht an der Lichtung zu befinden. Sie blickte sich um. Dann stand sie ohen Vorwarnung auf, schüttelte sich und trabte langsam los.

"Wir sollten weiterziehen."

Das klang jetzt natürlich wie eine offizielle Einladung, doch er würde ja sowieso mitkommen wollen. Die Weiße blieb stehen umd noch einmal zu schnüffeln und sich umzusehen. Draufhin setzte sie sich wieder in Bewegung.


[am Waldrand / frisst / geht weiter]
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Dyami
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Mo Jan 02, 2012 1:05 am

Dyami schaute sie an, während Chena sprach. Da hatte sie recht, lieber man behält die Sachen vorerst für sich, bis man den anderen kannte, aber was war an dem Namen so geheim? Damit gab man fast nichts von sich preis.

“Ist die empfindlich. Ein Name, da kann man doch gar nicht verraten.“

Dyami schüttelte den Kopf und hörte wie sein Magen ein leises Knurren von sich gab. Er hatte noch Hunger, so ein Kaninchen reicht ja noch nicht mal für einen Wolf ganz. Aber er riss sich zusammen und schaute zu, wie die Weiße das letzte Stück Kaninchen ausfraß.
Der Rüde fühlte sich immer noch unwohl und er hatte bemerkt, dass Chena auch die Luft geprüft hatte, aber sie war zu langsam gewesen. Es roch schon wieder alles normal. Als sie meinte, dass sie weiter gehen sollten, sprang Dyami auf und nickte. Ein Stein fiel ihm vom Herzen. Viel länger hätte er hier nicht bleiben können. Er prüfte ebenfalls noch einmal die Luft, konnte aber nichts schlimme riechen und lief dann hinter Chena her. Nach ein paar Schritten hatten sie den Wald wieder erreicht und Dyami entspannte sich. Unter den schützenden Bäumen gefiel es dem Rüden schon fiel besser. Dyami hob seinen Kopf und spitze die Ohren, lies seine Gedanken aber weg schweifen.

“Ich denke, ich frage doch mal, wo hin sie will. Hinter her bin ich irgendwo in einem kleinen Loch, wo ich nicht hin will.“

“Chena? Wo hin willst du reisen? Hast du irgendein Ziel oder gehst du einfach nur irgendwo hin?“

Er lief etwas schneller, bis er neben ihr war und blickte sie an. Die Fähe hatte ein schnelles Tempo und Dyami hatte manchmal Schwierigkeiten mit zu kommen. Er war immer langsam gelaufen, hatte sich alles genau angesehen und betrachtet, es in seinen Gedanken aufgehoben.

“So ist das wohl, wenn man mit anderen zieht.“

Während er in seinen Gedanken war, achtete der Rüde nicht auf seinen Weg und lief prompt in einen Baum hinein. Sofort wurde er aus seinen Gedanken gerissen und er stieß ein lautes Knurren aus. Es war ja nicht so, dass Chena einen guten Eindruck von ihm hatte, aber wenn er dann auch noch so tollpatschig war hielt sie ihn bestimmt für einen Trottel.

“Bestimmt wird sie es jetzt bereuen, gesagt zu haben, dass ich mit ihr ziehen darf. Ich bin aber auch dumm. Wie kann man einen Baum nicht sehen? Der st ja nicht gerade klein."

Er stieß immer wieder leise Knurrlaute aus und blickte die Fähe unsicher an.


[Wald- Chena- steht auf, redet, läuft gegen einen Baum]
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Kokoro
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Mo Jan 02, 2012 9:55 am

N I G H T M A R E

”Nein, nein, lass mich in Ruhe!”, kläffte sie, von der Angst verfolgt. “Ich habe dir nie etwas getan!”, rief sie wieder, den Kopf über die Schulter nach hinten gedreht, um ihren Verfolger anzusehen. Wieder war da der schwarze Wolf, der sie verfolgte. “Bitte, lass mich in Ruhe..” Ihre Rufe wurden leiser, ihre Schritte schwächer, bis sie letzten endes zu Boden sank und im Dreck liegen blieb. Der Wolf hielt kurz vor ihr an. “Fuyu, geh weg!”, versuchte sie noch einmal, doch ihre Stimme war schon längst nicht mehr so kraftvoll wie vor einigen Sekunden. “Warum Kokoro, warum?”, lachte er sie an. Die weiße Fähe am Boden, Kokoro, hatte nie viel Kraft gehabt, somit war sie auch nicht für weite Strecken geeignet. Hechelnd lag sie am Boden, wenn sie versuchte, sich aufzurichten, stieß der schwarze Wolf sie wieder um. “Ich hab dich endlich gefunden.”, lachte er, sein kaltes, herzloses Lachen. Das letzte, was die Wolfsfähe sah, waren Zähne..

Keuchend wachte sie auf. Wo war sie...? Kurz schüttelte die Fähe sich, ehe sie sich mit den Pfoten über die Augen fuhr. In einem Wald, genau. Hier hatte sie sich gestern nieder gelassen, um zu schlafen. Wie lange war sie jetzt hier? Sie konnte den Himmel nicht sehen, vondaher auch nicht wissen wie spät es ungefähr war. Am ganzen Körper zitterte Kokoro. Seit Ewigkeiten hatte sie Träume von Fuyu. Alle unterschieden sich, doch im Endeffekt waren sie gleich, denn am ende war es immer sie selbst, die ihr Leben verlor. Zitternd machte sie sich auf den Weg aus dem Wald, denn hier wollte sie jetzt definitiv nicht bleiben. Ihre Gedanken kreisten wie immer um ihren Traum, denn wenn schon sowas passieren musste, was ihr höllische Angst bereitete, musste sie natürlich noch weiter darüber nachdenken, um es noch schlimmer zu machen. Aber so war Kokoro nunmal... Sie seufzte kurz, sah sich ab und zu immer wieder um, um sicher zu sein, dass nicht doch ein schwarzer Wolf aus dem Gebüsch gesprungen kam und sie umbringen wollte.. Ich muss unbedingt mein Pranoia loswerden, dachte sie sich, als sie beunruhigt weiter ging. Nach ein paar Minuten laufen eröffnete sich vor ihr eine Lichtung mit einem See. Perfekt, dachte sie sich und ging vorsichtig weiter. Sie ließ ihren Blick über die Lichtung schweifen, als sie einen anderen Wolf entdeckte. Augenblicklich hielt Kokoro inne und sah das andere Geschöpf ängstlich an. Was, wenn das hier das Revier des anderen Wolfes war? Was, wenn er sie angriff? Noch immer zitterte sie am ganzen Körper, sie würde nicht mal schnell genug sein um weg zu laufen.
Augen zu und durch, sagte sie sich und senkte den Kopf. In ihrem Rudel hatte sie gelernt, dass man dadurch unterlegenheit zeigen konnte.. Oder war es, dass man friedvoll ist? War ja egal, schließlich stimmte beides. Kokoro ging also mit gesenktem Kopf langsam auf den anderen Wolf zu, behielt ihn aber immer im Blick. Vor ihm räusperte sie sich kurz, denn wie es schien war er gerade beschäftigt.

«Entschuldigung.. Macht es dir etwas aus, wenn ich im See bade?», fragte sie vorsichtig und war sich nichtmal sicher, ob der Wolf sie überhaupt hören konnte, so leise wie sie sprach..

[hat einen Albtraum | rennt aus dem Wald | sieht Rin | geht ängstlich zu ihr]


Zuletzt von Kokoro am Mi Jan 04, 2012 1:49 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Tária
die brennende Narzisse
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Di Jan 03, 2012 1:06 am

Und da war es wieder:
Dieses entsetzliche, in der Stille noch lauter werdende und alles andere als entspannte Gezwitscher eines kleinen, schwarzen Vogels, der auf einem hohen Baum saß. Die ganze Nacht nun hatte er dort gehockt und schien wohl auch am Tag nicht von der Idee begeistert zu sein sich wirklich nur zur Abwechslung einen anderen Baum zu suchen, der selbstverständlich einige Kilometer weit entfernt stand.
Der Vogel saß da und kreischte.
Und es schien als würde er sich mit dieser Nummer keine sonderlich guten Freunde angeln. Nicht nur da kein anderer Vogel weit und breit flog. Tária blickte mit funkelnden Augen den Baum empor. Die ganze Nacht und auch den Morgen musste sie mit einem leicht anmutigen, aber vollkommen nervigen Zwitschern verbringen. Und für die feine Fähe, kam es selbstverständlich überhaupt nicht in Frage sich von dem Vogel zu entfernen und dort ein Platz zum Schlafen zu suchen.
Nein.
Der Vogel musste weg.
So blickte sie gen Himmel und starrte den schwarzen gefiederten Punkt an, der so da saß, als wäre er vor Jahren auf dem Baum gewachsen.
„Komm runter.“ knurrte Tária. „Sonst mach ich dir Beine!“
Als Antwort kam ein weiteres Pfeifen des Vogels, das nicht sonderlich von denen davor zu unterscheiden war.
Tária spielte mit ihrem Augenlicht, damit es so bedrohlich wie nur möglich aussah. Gleichzeitig aber wurde ihr bewusst, dass es einfach nur irre war diesen Vogel bis auf alle Lebenszeit anzustarren, mit dem Endeffekt doch nichts erreicht zu haben. Und wenn Tária ganz ehrlich zu sich selbst war (was nicht sonderlich oft vorkam) wusste die braune Fähe, dass auch sie den Vogel nicht zum Schweigen bringen konnte.
„Glaub nicht du hättest gewonnen!“ rief Tária. „Ich krieg dich noch!“
Das geflügelte Tier schien zu lachen, was Tária nur noch wütender machte. Er rutschte ein wenig zur Seite und saß nun an einer des Baumes Früchte.
Von alleine würden sie zur dieser Jahreszeit nicht abfallen. Möge schon ein Sturm, ein Feuer oder eben ein kleiner, schwarzer Vogel dafür verantwortlich sein, die Frucht zum Fallen zu bringen. Denn er schlug die Flügel, wie um Halt zu finden und wippte mit seinem Ast im schwungvollen Takt nach oben und nach unten, so dass die Frucht tatsächlich ihre Stütze verlor und zum Boden fiel.
Und rein Zufällig stürzte sie nicht auf den trockenen Waldboden, sondern direkt in Tárias Gesicht, und um noch einen leicht epischen Abschluss zu finden, hatte sie ihren Nachbar freundlicherweise gleich mit in die Tiefe stürzen lassen, so dass auch diese Frucht auf Tárias Nase fiel.
Schnaubend fuhr die Fähe zurück und ließ ein eher quiekendes Geräusch von sich, als der Vogel seine Flügel aufspannte und in die weiten Lüfte flatterte.
„Glaub nicht, dass das unser letztes Treffen war!“ schrie sie ihm hinterher.
Tária musste schon reichlich verrückt sein um mit Vögeln zu reden. Die Verteidigung die ihr blieb, ist zu sagen, dass sie außer Vögeln und reichlich anderen Gewirr, nichts der Zeit vor der Schnauze hatte.
Sie war erschreckend einsam gewesen die letzte Zeit.
Halb knurrend wandt die Fähe sich ab und ging mit leichtem, zügigen Schritte, ohne wirklich zu rennen, einen Pfad entlang, den wahrscheinlich noch niemand anders gegangen war, da er weder niedergetrampelt, noch mit irgendwelchen Duftspuren versehen war.
Seufzend schnellte sie davon und bedachte ihre gleichmäßigen Schritte mit leeren Augen.
Immer und immer wieder verloren ihre Pfoten Halt und Tária schlitterte über den weichen Waldboden.
Sie hatte die Nacht schlecht geschlafen. Nicht nur wegen dem Vogel, nein auch weil sie einen schrecklichen Traum hatte. Tária kramte in ihrem Gedächtnis, um Informationen über das Fantasiespiel zu bekommen.
Meist kann sie sich nur schlecht an Träume erinnern, was nicht heißt, dass sie keine hat. Kopfschüttelnd und ohne eine weitere stille Bemerkung schlich sie um die Bäume und versuchte ihren Körper auf den Beinen zu halten.
Die Fähe war müde, daran bestand kein Zweifel.
Tja … Manchmal war früh Aufstehen der erste Schritt in die falsche Richtung …

