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Kapitel 1: Neue Welt

Die Götter - Hi, Mizu, Kaze und Tsuchi - waren sich einig: Alleine konnten und würden sie die Welt nicht retten. So, wie früher sie die Außerwählten waren, so wählten auch sie Wölfe aus, die die Welt retten könnten. Doch würden sie die Welt wirklich retten? Oder sie diesmal endgültig von der Klippe stoßen?

..Wetter..

Frisch. Kühler Wind. Wenige Wolken.
Tageszeit: Früher morgen.


Die Sonne ist aufgegangen - doch noch ist von ihrer Wärme nicht viel zu spüren. Ein frischer Wind weht und einige Wolken sind am Himmel zu entdecken. Dennoch verspricht es ein heißer Tag zu werden.

..Team..




..Forum eröffnet..

Am 4.08.2011

..Zitat des Weltretters: Tária..

'Es gab für Tária nur zwei Entscheidungen: Ihre oder die falsche … '

..Aufnahmestopp..

Nicht aktiv
Feuer & Erd Wölfe werden gerne gesehen

..Gesuche..

Der Frühling & Der Winter

..Hi - Feuerelement..

Tária ♀


..Mizu - Wasserelement..

Chena ♀
Mael ♂
Tsuki ♀
Kaala ♀
Chihiro ♀
Barid ♂

..Tsuchi - Erdelement..

Cheshire ♂
Daisuke ♂



..Kaze - Windelement..

Rin ♀
Dyami ♂
(Mai ♀)
Nuutaq ♂



5 ♂ / 6 (7) ♀

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 Kapitel 1: Neue Welt

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Götterbote
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Do Jan 03, 2013 9:16 am



Die kleine Sonnenblume war optimistisch bei der fremden Wolfsgruppe angelangt. Bestandteil davon waren ein silbergrauer Rüde, der vom Alter und seiner Größe her dem verschwundenen Cheshire glich, weshalb sich Mai auf unbeschreibliche Art und Weise gleich wohl fühlte. Sie musste ihren Kopf heben, um überhaupt etwas vom Gesicht des Fremden zu sehen, was ein breites Grinsen auf ihre Mundwinkel brachte. Klein zu sein war das Größte für sie! Sie liebte es die Dinge aus ihrer ganz eigenen Perspektive zu betrachten und fröhlich den Kopf zu heben, anstatt ihn senken zu müssen. Ein weiteres Mitglied bildete eine, in Mais Augen wunderschöne Fähe, die nicht sehr viel größer war als sie. Bewundert hingen Mais Augen an ihrer schmetterlingshaften Gestalt und ihrem seidigen Fell. Das musste sich wunderbar weich anfühlen! Zu gerne hätte Mai zur Probe ihre Schnauze in das Fell der schönen Fähe gedrückt, aber das durfte sie nicht. Ihr eigenes Fell war kurz und struppig, weil sie nicht viel Zeit mit Pflege verbrachte. Viel lieber ging sie auf Abenteuer und entdeckte die Welt für sich neu. Und zwischen diesen ganzen Welterkundungstouren blieb nicht viel Zeit für ausgiebige Fellpflege. Umso erstaunlicher empfand sie das Fell der Fähe, welcher sie gegenüberstand. Der dritte im Bunde war ein alter Wolf, wie Mai neugierig entdeckte. Sie mochte alte Wölfe. Die konnten immer so schöne Geschichten erzählen! Aber bevor sie die Neuen in irgendeiner Form ausfragen konnte, musste sie erst einmal die allerwichtigste Frage überhaupt stellen:

„Habt ihr vielleicht einen gaaaaanz großen, weißen Wolf gesehen? Er lächelt ziemlich oft und ist ungefähr genauso groß wie du. Irgendwie ist er verschwunden....

Als sie seine Größe erwähnte, hatte sie mit ihrer Schnauze leicht auf den silbergrauen Rüden gezeigt, doch ihre Ohren senkten sich traurig, als ihr bewusst wurde, dass Cheshire ja wirklich nicht mehr da war. Zuerst hatte sie noch irgendwie gedacht, dass er verstecken spielte, aber dem war ja nicht so. Oder er war einfach ein sehr guter Verstecker! Den Trübsal wegblasend hob sie wieder ihren Kopf und blickte mit großen Augen die Fremden an.


