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Kapitel 1: Neue Welt

Die Götter - Hi, Mizu, Kaze und Tsuchi - waren sich einig: Alleine konnten und würden sie die Welt nicht retten. So, wie früher sie die Außerwählten waren, so wählten auch sie Wölfe aus, die die Welt retten könnten. Doch würden sie die Welt wirklich retten? Oder sie diesmal endgültig von der Klippe stoßen?

..Wetter..

Frisch. Kühler Wind. Wenige Wolken.
Tageszeit: Früher morgen.


Die Sonne ist aufgegangen - doch noch ist von ihrer Wärme nicht viel zu spüren. Ein frischer Wind weht und einige Wolken sind am Himmel zu entdecken. Dennoch verspricht es ein heißer Tag zu werden.

..Team..




..Forum eröffnet..

Am 4.08.2011

..Zitat des Weltretters: Tária..

'Es gab für Tária nur zwei Entscheidungen: Ihre oder die falsche … '

..Aufnahmestopp..

Nicht aktiv
Feuer & Erd Wölfe werden gerne gesehen

..Gesuche..

Der Frühling & Der Winter

..Hi - Feuerelement..

Tária ♀


..Mizu - Wasserelement..

Chena ♀
Mael ♂
Tsuki ♀
Kaala ♀
Chihiro ♀
Barid ♂

..Tsuchi - Erdelement..

Cheshire ♂
Daisuke ♂



..Kaze - Windelement..

Rin ♀
Dyami ♂
(Mai ♀)
Nuutaq ♂



5 ♂ / 6 (7) ♀

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 Kapitel 1: Neue Welt

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Rin
Wahrheitssuchende
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Do Jan 26, 2012 6:35 am

Rin nahm auf ihren Hinterläufen Platz genauso wie Kokoro, welche zuvor wohl etwas überrempelt von Rins Erscheinen gewesen war. Kokoro ließ den Kopf hängen als sie antwortete. Rin hatte zwar etwas über die erfahren wollen wollte sie dennoch zu nichts zwingen. Und die Fähe schien eindeutig etwas zu belasten – jetzt war die Frage: Wollte sie alleine damit fertig werden oder sollte Rin nach harken? Wahrscheinlich war es nicht gerade angemessen als fremde in der Vergangenheit eines anderen herumzuwühlen, aber die zierliche schien außer Rin auch niemand anderen zu haben zu dem sie gehen könnte. Und das obwohl sie Rin nicht kannte. Doch andersrum war es genauso. Rin hatte auch niemanden zu dem sie einfach so gehen könnte. Sie wusste nicht wo May war und sie wusste nicht wo ihre Geschwister waren, ob sie überhaupt noch lebten oder wie es ihnen ging. Aber diese Entscheidung hatte sie freiwillig gewählt und nun war sie alleine. Doch so hatte sie es gewollt. Zwar nicht in diesem Sinne von „Lasst mich doch alle in Ruhe!“ sondern „Es wäre am besten.“ Also hatte die Fähe auch niemanden. Sollte sie sich also mit der fremden austauschen? Nun ja, Rin selbst würde wohl kaum aus dem Nähkästchen plaudern, aber sie bot Kokoro gerne eine gute Zuhörerin.

Vor den Bildern der Vergangenheit, oder vor Personen die sich wieder in deine Gegenwart drängen wollen?

Fragend knickte ihr Ohr für wenige Augenblicke zur Seite bis es sich wieder zu seinem aufrecht stehenden Kumpel gesellte. Kokoro schien sich wirklich etwas von der Seele reden zu wollen, doch würde sie sich auch offenbaren? Das blieb offen.

Ich führe weder ein Rudel noch bin ich Mitglied in einem. Also keine Sorge. Ich denke ich wandere so vor mich hin und bleibe von Zeit zu Zeit hier und da.

Rin lächelte leicht. Sie hatte kein Ziel vor den Augen, musste nicht fliehen – so wie Kokoro, und konnte einfach so vor sich dahinvegetieren. Sie konnte an schönen Orten verweilen und einfach gehen wenn ihr etwas nicht passte, sie war an nichts außer der Zeit gebunden. Rin konnte ihre Entscheidungen treffen und musste nicht auf andere achten. Natürlich hatte das seine Vor- sowie Nachteile und Rin war schon seid längerem auf sich alleine gestellt. Nicht, dass ihr das etwas ausmachen würde, aber die Gesellschaft anderer würde sie auch gerne wieder genießen. Aber ohne Rudel ging das wohl kaum.

Falls du nicht über geschehene Ereignisse reden möchtest verstehe ich das sehr gut. Ich werde selber auch nicht über vergangenes reden. Aber solltest du es doch tun, so werde ich gerne zuhören.

Fügte Rin noch im Zusammenhang auf ihren ersten Satz zu. Sie wollte sich vergewissern das sie die Fähe nicht dazu zwang. Immerhin musste sie von selber reden wollen. Und Rin war die letzte die etwas aus jemanden herauspressen würde, auch wenn sie von der Neugierigen Sorte war.


[Bei Kokoro am See - spricht mit ihr]
Sorry das der Post so schlecht ist. Bin gerade ein wenig am heulen ._.

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Dyami
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Fr Jan 27, 2012 5:20 am

Dyami schaute die Weiße verwirrt an. Von einer Sekunde auf die andere war sie wie ausgewechselt. Sie meinte, dass sie keine Pause bräuchte, aber irgendwie sah Dyami, dass dies nicht ganz der Wahrheit entsprach. Dennoch neigte er vorsichtig den Kopf und flüsterte:

“Wenn du meinst. Du weißt es ja schließlich am besten. Ich werde dieses Thema nicht mehr ansprechen, versprochen.“

Als er noch einmal ihr Ohr berührte, zuckte sie weg und ging einfach weiter. Verwirrt schaute der Rüde ihr nach.

`Was habe ich denn jetzt schon wieder gemacht? Sie ist wirklich ziemlich empfindlich. Und, diese komischen Stimmung Schwankungen… Wahhh. Wieso ist das nur so? Hat das alles etwas mit ihrer Vergangenheit zu tun?´

Kaum sichtbar schüttelte er den Kopf und setzte sich dann ebenfalls in Bewegung. Chena war schon ein gutes Stück vor ihm, aber das störte ihn nicht. Er wollte den Abstand haben, wollte nachdenken können und einfach einen freien Kopf haben. Seine Ohren zuckten hin und her, während er durch den Wald lief. Die Blätter machten leise Geräusche, als seine Pfoten auf den Boden auftraten und seine Nase zuckte, als er die fremden Gerüche einatmete. Vielleicht war es die falsche Entscheidung gewesen, sich ihr an zu schließen? Vielleicht hätte er sie besser nicht ansprechen sollen?
Dyami schnaubte leise. Er konnte jetzt nicht gehen, nicht jetzt, wo er das hatte, was er wollte. Außerdem würde es dann so aussehen, als ob er Angst vor ihr hätte, oder keine Lust mehr hätte mit ihr zu ziehen, weil sie immer so zickig war.

`Nein, ich höre jetzt auf damit. Ich wollte es so, das war alles meine Entscheidung. Außerdem würde sie mich dann verachten, immer wenn wir uns begegnen würden, was bestimmt nicht oft sein wird, aber egal, wird sie sagen, dass sie doch recht hatte. Sie wird sagen, dass sie von Anfang an meinte, dass sie keinen Reisegefährten haben möchte und dass ich es eh nicht lange mit ihr aushalten würde. Und ich muss ihr jetzt das Gegenteil beweisen. Ich muss es einfach!´

Er knurrte einmal leise und wurde schneller, bis er nur noch wenige Schwanzlängen hinter ihr war. Dort wurde er wieder langsamer und schaute sich die Gegend an. Das Grüne Laub an den Bäumen und das Braune auf dem Boden. Die kleinen Tier, auf den Blättern, auf die er nur einen kleinen Blick erhaschte und die anderen Tiere, die im Wald umher liefen, auch wenn die meisten einen großen Abstand zu ihnen hielten.
Er schloss für einen Moment die Augen und hoffte einfach, dass er jetzt nirgendwo gegen laufen würde und fing dann an zu sprechen, auch wenn seine Stimme ziemlich unsicher klang:

“Sag mal, bist du jetzt sauer auf mich? Ich, ich weiß nicht genau, aber irgendwie machst du den Eindruck als ob. Und wenn, möchte ich gerne einfach wissen, warum.“

Er blieb hinter ihr, aber sein Blick bohrte sich in ihren Rücken und forderte eine Antwort.


{Chena- Wald- läuft, denkt, spricht}
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Chena
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   So Jan 29, 2012 2:21 am

Sicherlich war ihr Verhalten Anderen gegenüber toal fredmartig und seltsam, doch das kümmerte sie wenig. Zumidnest redet sie sich dies immer ein. Warum sollten Andere sich für sie interessieren? Andersrum war es doch genauso wenig.
Die Fähe schnaubte und setzte ihren Weg fort. Eine kleine Stärkung wäre bestimmt nicht verkehrt gewesen, doch sie konnte sowieso keine Beute wittern. Sicherlich waren die Herden schon über alle Berge. Außerdem konnte sie Dyami nach wie vor nicht richtig einschätzen, das traf auch auf seine Jagdfähigkeiten zu. Ein Kaninchen war immerhin etwas anderes als ein Rehkitz.

Chena vernahm die Worte ihres Begleiter, ging jedoch nicht darauf ein. Sie übersprang einen Ast und landete gekonnt auf der anderen Seite. Ihre Rute war nun leicht erhoben und schwang bei jedem Schritt leicht. Ihre Ohren bewegten sich nach wie vor, doch der Blick blieb vorerst in eine Richtung geheftet. Erst nach einigen weiteren Schritten sah sie sich um.
Dyami, welcher einige Meter zurückgeblieben war, holte wieder auf. Noch bevor sie ihn hörte, konnte sie ihn wittern. Wieder begann der Rüde zu sprechen.

Der macht sich wirklich zu viele Gedanken. Muss der immer alles genau wissen?

Die Weiße schnabute und trabte weiter. Sie meinte nur:
"Wer weiß. Aber nein, ich bin eher sauer auf mich."

Plötzlich blieb die Fähe stehen und hob den Kopf. Wie erstarrt stand sie einen Augenblick da und sah sich um. Doch es gab nichts auffälliges zu sehen. Bäume, die Blätter, der moosbedeckte Boden. Alles war genauso wie bisher. Doch ihre Ohren zuckten und richteten sich in eine Richtung. Sie spähte hinüber, doch noch war nichts zu erkennen. Während sie schnüffelte, senkte sich ihr Kopf und sie begann zu schleichen. Auf ihren Begleiter achtete sie nicht. Lansgam ging sie Schritt vor Schritt heran, bis sie sich vor einem kleinen Abhang wiederfand. Vor ihn lang eine kleine ebene Fläche, gesäumt von einem riesigen See.
Sie hob den Blick. Ein Blick nahc links, einer nach rechts, dann verschwand sie wieder im Unterholz. Aus dem Augenwinkel betachtete sie Dyami. Dann machte sie einen Satz und setzte den Abhang hinunter. Er war nicht sehr groß, darum war sie schnell am unteren Ende angekommen. Noch einmal prüfte sie die Luft, bevor sie auf das Wasser zu ging. Vor ihr lag eine Lichtung, doch schon bald fühlte sie einen sandigen Boden. Ihre Krallen gruben sich in de Matsch des Seeufter. Dann senkte sie den Kopf und nahm ein paar große Schlücke.


[im Wald / geht mit Dyami / findet See / trinkt]
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Tária
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Fr Feb 03, 2012 2:57 am


Ein leichtes Lächeln huschte über Tárias Gesicht, als sie merkte, wie höflich der Rüde doch mit ihr sprach. Mael und Daisuke, wiederholte die Fähe für sich. Wie interessant …

Geduldig, aber nicht ganz bei der Sache hörte sie Maels Worten zu, die Tária zwar aufnahm, aber irgendwie nicht richtig registrieren konnte. Ihre Augen beäugten die ganze Zeit hinüber das Gesicht ihres Gesprächspartners. Die Fähe zuckte ein paar Mal mit den Ohren, um sich selbst aus ihren Gedanken zu befreien. In einer recht komischen Weise ging die meiste Information an ihr vorbei, wäre da nicht ein Wort gewesen, dass ihre Aufmerksamkeit wieder erweckte.
Sie wartete ab, bis Mael fertig war und ließ ein kleines, schwer zusehendes Seufzen von sich.