Plötzlich verharrten Tárias unkoordinierten Beine. Sie hob den Kopf und prüfte die Luft.
War da jemand? Mit leisen Schritten huschte sie in die Richtung, in der sie die leichte Anwesenheit zweier Rüden bemerkte.
Es dauerte einige Herzschläge, dann erkannte sie die leichten Silhouetten im Wald.
Mit jedem feinen Schritt, erfasste sie weitere Details der Wölfe.
Der eine schien durchaus älter zu sein, als sein Begleiter, der mit einem silber-grau glänzenden Fell hinter ihm her ging.
Na sieh mal einer an …, sprach Tária etwas lauter als gewollt zu sich selbst. Ihre Ohren zuckten und sie legte sich etwas flacher auf den Boden, so dass einige Grashalme ihre Nase berührten. Sie kitzelten und die Fähe zog instinktiv den Kopf zurück, jedoch nützte dies nicht viel, denn noch weitere Halme legten sich schmeichelnd an das Fell Tárias. -

- Ein Graßhalm.
Grün, schmal und auch ansonsten an Dramatik kaum zu überbieten.
Früher oder später musste es ja kommen.
Ihre Nase fing an zu kribbeln und dann überließ Tária sich schweren Herzens ihrem Schicksal:
Sie nieste lauthals und richtete sich Kopfschüttelnd auf.
Dabei merkte sie später erst, wie weit sie sich an die zwei Rüden überhaupt herangepirscht hatte.


[ Beschwert sich bei einem Vogel - geht ihren Weg&und denkt nach - bemerkt Daisuke und Mael - schleicht sich an - niest ]
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Daisuke
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Mi Jan 04, 2012 9:37 am

Ruhig wart Daisuke stehen geblieben als Mael schließlich seine sorgen erklärte. Nun es war nicht ungewöhnlich für den jüngeren so viel zu reden aber es war durch aus ungewöhnlich das er sich so viel sorgen um den alten Rüden machte. Als wäre Daisuke aus Zucker und nicht in der Lage sich selbst zu verteidigen. Irgend wie kratzte diese aussage ein wenig an seinem stolz und vor allem ein wenig daran wie er sich selbst einschätzte.
Nun gut er wäre wahrscheinlich auf kurz oder lang wirklich gestorben hätte er Mael nicht getroffen, aber er wäre durch aus auch bis zu einem gewissen Grad selbst zu recht gekommen. Hin zu kommend war er durch aus mit einem jüngeren Wolf in der Lage zu jagen, wenn auch wahrscheinlich Mael ein wenig mehr machen musste als Daisuke es konnte. Schließlich hatte der alte Rüde noch so seine eigenen Karten in den Pfoten um an das zu kommen was er wollte.

Daher konnte Daisuke nicht mehr als über die Gedanken des jüngeren lachen und tat dies auch ohne Problem. Bevor er sich langsam auf den Boden sinken lies und sich vor den jüngeren setzte und ihn ruhig betrachtete. Das er selbst sich begann beobachtet zu fühlen tat er erst einmal ab – denn wenn derjenige der ihn und Mael beobachtete gefährlich sein würde, hätte er schon längst angegriffen und die Unvorsichtigkeit des alten Rüden aus genutzt...zumindest wirkte er wie immer unvorsichtig und nichts begreifend was in seiner Umwelt passierte.

Mael es ist rührend was du dir für Gedanken machst, aber das ist auf keinen Fall nötig..

stellte er ernst fest nach dem er zu ende gelacht hatte über die Gedanken des jüngeren.

Etwas das mein Vater mir oft sagte, wenn ich mit meinem alten Vater jagen ging war folgendes: Hisario gerät in die Gefangenschaft eines brutalen Alphawolfes und seines Rudels und muss ein schwieriges Rätsel lösen. Er soll erraten, in welchem von drei grauen Kaninchen sich eine Maus befindet. „Errätst du den richtigen Hasen, so erhältst du einen dein Leben und deine Freiheit zurück. Irrst du dich, so wirst du von mir und meinem Rudel zerrissen“, sagte der Alphawolf. Hinter jedem der Hasen stand ein Wolf seines Rudels um Hisario das Rätsel auf zu geben. Wolf eins (stellvertretend für Hase1) sagte: Die Münzen befinden sich nicht in 3. Hasen. Wolf 2(stellvertretend für Hase 2) sagte: Die Münzen befinden sich nicht in diesem Hasen. Wolf 3 (stellvertretend für Hase 3) sagte: Die Münzen befinden sich in diesem Hasen. Nur eine dieser drei Aufschriften war richtig. Welchen Hasen wählte Hisario?

Er endete mit seinem Rätsel und sah Mael ruhig an

Wenn du die Antwort weist Mael dann weist du auch warum ich durch aus noch in der Lage bin zu jagen..wenn vielleicht auch nicht so gut wie in meinen jungen Jahren..aber ich werde durch aus in der Lage sein dir Hilfreich zur Seite zu stehen..

erklärte er ernst und seufzte dann schließlich. Denn das niesen war nun wirklich nicht mehr zu überhören. Also drehte Daisuke sich nun um und fixierte die Fremde Wölfin mit seinem Blick als wollte er sie einschätzen wie sie reagierte.
Leicht legte Daisuke die Ohren an den Kopf und nahm eine warnende Stellung ein auch wenn es ihm für einen kurzen Moment schwer viel die Wölfin mit seinem Blick zu fixieren. Immer wieder merkte er das sein Sehsinn langsam aber sicher immer schlechter wurde. Sein Blick begann verschwommener zu werden wenn er etwas fixierte oder wenn er zu lange auf ein und den selben Blick starrte. Vielleicht war genau das der Grund warum Daisuke gerne die Augen schloss wenn er erzählte oder einfach so da lag. Es..ging einfach besser..und wenn sich seine Befürchtungen bewahrheiteten das er Blind werden würde, wäre es lediglich eine Vorübung für das leben danach, wenn er dann überhaupt noch leben würde.
Bevor Mael also das Wort ergriff und die Fähe vielleicht verscheuchte oder Wütend machte ergriff Daisuke das Wort, nach dem er sie endlich gemustert hatte

Wer bist du? ..und wenn ich fragen darf..warum beobachtest du uns schon die ganze zeit mhm?

dabei wirkte er eher wie ein alter Großvater der einen Enkel von sich zur rede stellte als wie ein Alphawolf einer Zweiergruppe der wissen wollte was eine ihm Fremde in ihrer nähe suchte und warum sie die beiden beobachtete.


[Bei Mael | stellt ihm ein Rätsel | bemerkt Tária und fragt sie mürrisch, wenn auch höflich ]
(Have Fun beim Rätseln xD ich habs ein wenig umgändert weil es in dem Rätsel eigentlich um andere personen und um menschen ging das wäre ein wenig doof gewesen ^^ich hoffe es ist dennoch verständlich ^^)
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Chena
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Mi Jan 04, 2012 10:42 am

Chena sah kurz zurück, als sie bemerkte wie Dyami aufsprang. Anscheinend war er erleichtert das es weiterging. Ihre Ohren zuckten, als sie auf die Geräusche der Umgebung lauschte. Der Wind pfiff durch das Blätterdach der immer mehr werdenden Bäume, die Vögel zwitscherten und sangen nach wie vor ihre schönsten Lieder. Selbst die Käfer, welche sich unter dem Moos verbagen konnte sie wage wahrnehmen. Eigentlich war dieser Fleckchen perfekt. Es war friedlich und man ahnte nichts von den Qualen der Welt. Einer Welt die sie leider schon zu oft sehen musste.
Das Fell der Weißen hob und senkte sich im Wiegen des Windes, als sie Dyami aus ihren Gedanken riss.

Ohne in anzusehen, setzte sie ihren Weg fort. Er wollte also wissen wohin sie ging. Ok, was würde es schon schaden wenn sie ihm das verriet? Immerhin schien er sowieso keine großartige Bedrohung zu sein, da hatte sie schon ganz andere Wölfe kennen lernen müssen. Einen Moment lang viel ihr der Angriff der Jungrüden ein, doch sie verdrängte den Gedanken sofort wieder. Nein, die Vergangenheit sollte man ruhen lassen. Wenn sie eines Tages auf einen dieser Wölfe treffen würde, dann würdne sie ihr Leben nicht mehr froh werden, aber im Moment brachten ihr diese Gednaken rein gar nichts. Außer Schmerz.

"Findest du das nicht etwas seltsam? Du folgst mir und mcöhtest mich unbedingt begleiten. Und erst dann fragst du dich wohin ich überhaupt gehe? Nehmen wir mal an ich würde dir eine Antwort geben, welche dir nicht zusagt. Was tust du dann? Dann wären doch all deine Bemühungen umsonst gewesen. Aber vielleicht ist dir mein Ziel auch egal? Obwohl, nein. Dann hättest du nicht nachgefragt. Was soll diese Frage nun?"

Chena war keine große Redner, sie haste Fragereinen und ging ihnen meist geschickt aus den Weg. Geriet sie dann doch einmal hinein, spielte sie gerne mit ihrem Gegenüber und versuchte ihn zu verwirren. Doch lange konnte sie nicht darauf warten das der Rüde antwortet, denn auf einmal krachte es. Aufmerksam sah die Weiße zurück. Dyami war doch tatsächlich gegen einen Baum gelaufen. Das hatte sie ja noch nie erlebt und dabei war sie slebst recht verträumt. Ihre Ohren zuckten belustigt, während sie eine Vorderpfote ob und einen Schritt auf den Verunglückten zu machte. Dieser schien sich schnell zu berappeln, sah sie aber unsicher an. Wie hatte es dieser Rüde nur so lange allein geschafft zu überleben?