[Bei Mael, Tária, Daisuke & Rin – bewundert Tária bzw. betrachtet die Gruppe – fragt nach Cheshire – wartet auf die Antwort]
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Rin
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Do Jan 03, 2013 9:47 am

Wieso nochmal hatte sie Mai unbedingt folgen wollen? Die kleine, aufgeweckte Fähe war bei den Fremden angekommen und alles schien in Ordnung. Keine Aggressionen, kein knurren. Die Fremde Truppe war anscheinend freundlich aufgelegt. Oder tat zumindest so, weil die andere Gruppe in der Überzahl war. Am liebsten wäre Rin umgedreht, denn auf neue Bekanntschaften konnte sie gut und gerne verzichten. Sie wollte keine neuen Bande schließen, auch die lockeren Fäden zu den anderen hatte sie nicht gewollt. Rin konnte Chena, welche stumm sitzen geblieben war, gut nachvollziehen. Die ganze Sache ging sie nichts an und sie brauchte sich nicht unnötig einzumischen. Allerdings hatte sich Rin mit ihrer Entscheidung, Mai im Notfall zu folgen, schon eingemischt. Und einen Rückzieher würde sie nicht machen. Die lebensfrohe, braune Fähe fragt die Fremden – einen silbergrauen, großen Rüden, eine crémefarbende Fähe, die kleiner als Rin war und einen alten, schon langsam ergrauten Rüden im Hintergrund. Inzwischen war Rin auch vorgetreten und schritt neben Mai, blieb dabei jedoch hinter ihr, so dass sie versetzt zu der kleinen Fähe stand. Ihr Blick wanderte zu dem älteren Rüden und blieb bei diesem hängen. Sie verneigte ihren Kopf in einer ausgesprochen respektvollen Geste vor dem Alten, ehe ihr Blick über die anderen beiden wischte. Mit einem kleinen Kopfnicken wurden auch diese distanziert, aber nicht unfreundlich gegrüßt.

Für Rin war klar, dass dem Älteren viel mehr Respekt gebührte als den anderen beiden. Vielleicht empfanden diese das sogar als unhöflich, aber Rin hielt an ihren Sitten fest. Auch war ihr nicht entgangen das die crémefarbende näher an den Rüden herangerückt war. Eine solche Geste drückte viel aus und Rin hätte normalerweise auf Unsicherheit getippt, doch die Haltung der Fähe war viel zu stolz dafür. Also musste es etwas anderes sein, dessen sie sich nicht bewusst war. Andererseits war es der weißen Fähe auch völlig egal, was die andere damit ausdrücken wollte. Von ihr aus sollten sich ihre Wege nicht länger als nötig kreuzen. Sobald sie ihre oder eher Mais Antwort erhalten hatten würden sie sich wieder trennen, was Rin nur Recht war. Diese ganze Gruppe wurde ihr allmählich zu groß. Auch, wenn die Gruppe Vorteile bot, sie bildete sie auch viele Nachteile mit welchen sich Rin nicht befassen wollte. Rins eigene Haltung drückte Distanz aus, wobei ihre aufgestellten Ohren auch auf Höflichkeit hinwiesen. Mehr hatte sie für die Fremden nicht übrig. Doch ihre Haltung straffte sich, als sie meinte, etwas gehört zu haben. Ihre Ohren zuckten in Richtung See, ehe ihr Kopf für einen kurzen Moment folgte und prüfend über die ruhige Oberfläche glitt. Dort war alles still aber Rin wurde das merkwürdige Gefühl nicht los, dass dort trotzdem etwas war. Nachdenklich kniff sie die Augen zusammen ehe sie ihren Kopf wieder den anderen zu wandte. Sie musste sich getäuscht haben, auch wenn sich dieses Gefühl in ihrem Kopf einnistete.