„Nun …“ knisterte Tária. „Ihr seid also tatsächlich dabei jagen zu gehen, richtig?“
Ein schiefes, falsches Grinsen schaffte sich in ihrem Gesicht Platz. Die Gedanken überschlugen sich, als Mael sich über ihre Jagd Fähigkeiten erkundete.
Was denkt er sich dabei? fragte Tária sich. Höflichkeit hin oder her, ich reagiere allergisch auf dieses Thema.
Sie merkte, wie ihr heiß wurde. Ob vor Rage oder vor dem Jagen, dass wusste Tária nicht genau.
Die Fähigkeiten von Tária latschten den bunten Kreis der wunderbaren Talente einfach breit.
Man mag nicht behaupten, dass sie wirklich rein gar kein Gefühl für das Jagen hat. Sie hielt sich die Tage von einfachen, kleinen Tieren am Leben, die sie eigenständig gefangen hatte, auch wenn es mehr Glück als Können war. Aber das fangen von größerer Beute…
… Da war sie grob geschätzt so gut wie ein Stein.

Tárias Hunger war nicht sonderlich riesig, so dass sie auf Beute verzichten konnte. Natürlich würde der Geruch von Blut und Fleisch ihrem Magen etwas anderes sagen, aber aufs Erste gab es nur den Geruch der beiden Rüden, die Tária soeben kennen gelernt hatte.
Und schwups flogen ihre Gedanken wieder umher.
Tária hatte nicht das Gefühl die zwei bei ihrem Jagdweg aufzuhalten, was sie eigentlich nie richtig hatte, da jeder sich, ihrer Meinung nach, Zeit für die Fähe nehmen musste. Jedoch…
Tária hatte ein Gefühl in sich, dass sich durch alle Ecken ihres Körpers bewegte. Etwas was sie zutiefst traurig runter zog.
Sie wollte nicht alleine sein.
Nein das wollte die braune Fähe ganz und gar nicht, doch würde sie nicht bettelnd vor Mael stehen und fragen ob sie mitziehen dürfte. Dafür war ihr manchmal so verhängnisvoller Stolz einfach zu groß.
Die zwei wollten jagen gehen und Tária hatte dieses Gefühl die Wölfe nicht verlieren zu wollen, obwohl ihre gemeinsame Zeit gerade mal einige Minuten gedauert hatte. Wäre es nicht zu schade die zwei weiterziehen zu lassen, um dann wieder allein dazustehen? Und man würde umher reisen, mit niemanden außer sich selbst und vielleicht noch einem Vogel, der Früchte auf einem wirft?
Schüttelnd verkniff Tária sich den Gedanken und richtete ihre Aufmerksamkeit wieder auf die zwei Rüden.

„Nun, ich könnte meinen, dass wenn ihr zwei jagen gehen wollt, ich höflich gesagt im Weg stehe.“ piepste Tária. Sie schloss einmal die Augen und schlug sie langsam wieder auf. „Leider muss ich auch erwähnen, dass meine Motivation heute konsequent an mir vorbei gelaufen ist. Bitte entschuldigt.“ sie beugte sich einmal vor und ging einmal um Mael herum. Noch während Tária ihn schmeichelnd umrundete sagte sie mit fast schon zu ruhiger Stimme: „Ich möchte euch nicht unnötig zur Last fallen, aber trotzdem könnte ich euch zwei doch etwas, wie sagt man noch gleich?, begleiten…“
Nach der Runde stand Tária nun mit dem Rücken zu Mael und beäugte Daisuke mit sanft funkelnden Augen. „Wenn ihr beide jagt, müsst ihr keine Rücksicht auf mich nehmen. Tut dies einfach, wenn ihr dazu Lust und Bedarf habt. Vielleicht werde ich dann weiterziehen und meinem eigenen Pfad folgen, hm?“ log Tária. „Aber bis dahin, bin ich gerne bereit den Weg mit euch zu gehen, Daisuke und …“ sie blickte über ihre Schulter und fuhr fort: „… Mael.“
Tária lächelte einmal und ging langsam, ohne wirklich den Kontakt mit den Rüden zu verlieren, den Weg, den wahrscheinlich auch Daisuke und Mael gegangen wären, wäre Tária nicht ins Geschehen geplatzt. Sie schlenderte hin und her, wartete ob jemand etwas sagen würde.
Vielleicht könnten sie noch einmal eine Rast anderswo einlegen, wenn die anderen sich für das Weiterziehen entscheiden würden. Egal ob an einem See, ob an einem Waldrand oder mitten auf dem Feld. Tária war jetzt, zumindest zu dieser Zeit nicht allein.
Natürlich erbrachte das Vorteile…
Mit gespielter Geduld wartete Tária auf Mael und Daisuke und sie meinte, dass man ein kleines Funkeln in ihren Augen erkennen konnte. Aber vielleicht war das auch nur die Sonne, die sich in ihrem Augenlicht widerspiegelte


[ hört zu - denkt über ihre Fähigkeiten nach und wie schwer es ist allein zu sein – bietet ihre Begleitung an – setzt Pfote auf weiteren Weg]
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Dyami
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Do Feb 09, 2012 5:51 am

Während der Rüde neben der Weißen herlief, nahm er all ihre Bewegungen war. Wie elegant sie Absprung, als sie über den Ast setzte oder gar das Aufkommen. Elegant und gekonnt. Während sie dies in einer fließenden Bewegung vollendete, stolperte er halb hinter ihr her und war froh, heil auf der anderen Seite an zu kommen. Leicht taumelnd tapste er hinter ihr her und schüttelte den Kopf. So konnte es mit ihm einfach nicht weiter gehen. Er konnte doch noch nicht mal über einen Ast springen, ohne Angst zu haben, es nicht zu schaffen.
Dann wurde er wieder schneller und holte zu Chena auf, gerade noch rechtszeitig, denn dann fing sie wieder an zu sprechen.

“Sauer auf dich? Aber warum denn das? Weil du mich mitgenommen hast?“

Kurz blickte er sie an, dann richtete er seinen Blich wieder nach vorne. Deswegen merkte er auch nicht, dass die Fähe stehen blieb, erst als er nichts weißes neben sich mehr sah, blieb er stehen und schaute sich verdutzt um. Ein paar Sprünge hinter ihm, stand die Fähe und schaute sich um. Dann schlich sie los, anscheinend hatte sie irgendetwas gesehen.
Dyami kauerte sich ebenfalls hin und folgte Chena. Kurz darauf konnte er einen großen schönen See erblicken und Dyamis Herz machte einen Satz. Er mochte Wasser. Er wollte am liebsten sofort los laufen und sich in das kühle Nass stürzen, hielt sich aber zurück und wartete, was Chena machte. Diese schaute sich um und sprang dann schließlich den kleinen Abhang hinab, lief zum See und trank ein paar Schritte.
Zuerst zögerlich, dann wie ein kleiner Welpe, folgte Dyami ihr und stürzte sich auf das Wasser. Ebenfalls senkte er seinen Kopf und trank erstmal ein bisschen, ehe er sich umschaute. Der See war schön, umgeben von Sand und mitten auf einer Lichtung.
Der Rüde schaute auf die andere Seite des Sees und konnte dort einen, oder vielleicht zwei kleine weiße Punkte erkennen. Dyami kniff die Augen zusammen, um besser sehen zu können, aber vergeblich, es war einfach zu weit weg.

“Chena? Siehst du das da auch? Diese weißen Punkte da vorne?“

Fragend blickte er die Weiße an und zeigte mit der Schnauze in die Richtung die er meinte.




[bei Chena, am See, trinkt, sieht zwei weiße Punkte]
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Daisuke
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Besonderheiten : er ist alt reicht das nicht?
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Mo Feb 13, 2012 1:06 pm

Als Mael so förmlich zu sprechen kann zuckten leicht die Ohren des alten Rüden amüsiert hin und her. Er sprach mit der Fähe als würde er mit einem halb toten Kaninchen reden. Was durch aus amüsant mit zu hören war. Zwar sah er nicht wie die Fähe Mael umgarnte doch eigentlich war der alte Rüde davon ausgegangen das selbst eine Fähe das als klare Abweisung einer Einladung mit ihnen zu kommen erkennen sollte. Als die Fähe dann mit ihrer reden begann und doch tatsächlich erklärte das sie schlicht weg zu Faul zum Jagen war aber gerne mit ihnen gehen würde – konnte der alte Daisuke nun wirklich nicht mehr die Augen ruhig geschlossen halten und so tun als würde er einfach wie üblich dösen.
Etwas erstaunt und überrumpelt betrachtete er Tária, die sich wie ein Prinzesschen aufführte!Nun Maels Ausdrucksweise hatte gewiss das ganze nur gefördert. Weswegen von Daisuke ein warnendes oder etwas missbilligendes schnauben kam „ Dämliche Rappelschantze, natürlich musste das aus gerechnet passieren..“ brummelte er zu sich selbst und erhob sich schließlich wieder. Um Mael und Tária abwechselnd an zu sehen.Eigentlich war es nicht wirklich Daisukes Art und Weise wie ein mürrischer alter Rüde zu wirken, in dem Falle jedoch schien es aber von Nöten. Er konnte sich nicht ganz mit der Art der Prinzessin arrangieren, es missfiel ihm ein wenig wie sie sich benahm doch fürchtete er das er wahrscheinlich nicht drum herum kommen würde. „ Wenn sie mir im weg steht werden nicht nur die Rappelschantze dafür Büsen „ brummte er Mael zu bevor er dann an Mael und Tária vorbei ging. Die Nase wieder in Richtung Boden drückend um den Geruch wieder zu finden, dem sie gefolgt waren. Kurz wanderte sein Blick zu Mael und der scheinbaren neuen Weggefährtin bevor er sich dann mit einem weiteren brummen in Bewegung setzte.“ denk dran Daisuke,du alter Wolf. Was hat Wurzeln die keiner sieht?Ragt höher als Bäume und Wipfel-säume? Und genau so ruhig musst du sein..egal ob die Rappelschantze dir mal wieder einen auswischen wollen „ brummte er in sein weißgraues Fell hinein. Ob die beiden sein Rätsel gehört hatten war ihm vollkommen schnuppe er ging so oder so davon aus das sie ihn für alt und vergesslich hielten. Aber wenn er sich eines merken konnte dann waren es Rätsel! Nun gut sein Gedächtnis war nicht mehr das beste, aber irgend etwas war halt immer nicht wahr?
Um nicht länger auf die beiden anderen warten zu müssen lief er schließlich los. Wieder der Fährte folgend die er in der Nase hatte. Auch wenn er eigentlich davon ausging das Mael bald wieder die Führung übernehmen würde. Das auch seine Nase nicht mehr so gut war wie sie es zu Jugendzeiten gewesen war, war mehr als selbstverständlich. Und bevor er die Gruppe in eine falsche Richtung steuern würde und sie damit ihre Beute verloren. Das wäre mehr als ärgerlich, schließlich wollten sie dieses mal große beute machen und Daisuke war auch guter Hoffnung das es ihnen gelingen würde und er Mael unterstützten konnte. Wenn vielleicht auch nicht mit Kraft und besonders viel Ausdauer..aber mit seiner Erfahrung und seinem Köpfchen, selbst wenn es manchmal ein paar Erinnerungsausetzer hatte.Halb drehte er einmal den Kopf in die Richtung der beiden jüngeren Wölfe " Seit ihr dahinten fest gefroren?" fragte er schnaubend. " Wenn du sie mit nehmen willst Mael werde ich mich dem fügen.." fügte er ein wenig brummiger hin zu und lief dann schließlich weiter in die Richtung die er eingeschlagen hatte. Denn er er war sich mehr als sicher das die beiden Jung spunde ihn mit ziemlicher Sicherheit einholen würden - wenn dies ihr Wunsch war. Er selbst wollte jetzt nämlich endlich mit dem Jagen beginnen. Ein wenig Bewegung für seine alten maroden Knochen würde ihm gewiss gut tun, genauso wie die Benutzung seines Köpfchens um das Tier zu Fall zu bringen. Auch wenn der Gedanke, je mehr er darüber nachdachte, nicht gefiel das Tária jetzt einfach mit kam.Denn er zweifelte daran das sie nichts von der Beute beanspruchen würde, sobald diese erlegt war. Und diese Tatsache lies ihn bereits jetzt ein wenig mehr brummen - fast schon knurren. Aber zum Glück hatte er sich so gut unter Kontrolle das keiner der beiden dies mit bekommen würde.Fest stand für ihn das er sie zu recht weisen würde - wenn sie danach etwas von der Beute beanspruchte ohne selbst gejagt zu haben. Selbst wenn es auf einen Kampf hinaus laufen würde. Dann würde er entweder gewinnen müssen,mit seinen kleinen Tricks und seiner Erfahrung im Kampf oder aber er würde wahrscheinlich an Atemnot oder etwas der gleichen sterben.Selbst wenn er letzteres nicht hoffte und auch irgend wie daran zweifelte das Mael es so weit kommen lassen würde. Wahrscheinlich würde der junge Rüde vorher eingreifen und Tária zu recht weisen- doch die Tat würde dann sehr an dem Stolz des Alten kratzen.
Nun ja - sich darüber jetzt Gedanken zu machen - wäre mehr als nur Zeit Verschwendung. Er sollte sich lieber auf den Geruch und auf die kommende Jagt konzentrieren. Das wäre definitiv für ihn selbst am Besten. Denn wenn er sich nicht Konzentrieren würde, würde er sich selbst in Gefahr bringen und wahrscheinlich unfreiwillig die anderen auch mit.