Diesmal konnte sie es einfahc nicht verhindern, dazu war es einfach zu lustig. Diesmal, und das war selten bei ihr wenn sie in Gegenwart anderer Artgenossen war, musste sie es einfach zulassen. Sie grinste. Noch einen Schritt trat die Fähe an ihn heran, senkte den Kopf und schnüffelte vorsichtig an seinem bräunlichen Kopf.
Nach einigen Sekunden hob sie den Kopf.

"Nun, mich würde interessieren ob der Schlag zu deinem Vor- oder Nachteil gewirkt hat."

Sie stichelte einfach zu gern, doch irgendwie merkte man deutlich das sie langsam auftaute und das fand sie selbst alles andere als gut. Sie erhob sich zu voller Körpergröße und begab sich wieder in die Richtung, in welche sie gerade unterwegs waren.

"Ich habe kein Ziel und wenn du dich nicht beeilst, hast du bald auch keines mehr. Zumindestens nicht das selbe wie ich."

Während sie weiterging, das Gesicht von Dyami abgewand, stahl sich erneut ein belustiges, schadenfrohes Grinsen auf ihr Gesicht. Eines gutes hatte Gesellschaft: Es wurde nie langweilig.


[im Wald / bei Dyami / spricht]
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Dyami
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Do Jan 05, 2012 4:32 am

Während sie so liefen, antwortete Chena auf seine Frage, aber er hatte irgendwie etwas ganz anderes erwartet.

“Findest du das nicht etwas seltsam? Du folgst mir und möchtest mich unbedingt begleiten. Und erst dann fragst du dich wohin ich überhaupt gehe? Nehmen wir mal an ich würde dir eine Antwort geben, welche dir nicht zusagt. Was tust du dann? Dann wären doch all deine Bemühungen umsonst gewesen. Aber vielleicht ist dir mein Ziel auch egal? Obwohl, nein. Dann hättest du nicht nachgefragt. Was soll diese Frage nun?"

Immer wieder hörte er diese Sätze in seinem Kopf und überlegte einen Moment. Eigentlich hatte die Fähe ja Recht, dann war alles um sonst und er war die ganze Zeit davon ausgegangen, dass er auch dahin wollte, wo sie hin wollte, was ist aber, wenn dies nicht der Fall war?
Langsam lief er weiter, ließ seine Gedanken um ihre Aussage kreisen und lief gegen den Baum. Während er aufstand behielt er die Weiße in den Augen, diese lächelte, Schritt langsam auf ihn zu und schnüffelte kurz an seinem Kopf. Der Rüde starrte sie irritiert an, hielt aber seine Schnauze und beantwortete ihre Frage:

“Mhhh, ich denke, es war keins von beiden. Daran wirst du dich gewöhnen müssen. Ich bin ein tollpatschiger Wolf, aber dennoch nicht dumm, falls du dich das jetzt fragen solltest.“

Er lächelte sie unsicher an und merkte, wie die Fähe sich umdrehte und weiter lief.

“Das ist gut, ich habe nämlich auch keins und ich werde mich beeilen, ich habe dich doch nicht so lange genervt, um jetzt einfach alleine hier zu bleiben.“

Daraufhin sprang er los und wurde kurz hinter Chena langsamer, er wollte schließlich nicht auch noch in sie reinlaufen. Dyami öffnete leicht die Schnauze, prüfte die Luft und lief dann, ganz entspannt, weiter.

“Wenn es dir nicht zu persönlich ist, habe ich eine Frage: Von wo kommst du? Kommst du aus diesem Wald, oder von weiter weg?“,

fragte der Rüde neugierig, lief ein bisschen schneller und schaute Chena an. Bestimmt würde sie wieder sagen, dass es ihn nichts anginge, aber ein Versuch war es wert.
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Chena
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Do Jan 05, 2012 5:16 am

Wenn er so tollpatisch ist, wie er sagt, wie hat er dann bisher überlebt?, dachte sie sich, anscheinend hält er selbst nicht viel von sich.

Stätig trabte sie weiter. Eine Wurzel lag auf ihrem Weg, doch mit einem kleinen Satz war diese schnell überwunden. Der Rüde folgte ihr noch immer. Eigentlich war dieser Wandel schon beängstigend. Früher war sie immer jemanden gefolgt und nun folgte jemand anderes ihr. Es war schon sehr seltsam wie das Schicksal spielen konnte.
Immer wieder sog die Fähe die Gerüche der Umgebung auf, vielelicht war ja etwas Interessantes in ihnen. Doch bisher war alles normal.
Dyami holte wieder etwas auf und sie lauschte seinen Worten.

Kann er denn nie Ruhe geben? Ich habe ihm doch gesagt das ich nicht auf Fragerein aus bin. Die Fähe verzog keine Miene, doch ihr war als hörte sie wieder die mahnenden Worte von Khaleiso. Ja, sie musste verrückt sein.
Tja, mit der Ruhe ist es nun eben vorbei. Am Besten du gewöhnst dich daran. So schlecht scheint er doch gar nicht zu sein, geb dir einen Ruck.

Ohne ein Anzeichen des Grundes zog die Weiße eine Lefze hoch und ein tiefes Grollen trag aus ihrer Kehle. Es dauerte einen Augenblick bis sie sich wieder fing, dann sah sie aus den Augenwinkeln heraus zu Dyami zurück. Hatte er etwas mitbekommen? Sicherlich, das hatte bestimmt der ganze Wald mitbekommen. Wahrscheinlich dachte er jetzt sie hätte auf seine Frage so reagiert. Chena hob die Rute und wirkte sie sanft im Wind. Um die Situation nicht ganz so lächerlich aussehen zu lassen und da sie stehst auf ihren alten Weggefährten gehört hatte, beschloss sie die Frage zu beantworten.

"Nun, ich will es mal so ausdrücken: Ich habe in meinem kurzen Leben schon einiges sehen müssen."Kurz und knapp fügte sie hinzu:"Genug der Fragerei."


[mit Dyami im Wald]
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Adamant
der kaltherzige Schlächter
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Do Jan 05, 2012 10:50 pm

Adamant machte sich keine Sorge darüber das er alleine bleiben würde, er wusste das Cheshire ihn folgen würde. Ob der andere Wolf auch mitkommen würde war ihm einerlei, obwohl es schon interessant wäre. Man sah es Mai eindeutig an dass sie voller Optimismus war, und das nervte Adamant aus bestimmten Gründen. Jemand so optimistisches ist nicht unglücklich,vorausgesetzt man war es wirklich. Und Adamant war schon seit einiger Zeit unglücklich, eine kurze Zeit fühlte Adamant Sehnsucht... Sehnsucht nach dem glücklich sein. Etwas raschelte drüben im Gebüsch und riss Adamant aus den Gedanken, er wusste das es Cheshire war, als Mai ihm aber nachkam war Adamant überrascht.

Doch unerwartet waren Cheshires Worte, er sprach von einer Höhle in der nähe inder sie übernachten könnten. ... Eine Höhle? fragte Ada, er mochte keine Höhle... Adamant verbrachte den grossteil seiner Lebzeit im Rudel in einer Höhle, und will ungerne auch nur wieder ein Fuss in einer reinsetzten... Aber sie hatten sonst keine Unterkunft, und waren auch nicht in einem Rudel. Ähm... Ja klar, gute Idee..., sagte Adamant Cheshire Ähm.. Gut gemacht Cheshire fügte Adamant hinzu, er wusste nicht ob das vielleicht übertrieben war Cheshire zu loben. Wie auch immer... Ich nehme an wir müssen uns auf den Weg zu dieser Höhle begeben dachte Adamant, stand auf und schüttelte sich um all die trockenen Blätter vom Fell zu bekommen. Als er aber bemerkte das Mai ihn schon eine Zeit lang anschaute blickte er zu ihr Ja? sagte er Mai direkt Ist etwas?, schlussendlich ignorierte er es aber und lief zu Cheshire.

Nur als Information... Ich kümmere mich nicht um die kleine und verspielte Fähe was aber nicht heissen soll das ich was gegen sie habe. Wenn sie mir aber zur Last wird muss ich was dagegen unternehmen. Verstanden? er machte eine Pause, denn er musste nachdenken was er sagen will ... Und wenn sie fragt, wir sind uns gegenüber nicht fremd, wir reisen schon seit längerer Zeit zusammen. Sie wirkt so fröhlicher wenn sie denkt das wir uns schon kennen.. Und ich will nicht das sich das ändert, das letzte was ich will ist einen Trauerkloss in unseren kleinen Gruppe. Verstanden „Kollege“? hauchte er Ches ins Ohr, wobei er das Wort „Kollege“ besonders betonte. Adamant machte wieder ein paar Schritte zurück, wand sich aber nicht von Cheshire ab Also? Wo liegt die Höhle, mein Freund? fragte er ihn, dieses mal aber laut so dass Mai es auch hörte.


[Liegt alleine da & denkt nach // spricht zu Cheshire // Fragt Cheshire über Höhle]
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Dyami
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Fr Jan 06, 2012 6:06 am

Dyami sah die Wurzel und konnte kurz vorher noch ausweichen, wobei er leicht stolperte und kurze Zeit taumelte, ehe er sich wieder fing und weiter lief.

“Oh Gott, hört das denn nie auf?“

Während er dann weiter lief und sie etwas gefragt hatte, kam als Antwort zuerst ein tiefes, vielleicht wütendes, Grollen. Erschrocken blieb der Rüde stehen und blickte der Weißen nach. Was hatte er getan, hatte er sie so sehr verärgert?
Zögerlich setzte der Rüde seinen Weg fort und war kurz darauf auch schon wieder hinter ihr, hielt aber Abstand. Er hatte Angst, konnte er ihr trauen? War sie immer so? Ein Kribbeln fuhr durch das Fell des Wolfes und er fuhr ungewollt seine Krallen aus, ehe er sie dann schnell wieder einzog.
Dann lauschte er den Worten der Weißen und nickte leicht.

“Wenn du es so willst.“

Mehr sagte Dyami nicht und er verlangsamte erneut sein Tempo, bis der Abstand noch größer war und er wieder alles sehen konnte. Er konnte die Grüntöne der Blätter erkennen und das Moos an den Baumrinden, wie es sich den ganzen Stamm hoch zog. Wie schön es doch alles war.

“Ich wusste gar nicht wie schön es hier ist. Ich hab es so vermisst, die Natur zu sehen, einfach an zu schauen. Ob sie es auch tut, oder nie darauf achtet?“

Schmunzelnd schaute Dyami Chena an und schaute sich dann wieder um. Die Bäume wurden wieder dichter und der Himmel war fast nicht mehr zu sehen. Erleichtert atmete der Braune aus und lief dann hinter Chena her, welche schon einige Meter vor ihm war. Kaum hatte er sein Tempo erhöht, verschwamm die Gegend um ihn herum und Dyami seufzte leicht, ehe er sich seinem Schicksaal ergab, schließlich hatte er es so gewollt.