[Bei Mael, Tária, Mai & Daisuke – verneigt den Kopf respektvoll vor Daisuke – nickt Mael und Tária zu – bekommt ein merkwürdiges Gefühl]

_________________

Stillleben...
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Tsuki
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Sa Jan 05, 2013 6:19 am

Tsuki saß noch immer abseits der Gruppe. Sie legte Misstrauisch die Ohren an, verengte die Augen und beobachtete die Wölfe vor sich genau. Sie konnte über Mai nur den Kopf schütteln, diese Fähe war für sie ziemlich Naiv, obwohl sie wusste das sie selbst mit ihrer Aktion, nicht besser gewesen war. Sie leckte über ihre verletzte Pfote, sog die Luft tief ein und beobachtete weiter, die Fremde Gruppe.

Leise schnaubend sah sie zum See, plötzlich hatte Tsuki ein merkwürdiges Gefühl. Noch immer blickte sie zu dem Klaren nass, ehe ihr Blick über das gesamte Gebiet streifte. Sie wusste einfach nicht, was es war, aber dieses Gefühl, gefiel der Silbernen Fähe absolut nicht.

Langsam stand die Wölfin auf, darauf bedacht ihre Pfote nicht zu belasten. Langsam humpelte sie auf die Gruppe zu, behielt dabei aber jeden einzelnen im Auge um auf einen Angriff vorbereitet zu sein. Mit etwas abstand blieb sie stehen und Spitzte gebannt die Ohren.


[Bei Mael, Tária, Mai, Rin & Daisuke | hat ein Komisches Gefühl | tritt näher | hält sich zur verteidigung bereit]
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Götterbote
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   So Jan 06, 2013 5:43 am



Das restliche Gespräch über hatte sich Dyami sehr zurückgehalten. Er hatte Mai nur zugelächelt und mit leicht wedelnder Rute zugesehen, wie sie die verletzte Fähe versuchte einzuladen. Dennoch konnte er sich nicht mehr wirklich konzentrieren. Es war, als würde jemand seine Gedanken ständig auseinanderreißen. Deswegen empfand er die neue Gruppe von Fremden, welche auf den See zusteuerten auch nicht interessant. Er schenkte ihnen nicht mehr als einen verständnislosen Blick, ehe er sich wieder auf sich selbst konzentrierte. Der Rüde konnte sich selbst nicht erklären, wieso so merkwürdige Gefühle und Gedanken ihn erfassten. Er hatte nichts unbekanntes gegessen und auch ansonsten nichts ungewöhnliches getan. Er starrte angestrengt auf das Gras zu seinen Pfoten, doch gleichzeitig nahm er das frische Grün auch gar nicht richtig wahr. Gerne hätte er nun jemand anderen um Rat gefragt, aber selbst seine Stimme schien ihm nicht mehr zu gehorchen. Vertrau mir. Als wäre er von einer Biene gestochen worden, zuckte der Rüde heftig zusammen. Das waren nicht seine Gedanken gewesen! Ein Anflug von Panik ließ sein Herz schneller schlagen. Was ging hier vor sich? Vorsichtig blickte er zu den anderen, aber sie schienen ganz normal zu sein.

Dyami wollte sich bewegen, aber auch das schien ihm verwehrt zu sein. Was ging hier denn bloß vor sich? Keine Angst. Wir wissen, dass ist beunruhigend. Aber dein Weg verläuft anders, als der der anderen. Was sollte das heißen? Er wollte nicht von den anderen Weg! Aber wie sollte er das schaffen, wenn sein Körper ihm nicht gehorchte?! Es war ein unheimliches Gefühl und die Angst wallte ihn ihm auf. Dennoch war diese Stimme, die in seinen Kopf lebendig geworden war, merkwürdig beruhigend. Als würde jemand ein Schlaflied singen. Vielleicht sollte Dyami ihm doch Gehör schenken. Gut so. Wir werden dir alles erklären, aber zuerst musst du gehen. Der junge Rüde wollte aufstehen, aber es blieb ihm verwehrt. Wie sollte er gehen, wenn er nicht konnte?