[bei Mael & Tária | ist ein wenig mürrisch | gefällt Tária's verhalten nicht | beginnt wieder Witterung auf zu nehmen]
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Chena
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Do Feb 16, 2012 7:18 am

Während die Sonne auf ihren weißen Pelz schien, denn hier am See gab es logischerweise keine Bäume, spürte sie die kühle Umarmung des Wassers, welches ihren hals hinabfloss. Rhytmisch bewegte die Zunge und brach immer wieder durch die klare Wasseroberfläche. Sie setzte eine Pfote nach der anderen ins Wasser, immer noch trinkend. Das Wasser bildete feine Wellen sobald die weißen Tatzen sich in ihm versenkten.
Erst als sie ein Geräusch hinter sich vernahm hob die junge Fähe den Kopf. Auch Dyami kam nun ans Ufer, doch er wirkte bei weitem nicht so ernst wie sie. Eher wie ein kleiner, unerfahrener Welpe. Chena sprach ihm aber soviel Verstand zu das er sich nicht im Wasser ertränken würde. Nicht das sie ihn für dumm hielt, nein. Er war einfach... seltsam. Oder besser gesagt: ungewohnt.

Während der Rüde ans Wasser getreten war, hatte Chena ihm starr im Blick behalten und beobachtete. Es war wirklich seltsam wieder in Gesellschaft zu sein. Zwar war sie dazu mehr oder wneiger gezwungen worden, doch es fühlte sich nicht mehr ganz so befremdlich an wie vor einigen Minuten. Dabei kannte sie ihn noch gar nicht so lange. Sie senkte den Kopf, atmete unter Wasser aus. Dabei entstanden einige Blubberblasen.
Kopfschüttelnd sah sie sich um und begab sich dann noch weiter ins Wasser. Anscheinend war das Ufer sehr flach, denn es dauere einige Augenblicke bis sie bis zu den Sprunggelenken im Wasser stand.
Sie konnte es sich nicht erklären, doch irgendwie hatte sie das Wasser schon immer gemocht. Es beruhigte sie und gab ihr Sicherheit.
Der Oberlörper der Weißen senkte sich, so wie es bei einer Spielaufforderung üblich war, und wurde vom sanften Wasser umschlungen. Für einen Moment schloss sie die Augen.
Als sie sich wieder erhob und sich schüttelte, flogen die Wassertropfen im weitem Bogen von ihr hinunter. Unter ihrem Körper, da wo die Tropfen wieder auf das Wasser schlugen, sah es aus als würde es regnen.

Sie sah zu Dyami, welcher einige Wolfslängen entfernt am Ufer stand. Komischerweise war ein leichtes Wedeln ihrer Rute zu erkennen. Diesmal unterdrückte sie es aber auch nicht. Ihr Schwanz tat was er wollte. Sie sah über den See, welcher ruhig vor ihnen lag. Eigentlich war es zu ruhig, aber warum sollte es keine Ruhe geben? Auch die Natur musste Ruhe.
Der Braune rieß sie aus ihren Gedanken als er ihr von einer Entdeckung berichtete.
Sofort erstarrte sie und spähte in die gezeigte Richtung. Sie kniff die Augen zusammen. Tatsächlich, am anderen Ende des Sees konnte auch sie etwas erkennen. Was es jedoch war wusste sie nicht. Auch der Wind trug ihr keine Informationen zu.
Fragend sah sie Dyami an. Was er wohl dachte?

"Du hast recht, dort ist etwas. Allerdings kann ich nicht sagen was. Es ist aber auch soweit entfernt das wir uns darüber keine Gedanken machen müssen."

Chena wendete sich wieder dem Ufer zu und versuchte in ihre eben entflohene Entspanntheit zurückzukehren, doch diese war dahin. Warum musste Dyami auch so ein Quasselkopf sein? Noch einmal sah sie über den See und kam dann kurz vor Dyami zum stehen.


[am See / trinkt / geht weiter rein / entspannt sich / in Gedanken / sieht die "Punkte" / am Ufer]
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Dyami
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Fr Feb 17, 2012 5:40 am

Dyami beobachtete die Weiße, wie sie trank, am See kauerte trank und sich die Sonne auf den Pelz schienen ließ. Er merkte, wie sie ihn, während er ans Wasser lief beobachtete, zeigte es aber nicht. Als Dyami neben Chena stand, steckte diese ihre Nase ins Wasser und atmete aus, sofort entstanden kleine Blasen und Dyami lachte leicht. Sie konnte ja auch noch wie ein Kind sein!
Chena lief ins Wasser und Dyami folgte ihr, wobei er aber seinen Blick stur auf den Boden, des klaren Sees gerichtet ließ. Man konnte ja immer einen Stein übersehen, oder auf irgendetwas anderes treten. Wenn man etwas nicht kannte, sollte man vorsichtig sein.
Der junge Rüde spürte, wie sich das Wasser um seine Beine schmiegte, wie es in sein Fell glitt, oder wie sein Fell das Wasser an sich saugte. Sanft umspielten die Wellen, seine Beine. Das Wasser spielte mit ihm und zu gerne spielte er mit dem Wasser, aber bevor er zu sehr bezaubert war, drehte er sich wieder um und lief zum Land. Er, er musste ans Land, er konnte jetzt nicht im Wasser sein. Das passte einfach nicht, warum wusste er aber auch nicht. Schweres Herzens setzte er seine Pfoten auf dem sandigen Boden auf, spürte, wie der Sand leicht wegrutschte und seinen Pfoten, dann erst halt gab. Er ließ das Wasser, das kalte, angenehme Nass hinter sich und setzte nun alle seine Pfoten auf den Boden. Der Sand klebte zum Teil unter seinen Ballen fest, ein paar Sandkörner hatten es auch zu seinen Beinen geschafft, und blieben dort kleben. Dyami schüttelte eine Pfote, um den Sand los zu werden, aber vergeblich und nach einigen Versuchen gab er es dann auch auf.

Als Dyami Chena ansprach, weil er dort hinten etwas gesehen hatte, guckte die Fähe dort ebenfalls hin, meinte aber, das es zu weit weg war, um sich Gedanken darüber machen zu müssen. Der Rüde schüttelte seinen Kopf und blinzelte:

“Aber wenn es etwas gefährliches ist? Was ist, wenn es uns gesehen hat und gleich kommt? Wollen wir nicht mal nachschauen? Ich, ich finde, es sieht aus, wie ein Wolf, oder mehrere Wölfe, wobei ich es von ihr hinten nicht richtig beurteilen kann.“

Erneut blickte er die Weiße an und machte ein zwei Schritte zur Seite, als wollte er sofort loslaufen, um zu sehen, was die Punkte waren.


[Chena- am See- redet, ist im See, betrachtet die Punkte]
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Fr Feb 17, 2012 6:17 am

Kokoro


Kokoro fing an sich unwohl zu fühlen als Rin indirekt nach ihrer Vergangenheit fragte. Einerseits würde es ihr wohl gut tun ihre Seele ein wenig zu entlasten doch andererseits würde diese Last dann auf Rin fallen. Sie möglicherweise sogar bedrohen! Immerhin würde die Gefahr größer werden solange sie hier blieb, dass Fuyu sie eventuell finden würde. Bei diesem Gedanken stellte sich das Nackenfell der Fähe auf – er dürfte sie einfach nicht finden! Da Rin kein Rudel hatte wie sie gerade erzählte konnte sie auch nicht von so einem beschützt werden. Unruhiger geworden rutschte Koko ein wenig auf dem Sand herum. Die Geräusche die sonst immer so friedlich klangen machten sie nun nervös. Fuyu könnte überall sein. Hinter diesem Baum, diesem Busch da hinten.

Ich...ich denke es wäre nicht gut darüber zu reden.

Die Zierliche zögerte ein wenig doch dann fand sie einen Entschluss. Sie wollte Rin nicht unnötig in Gefahr bringen. Sie musste weg – weg von dieser Fähe und weg von ihrem jetzigen Standpunkt. Sie wollte ein Rudel finden, ein Rudel in dem sie sich wohlfühlen könnte, in dem sie Freunde hatte und in dem sie beschützt wurde. Aber hier ging das nicht. Sie stellte ein Risiko für die Fähe ihr Gegenüber dar. Selbst wenn Rin kämpfen könnte so würde sie nicht gegen Fuyu bestehen. Koko wollte nicht das ihr vielleicht das gleiche wie ihr selbst passierte. Und dafür musste sie sich von dieser Fähe entfernen. Ein wenig Mut gefasst erhob sich Kokoro und blickte zu Rin.

Ich denke es wäre nun besser wenn ich alleine weiterziehen würde. Ich habe nichts gegen dich, aber ich möchte dich nicht durch meine Anwesenheit in Gefahr bringen. Aber sollte es dazu kommen werde ich mich auf ein Wiedersehen mit dir freuen. Bis dann.

Mit einem freundlichen Nicken und einem abschließenden kleinem Lächeln begann die Zierliche zu laufen. Zwar würde ihr plötzlicher Aufbruch die Fähe vielleicht ein wenig überrumpeln, aber es war einfach besser so. Ohne zurückzublicken rannte die Fähe auf die umliegenden Bäume zu – sie wollte wieder in ihrem Schutze stehen. Leise keuchend erreichte sie die ersten Riesen und lief nun weiter von den Blätterdächern der Bäume geschützt ihren Weg. Wohin er führen würde konnte sie nicht sagen. Er konnte sie überall hinführen – sogar wieder zu Rin. Das einzige was sie wollte war, dass sie ganz ganz weit weg von Fuyu war.


[Bei Rin - läuft in die Wälder]
-Von Rin herausgespielt
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Fr Feb 17, 2012 7:50 am

Natürlich ging auch Chena die Entdeckung nicht aus dem Kopf. Vielleicht mussten sie sich gar keine Gedanken darüber machen weil es etwas natürliches war, was dort einfahc hingehörte. Vielleicht interpretierten sie einfach zu viel hinein, schließlich war kaum etwas zu erkennen. Aber warum machte sich dich dann überhaupt so viele Gedanken darüber? Wenn es ihr egal wäre bzw. für sie keine Rolle spielen würde, was dort war, dann könnte sie es doch dabei bewenden lassen. Oder etwa nicht?

Chena schüttelte sich, woraufhin noch mehr Wasser aus ihrem fell geschleudert wurde. Ihr weißen Fell bauschte nun wieder etwas mehr auf und klebte nicht mehr an ihrem Körper. Die warmen Sonnenstrahlen taten ihr übriges. Es würde nicht lange dauert und ihr Bauchfell wäre wieder so trocken wie zuvor. Die Fähe schnaubte.
Während Dyami sprach und anscheinend vor Neugier platze, betrat sie den sandigen Uferrand. Schon der Grund des Sees war weich gewesen, denn das Wasser spülte ständig Sand ans Ufer oder ries ihn wieder mit sich. Jedoch konnte sie deutlich den Unterschied spüren. Der von der Sonne aufgewärmte Sand, welcher durch sie nun nass wurde, klebte am Fell zwischen ihren Ballen, so das es leicht kitzelte. Ernst sah sie den Rüden an.

"Denkst du nicht das du dir eben selbst wiedersprichst? Anscheinend redest du so viel das du gar nicht mehr mitbekommst was du da sagst. Du weißt nicht ob es etwas gefährliches ist und befürchtest das es her kommen würde? Gleichzeitig möchtest du aber nachschauen gehen?"

Innerlich musste Chena grinsen, als sie Dyami genau beobachtete. Wie würde er reagieren? Würde er wieder an sich selbst zweifeln? Er war einfach zu weich für diese Welt, eine Welt die immer mehr unterging. Früher oder später würde er genauso untergehen.