[Wald- Chena- läuft, denkt nach]
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Cheshire
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Sa Jan 07, 2012 6:07 am

Adamants Worte riefen augenblicklich Trotzgefühle in Cheshire hervor. Gut gemacht? Wirkte Cheshire so, als bräuchte er Lob und das von dem? Dachte der er wäre hier jetzt der Boss oder wie? Cheshire schnaubte und sah Adamant abwertend an. Es war eigentlich nicht Cheshis Art jemandem auf diese Art zu zeigen, dass ihm etwas nicht passte, aber das kam so unerwartet dass Cheshire keine Zeit zum überlegen hatte.
Nach einigen Sekunden zeigte sich jedoch wieder das bekannte Lächeln, allerdings stumpf und provozierender als normalerweis.

Nachdem sich Adamant kurz an Mai wand, kam er wieder auf ihn zu. Cheshire stellte unbewusst die Ohren auf, seine gelben Augen schauten Adamant tief in die seinen um ihm klar zu machen, dass er noch lange nicht das Sagen hatte. Cheshire hatte bisher noch nie ein wirklich dominantes Verhalten an den Tag legen müssen, zumindest in der Zeit nach seinem Gedächtnisverlusts, doch instinktiv wusste er wie er es zu zeigen hatte.

"Keinen Trauerkloß?",flüsterte Cheshire provokant, schluckte die restlichen Worte jedoch hinunter. Er war zwar ein Wolf der gerne mal einen kleinen Streit anzettelte, doch auch er genoß das Gefühl nicht allein zu sein. Rücksicht nehmen? War es das was er gerade tat? "Die Höhle liegt nicht weit von hier, wir sollten noch weit vor Sonnenuntergang dort ankommen, haben also alle Zeit der Welt." Er wollte sich gerade abwenden, schaute Adamant jedoch nochmals an und fügte eher trocken hinzu: "Kollege." Zum Abschluss ein unpassend freundliches Lächeln und er ging zu Mai.

"Wir haben vor nun zu einer Höhle zu gehen in welcher wir die Nacht verbringen.",sagte Cheshire freundlich. "Bis dahin haben wir aber noch Zeit, es besteht also kein Grund zur Hetze."

[Etwas zickig // Redet mit Adamant // Geht zu Mai]
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Rin
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Sa Jan 07, 2012 8:06 am

Mit geschlossen Augen saß Rin immer noch auf der selben Stelle wie zuvor – mit dem Unterschied das ihr Fell nun sauber war. Weiß. Blütenweiß. Aber dennoch nicht Reinweiß. Es gab Unterschiede bei der Farbe weiß – die Mischung machte es. Doch dafür waren viele zu blind. Da saß nun also diese Fähe mit dem blütenweißen Fell und hielt die Augen geschlossen. Doch weshalb? Ihre Ohren zuckte in unregelmäßigen Abständen. Hielt sie Wache? Nein. Sie lauschte einfach auf ihre Umgebungsgeräusche – doch auffällig erschien ihr nichts. Einige Vögel trällerten fröhlich ihre Lieder, es raschelten Blätter und ab und an knackte der ein oder andere Ast. Außerdem rauschte der See ganz leise vor sich hin. Langsam öffnete sie ihre Augenlider und ließ das Licht auf ihre Augen einwirken während sie den Kopf ein wenig senkte – nur ganz leicht aber ihr Fell wippte in ihrer Bewegung mit. So wie bei jeder. Ihr Maul öffnete sich, die weißen Zähne blitzten gefährlich und wirkten kraftvoll – durchaus in der Lage jemanden zu verletzen, doch Rin war harmlos. Kämpfen hatte sie noch nie gekonnt und sie wollte es, wenn sie ehrlich war, auch gar nicht können. Aus dem so gefährlich dreinblickenden Schlund kam ein harmloses Gähnen. Müde war sie allerdings nicht denn vorhin hatte sie in der Sonne gedöst. Mit leicht verlagertem Gewicht löste sie ihre Pfote von der Erde und fuhr sich damit über die Schnauze. Rin schüttelte ihren Kopf und blickte dann vollständig auf – einige Wolfslängen von ihr entfernt stand eine Fähe. Weißes, an Hals vermehrt flauschiges Fell und eine zierliche Statur besaß diese Fähe, welche sich Rin näherte. Den Kopf gesenkt trat sie näher und sprach leise. Rin's Ohren stellten sich auf, damit sie die Fähe besser verstehen konnte. Im See wollte sie baden.

Nein. Wieso sollte es?

Auf die Frage eine Gegenfrage. Ihre Stimme enthielt keine richtigen Gefühlsregungen – Neutralität und Distanz waren angesagt. Schließlich kannte sie diese Fähe nicht – wer wusste schon wie schnell sie von schüchtern und zurückhaltend auf andere Charaktereigenschaften umschwenken konnte? So schnell würde die blütenweiße Fähe nicht wieder den gleichen Fehler begehen. Rin zeigte der fremden zwar mit ihrer Stimme ihre kalte Seite, dennoch wollte sie nicht unhöflich erscheinen und verlieh ihren Worten mit einem zucken der Ohren nicht ganz so viel Ausdruck.


[Alleine am See - Sieht fremde Fähe (Kokoro) - spricht mit ihr]
Ich muss erst mal wieder mit ihr reinkommen (:

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Stillleben...
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Mael
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   So Jan 08, 2012 8:21 am

Mael seufzte. Zu der Sorge um Daisukes Gesundheit kam das schlechte Gewissen. Schließlich könnte er den alten Rüden verletzt haben und das wollte er nicht. Er mochte ihn doch so gerne! Zum Glück war er nicht jähzornig, aber dann hätte sich Mael seiner schon längst entledigt. Wären die Zwei nicht so ein wundervolles Team hätten ihre Wege sich wohl nicht lange gekreuzt. Glücklicherweise war dem nicht so. Daisukes nächste Worte machten Mael irgendwie traurig. Er wusste selber nicht genau warum, aber er hatte das Gefühl, als würde Daisuke nicht ganz verstehen, wie erheblich das Problem war. Wobei es auch verständlich war, dass Daisuke sich nicht so Sorgen um seine Gesundheit macht, wie Mael. Er war alt und ältere Lebewesen wollten einfach nicht einsehen, dass ihre kraftvollen Tage dem Ende zugingen.
Als Daisuke anfing ein Rätsel zu erzählen lächelte Mael. Er liebte Rätsel. Außerdem war er recht klug. Zumindest hatte er bereits ein großes Sammelsurium an Wissen in seinem Kopf gespeichert. Das dieses Daisukes nicht übertrumpfen konnte machte Mael nichts aus. Er war glücklich, jemanden gefunden zu haben, der ihm etwas lehren konnte.
Allerdings war das Rätsel nicht ganz so toll, wie Mael anfangs gedacht hatte und es machte den silber-grauen Rüden traurig. Ihm fiel nicht auf anhieb eine Lösung ein. Hinzu kam, dass Daisuke erst noch von „Mäusen“ und dann von „Münzen“ redete, aber vermutlich hatte er sich nur vertan und meinte ein und das Selbe. Mael versuchte anders zu denken. Nicht so stark auf die Kaninchen an sich bezogen. Er dachte über die Wölfe nach, über die Beziehung zueinander und entschloss sich schließlich, das bleiben zu lassen, weil er es für sinnlos hielt.

Sein Gedankengang wurde jäh unterbrochen, als Daisuke eine fremde Fähe entdeckt hatte. Mael hatte seine nachfolgenden Worte nur halb mitbekommen und musste nun erst einmal abspeichern, was man ihm erzählt hatte.
“ Wenn du die Antwort weist Mael dann weist du auch warum ich durch aus noch in der Lage bin zu jagen..“ hatte er gesagt. Nun, einfacher wäre es natürlich, wenn er einfach die Lösung gesagt hätte, aber dann wäre ja die Spannung verschwunden gewesen. Widerwillig entschied Mael sich, das Rätsel erst einmal beiseite zu lassen und sich auf den Neuankömmling zu konzentrieren.
Es handelte sich dabei um eine cremefarbene Fähe mit braunen und gräulichen Akzenten. Sie war durchaus als hübsch zu betiteln, allerdings war da etwas an ihr, dass seltsam war. Sie wirkte tollpatschig und jung. Vermutlich lag das an ihrem gescheiterten Versuch, Mael und Daisuke zu beobachten. Fühlte sie sich ertappt? Mael stand auf und stellte sich neben seinen älteren Weggefährten, um der Fremden zu zeigen, dass sie zu Zweit waren. Man konnte ja nie sicher sein. Mael beobachtete die Fähe, versuchte ihren Körper und ihren Geist zu verstehen, um schließlich ihre Gefährlichkeit zu erfassen. So hatte er es gelernt. Wie das Wasser. seichte, pirschend und doch gefährlich.
Das Sprechen überließ er dabei Daisuke, weil er diesen für erfahrener hielt. Außerdem hatte er schon angefangen. Mael überlegte kurz, sich hinzusetzten, verwarf diese Idee aber schnell, da er so keine Möglichkeit hatte, die Fremde schnell anzugreifen. Stattdessen machte er sich erneut Gedanken über Daisukes Rätsel und driftete so langsam aus der realen Welt ab...



[bei Tária und Daisuke | ist traurig | hört zu und überlegt | bemerkt Tária spät | geht zu Dai und mustert sie | denkt über Rätsel von Dai nach]
Ich habe echt keine Ahnung, was die Lösung ist xD

_________________

Set von Rin
Vielen lieben Dank <3
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Kokoro
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   So Jan 08, 2012 2:04 pm

# 2

Kokoro nickte still, ging dann in die Nähe des Wassers. Sie behielt Rin aber trotzdem im Auge, denn wer weiß, ob sie nciht doch einfach einen Angriff starten würde. Allerdings könnte Kokoro sich sowieso nicht wehren, vondaher war dieses "Beobachten" sowieso für die Katz.

«Danke... Ich bin übrigens Kokoro..»