Ruckartig stand Dyami plötzlich auf. Die Stimmen schienen nicht nur seine Gedanken, sondern auch seinen Körper zu kontrollieren! Wieder erfasste ihn die Panik. Keine Sorge, wir sind hier um dir zu helfen. Nicht, um dir zu schaden. Dein Körper wird gleich wieder dir gehören. Als hätten sie gemerkt, dass Dyami diese Worte nicht halfen, konnte er seinen Pfoten plötzlich wieder selbst bewegen. Überrascht taumelte der junge Rüde, bevor er sein Gleichgewicht wiederfand. Er verstand das alles nicht, aber anscheinend konnte er sich auch nicht dagegen wehren. Er blickte irritiert zu Chena und öffnete sein Maul, obwohl er sie nicht hatte ansprechen wollen.

Hoffentlich auf ein Wiedersehen mit euch allen.

Es klang nicht nach seiner Stimme, die da sprach. Er konnte sie kaum beschreiben, sie war irgendwie dunkler und klang viel älter. Ein Schauer fuhr durch seinen Rücken, als er wieder merkte, wie sich seine Pfoten bewegten, aber er versuchte keine Angst zu haben. Er hoffte nur, dass die Stimmen ihm wirklich helfen wollten. Sein Körper drehte sich um, Richtung Wald. Doch weiter bewegte sich sein Körper nicht. Wollten die Stimmen ihn testen? Vorsichtig setzte er eine Pfote in ihre gewünschte Richtung. Er hatte wieder Kontrolle über seinen Körper. Leise atmete er durch, ehe er einen weiteren Schritt setzte und dann in einen schnellen Lauf verfiel.


[Hört Stimmen – kann seinen Körper nicht kontrollieren – verabschiedet sich – läuft in den Wald (herausgeplayt)]
Übernommen von Rin

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Chena
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   So Jan 06, 2013 6:41 am

Als hätte sie es nicht schon ahnen können begaben sich auch Rin und Tsuki auf die fremde Wolfsgruppe zu. Bisher war alles friedlich. Von Weitem konnte Chena drei Wölfe erkennen. Sie sah sich um. Im Moment war nur noch Dyami in erreichbarer nähe. Doch irgendetwas schien nicht zu stimmen. Seine Mine verhieß nichts Gutes. Ungläubig behielt sie ihn im Blick und sah dann erneut den See hinunter. Noch immer tat sich nicht viel. Was machten die da eigentlich? Nichts Besseres zu tun? Die Weiße ließ ein Schnauben von sich und schüttelte die Ohren. Im nächsten Moment drehte sie blitzschnell den Kopf, denn Dyami hatte irgendwelche Worte gesprochen,. welche nun total unerwartet kamen. Seltsamerweise veränderte sich ihr sonst so ausdrucksloses Gesicht in ein Fragendes. Was hatte er gesagt? Irgendwie sah er seltsam aus. Was war denn los? Doch noch bevor sie hätte etwas sagen können, lief er los, ohne sich umzuschauen, einfach in den Wald hinein. Chena erhob sich nicht, sah ihm nur einige Augenblicke verwirrt nach.

"Was zum..."

Was um alles in der Welt hatte er vor? Wollte er sich einfach aus dem Staub machen? Angst vor der kleinen Wolfsgruppe? Er bequatschte sie, dass sie blieb und verzog sich dann selbst bei der ersten Gelegenheit? Plötzlich war er einfach verschwunden. Genau aus diesem Grund ging sie mit niemanden eine Bindung ein... früher oder später waren alle verschwunden und sie stand allein da. Ihre Lefzen zuckten. Unruhe breitete sich in ihr aus. Und nun? Eigentlich änderte sich nichts und doch war es ganz plötzlich ganz anders als vorher. Sie war unschlüssig. Langsam erhob sie sich und begann sich zu schütteln, so viel wenigstens die körperliche Anspannung ab. Mit angelegten Ohren sah sie den See hinunter zu den Anderen. Eigentlich hätte sie es Dyami gleich tun können. Schon die ganze Zeit fragte sie sich, warum sie überhaupt hier blieb. War es weil Dyami sie gebeten hatten? Bestimmt nicht. immerhin bestimmte sie selbst über ihr Leben. Mit starrem Blick beobachtete sie einige Augenblicke das Minirudel. Alle waren total verschieden und passten eigentlich überhaupt nicht zusammen. Es war schon verwunderlich, dass sich hier gleichzeitig so viele Einzelgänger aufhielten. Was hatte das alles zu bedeuten? Der Wind blies ihr durchs Fell und ließ sie erschauern. Nein, es hatte nichts zu bedeuten. Mit entschlossenem Blick wandte sie sich ab, ebenfalls in Richtung des Waldes. Auch sie würde gehen, einfach weiterwandern wie zuvor. Allein und für sich selbst. Schließlich war sie die letzten Wochen auch allein zurecht gekommen. Genau... Sie machte einige Schritte.