Ihre Ohren schienen mit dem kühlenden Wind zu spielen, denn sie bewegten sich ganz sanft.
Jetzt, da das fell feucht war, spürte sie erst wie angenehm ein Windstoss sein konnte. Hier in der Sonne, ohne der Schutz der Bäume, war es doch um einiges wärmer. Hitze mochte sie nicht unbedingt, da war ihr die Kälte schon lieber. Durch ihr schneeweises Fell hatte sie aber das Glück das die Sonnenstrahlen nicht so stark angezogen wurdne wie es bei dunkleren Artgenossen der Fall war.
Auf die letzten Worte Dyamis reagierte sie mit einem tiefen Grollen. Wölfe. Das hatte ihr gerade noch gefehlt. Wie sie an seiner Körpersprache ablesen konnte, wollte er es unbedingt näher herausfinden. Sie senkte den Kopf, so das er mit dem Rücken eine waagerechte Linie bildete und starrte die weißen Flecke am Horizont an. Rhytmisch hoben sich ihre Lefzen, doch es war kein Ton zu hören. Der Rüde bewegte sich einige Schritte vorwärts, als wolle er los laufen, blieb dann jedoch stehen. Worauf wartete er? Wartete er etwa tatsächlich auf sie?

Soll er doch hinlaufen wenn er es unbedingt wissen möchte. Wenn ich viel Glück habe lässt er mich in Ruhe, zieht mit ihnen. Wenn er Pech hat ist es ein Rudel, welches nicht gerade erfreut über ihn ist und er muss sehen wie er klar kommt. So oder so, mir kann es egal sein.

Chena bewegte sich keinen Zentimeter. Ihre Körperspannung blieb aufrecht erhalten, während sie weiter über den See sah. Gefährlich waren sie wohl nicht bzw. schienen sie keine Notiz von ihnen zu nehmen. Sonst wären sie schon längst bei ihnen oder zumindest auf den Weg. Vielleicht täuschten sie sich auch und es waren keine Artgenossen? vielleicht waren es nur Felsen. Nein. Plötzlich sah sie wie sich einer der Punkte von dem anderen entfernte und im Wald verschwand. Wieder begann sie zu knurren.
Ihr Blick fiel auf Dyami, welcher etwas entfernt vor ihr stand.

"Wenn du es unbedingt wissen möchtest dann geh doch..."

Ihre Stimme klang trotzig und eine leichte Wut war zu erahnen. Sollte er doch endlich abhauen. Chena wandt sie von ihm ab und beobachtete mit starrem Blick einen Adler, welcher über dem See kreiste und wohl nach Beute ausschau hielt.


[am See / beobachtete "Punkt"/ denkt nach / spricht / wendet sich ab]
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Fr Feb 17, 2012 9:37 am

Geduldig saß die blütenweiße Fähe auf dem Sand, der zierlichen Gegenüber und wartete auf die Antwort der genannten. Rin regte sich nur ganz sanft mit dem ständigen aus – und einatmen und fragte sich dabei wie es wohl wäre ein Fisch zu sein. Immerhin konnten diese unter Wasser leben und musste nicht auftauchen. Es wäre wohl interessant zu fühlen wie sie Luft holten. Aber Rin wollte lieber ein Wolf bleiben als sich plötzlich in einen Fisch zu verwandeln. Ja, die Wolfsform war ihr da um einiges lieber. Ihre Artgenossin holte sie allerdings wieder ins „Geschehen“ zurück. Wirklich viel passierte ja nicht – auch wenn die Reaktion der Fähe ein wenig verwirrend war. Sie hatte sich erhoben und wirkte noch nervöser als zuvor – was? Zeit um lange Fragen zu stellen blieb nicht wirklich. Sie erklärte in einigen Sätzen das sie nun lieber gehen wollte um – ja, um Rin nicht in Gefahr zu bringen? Hatte die Blüte da etwas nicht mitbekommen? Sie war fast versucht dazu sich umzuschauen um mögliche Gefahren zu entdecken, aber ihr Blick hing viel mehr an Kokoro welche sich mit freundlichen Worten verabschiedete und dann ihre Wege ging. Rin blickte ihr nach bis sie deren weißen Fell zwischen den Bäumen verschwinden sah ehe sie sich umschaute. Wo waren hier denn gefahren? Aufmerksam ließ sie ihren Blick über den See schweifen...Moment. Da war tatsächlich etwas. Rin kniff ihre Augen zusammen – aber wirklich viel brachte das nichts. Ein weißer Punkt. Nein, es waren sogar zwei Punkte. Hätte dieser braune Punkt sich nicht ins Wasser bewegt hätte sie ihn vermutlich für einen Punkt der Landschaft gehalten. Aber dieser weiße Punkt konnte unmöglich zur Landschaft gehören. Leider konnte Rin weder deren Geruch aufnehmen noch wirklich erkennen was diese zwei Gestalten überhaupt darstellten. War dies die Gefahr von der Kokoro geredet hatte? Das sah aber nicht wirklich danach aus.

Rin erhob sich und ging gen Wasser. Ihre erst vor kurzem getrockneten Pfoten wurden sofort von dem kühlen Nass umspült und tiefer in das Gewässer gelockt. Die weiße Fähe blieb stehen als ihre vier Pfoten von dem Wasser gestreichelt worden – den Blick hatte sie immer auf diesen beiden Gestalten gerichtet. Für Beutetiere waren diese Punkt zu groß, für Bären zu klein und für andere Raubtiere hatten sie nicht die richtigen Fellfarben. Konnten es wirklich...Wölfe sein? Und wenn ja waren sie friedlich aufgelegt? Nun ja, diese Frage hatte sich eigentlich schon damit beantwortet das diese beiden Punkte genauso zu zögern schienen wie sie. Sollte Rin sich irgendwie bemerkbar machen? Fast gleichzeitig entschied die sich dagegen – immerhin gehörte dieses Revier nicht ihr und auch diesen...Punkten dort trüben. Es waren keine Grenzmarkierungen gesetzt gewesen – sie hatte also das Recht hier zu sein. Rin packte die Neugier – immerhin hatte sie sonst nichts zu tun, aber andererseits war sie sich auch nicht sicher ob diese beiden Gestalten ihre Gesellschaft wollten. Ein wenig zerrissen von ihren Entscheidungsmöglichkeiten setzte Rin sich hin nur um gleich danach wieder mit nassen Hinterläufen aufzustehen. Um sich nicht wieder ins Wasser zu setzen – obwohl sie dagegen nichts hatte – lief sie schnellen Schrittes auf das saftige Gras zu und platzierte sich dort. Sie würde wohl abwarten müssen um zu sehen was die beiden auf der anderen Seite machen würden, doch aus den Augen lassen würde Rin sie vorerst nicht.


[Alleine am See – bemerkt die Punkte am anderen Ufer (Chena & Dyami) – unentschlossen was sie tun soll – wartet ab]

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Cheshire
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Sa Feb 18, 2012 2:48 am

Cheshire nahm Mais Frage wahr, antwortete jedoch nur mit einem genervten Blick zu Adamant, sein Chefgetue ging ihm noch immer auf die Nerven doch auf solche Kämpfereien hatte er nun wirklich keine Lust, also würde er es ihm schon anders beibringen. Auf die Cheshire Art.
Er deutete den Beiden ihm zu folgen.

"Kannst du dir vorstellen dich an nichts zu erinnern, Mai?",fragte er mit zuversichtlicher Stimme. "Jedes Mal wenn du zurück denkst ist da nur eine Leere, schwarz in schwarz."
Er sah ihr tief in die Augen. "Das mag zwar deine Frage nicht beantworten, und doch sollte es reichen."

Er beschleunigte seinen Schritt unbewusst, er hatte wieder dieses Gefühl. Das Gefühl dass ihn etwas rief, jemand? Er wusste das da draußen, irgendwo da draußen, die Lösung seines Rätsel war.
Er wurde wieder langsamer.
Doch es ist völlig unmöglich dass er diese Lösung findet. Sie ist weit weg, vielleicht existiert die Lösung bereits nicht mehr. Denn das einzige was als Lösung dienen konnte, waren Wölfe seiner Vergangenheit. Und über jene wusste er rein gar nichts, nichtmal anhand ihres Geruches konnte er sie erkennen. Er seufzte tief und schüttelte diese Gedanken wie so oft ab.

"Jedenfalls...",begann er und wandt sich erneut an Mai, bemerkte das Adamant aufgeholt und beinahe neben ihm ging, und fuhr fort. "...sieht es so aus als würden wir noch für ein Weilchen zusammen weiter ziehen. Und wer hat schon etwas gegen Gesellschaf einzuwenden, nicht wahr Ada?" Mit diesen Worten stieß er Adamant an der Schulter an und joggte vorraus.

Zur Höhle war es nicht mehr weit, er hatte viel Zeit mit nachdenken tot geschlagen, wobei das Nachdenken eigentlich Zeiterschwendung war.
Er wartete kurz bis die Anderen ihn eingeholt hatten, dann wies er strahlend mit seiner Schnauze auf eine Höhle in der sogar ein Rudel genügen Platz hätte.


[Antwortet Mai // Beginnt zur Höhle zu gehen // Redet // Sind angekommen]
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Dyami
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   So Feb 19, 2012 12:57 am

Dyami grinste leicht, als sich Chenas Fell aufbauschte und sie wie eine kleine Tonne aussah. Dann betrat die Fähe ebenfalls das Ufer und blickte ihn mit ernst an. Dem Rüden lief es kalt über den Rücken, als sie ihn so anschaute und schluckte leicht. Schließlich sprach die Weiße und Dyami runzelte die Stirn.

“Nein, nein im Gegenteil. Ich widerspreche mir nicht. Ich habe zwar Angst, dass es kommt, aber ich finde, es ist besser zuerst zu schauen was es ist, bevor es kommt und uns sieht. Ich bin eben neugierig und selbst wenn ich da hin gehe, der Wolf, oder was es auch immer ist, muss mich ja nicht sehen.“

Leicht wütend blitzten seine Augen auf und er schaute die Fähe an. Wie sie mit ihm redete. Dyami knurrte leise, drehte sich um und ließ die Sonne auf seinen braunen Pelz scheinen. Der Wind spielte in seinem Fell, wühlte es auf und umschmeichelte seine Beine. Der Wind, sein Freund. Er tröstete ihn, bei ihm fühlte sich der Rüde sicher. Als er dann loslaufen wollte und dann doch wartete, sah Chena so aus, als ob sie gleich lachen müsste, weil er auf sie wartete. Aber er tat es doch, weil er mit ihr ziehen wollte, oder nicht?
Während er da stand und wartete, bewegte sich die Weiße kein bisschen. Auch nicht, als sie knurrte und anschließend sprach. Dyami schüttelte leicht den Kopf und erhob seine Stimme:

“Nein, ich werde auf dich warten. Ich möchte es zwar wissen, aber ich möchte auch mit dir ziehen. Also, werde ich bleiben, wenn du hier bleibst.“

Als er ein Kreischen eines Adlers hörte schaute er auf und betrachtete ihn ebenfalls einen Moment. Nach diesem Tier war er benannt worden. Leise seufzte er und ließ dann seinen Blick über den See schweifen. Dann kniff er noch mal seine Augen zusammen und sah, dass es zwei weiße Punkte waren. Der eine lief ihn den Wald, der andere blieb noch immer dort. Der Punkt schien sie bemerkt zu haben und bewegte sich auf der anderen Seite hin und her.
Dyami verfolgte den weißen Fleck mit seinen Augen und überlegte, ob er wohl zu ihnen hinüber kommen würde, sein Revier vielleicht verteidigen würde, oder ähnliches.

"Chena, ich glaube er oder sie hat uns gesehen."

Kurz blickte er die Weiße an, ehe er dann wieder den Fleck anschaute.


[bei Chena am See- redet, betrachtet den Fleck (Rin)]
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Chena
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   So Feb 19, 2012 1:33 am

Der stolze Vogel zog weiter seine Bahnen über dem blauen, klaren Wasser. Chena, welche sich gesetzt hatte, beobachtete das majestätische Tier. Der Schrei des Adlers hallte über den See, während der Vogel in die Tiefe schoß und kurz darauf im Wasser eintauchte. Mit kräftigen Flügelschlägen, welche das Wasser unter ihm teilten, erhob er sich wieder in die Lüfte. In seinen scharfen Krallen hielt er einen großen Fisch.