Sie wusste nicht recht, wieso sie sich vorstellte, doch es gefiel ihr besser und gab ihr ein wenig das Gefühl, nicht in Gefahr zu sein, wenn sie den Namen ihres Gegenübers wusste. Jedoch war das noch nicht der Fall, schließlich hatte sie von dem Wolf noch keine Antwort. Kokoro's Meinung nach war sie eine ziemlich schöne Fähe.. Sie mochte weißes Fell, vermutlich, weil sie selber welches hatte. Doch allgemein, ihre Statur und ihre Haltung war ziemlich anmutig, es erinnerte sie an eine Königin... Kokoro behielt es für sich, es würde schließlich leicht komisch kommen, wenn sie einfach ohne Zusammenhang sagte, dass sie die andere Wölfin mit einer Königin verglich. Gedankenversunken drehte sie ihren Kopf wieder in Richtung des Wassers, und hielt eine Pfote hinein. Es war angenehm kühl, nicht zu kalt. Langsam ging Kokoro hinein, anfangs nur so weit, wie sie stehen konnte, damit sie sich an die Temperatur gewöhnen konnte, später dann weiter hinein, so dass sie schwimmen musste.
Langsam schwomm sie in die Mitte des Sees. Es schien sie ungemein zu beruhigen, denn sie hatte sowohl das Herzrasen wegen ihres Traumes, als auch die andere Fähe beinahe vergessen. Es war schon lange her, seit Kokoro das letzte Mal in einem See war, lag daran, dass sie es eigentlich nicht mochte, zu schwimmen. Jetzt war es jedoch eine gute Abwechslung, sich einfach gehen zu lassen. Später würde sie nochmal versuchen, mit der Fähe zu reden...
Kokoro holte tief Luft, dann ließ sie auch ihren Kopf unterwasser. Sie öffnete die Augen, konnte Anfangs wenig erkennen, doch langsam gewöhnten sich ihre Augen an das Wasser. Es sah wunderschön aus, so Unterwasser. Die Sonnenstrahlen zogen sich durch das Nass und reflektierten alles mögliche. Kokoro entdeckte einen Fischschwarm, doch sie mochte keinen Fisch, weswegen sie sich nicht die Mühe machte, einen zu fangen. Langsam strampelte sie mit den Beinen, tauchte tiefer in den See, jedoch nicht zu tief, denn langsam musste sie wieder an die Luft. Nochmal sah sie sich den Schwarm Fische an, und war begeistert von seinem Aussehen. Die Schuppen der Fische glänzten wie Regenbogen im Licht der reflektierten Sonne.. 'Es sind die kleinen Augenblicke im Leben, die zeigen, dass doch ein Paradies existiert...', dachte sie abwesend, ehe sie wieder zur oberfläche schwamm. Sie schnappte nach Luft, als sie aus der Wasseroberfläche preschte, und schüttelte ihren Kopf. Langsam schwomm sie zurück zum Ufer und schüttelte sich. Sie mochte es nicht, nasses Fell zu haben, doch jetzt schien das nicht zu umgehen zu sein. Seufzend legte sie sich ins Gras, um zu trocknen, und schloss die Augen..

[bedankt & stellt sich vor . geht schwimmen . beobachtet Fische]

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Tária
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Mo Jan 09, 2012 7:11 am

Ein unbehagliches Gefühl schaffte sich in Tárias Körper Platz. Es drängte die Müdigkeit beiseite und ließ die Fähe immer kleiner wirken. „Mist.“ fluchte sie.
Mit einem kurzen verlegenen Blick richtete Tária sich auf und musterte die zwei Rüden aus ihren braunen Augen. Sie zuckten immer wieder hin und her, als könnten sie sich nicht entscheiden, welche Gestalt sie studieren sollten. Obwohl ihre Gedanken, wie tosende Wellen in ihrem Kopf hin und her schwappten, huschte ein kleines, feminines Lächeln über ihr Gesicht. Tária hob leicht den Kopf, um auf die Frage des älteren Rüden zu antworten:

„Tja, vielleicht ist es einfach gesagt interessant euch zwei zu beobachten.“
sagte sie zuckersüß. „Ich meine ich habe lange keine Gesellschaft mehr gehabt. Und meine Augen dürsteten einzig und allein nach Artgenossen …“

Um keine längere Pause zu zulassen lachte sie leise.
Dann hob Tária ihren Körper und ging von ihrer Position langsam zu den zwei Fremden herüber. Sachte, als würden ihre Pfoten den Boden küssen, schritt sie, ein Bein vor das andere setzend, über das Gras hinweg.
Zu Tárias Ärgernis bemerkte sie die kleine aber breite Wurzel nicht, die sich nur ein Mäuschensprung vor ihr befand. Und tatsächlich, wer hätte gedacht, stolperte Tária, versunken in ihre Gedanken, über diese und flog elegant wie ein Baumstamm auf die trockene Erde.
Tária knirschte verbissen mit den Zähnen und rappelte sich fluchend auf, versuchte sich aber dennoch so teuer wie möglich zu verkaufen. Die Fähe schüttelte sich einmal und blickte mitten in der Bewegung in die alten Augen des Rüden, die den kompletten unentdeckte Teich der weiten Welt zu spiegeln schienen.

„Mein Name ist Tária, zufrieden?“ zischte sie.
Ihr Vorhaben, so außergewöhnlich wie nur möglich zu wirken, schien in ein Loch voller Würmer gefallen zu sein. Das einzige was die zwei Unbekannten wahrscheinlich jetzt von ihr denken würden, war, wie außergewöhnlich dämlich sie doch ist. Tária schob mit dem Blick auf den Anderen gerichtet, den Gedanken bei Seite.
Bei der Betrachtung des zweiten Rüden, wurde ihr Blick weicher.
Sachte drehte sie sich um und ging strahlend hüpfend zu dem silber-grauen Rüden, der, nach Tárias Ansicht vollkommen in seine Gedanken vertieft war.
Sie stellte sich direkt vor ihm und grinste ihn an.
Was er und sein Begleiter wohl hier machten? fragte die Fähe sich.
Sie blickte ihn an und um ihn in die Realität zurück zu gewinnen, suchte sie eine ganz einfache aber perfekt weibliche Lösung.
Tária pustete ihm einmal ins Gesicht und gab ein leicht kicherndes Geräusch von sich.


[ertappt stellt Tária sich vor – stolpert über eine Wurzel – sieht Mael und pustet ihm ins Gesicht]
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Chena
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Di Jan 10, 2012 4:45 am

Anscheinend hatte der Rüde Chenas Reaktion doch auf sich selbst bezogen, denn er vergrößerte den Abstand und fragte nichts mehr. Ihr war es recht, doch wurde sie aus Dyami einfach nicht shclau. Das lag aber höchstwahrscheinlich daran, das sie die letzten zwei Jahren fast nur mit einem Rüden zusammengelebt hatte und sich nie auf andere Wölfe einlassen musste. Trotz Gesellschaft war sie doch zum Einzelläufer geworden. War sie überhaupt nich fähig mit Artgenossen zu leben? Ihr Instinkt sagte ihr das sie in ein Rudel gehörte, das sie eine Familie brauchte: zum jagen, spielen und um der Einsamkeit zu entfliehen. Ja, das sie normalerweise vielleicht zu gar Mutter sein müsste. Doch dem allem widersprachen jedoch ihre bisherigen Erfahrungen. Es war eine reine Zwickmühle.

So einer ist er also. Sobald es ernst wird und sich etwas Gefahr abzeichnet, duckt er sich weg.

Chena, welche noch immer ihrer Nase folgte, drehte den Kopf etwas zur Seite und musterte den Rüden. Dieser lief etwas entfernt hinter hier und wollte wohl gerade wieder zu ihr aufholen. Sie war für solche Sachen einfach nicht geschaffen.
Die Weiße sah wieder nach vorn, lauschte auf die Geräusche des Waldes. Hier sang ein Vogel, da fiel ein Blatt vom Baum. Die Käfer durchpflückten das Moos und der Wind rauschte durch die grünen Baumkronen. Es war eine Symphonie der Natur.
Die Fähe atmete die frischte Luft ein und stieß sie kurze Zeit später wieder aus. Um mehr wahr zu nehmen, öffnete sich ihr Maul leicht. Die rosa Zunge hing dabei sanft auf den weißen Zähnen. Hin und wieder bewegten sich ihre Ohren oder sie ob den Blick, doch nur um gleich darauf wieder weiter zugehen. Wohin wollten sie eigentlich? Was brachte es ihnen wenn sie einfach so dahinliefen?

Chena mochte die Stille. Sie lauschte gerne den Geräuschen der Umgebung und versuchte mehr zu verstehen als was sie wahrnehmen konnte. Doch nun war sie nicht mehr allein.
Dyami hatte zu ihr aufgeholt und befand sich knapp hinter ihr. Sie schloss den Fang und schluckte.
Also gut.

"Und was ist mit dir?"

Einen Herzschlag lang sah sie zu ihm zurück und ihm direkt in den orangfarbenen Augen. Während sie sich wieder umwand sprach sie weiter. In ihrer Stimme konnte man nun zu gar etwas Interesse erkennen.

"Wenn ich schon mit dir reisen muss, dann wäre es schon nicht schlecht etwas mehr über meinen Begleiter zu erfahren." Sie legte eine kurze Pause ein. "Wer bist du eigentlich? Du kommst mir nicht so vor als hättest du die Einsamkeit gewählt."

Eigentlich interessierte sie sich wneig für Andere, doch musste sie wissen mit wem sie es zu tun hatte. Plötzlich schoß ihr ein Gedanken durch den Kopf. Was wäre, wenn er sich nur verstellte. Vielleicht war ihr irgendwo in der Nähe sein Rudel und wartete nur auf sie. Aber nein, so kam er ihr nicht vor. Außerdem hätte sie dann schon lange Witterung aufnehmen müssen. Doch was trieb diesen Rüden dazu allein umherzustreifen? Vielelicht war er einer dieser sogenannaten Jungesellen, welche ihr Rudel verließen um ein eigenes zu gründen bzw. sich einem Anderen anzuschließen. Aber wie wahrscheinlich war es das ausgerechnet sie, die nicht viel davon hielt, auf einen anderen Wolf stieß, welcher allein herumlief? Vielleicht doch Schicksal. Das das Schicksal grausam sein konnte, hatte sie schon früh erfahren müssen. Doch glaubte sie eigentlich nicht an dererlei DInge.

Ich mache mir zu viele Gedanken um unnütze Dinge. Früher oder später hat er genug und verschwindet von allein und dann sehen wir weiter.


[im Wald / bei Dyami]
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Di Jan 10, 2012 8:51 am

Ruhig beobachtete Daisuke die Fähe wie sie näher kam,jede einzelne ihrer scheinbar so präzise gewollten Bewegungen. Doch schien es den alten Rüden kaum zu beeindrucken, aber er lachte auch nicht als sie schließlich über ein Wurzel fiel. Er sagte lediglich „ Die Rappelschanze wissen schon was sie tun ..“. Auch wenn er das scheinbar mehr zu sich selbst sagte als zu der Fähe die vor seine Pfoten gefallen war.
Tária war also ihr Name und sie verhielt sich wie sich in seinen Augen jede junge Fähe heutzutage benahm. Leicht schüttelte er sich bei dem Gedanken und er sollte sogar recht behalten. Sie ging auf Mael zu und schien ihn um die Pfote wickeln zu wollen. Innerlich seufzend stellte Daisuke fest, das er Mael das durch aus zu trauen würde – wenn er sich jetzt um die Pfote wickeln lies. Eine Fähe war natürlich ein interessanteres Objekt für einen jungen Rüden als ein alter Wolf wie er einer war. Vor allem weil Tária auch noch eine junge Fähe war. Hin zu kommend sah sie nun nicht schlecht aus – wenn auch ihr verhalten, seiner Meinung nach zu dick aufgetragen war. Und auch ihre scheinbar tollpatschige und ungeschickte Art machte das ganze irgend wie gefühlt nicht besser.
Aber wenn Mael sie mit nehmen wollte, würde Daisuke wohl kaum etwas dagegen sagen können, schließlich war er eindeutig der stärkere und selbst wenn Daisuke es auf einen Rangordnungskampf drauf an lassen kommen würde, mit seiner Erfahrung war er zwar gut, aber Mael war mit seiner stärke und seiner Ausdauer deutlich besser und das wusste er nur zu gut.
Daher war das einzige was Daisuke als Reaktion von sich gab ein etwas abschätzender Blick für die Fähe,als diese Mael so ins Gesicht pustete. Bevor er dann kurz zu seinem Weggefährten sah und ein wenig von den beiden zurück trat. In den Schatten eines großen Baumes. „ Mein Name ist Daisuke „ stellte er recht ruhig, aber auch nicht rede freudig fest. Schließlich war er immer noch bis zu einem gewissen Grad höflich und respektvoll gegen über anderen. Ruhig lies er seinen Kopf auf die Pfoten sinken als er sich in den Schatten legte und die Augen ruhig schloss. Denn der alte Rüde ging davon aus dass das ganze hier länger als geplant laufen würde. Nun es war einerseits ein Vorteil anderer seit war es auch ein wenig herauszögernd für die Jagd und sie würden länger laufen müssen um ihre Beute zu finden. Folglich würde es anstrengender für Daisuke selbst werden, aber er war ein Geduldiger Rüde. Wenn die beiden meinten jetzt mit einander Turteln zu müssen sollten sie ihren Freiraum haben.