Untersteh dich...

Wie ein stechender Schmerz durchfuhr sie dieser Gedanke. Ganz plötzlich und unerwartet. Sofort was sie stehen geblieben, zuckte zusammen und senkte Schwanz und Ohren. Auch ihr Blick veränderte sich. Wieso? Misstrauisch sah sie sich um, schüttelte den Kopf und machte einen weiteren Schritt.

Untersteh dich zu gehen, Chena.

"Sei still."

Sie hatte es laut und deutlich ausgesprochen, in der Hoffnung die Stimme würde verstummen. Als sie diese zum ersten Mal vernommen hatte, dachte sie sie wäre verrückt geworden. Dann hatte sie sich daran gewöhnt, es war ihr sogar sehr willkommen gewesen. Nach wie vor hatte sie ihr alter Wegbegleiter geführt. Doch nun... warum sollte sie auf irgendwelche Gedanken hören? Sie bestimmte selbst über sich. Auch wenn diese Stimme vielleicht aus ihrem Unterbewusstsein kam... Nein, wenn sie ging, dann ging sie.
Sie setzte ihren Weg fort, wurde schneller.

Sei keine Närrin...

Sie wollte gerade erneut den Kopf schütteln, als sie abrupt stehen blieb. Irgendetwas stimmte nicht. irgendetwas war seltsam. Irgendetwas war anders als zuvor und es war nicht die Tatsache über Dyamis Verschwinden oder das Auftauchend er Fremden. Irgendetwas sagte ihr, dass Gefahr in der Luft lag. Prüfend hob sie die Nase in die Luft, doch sie konnte nichts wahrnehmen. Suchend sahen sich ihre Augen um, doch auch diese erblickten nichts. Doch da musste etwas sein. Ihr Fell begann zu kribbeln und ein ungutes Gefühl schlich sich in ihren Körper. Chena sah zum Himmel und dann zum Wasser des Sees. Unwillkürlich machte sie kehrt und hielt direkt darauf zu, so als würde es einen Schutz bieten. Doch wovor? Dicht am See blieb sie stehen. Noch immer hatte sich bei ihren Artgenossen nicht viel getan. Langsam ging sie näher heran. Und wieder einmal hatte man sie erfolgreich am weglaufen gehindert. Was sollte das nur? Leicht verärgert knurrte sie leise vor sich hin, blieb einige Meter entfernt am See stehen und sah sich weiterhin um. Irgendetwas lag in der Luft, dass stand fest.


[am See / beobachtet / bemerkt Dyamis Verschwinden / verwirrt / entschließt es ihm gleich zu tun / "wird abgehalten" / bekommt ein ungutes Gefühl / geht dichter an den See & folglich an die Wolfgruppe heran / beobachtet misstrauisch und wartet]
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Kaala
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Do Jan 24, 2013 10:16 am