Die Weiße sah zu wie der Adler über den Baumwipfeln des Waldes verschwand und vernahm gleichzeitig die Worte des Rüdens. Ihr Blick war auf den Punkt gerichtet wo der Adler verschwunden war. Die Vögel hatten es gut. Sie waren frei und konnten fliegen wohin sie wollten. Ein Wolf war auch frei, doch Chena fühlte sich nicht so. Sie fühlte sich wie eine Gefangene, als hielt sie sich selbst Gefangen und es kam kein Entkommen.
Dyami, der nie ruhig sein konnte, sprach immer weiter.

So ein Dummwolf. Der Wolf, wenn es denn einer ist...
Chena sah über denn See und spähte nach dem weißen Punkt.
... hat uns doch schon lange gesehen. Wir sind hier vollkommen ohne Deckung.

Sie wand sich ab und schnüffelte im Wind. Was war wenn es ein Hinterhalt war? Schließlich war der eine Wolf im Wald verschwunden. Konzentriert sah sie sich in der Umgebung um,. doch es deutete nichts auf weitere Artgenossen hin. Wenn sie tatsächlich nur zu zweit gewesen waren, standen ihre Chancen sowieso recht schlecht. Dann sie wären ebenbürtigt gewesen. Wenn jedoch ein Rudel im Anmarsch war, hätten sie ein großen Problem. Wie sie es auch drehte, sie konnten hier nicht bleiben.
Den Blick auf das Wasser gerichtet überlegte sie. Ihr Hinterteil saß auf dem weichen Uferboden, der weiße Schwanz verfärbte sich im gelblichen Sand. Sie erschauderte als Dyami meinte das er mit ihr ziehen wollte und deshalb nicht allein nachsehen wollte.

Entweder er ist eine riesige Klette, ein totaler Dummkopf oder ein Feigling.

Noch immer hielt sie dne Blick von ihm abgewendet. Die Wellen des Wassers hatten eine hypnotisierende Wirkung auf sie. Es beruhigte sie. Der Wind trieb sanft das Wasser an, welches sich ruhig und gleichmäßig vor ihren Pfoten bewegte.
Eine Ironie des Schicksals? Hätten die Wölfe von den Elementen gewusst... Wind treibt das Wasser an.

Du wirst ihn nicht los, sieh es endlich ein. Er ist genauso wie du früher... Wieder war diese Stimme zu hören. Die Stimme des alten Rüdens.
Ach sei doch ruhig.

Chena schüttelte den Kopf um wieder Herr ihrer Gedanken zu werden. Der Rüde machte sie darauf aufmerksam das der Fremde sie wohl entdeckt hatte. Das war klar gewesen. Wieder sah Chena zu ihm hinüber. Ein ungutes Gefühl breitete sich in ihrer Magengegend aus.
Sie schleckte sich die letzten verbliebenen Wassertropfen von den Lefzen und stand dann auf.

Nun gut, ich werde dir zeigen das ich ihn loswerden kann. Er ist nicht wie ich.

Sie setzte sich in Bewegung, ging an Dyami vorbei und zielsicher auf das andere Ende des Sees zu. Wenn Dyami erst einmal auf andere Wölfe getroffen war, würde er merken das sie kein guter Gefährte war und nicht mehr mit ihr ziehen wollen. Sobald sie ihn abgeliefert hatte, schließlich wollte er nur nicht allein sein, würde sie das Weite suchen.


[am ufer / denkt nach / begibt sich auf Rin zu]
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   So Feb 19, 2012 4:43 am

Als die fremde Fähe zu sprechen begann keimte Hoffnung in Mael auf. Vielleicht würde diese ganze Situation ja doch in einer längeren Unterhaltung ausharrten und Daisuke konnte sich währenddessen ausruhen. Zumindest ließ sich die braune Fähe darauf ein. Allerdings waren ihre folgenden Worte ein wenig… seltsam… Mael hatte erwartet, sie würde ein wenig über ein gutes Jagdgebiet plaudern oder – im besten Falle – ihre Hilfe anbieten, aber nichts von dem geschah. Stattdessen erklärte sie in schönen Worten, dass sie nicht mit ihnen jagen wollte, allerdings ihre Gesellschaft bis zu ihrer endgültigen Trennung liebend gern in Anspruch nähme. Während sie all dies erzählte ging sie langsam um Mael rum. Dieser folgte ihr mit den Augen und drehte seinen Kopf in ihre Richtung, bis sie so weit hinter ihm stand, dass er sie nicht mehr sehen konnte und den Kopf in genau die entgegen gesetzte Richtung drehen musste, damit sie wieder in seinem Blick war. Dabei schien sie ihm sehr imponieren zu wollen. Sie hielt wohl recht viel von sich, aber diese Darbietung ihrer selbst beeindruckte Mael kaum. Er musste sich allerdings eingestehen, dass sie eine recht hübsche Art hatte, Rüden auf sich aufmerksam zu machen und – man konnte es nicht leugnen – ihre Fellfarbe war sehr ansehnlich. Mael schalte sich nicht für seine Gedanken, er nahm sie einfach so hin. Schließlich war er doch ein junger Rüde. Niemand hatte von Damenwahl geredet, trotzdem konnte man sich ja mal umsehen, oder etwa nicht?
Während Mael dies in den Sinn kam bestrafte er sich innerlich selbst, dass er auch an Daisuke denken musste. Würde er je in seinem Leben eine Fähe finden, die er begehrte und haben konnte, dann musste Daisuke trotzdem bei ihm bleiben, sofern dieser da noch… Aber das war die Zukunft, dass konnte noch eine Ewigkeit dauern!

Als die Fremde sich schließlich auch an Daisuke wandte wagte Mael einen zaghaften Blick zu ihm. Dieser sah mehr als genervt aus. Was war los? Vermutlich dachte er, Mael würde völlig auf diese Masche der jungen Fähe reinfallen, aber das tat er nicht. Zumindest nicht ganz so extrem…
Schließlich stand der Alte auf, brummte irgendetwas und schien ganz und gar nicht damit einverstanden zu sein, die Fremde mitzunehmen. Besorgt beobachtete Mael jede seiner Bewegungen. Während Daisuke an dem jüngeren Rüden vorbei ging brummte er diesem ebenfalls etwas zu und suchte schließlich mit der Nase erneut nach der Fährte, der die Zwei folgten.
“Er nimmt es mir übel, dass ich sie quasi eingeladen habe…“
Dachte Mael. Ein schlechtes Gewissen bahnte sich an, aber Mael schob die Gedanken davon und sah zu der Fremden hinüber. Er kannte Daisuke als weisen, alten Rüden, der vielleicht mal ein wenig gemein sein konnte, aber im Großen und Ganzen eher die väterliche, nette Rolle einnahm. Es war seltsam, ihn so abweisend zu erleben.
“Vielleicht liegt es nicht an meiner Einladung, sondern an der Tatsache, dass ich noch die ganze Welt offen haben, was Fähen und den Nachwuchs betrifft.“
Zwar klang das recht logisch, aber Mael konnte sich kaum vorstellen, dass Daisuke so dachte. Als der Alte schließlich nach den zwei Nachzüglern lief schnaubte Mael einmal leise und trabte seinem Freund hinterher. Es gefiel ihm nicht, dass Daisuke den mürrischen Anführer in dieser ganzen Angelegenheit spielte, aber Mael hatte nicht vor, ihm das vorzuwerfen. Stattdessen schwieg er nur, als er bei dem Alten ankam. Er rief auch nicht nach der Fremden, zumal er ihren Namen ja eh nicht wusste. Er ließ das Schicksal entscheiden und nahm sich vor, bei dessen Überlegungen nicht einzugreifen.

[bei Daisuke und Tária | hört Tária zu | denkt nach | läuft Daisuke hinterher]


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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Fr Feb 24, 2012 7:02 am

Auch Dyami betrachtete den Adler, wie er mit seinem Fisch wegflog. Ein Stich der Enttäuschung machte sich in seinem Herzen breit. Alle seine Freunde waren frei. Der Wind war frei, der Adler, auch wenn er nicht direkt sein Freund war, war frei und er, er war nicht frei, er konnte nicht fliegen und die Welt von oben sehen. Er musste immer unten sein. Leise Seufzend ließ der Wolf seinen Gedanken freien Lauf, bemerkte gar nicht, was Chena tat. Zu sehr schmerzte ihn der Gedanken, nicht frei zu sein.

Erst als die Fähe sich in Bewegung setzte und los lief, recht um den See herum, bekam Dyami wieder einen klaren Kopf. Sie wollte also tatsächlich zu dem anderen Wolf dort drüben gehen.

“Warum denn nicht gleich so? Ich wusste, dass sie bald so oder so gehen würde.“

Ein leichtes Grinsen erschien auf seinem Gesicht und er setzte der Weißen nach. Er wusste, dass es sie nervte, wenn er immer redete, aber schließlich gab es für ihn immer etwas zu reden und deswegen konnte er einfach nicht reden, wenn er es nicht tat, fühle es sich komisch, vielleicht sogar falsch, an.

“Chena, ich weiß, dass ich dich nerve. Aber ich kann eben nicht den Mund halten. Auch wenn es dich nervt, du wirst dich dran gewöhnen müssen.“

Er tapste hinter Chena her und betrachtete seine Pfoten. Immer wieder sackten sie ein bisschen im Sand ein und immer wieder klebte neuer Sand an seinem Fell, was dem Rüden gar nicht gefiel.
Dann wanderte Dyamis Blick wieder zu dem fremden Wolf, auf der anderen Seite. Irgendwie sah es so aus, als ob er auf sie wartete, oder so. Am liebsten würde der Rüde los laufen, um schnell bei dem Fremden zu sein, aber er wollte sich nicht wie ein kleiner, neugieriger Welpe aufspielen. Nicht vor Chena. Aber dennoch konnte er den Blick nicht von dem Weißen Fell abwenden.
Erst, als er halb über seine eigenen Pfoten stolperte, riss er widerwillig seinen Blick von dem Wolf los und schaute auf den Boden. Er wollte lieber auf den Weg achten, als sich noch mal an diesem Tag vor Chena hin zu legen.

“Warum muss ich den auch so tollpatschig sein? Früher war ich doch nicht so. Es kann doch nicht davon kommen, dass all meine Familienmitglieder tot sind, oder? Davon kann ich doch nicht so dumm werden, das geht einfach nicht..!“

Am liebsten hätte Dyami Chena um Rat gefragt, aber erstens dachte er, sie würde ihn eh auslachen und zweitens, traute er sich nicht. Er wäre komisch, wenn er sie fragen würde, woher Tollpatschigkeit käme.



[am Ufer mit Chena- geht auf Rin zu, redet, denkt]
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Sa Feb 25, 2012 11:07 am



Langsam und bedacht krümmte sie ihre Rute von links nach recht. Von rechts nach links. Und von links nach rechts. Wie eine Uhr. Tick-tack, tick-tack. Diese Bewegung war für Mai Normalität. Zu jeder Zeit pendelte ihre Rute zufrieden hin und her. Es war schon fast automatisch aber dennoch zu lebendig um darauf zu schließen das sie ihre Zufriedenheit nur vorspielte. Denn das tat sie nicht. Adamant war zwar immer noch ein wenig...eigen aber mit ihm würde sie sich sicher auch bald anfreunden. Er war kein Grund um geknickt zu sein. Mai würde ihn schon irgendwann mit ihrem sonnigem Gemüt anstecken. Oder zu Tode nerven. Aber letzteres konnte bei ihrem strahlendem Lächeln kaum möglich sein. Das musste man ja schon fast erwidern! Und mit genau diesem Lächeln stand sie auf um den anderen freudig zu folgen. Sich dem Schritt der anderen anpassend musterte Mai die beiden. Sie waren ja schon fast ein kleines Rudel – also, sie alle drei. Die fantastischen drei sozusagen. Hihi. Das würde bestimmt noch lustig werden mit Adamant und Cheshire. Ganz bestimmt.

„Kannst du dir vorstellen dich an nichts zu erinnern, Mai?“ weckte sie eine Stimme aus ihren tollkühnen Abenteuern welche in ihren Gedanken stattfanden. Keine Erinnerungen? Hmm...die kleine Fähe versuchte diese Aussage nachzuvollziehen aber in ihrem Kopf wollten diese Bilder einfach nicht verschwinden. Und es waren nicht nur schöne Bilder. Mit angestrengtem Gesichtsausdruck hörte sie weiter zu. „...Leere, schwarz in schwarz.“ Also Mai wusste wie es sich anfühlte sich leer zu fühlen aber schwarz in schwarz war sie nicht gewesen. Nur leer. Eine leere Leere – überraschend oder? Na ja, aber ihre Leere hatte sich bald wieder gefüllt oder war geschrumpft und verschwunden oder so. Jedenfalls war sie nicht mehr da. Da war nur ein wohliges, warmes Gefühl was ihren Körper von innen heraus zu wärmen schien. Was aber auch mehr oder weniger an zu viel Fantasie von Mais Seite aus lag. Aber egal. Sie war glücklich. Und so musste das sein. Glück war das wertvollste im Leben. Na ja oder nicht direkt „Glück“ weil „Glück“ konnte auch bedeuten das man „Glück gehabt hat“ aber nicht das man glücklich ist. Also Glück hatte schon damit zu tun aber Mai meinte damit das „glücklich sein“. Das war das wichtigste im Leben.