[ Bei Tária & Mael | mustert Tária abschätzend | legt sich in den Schatten eines Baumes | stellt sich vor | wartet]
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Dyami
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Di Jan 10, 2012 9:21 am

Dyami kniff die Augen zusammen und betrachtete due Weiße. Sie schaute sich um, schaute ich die Gegend an und schien irgendwie in Gedanken zu sein. Sie hatte ihre rosa Zunge leicht aus dem Maul hängen, als ob sie die Luft prüfen wollte und für den Rüden sah es so aus, als ob sie mit sich ringen würde, irgendetwas zu sagen, was sie nicht sagen wollte. Er war zwar wieder näher an der Weißen dran, konnte aber immer noch nicht glauben, dass sie ihn angeknurrt hatte.

“Feigling. Dyami, du bist ein dummer Feigling. Es ist kein Wunder, dass dich so wenige mögen, dass niemand mit dir reisen will. Ich bin einfach ein Feigling und eine nervige, tollpatschige Quasselstrippe.“

Schließlich merkte er, wie die Fähe ihren Fang schloss und schluckte, ehe sie schließlich sprach. Aha, sie war also neugierig, das merkte man. Er nickte leicht.

“Ja, du hast recht, wenn ich mit dir reise, dann sollte ich dir etwas über mich erzählen, aber- das zählt dann auch für dich. Ich werde dir was über mich erzählen und dann wirst du mir was über dich erzählen.“ Er machte eine Pause, holte einmal Luft und fing dann an zu sprechen:“ Also, ich komme von weit her, ich bin lange gereist, um hier zu sein, aber es fühlt sich richtig an. Meine ganze Familie ist tot, wie meiner Geschwister sind beim Spielen von einer Klippe gestürzt, ich sage dir, diese Schreie, sie belieben für immer in meinem Kopf und mein anderer Bruder ist von einem Bär getötet worden, er war zu stolz um weg zu laufen und ich bin weggelaufen, wie ein Feigling.“ Dyamis Stimme wurde hart, als er das Wort Feigling sagte und für bitter fort. “ Es ist meine Schuld. Ich habe versucht, mir einzureden, dass ich es nicht Schuld bin, aber es ist nicht so. Naja und drei Jahre nach dem Tod meines Bruders sind meine Eltern gestorben, sie sind friedlich eingeschlafen.
Und du hast schon wieder Recht. Ich habe die Einsamkeit nicht gewählt. Seit meine ganze Familie tot ist, suche ich einen Begleiter, einen Gefährten. Und das schon seit einem Jahr. Noch nie war ich mir so sicher, das klingt jetzt komisch, aber bei dir bin ich mir sicher, dass ich zu dir gehöre, dass ich mit dir reisen muss, auch wenn es dir nicht gefällt. Ich weiß ja nicht, ob es jetzt deine Frage beantwortet hat, aber ich kann es nicht anders erklären, auch wenn du es komisch findest.“


Der Rüde lächelte leicht und lief dann etwas näher an Chena heran. Nun war sie dran zu erzählen. Un konnte er zuhören.


[Chena- Wald- erzählt]
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Chena
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Di Jan 10, 2012 10:35 am

Die Fähe trabte weiter voran, laushcte allerdings auf die Worte des Rüdens. Aus diesem Grund waren ihre Ohren leicht angelegt und anch hinten ausgerichtet. Der kühlende Wind zog durch das buschige Fell der Wölfe. Da er hinter ihr lief, konnte sie nur erahnen wie sien Gesichtsausdruck sein musste. Schließlich zeigte sie nun doch Interesse. Sie schellte sich selbst dafür, denn zuviel Interesse hatte ihr noch nie gut getan.

Er weiß anscheinend genau wie er es machen muss.

Als der Rüde erzählte das seine Familie tot war, bildete sich ein Kloß in ihrem Hals. Als er dnan auch noch erzählte wie es geschah, tat er ihr mit einem Mal furchtbar leid. Vielleicht hätte sie doch nicht so zickig zu ihm sein sollen? Doch das war immer noch Selbstschutz, auch wenn es egoistisch klang. Aber war nicht ein jeder irgendwie egoistisch? Seine letzten Sätze bedrübten sie noch mehr.

Er denkt genauso wie ich damals.

Mit einem Ruck blieb sie mitten auf dem Weg stehen und starrte für einige Sekunden vor sich hin. Dann drehte sie sich um und ließ sich auf das Hinterteil sinken. Der Schwanz schleifte leicht über den warmen Erdboden.

"Ich denke nicht das es deine Schuld war. Sicher, es kommt einen so vor wenn man als Einziger verschont bleibt, doch Schuld ist man in den wenigsten Fällen. Ihr wart Welpen und unerfahren, dafür kann keiner etwas."

Sie sah den Braunen an. Anscheinend redete er sich selbst viel zu viele Dinge ein die gar nicht stimmten. Er zerstörte sich selbst. Aber tat sie das nicht auch? Wieder schluckte die Fähe.

"Du willst es also unbedingt wissen, ja? Nun..."
Sie brach ab und sah sich um.

Ich kann nicht. Niemanden geht meine Vergangenheit etwas an.
Zier dich nicht so. Immerhin scheint er auch nicht gerade nur Sonnenschein erlebt zu haben und er hat es dir trotzdem erzählt. Was kann eine Vergangenheit schon anrichten?


Chena sein einen Augenblick zu Boden und blickte dann Dyami wieder an.

"Ok, aber merke dir: Mein Leben geht niemanden etwas an. Es ist immer besser wenn dein Gegenüber so wenig wie möglich von dir weiß."
Nur so kannst du spurlos verschwinden...

Die Weiße schüttelte sich und sprach weiter.
"Also, auch ich habe eigentlich alles verloren was mit lieb war. Ich kann mich nur noch schämenhaft an meine Wlepenzeit erinnern, es ist so als gab es sie nie. Ich hatte wohl einen Bruder und angeblich eine Schwester. Dabei handelte es sich um die Tochter der Alphafähe, doch wir glaubten den Gerüchten nicht. Schließlich war sie die Tochter der Alphafähe und wir hatten mit ihr nicht wirklich etwas zu tun. Eigentlich dürfte es uns gar nicht geben, glaube ich. Was ich dir jetzt erzählte, hat bisher niemand erfahren, denn ich möchte mich eigentlich nicht daran erinnern:
Irgendwie war es zu einem brand gekommen, frag nicht wie ich weiß es nicht mehr. Mein Bruder und ich sind hinein geraden und er verschwand. Von daan weiß ich nichts mehr."


Es folgte eine kurze Pause, in der Chena zusah wie Dyami reagierte.
"Das nächte woran ich mich erinnern kann und von da an ist die Erinnerung klar und deutlich, ist ein Rüde. Er hat mich auf dme Feuer gezogen und mir das Leben gerettet. Allerdings war der Wald komplett abgebrannt und ich weiß nicht was aus meinem Rudel wurde, geschweige denn wohin mein Bruder verschwunden ist.
Der Rüde, welcher mich gerettet hatte, zog weiter und ich folgte ihm."


Ein verlegenes Grinsen stahl sich in ihr Gesicht.
"Es war wohl ein bisschen so wie mit dir jetzt. Ja, du erinnerst mich irgendwie daran, auch wenn ich das gar nicht möchte. Auf alle Fälle nahm mich dieser Rüde dann doch auf und lehrte mich alles was ich weiß. Er zog mich auf, war mein Wegbegleiter und bester Freund, bis eines Abends...."

Chena sah zu Boden und versuchte keine Miene zu zeigen.
"Bis eines Abends, wir hatten gerade Beute gemacht, einige junge Rüden welche wohl auf der Suche nach einem Rudel oder einer Gefährtin waren, auf uns aufmerksam wurden. Diese Rüden hatten anscheinden keinerlei Respekt, denn ohne Vorwarnung griffen sie uns an, nahmen die Reste und verschwanden... Nur ich hatte überlebt."

Die letzten Worte sprach sie sehr schnell aus, dann drehte sie dne Kopf weg und versuchte die Tränen zurück zuhalten. Sie hatte genau gewusst warum sie sich nicht mehr daran erinnern ließ. Allerdings tat es gut es jemand erzählt zu haben. Sie senkte den Oberkörper, rieb die Vorderpfoten über die Schnauze und erhob sich wieder. Noch immer saß sie vor Dyami.

Es geht ihm nichts an...


[im Wald / spricht mit Dyami]
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Dyami
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Mi Jan 11, 2012 6:10 am

Dyami hatte beim reden seine Augen halb geschlossen und merkte daher nicht, dass Chena stehen blieb und sich kurz darauf hinsetzte. Nur weil sein Blick auf dem Boden haftete sah er ihren weißen Schwanz und blickte auf. Wäre er noch einen Schritt weiter gelaufen, wäre er in sie rein gerannt. Die Worte, welche sie aussprach trösteten den Rüden irgendwie, aber er wusste dennoch, dass er schuld war.