So richtig doll kann ich mir das nicht vorstellen...

meinte die kleine Fähe nachdenklich, doch wieder mit entspannten Gesichtszügen. Sie folgte dem Riesen weiter durchs Gestrüpp und war schon gespannt auf die Höhle von welcher Cheshire ihnen erzählt hatte. Er ergriff wieder das Wort aber irgendwie waren diese mehr an Adamant als an sie gerichtet. Wollte er eine Antwort von ihr? Egal, sie gab sie ihm einfach.

Also ich nicht. Und ich freue mich darauf in eurer Gesellschaft zu bleiben.

lächelte die kleine Fähe selig vor sich her. Sie hatte das mehr an die Gruppe gerichtet doch eine Antwort darauf erwartete sie nicht. Wie denn auch? Sie hatte eine Aussage und keine Frage gestellt. Der weiße Riese blieb stehen und zeigte stolz auf die Höhle welche er vorhin angesprochen hatte. Mai musterte die Höhle von außen – ein kleiner Spalt (okay so klein war er auch nicht) gab den Weg zu einer größeren Erd- oder Steinhöhle aus. So gut konnte man das von außen nicht erkennen. Neugierig wie die kleine Fähe eben war steckte sie ihren Kopf durch den Spalt um die Höhle von innen zu sehen. Na ja viel war da eh nicht zu sehen. Dunkel, dunkel und dunkel. Ah! Und dunkel. Aber man konnte erkennen das sie groß war. Mai zog ihren Kopf wieder hervor und trat einige Schritte zurück. Mit dem Grinsen Cheshires erwidernd musste sie einfach einen Kommentar abgeben.

Die sieht fantastisch aus!


[Bei Cheshire & Adamant – folgt beiden – unterhält sich mit Cheshire – schaut in die Höhle rein - begeistert]
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Rin
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   So Feb 26, 2012 6:21 am

Der König der Lüfte ließ einen schallenden Schrei erklingen und die Aufmerksamkeit der Bodenbewohner verlagerte sich augenblicklich in den Himmel. Manche blickten ihn von panischer Angst erfüllt an während andere ihn bewundernd musterten. Und dann gab es auch noch die, die diesen großen Greifvogel einfach nur ansahen. Und dazu gehörte wohl auch Rin. Sie wusste wie majestätisch dieser große Vogel war aber sie empfand keine wirkliche Bewunderung für ihn. Er war, wie er war. Daran war er selbst wohl kaum schuld. Und breiten Flügelschlägen näherte er sich rasend schnell dem Wasser und stieß seine Krallen mit großer Wucht hinein. Der See geriet in Unruhen wegen diesem Vogel welcher dem See einen Fisch gestohlen hatte. Viele würden versuchen sich zu wehren und genau dies tat der kräftige Fisch auch. Aber es gab kein entkommen aus den eisernen Krallen des Adlers. Es war vorbei und das wusste dieser Fisch. Er kämpfte verzweifelt mit dem unbesiegbaren Tod bis auch des Fisches letzter Lebensgeist aus gesogen war. Der Mörder hatte sich inzwischen unberührt erhoben. Niemand entkam seiner eiskalten Präzession. So war das Leben eben. Immer Hand in Hand mit dem Tod. Wobei die Bezeichnung „Mörder“ nicht auf diesen Vogel zutraf. Natürlich hatte er getötet aber nur um zu überleben. Wie alle Tiere das taten. Auch Rin stieß ihre Zähne in das saftige Fleisch der soeben erlegten Beute ohne ein schlechtes Gewissen zu haben. Es hieß geben und nehmen. Und sie nahm sich nur so viel wie sie auch brauchte. Nicht mehr. Und nicht weniger.

Rin senkte ihren Blick wieder als der Greifvogel zu weit weg war um ihn zu beobachten. Auf der anderen Uferseite waren die Punkte nicht mehr. Überrascht blickte Rin sich um konnte die beiden aber schnell wieder ausmachen. Sie bewegten sich zügig. Wollten sie zu ihr oder gingen die beiden einfach ihre eigenen Wege? Fraglich. Rin legte den Kopf schief und musterte die beiden skeptisch ehe sie ihren Kopf wieder auf normalen Stand brachte. Sie würde sich einfach überraschen lassen müssen. Wenn die beiden an ihr vorbei gingen dann war es eben so und wenn nicht dann würde man ja sehen was passieren würde. Auf jedenfall bewegte sie die kühle Fähe nicht, denn sie hatte keine Lust darauf den riesigen See zu umrunden nur damit sie nachher von den beiden ignoriert werden würde. Wenn das denn der Fall war. Gerade und selbstbewusst sitzend behielt Rin die beiden aber auf jedenfall im Auge. Wer wusste schon was in deren Köpfen rumschwirrte.


[Am See - beobachtet Adler - beobachtet Chena & Dyami]

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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Mo Feb 27, 2012 2:40 am

Der Wind pfiff ihr um die Ohren, während die Wärme der Sonne nicht nachließ. Das Wasser des riesigen Sees kühlte die Umgebung etwas ab, doch ohne den Schattend er Bäume heizte sich das sandige Ufer schnell wieder auf.
Die Pfotenabdrücke der Wölfin waren das Einzige was sie zurücklies. Kleine Wasserwellen oder der Wind, welcher den Sand vorrantrieb, würden diese aber auch bald wieder verschwinden lassen. Genauso wie sie selbst verschwinden würde. Bald würde nur noch ein kleiner Lufthauch von ihrer Anwesenheit zeugen, bald würde sie wieder im dichten Wald verschwinden. Dyami würde sich dem Artgenossen anschließen, dem war sie sich sicher. Dann wäre sie wieder ihr eigener Herr.
Was für ein Tag. Erst traf sie diesen Rüden, der verfolgte sie und nun hatte sie schon die Chance ihn loszuwerden.

Schicksal... soetwas gibt es nicht. Ich werde ihn dort abliefern und verschwinden.

Wirklich wohl fühlte sie sich nicht in ihrer Haut, schließlich lief sie gerade offentsichtlich auf einen fremden Wolf zu. Sie wusste nicht ob ihr ein Rudel ansäßig war, hatte bisher aber auch noch keine Spur aufnehmen können. Normalerweise wäre sie zwischen den Bäumen des Waldes verschwunden, es war nicht ihre Art auf Andere zuzugehen.
Sie hörte Dyami, welcher ihr wie erwartet folgte, schließlich wollte er eigentlich zu dem Fremden, sprechen. Er meinte er wüsste das er nervt, würde es aber weiterhin tun.

Er weiß es und macht es noch mit Absicht. Aber nein mein Freund, ich werde mich nicht daran gewöhnen müssen.

Würde Dyami nicht mit dem Fremden ziehen wollen oder dieser wäre nicht einverstanden oder gar gefährlich, wäre auch das nicht ihr Problem. Denn bis etwas geschehen konnte war sie schon lang verschwunden. Sollten sie doch tun was sie wollten. Sie war eben kein Rudeltier. Chena beschleunigte ihren Schritt so das ihr die feuchte Luft des Sees direkt in die Augen trieb. Doch ihr machte das nichts aus. Ihr Maul war geöffnet und die rosa Zunge kam zum Vorschein. Das kühlte den Köprer etwas ab.
Ihr Fell trocknete immer mehr, nur noch die Spitzen der weißen Haare waren feucht.
Sie umrundete einen Felesen und setzte dann zum Galopp an. Mit großen Sätzen brachte sie Meter um Meter hinter sich, mit dem Wissen das der Rüde ihr folgen würde. Mit jedem Schritt wurde das unruhige Gefühl in ihr stärker. Tat sie das Richtige? Wie konnte sie nur auf einen Fremden zurennen? Wo waren ihre Vorsicht geblieben? Wo war all das Erlernte des letzten Anderhalbjahres gebleiben?

Ich wusste doch gleich das dieser Rüde nichts Gutes verheißt. Nun treibt er mich schon zum Äußersten.

Tief sog sie die Luft ein, diese wirbelte in ihrer Nase. Der Geruch des Wolfes wurde stärker. Ja, sie konnte ihn nun deutlich war nehmen. Der Punkt bekam nun deutliche Umrisse.
Die Fähe atmete aus und sprang im selben Moment über den feuchten Sand des Ufers. Ihre Pfoten trafen auf das Wasser, welches im Bogen auseinanderstarb und aufspritzte. Kleine Wellen war das Einzige was ihre Pfoten hinterließen.
Die Ohren drehten sich zurück, um zu lauschen um Dyami ihr noch folgte. Sie war sich sicher das es so war. Ihr Kopf hob sich, als sie den Fremden immer deutlicher sehen konnte.
Doch es würde noch einige Minuten dauern bis sie wirklich angekommen waren. Der See war riesig und das besonders für einen Wolf. Ihr wurde klar das sie nur ein kleines Teil eines großen Ganzes war. Die Welt war riesig und grausam. Es war ihr Leben und sie war für sich selbst verantwortlich.

Viele Herzschläge waren vergangen, doch Chena spürte keine Müdigkeit. Ein Wolf konnte lange rennen und viele Kilometer hinter sich bringen, da war dieser See ein klacks. Ihre Bewegungen wirkten anch wie vor ryhtmisch und elegant. Die Muskeln spielten perfekt zusammen, nur das leicht geöffnete Maul verriet das es warm war. Die Sprünge wurden größer und kraftvoller je näher sie ihrem Ziel kam. Wie lange rannte sie nun schon auf diese unheilvolle Kreatur zu? Wie lange berührten ihre Pfoten den Sand um kurz darauf zu verschwinden? Ihr war klar das sie schon einige Minuten immer wieder die selben Bewegungen durchführte. Es war wie auf einer Jagd. Jeder Muskeln hatte seine Aufgabe, jeder Sinn war erwacht. Es galt ein Ziel zu erreichen, es mit den Zähnen zu packen und niederzuwerfen. Ihr Ziel war nun den Fremden zu erreichen umd endlich frei zu sein. All ihre Instinkte und Erfahrungen warnten sie davor sich ihm zu nähern. Es war gegen ihrer eigenen Natur, doch trotzdem folgte sie ihrem Ziel und setzte Schritt für Schritt weiter auf den Wolf zu. Die Gestalt wurde größer, mittlerweile konnte sie ihn als Wolf erkennen. Das Tier saß nur noch wenige hundert Meter entfernt und starrte sie an. Ein Schauer fuhr ihr durch den Körper.

Schließlich blieb sie stehen und stieß tief die Luft aus. Ihre Pfoten gruben sich in die Uferböschung, als sie sich nach Dyami umsah. Der Wolf, wenn sich ihre Nase nicht täuschte war es wohl eine Fähe, befand sich nur noch wenige Meter entfernt. Chena legte die Ohren an, hob die Rute über den Rücken und ging langsam auf die Fremde zu. Ihre Lefzen zuckten und ihre Muskeln waren bereit im Ernstfall zu funktionieren. Ihr Kopf senkte sich, so das er eine waagerechte Linie mit dem Rücken bildete. Aus den Augenwinkeln betrachtete sie Dyami.

"Da hast du deinen Willen. Wir sind hier."

Dies sagte sie wieder mit ihrer kühlen Stimme. Sie hob den Kopf und musterte die Fremde. In Chenas Gesicht, darauf achtete sie, ließ sich mal wieder nichts ablesen. Ein Gribbeln in ihrer Bauchgegend verhieß nichts Gutes. Diese Situation war einfach nur suspekt. Ihre Ohren drehten sich, während sie in die Umgebung lauschte. Waren es nicht vorhin noch Zwei gewesen? Wo hin war der Andere verschwunden?


[umrundet den See in vielen Minuten / bei Rin & Dyami]
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Dyami
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Di Feb 28, 2012 4:52 am

Dyami trabte langsam hinter Chena her und ließ seinen Gedanken freien Lauf. Müde gähnte er und schaute sich um. Sie waren gar nicht mehr so weit von der Fremden entfernt.