“Nein, als der Bär meinen Brüder tötete waren wir schon oft jagen gewesen, du musst wissen, wir haben es sehr früh gelernt. Sein stolz hat es ihm einfach verboten wegzulaufen. Er…“

Dyami schaute wütend auf den Boden und löste mit seinen Krallen Erdklumpen aus der Erde, die er dann wegschob. Dann hielt der Rüde in seiner Bewegung inne, die Kralle war im Boden versenkt und blieb auch dort. Er nickte leicht, ja er wollte es wissen. Er schaute die Weiße an, während sie zum Boden blickte und meinte, dass niemanden ihr Leben etwas anging. Der Braune fragte sich, warum sie es dann ihm erzählte, hielt aber den Mund und lauschte den Worten. Sie hatte also auch viele, oder alle, wichtigen Personen verloren. Als sie eine Pause machte, sah Dyami sie traurig an. Sie teilten etwas. Sie teilten den Schmerz, beide wussten, wie schlimm es war, wenn ein Teil der Familie oder ein guter Freund starb. Dann redete die Weiße weiter und Dyami hielt die Luft an, grinste aber leicht, als sie meinte, dass sie früher so war wie er. Langsam holte er seine Pfote aus dem Boden und setzte sich neben sie, fast berührte sein Fell ihres, aber nur fast.
Chena redete weiter und der Rüde bekam einen Kloß im Hals. Tot, er wurde einfach von anderen Wölfen getötet. Der einzige den sie noch hatte, wurde einfach getötet. Auch wenn Chena den Kopf drehte, sah er, dass sie gleich weinen musste. Vorsichtig rückte er an sie heran, er konnte einfach nicht anders, und stupste sie leicht mit der Schnauze an, während er leise flüsterte:

“Chena…“ Die Worte blieben ihm im Hals stecken und er fing nochmal an:“Chena, ich wollte nicht, dass du traurig wirst. Ich hatte es ja nicht geahnt. Es tut mir leid. Ich, ich wollte nicht, dass du jetzt die ganze Zeit daran denken musst, aber es ist wohl auch ein dank angebracht, auch wenn er jetzt nicht ganz passend ist. Dennoch möchte ich mich bedanken, dass du mir alles erzählt hast.“

Noch einmal berührte er sie mit seiner Schnauze und zog sich dann zurück, aber nur so weit, dass sich ihre Felle nicht mehr berührten. Der Rüde erhob erneut seine Stimme, dennoch war sie nur ein Flüstern, er konnte einfach nicht laut reden, nicht wenn er so traurig war. Traurig, weil er an seine Familie denken musste, traurig, weil sie auch eine schlimme Vergangenheit hatte. Traurig weil er sie geschweige denn sich trösten konnte.

“Ich denke, es wäre gut, wenn wir nochmal eine Pause machen. Wir suchen uns einen geschützten Ort, gehen jagen und ruhen uns noch mal aus. Natürlich nur, wenn du auch willst, aber ich würde sagen, es würde dir- und mir gut tun.“

Er schaute die Weiße fragend an, leckte sich ein paar Mal über sein Brustfell, welches sich leicht aufgestellt hatte und stand dann auf. Der Rüde schaute sich um, prüfte die Luft und spitzte die Ohren. Sie waren jetzt einige Zeit stehen geblieben und man konnte sie, auch wenn sie im Wald waren, leicht entdecken, aber er konnte weder etwas riechen noch etwas hören oder sehen. Dann erhob Dyami sich und verankerte seine Krallen erneut im Boden. Als er sie wieder hinaus zog waren kleine Löcher dort, kleine kaum erkennbare Löcher, die dennoch für immer da waren. Der Rüde blickte erneut Chena an und berührte schnell ihr Ohr, eine Geste die zeigen sollte, dass sie langsam weiter musste, egal wo hin, einfach weiter.


[Chena- Wald- hört ihr zu, spricht]
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Götterbote
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Geschlecht : Entscheide du
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Sa Jan 14, 2012 2:23 am



Grübelnd legte Mai den Kopf schief. Sie hatte so eine Ahnung das Adamant nicht besonders viel von ihr hielt. Immerhin ignorierte er ihre Frage und wandte sich direkt an Cheshire. Aber Mai nahm ihm das nicht übel, Ada brauchte bestimmt einige Zeit bevor er sie richtig akzeptierte. Seine kurzen Fragen wirkten unfreundlich und bevor Mai etwas entgegnen konnte blockte Adamant ab indem er sie ignorierte. Mai legte den Kopf schief und schielte kurz zu Cheshire. Doch ihr Lächeln behielt sie. Die kleine Fähe machte ein wenig Platz als Ada wieder mit Cheshire flüstern wollte. Die beiden legten es ja gerade zu darauf an das man sie belauschte. Mai nahm ein paar Pfotenschritte Abstand von den beiden – um nicht in Versuchung zu kommen. Aber ein wenig irritierte sie das schon. Hatten die beiden Geheimnisse? Nun ja, Mai schüttelte sich – wobei ein paar Erdbröckchen in hohem Bogen ihr Fell verließen und setzte sich dann geduldig wartend hin. So blieb sie sitzen, legte den Kopf in den Nacken und betrachtete ein Blatt, welches wagemutig im Wind tanzte, während der Ast welcher zu frösteln schien es auf und abwiegte. Das Blatt strahlte nur so vor einem kräftigen grün, wirkte gesund und munter. Mais Augen wanderten am Ast langsam zum Stamm hin wo sie eine kleine Höhle sah. Lebte darin jemand? Eventuell ein Eichhörnchen oder eine Eule? Die kleine Fähe versuchte sich groß zu machen um in das Loch hinein linsen zu können – aber natürlich gelang ihr das nicht. So weit oben wie das Baumloch auch war gelang das vermutlich nicht einmal Cheshire. Aufmerksam spitzte Mai die Ohren, als jemand lauter sprach – was bedeutete, dass jemand mit ihr sprach. Endlich! Freudig senkte sie ihren Kopf und Cheshires weißes Fell erschien in ihren Augen. Er sprach von einer Höhle und das sie dort über Nacht bleiben könnten. Mai nickte.

Okay.

Meinte sie strahlend – Cheshire ignorierte sie wenigstens nicht. Kam er also besser mit Veränderungen zurecht? Mai bildete sich keine Vorurteile, sie machte sich lieber selber einen Eindruck aber bis jetzt schien ihr Cheshire ein wenig freundlicher. Um Adamant nicht zu benachteiligen, welcher ein wenig hinter Ches stand lächelte sie auch ihn an. Gerne würde Mai etwas mehr über die beiden erfahren – zum Beispiel wie lange sie schon zusammen reisten oder was sie erlebt hatten aber sie wusste nicht ganz ob das jetzt angebracht war. Aber wann achtete Mai schon mal darauf ob die Situation passend war, oder nicht?

Wie lange reist ihr denn schon zusammen? Und wie habt ihr euch getroffen?

Mai blickte von Ches zu Ada und dann wieder zu Ches. Vielleicht würde Adamant ja jetzt auch langsam auftauen wenn sie über alte Zeiten sprechen [konnten? Oder hatten die beiden etwas witziges zu erzählen? Neugierig betrachtete sie die beiden.

[Bei Adamant und Cheshire - fragt die beiden wie sie sich getroffen haben]
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Rin
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Geschlecht : Fähe
Element : Wind
Fellfarbe : Blütenweiß
Besonderheiten : Narbe an der linken Hüftseite; schwer erkennbar

BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Sa Jan 14, 2012 4:16 am

Eine richtige Antwort gab die Fähe ihr nicht und somit blieb mehr oder weniger ein langes Gespräch aus. Keine tiefgründigen Unterhaltungen oder einfache Erklärungen. Doch Rin stocherte nicht weiter darin herum, vielleicht war es der Fähe ihr gegenüber unangenehm. Vergraulen wollte Rin sie nicht, war sie doch noch einiger Zeit der erste Wolf auf den sie traf. Allerdings wollte sie auch nicht gleich mit ihr überschwengliche Freundschaft schließen. Es galt, sich erst einmal vorsichtig heranzutasten. Die zierliche Fähe stellte sich vor – nur aus Höflichkeit oder suchte sie Gesellschaft? Nun, Rin war sicherlich nicht die beste dafür, aber immerhin etwas.

Und ich bin Rin.

Meinte sie, dieses mal aber weniger kühl als zuvor. Jetzt klang sie nicht mehr kalt, sondern höflich. Aber weiterhin distanziert. Man musste es mit der Freundlichkeit ja auch nicht gleich übertreiben. Kokoro wandte sich Richtung See und lief auch sogleich hinein. Rin beobachtete wie ihre Pfoten das Wasser aufwühlten. Die zierliche Fähe musste mittlerweile schwimmen. Rin musste lächeln – das gleiche hatte sie auch getan. Doch die hochgehobenen Mundwinkel sanken genauso schnell wieder zu einer neutralen Miene, wie sie hochgingen. Kokoro schwamm noch ein wenig weiter – doch der See war riesig. Niemals würde sie ihn durchqueren können ohne Suizid zu begehen. Mit aufgestellten Ohren nahm sie – wie sie ungewollt zugeben musste – erleichtert fest das Kokoro wieder wendete. Sie hatte gar nicht bemerkt wie sich ihr Nackenfell aufgestellt hatte, doch nun legte es sich wieder. Seid wann war Rin denn so besorgt um jemanden den sie seit geschätzten fünf Minuten kannte? Die weiße Fähe schüttelte ihren Kopf ein wenig verwundert. Aber vermutlich war jeder nervös, wenn man glaubte das sein gegenüber sich gleich umbringen würde.

Weiterhin behielt Rin Kokoro im Auge. Aus Vorsicht oder aus Neugier? Das wusste die Fähe nicht so ganz. Die zierliche Fähe war entweder erschöpft oder nicht an einer Unterhaltung interessiert, denn sie legte sich in den Sand und schloss die Augen. Sollte Rin näher treten? Einerseits wollte Rin der Fähe ihre Ruhe gönnen, aber andererseits wusste sie auch nicht was sie sonst tun sollte. Die blütenweiße Fähe erhob sich und ging leisen Schrittes zu der anderen hinüber. Rin bewegte sich nicht mehr weiter als sie nah genug bei Kokoro war – aber Platz um zu fliehen hatte sie auch noch.

Bist du auf der Durchreise?


[bei Kokoro – beobachtet sie beim schwimmen – tritt näher & redet mit ihr]

_________________

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Chena
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Geschlecht : Fähe
Element : Wasser
Fellfarbe : Schneeweiß
Besonderheiten : verschlossen
Alter : 27

BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   So Jan 22, 2012 4:24 am

Die Umgebung war noch immer glecih. Der Wind raschelte in den Bäumen, die Sonne versuchte den Erdboden zu erreichen und versagte dabei immer wieder. Doch trotzdem war etwas anders als vorher, etwas was Chena ein ungutes Gefühl in den Magen trieb. Es näherte keine Gefahr... sie selbst war die Gefahr. Sie selbst war gefährlich für ihr eigenes `Ich´. Wenn sie das jemanden so gesgat hätte, hätte man sie sofort für verrückt gehalten, doch vielleicht war sie es auch. Ihr war es egal, so egal wie ihr vieles geworden war.
Sie beobachtete Dyamis Pfotenspiel und lauschte seinen Worten.

Sein Bruder war selbst Schuld. Wieso gibt es sie sich dann? Mehr als ihn warnen hätte er nicht tun können.