“Vielleicht will sie sich ja uns anschließen. Vielleicht werden wir schon bald ein kleines Rudel sein. Und dann, dann wird Chena bestimmt einsehen, dass das Leben mit anderen Wölfen viel schöner ist, als immer allein durch den Wald zu laufen. Sie muss es einfach einsehen, dass geht nicht anders, sie muss..!“

Dyami wiegte seinen Kopf hin und her und umrundete, kurz nach Chena, ebenfalls den Felsen. Als er wieder geradeaus lief, war die weiße Fähe ein gutes Stück vor ihm, da sie in einem schnellen Tempo voran lief. Der Rüde grinste. Es sah ganz so aus, als würde die Fähe es gar nicht mehr abwarten können, den anderen Wolf zu begegnen.
Dann verschnellerte auch er sein Tempo, preschte durch den Sand hinter Chena her und genoss es, wie der Wind um ihn herum spielte und durch sein Fell strich. So in Gedanken merkte er gar nicht, dass er durchs Wasser musste, und spürte es erst, als sich sein Fell voll sog und die Spritzer hoch um ihn herum flogen. Wie Diamanten glitzerten sie in der Sonne, aber der Rüde hatte keine Zeit, sie sich genauer an zu schauen. Zu groß war der Drang, den Fremden zu erkennen und hinter Chena her zu kommen.
Er wurde noch einmal ein bisschen schneller und fegte über den Sand, bis er nah genug an Chena war, damit er sein Tempo ihrem anpassen konnte. Von hinten betrachtete er die Weiße. Sie war ja schon hübsch, wie ihre Muskeln bei jedem Schritt elegant zu sehen waren.

“Ja, gleich sind wir da. Nur noch einige Minuten, dann sind wir da!“

Und es war nicht gelogen. Dyami freute sich, er freute sich, die Fremde, wie er inzwischen festgestellt hatte, kennen zu lernen. Als Chena an der Uferböschung an ihn wartete, lief er eilig zu ihr hin und stellte sich neben sie, konnte aber nicht ihre Angriffposition nach voll ziehen. Vielleicht wollte die Fremde ja gar nicht kämpfen. Als Chena meinte, dass er nun seinen Willen hatte, nickte er und lächelte sie dankbar an.

“Ja, du hast Recht und du wirst sehen, du wirst es mögen in der Umgebung von anderen Wölfen zu sein. Es ist nämlich gar nicht so schlimm, man hat es viel besser, man ist nie allein, außer man will es und man bekommt Hilfe von den anderen.“

Er lächelte sie noch einen Moment an und hielt dann, genau wie Chena, nach dem anderen Wolf Ausschau, aber als er ihn nicht mehr sehen konnte lief er an Chena vorbei zu der Fremden. Einige Sprünge vor ihr blieb er stehen und musterte sie. Auch sie hatte weißes Fell, genau wie Chena, sah aber ein bisschen Älter aus. Dann erhob er seine Stimme und sagte:

“Hallo, wer bist du? Ich hoffe, wir stören nicht…“

Er drehte sich zu Chena um und wartete, bis sie neben ihn treten würde. Zumindestens hoffte er, dass sie es tun würde. Ob sie es tat, lag ganz in ihrer Hand.


[bei Rin und Chena - läuft hinter Chena her, spricht Rin an]
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Tária
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Di Feb 28, 2012 6:02 am

Tária blickte den beiden Rüden mit matten Augen hinterher. Ihre Augen verengten sich zu Schlitzen, als die braune Fähe den älteren der beiden musterte. Als Tária ihre Aufmerksamkeit auf Mael gerichtet hatte, hatte sie gemerkt wie Daisuke in ihrem Kopf immer weiter nach hinten geschoben wurde. Verwirrt hatte Tária ihn angeschaut, als er sich so plötzlich und dies bestimmt nicht mit seiner besten Laune in Bewegung gesetzt und ihr den Rücken gekehrt hatte.
Sie spürte eine leichte Anspannung in ihrem Körper. Dieses mürrische, Spiel verderbende Auftreten hatte Tária nicht erwartet. Und in dem jetzigen Moment, war es nicht wirklich eine stille Überraschung, sondern vielmehr eine immer weiter wachsende Abneigung, die sich wie ein Strick aus Eis um ihren Körper legt.
Tária wusste, dass sie wahrlich noch viel Zeit zum Leben hatte und die Fähe akzeptierte den Gedanken, dass sie ihre eigene Denkweise erst richtig kennen lernen musste, um vielleicht wirklich zu verstehen, warum Daisuke so abwesend reagiert hatte. Hatte sie denn irgendetwas falsch gemacht? Sie war doch ganz normal. Dieses, in ihrer Meinung viel zu übertriebenes Verhalten, schien Tárias Abneigung auf die Sprünge zu helfen. Sie verdrehte die Augen. Er musste nun wahrlich nicht den Anführer spielen, nein gewiss nicht! Die Fähe war doch in letzter Zeit so einsam gewesen, dass sie es geniest in Gesellschaft zu sein. Was für eine Gemeinheit …
Tária fand es schade, dass Mael sich gerade in Daisukes Pfoten befand, zumindest sah es so aus. Zwar hatte sie die Beziehung der Beiden noch nicht ganz erfasst, aber was machte dies schon?
Ihr Blick war immer noch auf das Duo gerichtet und die Fähe merkte nicht, dass sie immer weiter zurückfiel. Daisuke zieht Mael sicherlich noch auf dessen Seite, dachte Tária und sie fühlte sich irgendwie ertappt diesen Gedanken zu haben.
Es dauerte noch eine Weile – vielleicht eine halbe Ewigkeit, die Tária allerdings nur wie eine Aneinanderreihung einfacher Sekunden vorkam -, bis die Fähe merkte, dass sie tatsächlich immer noch am selben Fleck saß. Ihre Pfoten zögerten dabei einfach weiterzugehen. Warum denn nur?
Es war doch eine greifbare Chance mit Mael und Daisuke weiter zuziehen, obwohl sie nicht wirklich wusste, wie sie weiterziehen definieren sollte. Tária wurde bewusst, dass sie nicht wirklich erkannte, wohin die Rüden gehen wollten. Sicherlich jagen, doch dies erschien der Fähe als eine Abwechslung oder eher eine lebenswichtige Tätigkeit, nicht wie ein Ziel eines langen Weges.
Doch Tária selbst hatte nicht einmal einen Weg. Sie ist doch einfach planlos durch die Gegend gestolpert und hat auf etwas gewartet, was sie dafür nutzen konnte, auf den Richtigen Pfad zukommen. Hatte sie das nicht eben gefunden?
Doch vielleicht war es wieder diese Tatsache, das Daisuke sie nicht wirklich … mochte? Tária konnte dies nur als eine Vermutung aufstellen. Sie war schlecht darin andere zu durchleuchten und bei dem alten Rüden war es schier unmöglich.
Tária schnaubte einmal. Wenn irgendjemand ein Problem mit ihr hatte, dann sollte er ihr dies ruhig sagen … Die Reaktion darauf (welche bei Tária selbstverständlich konsequent in die negative Richtung gehen würde) würde sich schon zeigen.
Sie war guten Herzens daran die verlorene Zeit auszuholen, denn ihre „Weggefährten“ waren fast nicht mehr zu sehen. Tária wollte nicht wissen, was die zwei vermutlich über sie gedacht hatten, während sie wie angewurzelt dagesessen hatte. Die aufgeweckte Fähe sprintete ihnen hinterher und fühlte die leichte Brise, die ihr um die Nase wehte.
Sie konnte schon nach einigen Sekunden die silbernen Pelze erkennen und zuckte vergnügt mit den Ohren. Doch während Tária ihren Gang beschleunigte legte sich schon wieder ein unangenehmer Gedanke, wie ein dunkles Band um sie:
Auch wenn sie Daisuke und Mael erst einige Minuten kennen gelernt hatte, wusste Tária, dass sie ohne sie nicht mehr auskommen würde. Man mag es vielleicht nicht ganz so extrem auffassen, aber Tária wusste wovon sie sprach. Die ganze Zeit über, war sie alleine gewesen. Und jetzt, wo ihr eine neue Tür geöffnet wurde, wollte sie unbedingt hindurch gehen. Nichts könnte sie mehr davon abhalten.
Sie brauchte Aufmerksamkeit.
Sie Fähe brauchte Nähe, egal von wem. Auch wenn diejenigen sie nicht mochten, Tária brauchte einen lebendigen Körper an ihrer Seite, sonst wurde sie mit jeder Sekunde verrückter. Allein sein zu können, das war wohl eine wirklich wichtige und schöne Fähigkeit. Allein sein zu müssen, war eine quälende Strafe.
Plötzlich dachte Tária an die etwas schmerzliche Zeit mit ihrer Familie. Sie schnaubte. Schmerzlich, war wohl nicht das angemessene Wort. Früher einmal, vor langer Zeit, hatte sie ihre Brüder beobachtet und eine Mischung aus Bedauern und Neid empfunden, wenn sie sah, wie sie spielten und lachten – der lebendige Ausdruck ihrer Freundschaft und ihrem Zusammenhalt -, doch das war lange her. Damals war sie noch recht klein gewesen. Heute war Tária noch nicht wirklich alt, aber längst nicht mehr klein, und warum also sollte sie sich nach etwas sehnen, das sie erstens niemals kennen gelernt hatte und zweitens – Tária schluckte bei den Gedanken – vielleicht niemals bekommen würde?
Die Fähe wusste keine Antwort dazu. Wollte sie es auch mal erleben, wie es ist zusammen etwas zu machen? Oder gab es einen anderen Grund? Einen, den die Fähe noch nicht ganz zu verstehen vermochte?
Tária wurde aus ihren Gedanken gerissen, als sie merkte, dass sie zu schnell den Anschluss gefunden hatte und beinahe mit Daisuke zusammen gestoßen wäre, hätte sie nicht vorher schon, mit mehr Glück als Können, gebremst. Innerlich machte Tária einen Dankbaren Seufzer. Sie blieb ein Stück weit hinten und betrachtete schweigend ihre koordinierten, folgenden Schritte. Sie versuchte auch den letzten schrecklichen Gedanken von vorhin zu verdrängen und bereitete sich wieder auf sich selbst vor.
Ich komme mit“, keuchte Tária. Etwas später ergänzte sie: „Wie kommt ihr eigentlich dazu zusammen zu reisen?“ Bewusst stellte sie die Frage an beide. Es sollte nicht so aussehen, dass Tária in Wirklichkeit nur mit einem reden wollte. Und weil Daisuke ja schon, den Gefühlen und Befürchtungen von Tária nach zu urteilen, nicht gerade der richtige Kandidat war, blieb (eigentlich) nur noch einer übrig. Tária versuchte, dies nicht weiter auszubreiten. Vermutlich würde sie sich zu sehr damit befassen und am Ende wieder zurückbleiben.
Diese nervigen Falls – Wenn – Weil – Gespräche brachten sie nicht wirklich weiter. Möglicherweise war diese Frage auch ganz ohne Hintergedanken gestellt worden. Für Tária war es jetzt vielleicht das Einzige, was sie tun könnte, mal abgesehen davon, dass es durchaus in ihrer Interesse lag, das Wesen der beiden Rüden zu verstehen…


[bei Mael und Daisuke - bleibt zurück – denkt nach – findet Anschluss – stellt Frage]


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Daisuke
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Mo März 05, 2012 8:17 am