Während Chena geredet hatte, war der Rüde sehr nahe an sie heran gerückt. Als sie seine Brührung spürte, zuckte sie für einen Moment zusammen und ein kalter Schauer lief durch ihren Körper. Es war zu einem fremden Gefühl geworden.
Der Rüde versuchte nun, wie sie es vor ihm getan hatte, sie zu trösten. Leider hatte er damit keinen Erfolg. Für so etwas gab es keinen Trost. Das Einzige was half war es zu vergessen und nie mehr davon zu sprechen. Doch das hatte sie sich schon einmal vorgenommen und nun hatte sie ihre eigenen Prinzipien über den Haufen geworfen und wofür? Schmerz. Schmerz und Trauer emfpingen sie wie alte Freunde.
Erneut spürte sie eine Brührung, diesmal drücke Dyami seine Schnauze in ihr Fell. Für einen Moment ließ sie es einfach geschehen und noch bevor es ihr unangenehm werden konnte, zog sich der Braune zurück. Ein Gefühl der Erleichterung machte sich in ihr breit. Stille herrschte, bis Dyami eine weitere Pause vorschlug und meinte das es für Beide wohl das Beste wäre. Die Weiße schnaubte, schüttelte den Kopf und erhob sich. Nun schüttelte sie den ganzen Körper, wobei ihr weißen Fell durch die Luft wirbelte.

"Nein, ich brauche keine Pause. Was ich brauche weiß ich selbst am Besten."

Ihre Stimme hatte eine gewisse schärfe zurück erhalten. Während die Fähe geradeaus starrte, war sie sich sicher das es am Besten war nicht weiter auf die eben stattgefundene Situation einzugehen. Letztendlich hatten ihr andere Wölfe noch nie gut getan. Alle hatten sie, ob freiwillig oder nciht, verlassen und verraten. So war es und so würde es auch immer sein. Aus diesem Grund war es nie gut sich irgendwie an einen Artgenossen zu binden. Ignoranz und Abwehr, war noch immer das Beste.
Dyami berührte ihr Ohr, da er weiter gehen wollte. Diesmal war Chena Herr ihrer Sinne, dachte sie zumindest, und zog den Kopf zurück. Dabei zuckte ihr Ohr.
Sie ging nicht weiter darauf ein und setzte sich wieder in Bewegung. Sie war einen Moment lang schwach gewesen, doch das war nun vorbei.


[im Wald / spricht mit Dyami / versucht Fassade wieder aufzubauen]
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Kokoro
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Element : Wind
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Besonderheiten : Ihr fehlt jeweils eine Kralle an den Vorderpfoten
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   So Jan 22, 2012 6:35 am

# 2

Langsam öffnete sie ein Auge und sah, wie Rin auf sie zukam. Ein Schock durfuhr sie. Hatte sie etwa etwas falsch gemacht?! Die dösigkeit, die sie gerade noch erfüllt hatte, wich und Kokoro war wachsam. Trotzdem ließ sie ein Auge geschlossen, bis Rin sich schließlich vor sie setzte. Soweit so gut, denn Rin sah nicht so aus, als würde sie Kokoro angreifen wollen.. Leicht entspannte sie sich und öffnete das andere Auge auchnoch. Aus höflichkeit richtete sie sich auf, so dass sie jetzt saß, und blickte Rin an. Ihre Frage überrumpelte sie etwas, und sie war sich nicht sicher, was sie darauf antworten sollte.. Am besten die Wahrheit, oder?

«Nein... Oder Ja.. Naja, ich bin eher auf der Flucht als auf der Durchreise..», murmelte sie leise und blickte zu Boden.

Vielleicht war das doch zu viel, was sie sagte. Rin könnte jetzt denken, von Kokoro ginge Gefahr aus und somit wäre sie auch in Gefahr.. Falls Fuyu Kokoro wirklich verfolgte, war das wahrscheinlich auch so. SIe spürte Schuldgefühle in sich aufkommen. Sie hätte nicht hierher kommen sollen, zu einem anderen Wolf. Sie brachte alle in Gefahr, die in ihrer Nähe waren, solange sie nicht wusste, wo Fuyu gerade war. Sie seufzte leicht, sah Rin dann wieder an.

«Und du? Oder ist das hier dein Revier? Dann tut es mir Leid, dass ich ohne Erlaubnis eingedrungen bin..»

Jeder Satz den sie sagte hörte sich am Ende traurig an, aber eigentlich fühlte sie sich garnicht traurig. Zumindest nicht so sehr.. Gespannt sah Koko Rin an, denn sie mochte es, anderen zuzuhören. Sie merkte zwar, dass Rin wohl nicht sehr gesprächig war, aber das konnte die weiße Fähe nachvollziehen, schließlich würde sie auch nicht ihr ganzes Leben ausplaudern, wenn sie den ihr Gegenüber garnicht kannte! Aber tat sie das nicht gerade? Indem sie einen Anhaltspunkt gegeben hatte, was los war in ihrem Leben? Jeder würde jetzt wahrscheinlich fragen, wieso sie auf der Flucht war, dann müsste sie wahrheitsgemäß antworten, denn Kokoro lügt nicht, und irgendwann kannte diese Fähe ihr ganzes Leben..
Ihre Gedanken ließen sie stutzen und sie schob sie beiseite. Allem Anschein nach war Rin ja nicht so neugierig, vondaher würde sie ja vielleicht garnicht fragen, wieso Kokoro auf der Flucht war.. Hoffentlich.

«...oder lebt dein Rudel hier?»

Wieder durchfuhr sie ein Schock. Wenn Rin einem Rudel angehören würde, würde es wohl bald zu ihr kommen, und soweit Kokoro wusste, waren Rudel nicht immer sehr freundlich zu Fremden, die in ihr Revier eindrangen..

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Mael
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Geschlecht : Rüde
Element : Wasser
Fellfarbe : Silber-grau-weiß
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Alter : 22

BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   So Jan 22, 2012 8:55 am

Man mochte annehmen, dass Mael seinen Weg zurück in die Realität fand, als die fremde Fähe sprach oder zumindest, als diese hinfiel, aber selbst dann war er noch abwesend. Es wurmte ihn einfach, nicht zu wissen, wie die Lösung von Daisukes Rätsel aussah. Immer und immer wieder rief er sich seine Worte zurück in den Kopf. Langsam begann er zu verstehen. Er hörte auf sich zu fragen, inwiefern das Daisukes Verhalten, seine Stärke und im Grunde ihn selbst betraf. Er beschränkte sich einfach nur noch auf das Rätsel.

“Der erste Wolf sagt, die Maus sei nicht in Wolf drei und der dritte bestätigt dies. Nur der zweite sagt, sie sei nicht in seinem Hasen. Wenn man es so betrachtet, dann würde ich sagen, der zweite Wolf sagt die Wahrheit. Es wäre einfach zu leicht, wenn die zwei anderen Wölfe recht hätten, zumal ja auch nur einer Recht behalten kann. Wenn also Wolf eins falsch liegt, dann würde auch Wolf drei lügen. Somit muss die Maus einfach im Kaninchen vom zweiten Wolf liegen.“

erfreut über die Lösung, die er heraus gefunden hatte, grinste Mael. Jetzt wusste er zumindest, welchen Hasen Hisario gewählt hatte. Die Frage war nur, was dass nun mit Daisuke zu tun hatte... Sollte man nun nicht dem trauen, was jemandem erzählt wurde? Aber das ergab keinen Sinn... Warum konnte Daisuke gut jagen, dass war die Frage... Warum? Mael wusste einfach keine Antwort darauf.
“Vielleicht soll man nicht auf das Äußerliche achten... aber das war ja sowieso klar! Ich verstehe das einfach nicht... oder..., aber...“

Mael konnte nicht weiter denken, weil plötzlich ein seltsamer Luftstoß gegen seine Nase blies und der Geruch des Atems einen Wolfes mit ihm mitschwang. Ein überraschtes „Huch“ seitens Maels erfüllte die Luft und der silber-graue Rüde blinzelte verwirrt, doch nicht lange währte dieser Zustand der Überraschung, denn sogleich sprang er einen Schritt zurück, als diese seltsame Fähe viel zu nah vor ihm stand. Sie hatte ihm scheinbar ins Gesicht geblasen und nun erschreckt. Wie lange war er abwesend gewesen?
Verdutzt öffnete Mael das Maul, aber er wusste einfach nicht, was er erwidern sollte. Glücklicherweise mischte sich Daisuke in diesem Moment ein und stellte sich seinerseits vor. Leise fluchte Mael, weil er nun den Namen der Fremden verpasst zu haben schien und es war ihm zu peinlich, erneut danach zu fragen. Also hoffte er einfach darauf, dass er sie nicht rufen musste oder ähnliches und einfach so heraus fand, wie sie sich nannte.
Daisuke ließ sich schließlich im Schatten nieder, scheinbar damit rechnend, dass diese ganze Sache hier noch länger dauern würde. Mael lächelte darüber. Was dachte der alte denn? Das er so leicht dem Duft einer Fähe erliegen würde? Der silber-graue Rüde hatte ja die Hälfte ihres Daseins verpasst! Wie sollte er da mit ihr interagieren? Mael wollte der Fremden soeben sagen, dass sie weiter mussten, als ihm ein anderer Gedanke kam. Wenn er ein wenig zögerte und so Zeit gewann konnte Daisuke sich länger ausruhen. Also sah Mael zu der Fähe, um sich nun selbst vorzustellen.

“Entschuldigt, ich wollte nicht unhöflich sein, aber... sagen wir so: Es gab da einige Dinge, über die ich nachdenken musste, bevor ich mich vollends auf Ihre Erscheinung konzentrieren konnte. Ich bin übrigens Mael.“

der silbern-graue Rüde warf noch einen kurzen Blick zu Daisuke, bevor er weitersprach.

“Ich würde mich liebend gerne mit Ihnen unterhalten, allerdings habe ich keine Ahnung über was. Zudem wollen wir zwei – Daisuke und ich – jagen gehen. Ich weiß nicht, ob ich das Recht habe, Sie einzuladen, mit uns zu jagen, daher werde ich Sie auch nicht fragen, zumal wir einander ja kaum bis gar nicht kennen und ich Ihre Fähigkeiten somit nicht einschätzen kann. Ich hoffe, Sie nehmen dass jetzt nicht als Beleidigung oder ähnliches auf.“

Zwar wirkten die Worte Maels zielsicher und er sah genau so zufrieden und unbekümmert aus wie immer, aber innerlich rang er nach weitern Worten. Er wusste einfach nicht, wie man diese Situation ausnutzen konnte. Er steuerte doch nur darauf zu, diese Fähe abzuweisen und mit Daisuke weiter zu gehen, bevor dieser sich vollends erholen konnte. Mit Glück war aber diese Fremde bereit dazu, ein wenig zu plaudern und wenn nicht, dann musste Mael sich auch gar nicht erst die Mühe machen, irgendein passendes Thema zu finden. Es lag nun an seiner Gesprächspartnerin, wie diese ganze Situation ausgehen sollte.


[bei Daisuke und Tária | denkt über Dais Rätsel nach und meint eine Lösung zu haben | ist überrascht und springt zurück | redet und versucht Zeit zu gewinnen]
Wenn meine Lösung richtig ist, dann kann ich nur sagen: So schwer war das gar nicht. Man musste nur das Rätsel mal ein wenig liegen lassen^^

_________________

Set von Rin
Vielen lieben Dank <3
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Kapitel 1: Neue Welt
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