Zu erst keimte die Hoffnung in Daisuke auf das Tária nicht mit ihnen kommen würde. Natürlich zu erst war Daisuke alleine als er begann die Fährte wieder auf zu nehmen. Denn Mael brauchte irgend wie sehr lange bis er den alten Rüden eingeholt hatte. Natürlich kassierte er einen Seitenblick des älteren der jedoch abschätzend war aber nicht verriet was er dachte. Ob er etwas sagen sollte? Er war sich ein wenig unschlüssig. Und ob des Auftretens dieser Fähe recht mürrisch. Oft war Daisuke geduldig und durch aus auch tolerant. Aber das egozentrische Verhalten ging ihm persönlich gewaltig gegen den Strich. Zusammen natürlich mit der Tatsache das sie sich seiner Meinung nach mehr als offensichtlich versucht hatte an Mael heran zu schmeißen. Natürlich war es des jüngeren eigene Entscheidung wenn er die Fähe bei sich behalten wollte und bei der Entscheidung würde sich Daisuke auch nicht einmischen. Was würde dem alten Rüden überhaupt einfallen dem jüngeren hinein zu reden welcher Fähe er sich zuwenden sollte oder welcher nicht? Dennoch war es irgend wie sehr offensichtlich das er auf ihre Masche herein gefallen war.
Ein weiterer Grund der Daisuke sogar vielleicht ein wenig enttäuschte – den er hatte mehr von seinem Weggefährten erwartet...irgendwie. Noch ein weiterer Seitenblick viel auf Mael bevor er dann schnaubte „ Sie hat dich offensichtlich am Schwanz gepackt „ stellte der alte Rüde mürrisch fest während sie weiter gingen. Grade als er der Meinung war das die Fähe nicht mehr mit kommen würde, hörte er auf einmal den viel zu lauten Lauf der Fähe. Genervt verdrehte Daisuke ein wenig die Augen und sah sie nur kurz an um dann mit gesenktem Kopf weiter zu gehen. Er wollte Jagen und keinen Welpensitter spielen Vor allem wollte er der Fähe keine Aufmerksamkeit schenken nach der sie so zu gieren schien. Er war garantiert nicht so einer der ihr Ego noch mehr hoch steckte in dem er so tat als sei sie wirklich interessant. Denn das war sie in seinen Augen nicht. Ihre Art und weise war viel zu offensichtlich und seiner Meinung nach viel zu leicht zu durch schauen. Also knurrte er fast halb „ Dann wirst du mit Jagen müssen...“ es war eine knappe aussage und vor allem schien er auf ihre Frage nicht ein zu gehen. „ Entweder du jagst mit und erarbeitest dir deinen Teil der Beute oder du wirst damit Leben müssen 'die Reste' ab zu nagen „. Mit einem schnauben beendete er seinen Satz. Es war schließlich nun ihre Entscheidung die sie zu Treffen hatte. ER murmelte lediglich leise „ Oh Rappelschantze was habe ich euch eigentlich getan,mhm? Oder ist es nur eines euer lächerlichen Spielchen! Dann kann ich sehr gut darauf ver...“ er dachte einen Augenblick nach „ verzichten „ beendete er und lief weiter und weiter. Dann fuhr er schließlich beide ein wenig an „ ruhe jetzt...sie sind ganz nah „ stellte er ernst fest und duckte sich. Das seine alten Knochen dabei knarzten und knackten war für den alten etwas ganz normales. Daher beachtete er es nicht weiter denn sonderlich laut war das Geräusch nicht. Lediglich Mael und Tária würden es hören können. Kurz bedachte er das Prinzesschen mit einem Blick der ihr klar machen sollte das sie hier zu warten hatte, sollte sie nicht mit Jagen wollen. Bevor er dann begann dicht an den Boden geduckt sich in das Unterholz davon zu stehlen. Dabei zeigte sich der alte erstaunlich lautlos und ruhig. Selbst wenn ihm das atmen ein wenig schwer viel. War der lange Marsch schließlich dochgend gewesen.


[ bei Mael | denkt nach | sagt etwas | ist genervt von Tária | sagt ihr was Sache ist | beschwert sich | fährt beide an | schleicht auf die Beuteherde zu]
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Rin
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Di März 06, 2012 7:18 am

Rin hatte diese beiden immer größer werdenden Flecken nicht aus den Augen gelassen. Die beiden waren in einem flotten Tempo vorangeschritten bis sie schließlich über den feinen Sand schossen wie zwei Pfeile. Dort wo ihre Pfoten das Wasser berührten entstanden heftige Unruhen und die Tropfen flogen nur so um die Wette in hohen Bögen davon. Theoretisch gesehen war dies ein schöner Anblick wie diese beiden Wölfe dort fast um die Wette rannten. Eventuell waren sie Freunde oder derartiges. Jedoch war es praktisch gesehen nicht ganz so schön wie in der Theorie. Immerhin rannten zwei Wölfe die Rin nicht kannte in voller Geschwindigkeit auf sie zu. Und das war wohl ein berechtigter Grund dafür, dass sich Rin feine Nackenhaare sträubten. Allerdings blieb sie sitzen. Wenn ihr die beiden wirklich gefährlich werden sollten hatte sie noch genug Zeit um den Rückzug anzutreten. Aber wer sagte eigentlich das die beiden ihr etwas böses wollten? Vielleicht wollten sie auch nur wissen wer sie war. Aber da beruhte in gewisser Weise auf Gegenseitigkeit.

Viele Meter bevor die beiden ihr Ziel endgültig erreicht hatten bremsten sie ihren Lauf und trotteten – zwar immer noch eilig aber dennoch viel langsamer als zuvor – auf sie zu. Wenige Meter vor Rin kam der weiße Wolf völlig zum stehen, der braune direkt daneben. Automatisch prüfte Rin die Luft um so viele Informationen wie Möglich zu speichern. Gut. Es waren also Rüde und Fähe. Außerdem waren sie keine Wurfgeschwister dafür war ihr Geruch viel zu unterschiedlich. Zur Vollendung ihrer Analyse musterte sie die beiden auch noch eingehend. Während die weiße Fähe ein, zu Rins Missgunst, dominantes Verhalten an den Tag legte und ansonsten eher distanziert wirkte war der braun gemischte Rüde von freundlichem Gemüt. Rin hatte nichts gegen Distanz, war sie doch selber auch von dieser Art aber es gefiel ihr nicht, dass die andere weiße so viel Dominanz zeigte obwohl sie jünger war. Denn das sah man schließlich. Jugendlicher Übermut oder harte Vergangenheit? Das konnte Rin wohl jetzt schlecht bestimmen. Andererseits ließ sie sich von dieser Fähe weder beeindrucken noch reizen. Sie stand lediglich auf und blickte der Fähe mit der gleichen Kälte in den Augen entgegen wie ihr Gegenüber es tat.

Der braune Rüde welcher etwa in ihrem Alter zu sein schien war deutlich warmherziger. Und offener. Ohne mit der Wimper zu zucken trat er noch einige Schritte näher und sprach mit überschwänglicher Stimme. Seine Augen blickten neugierig und freundlich wo hingegen die seiner Reisebegleitung kühl wirkte. Rin unterdrückte ein Schmunzeln. Diese beiden schienen irgendwie die Rollen getauscht zu haben. Während die jüngere anscheinend schon die harten Seiten des Lebens kennengelernt zu haben war der ältere eher wie ein glücklicher Jüngling. Wobei die Härte der weißen auch bloß gespielt sein konnte. Genauso wie man Freude vorgaukeln konnte. Aber wenn der braune das wirklich tat, dann verstand er das Fach der Täuschung wirklich gut.

Ich heiße Rin. Und wie sind eure Namen?

Nun gut. Normalerweise stellte der fragende sich zuerst selbst vor aber diese Tatsache ließ Rin mal kurz aus den Augen. Ihre Stimme war kühl geblieben mit einem Seitenblick auf die andere distanzierte Fähe. Aber immer noch behielt sie auch den Rüden im Blick. Er könnte immer noch möglich sein, dass diese beiden etwas im Schilde führten was Rin nicht gefallen würde. Aber noch gab es keinen Grund zum Rückzug.


[Am See - beobachtet Chena & Dyami - mustert die beiden - stellt sich vor]

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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Mo März 12, 2012 2:45 am

Kopf, Rücken und Schwanz bildeten eine waagerechte Ebene. Die Ohren waren starr nach vorn gerichtet, genauso wie die Augen. Die Nase bewegte sich sachte, denn sie nahm imer noch Witterung auf. Der andere Wolf war anscheinend tatsächlich verschwunden, aber sicher sein konnte man sich nie. Ihr Kopf hob sich, als Dyami sie ansprach, doch sie sagte kein Wort.

Er versucht doch tatsächlich noch immer mich zu bekehren. Aber nein, so leicht mache ich es ihm nicht. Soll er sich doch an mir die Zähne ausbeißen und dann verhungern wie ein hilfloser Welpe.

Die Fähe blickte um sich, senke den Schwanz etwas und musterte dann die Fremde. Dyami wartete nicht lang und ging direkt mehr auf sie zu. Chena blieb stehen und ließ den Blick nicht von ihr. Mit einer Eiseskälte schaute sie die Fähe an. Ihre orangfarbenen Augen schienen direkt durch sie hindurch zublicken. Plötzlich löste sich ihr Blick. Den Kopf nicht bewegend folgte sie mit den Augen Dyami, welcher kurz vor der Fremden zu stehen kam und sie ansprach. Auf seine freundliche Art, ihn konnte wohl nichts aus der Ruhe bringen, begrüßte er die Fremde und fragte nach ihrem Namen.

Dummkopf. Glaubt er noch immer alle Wölfe wären gut auf ihn zu sprechen?

Chena schüttelte den Kopf und beobachtete die Beiden weiterhin. Misstrauisch betrachtete die die Weiße, welche sich nun vorstellte und nach ihren Namen fragte. Sofort gingen in Chena die Alarmglocken an. Sie machten einen Satz und kam neben Dyami zum stehen. Warnend blickte sie ihm in die Augen, ihre Lefzen zuckten. Ein falschen Wort von ihm...
Um nicht weiter darauf eingehen zu müssen fragte sie beiläufig:

"Wo ist der Andere. Du warst vorhin nicht allein."

Vielleicht war es ein Hinterhalt. Aber nein, schließlich waren sie zu Rin getreten und nicht anders herum. Sie waren mehr oder weniger freiwillig hier. Chena warf einen Blick auf ihren Begleiter und ließ dann das Hinterteil sinken. Ihr Schwanz wirbelte den feinen Staub der Uferumgebung auf, als er über dne Boden strief. Nicht mehr lange und sie würde hier verschwinden. Hier und da noch ein paar Floskeln damit Dyami Lust bekam mit Rin zu reisen und dann wäre sie ihn endlich los. Die Fähe konnte sich nach wie vor nicht eingestehen das die Einsamkeit nicht unbedingt verlockend war.
Die Weiße musterte Rin genau. Sie kam ihr irgendwie seltsam vor. Sie war viel zu ruhig in dieser Situation, so als wüsste sie schon das sie als Gewinnerin daraus hervortreten würde. Chena verengte die Augen um sie danach weiterhin kühl anzuschauen.


[am See / bei Dyami & Rin]
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Dyami
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Besonderheiten : Narbe an der Seite
Alter : 20

BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Di März 13, 2012 6:53 am

Dyami schnüffelte in der Luft und stellte erleichtert fest, das der Geruch des anderen Wolfes nicht mehr so stark war. Er ging voll und ganz davon aus, dass dies kein Hinterhalt war und setzte sich hin, eine Position die nicht gefährlich wirkte. Dennoch ließ er seine Muskeln angespannt, man konnte ja nie wissen…
Er zog seine Lefzen zu einem Lächeln hoch, als die Fremde zu sprechen begann. Neugierig betrachtete er sie und sagte dann:

“Hallo Rin, schön dich kennen zu lernen. Ich bin Dyami und dies,“ er deutete auf Chena,“ist Chena.“

Er lächelte noch einmal sachte und legte dann seinen Kopf zur Seite um Rin noch genauer zu betrachten. Sie schien nicht gefährlich zu sein, aber vielleicht versteckte sie es auch einfach nur.
Plötzlich spürte er Chena neben sich, die noch immer etwas angespannt war und sich nach der anderen Wölfin, wie er am Geruch erkannt hatte, erkundete. Der Rüde drehte seinen Kopf zu ihr und flüsterte leise:

“Chena, nicht so unfreundlich. Lass uns doch erstmal abwarten, es wird bestimmt nichts passieren.“

Dyami schaute die Weiße warnend an und ließ seinen Blick dann wieder zu Rin gleiten. Während er dies tat, merkte er, wie sich Chena neben ihn setzte und atmete erleichtert aus, dann fing er an zu sprechen:

“Bitte entschuldige. Chena ist eben nur vorsichtig, dass kannst du sicherlich verstehen, aber wir sind nicht mit bösen Absichten hier.“

Er nickte einmal kräftig um seine Worte zu bekräftigen und wartete darauf was nun Chena und Rin sagen oder tun würden. Dabei ließ er seine Augen die Gegend absuchen und ließ seinen Blick dann auf dem Wasser ruhen. Zu gerne wäre er dort nun hineingesprungen und hätte sich in dem kühlen Nass gebadet, aber er hielt sich zurück. Jetzt, wo er mit zwei Fähen zusammen war, musste er noch mehr aufpassen sich nicht zu blamieren, das hieß, er durfte nicht stolpern, fallen oder sich wie ein kleiner dummer Welpe benehmen, auch wenn dies nicht ganz leicht für ihn werden würde.


[Rin & Chena- am See- redet]
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