Als ob es selbstverständlich wäre.
So vermochte sie aufbrodelnden Zorn in sich zu spüren.
So selbstverständlich, wie Nuutaq wohl meinte sich in das Gespräch zwischen ihr und Chihiro ein zu mischen. Waren die Zeichen nicht deutlich genug? Waren die Rückenwendung und der abhandene Blick nicht mehr als 3000 Worte? Und doch stand er wie ein Esel vor ihr. Mit dem Bein, in die feuchte Erde gerammt woraufhin sich braune Kleckser auf dem Brustfell der etwas kleineren Fähe verbreiteten. Förmlich konnte sie die Atempartikel des dominierenden Rüden in ihren nun verengten Nasenflügeln spüren. Doch das brachte sie dazu, diese wieder weit zu öffnen. Sie spürte die Wärme und Sauberkeit in seinen Atem. Das hätte sie sich nie zu denken geben können. Immerhin war seine Art so düster, rau und übel riechend wie sein Fell. Aber sein Atem war da Anders. Nicht verrucht oder giftig. Rein und sauber durch ihren ganzen Körper ziehend. Nach geraumer Zeit schwankte ihr Blick, kurz hinter Nuutaq, zu Chihiro die sie ebenfalls ansah. Der Blick wirkte für Nuutaqs auftreten entschuldigend. Dann blähte sich ihre Brust auf und wurde wieder glatt gestrichen. Sie hatte einen hoffnungsvollen Seufzer aufgelegt und öffnete nochmals ihren Fang mit folgenden Worten:
„Wenn du das hören möchtest. Ja. Ich bin zufrieden. Nichts ist ehrenvoller als der letzte Rückstand seines eigenen Rudels zu sein. Es hat von viel größeren Wert und noch dazu ist eine viel größere Verantwortung auf mich zu gekommen, als ich davon lief. Du hattest nur das Ziel zu erfüllen deine Kameraden zu retten. Ich bekam nichts mit von diesem Feuer mit. Erst als alles verloren schien kam ich in das Lager meines Rudels. Ich sah niemanden mehr. Roch niemanden mehr. Wäre ich früher angetroffen, so schwöre ich hoch und heilig, dann hätte ich alles dafür gegeben meine gesamte Familie zu retten. Aber du denkst auch nur dass ich ohne Bestrafung davon gekommen bin? Nein. Dieses verdammte Feuer nahm mir mein Augenlicht. Und dennoch kann ich deine unverschämte, abhanden gekommene Art erkennen. Dein Fell wird wohl auf ein Ewig vor sich her miefen. Doch das Innere scheint nicht so ganz beschädigt worden zu sein. Also sei so gut und schreite mir aus dem Wege. Ich hasse es wenn man mich unterbricht. Sie ist noch jung! Soll sie uns vermeintliche Helden, wie wir uns versuchen dar zu stellen, wirklich so in Erinnerung behalten?“




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Nuutaq
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Sa Jan 26, 2013 3:14 am

Nuutaq war verwundert über die Freche und dennoch ehrliche Antwort des weißen Wolfes.
Er ließ es sich nicht anmerken doch sie hatte Gewonnen. Gab es überhaupt einen Gewinner?Den schließlich verloren beide ihr wichtigstes. Familie. Augenlicht.Heimat. Und die fähigkeit zu vertrauen. Doch wer verlor mehr? War es wirklich wichtig ein Gewinner im Verlust zu sein? So wollte er nicht enden. Aber sein Stolz, war unvollkommen, daher fiel es ihm leicht. Sich zu entschuldigen. Doch die Wut brannte imemrnoch. Nur war die Fähe nichtmehr der aulöser. ' Verzeih. Ich hätte mich diesbezüglich Informieren sollen.
Doch du verstehst mich nicht wahr? Uns wurde beiden viel entrissen.
Ich bin nur die Summe meiner Fehler.'

Reue tat sich in dem Verbittertem Wolf auf. Doch er zeigte Buse, indem er dem Schlanken Wesen aus dem weg trat und seine einst weichen Pfoten in das matschige, Morgentau niederlegte. er wendete sich ebenfalls zu Chihiro. ' Verzeih, junge Fähe. Mein reudiges Auftreten war unangemessen. Ich werde mich nun benehmen. Hätte dein kleiner verstand noch weitere Fragen zum ausbrüten, die du mir. Nein Uns Stellen vermagst?'
es war schwer zu erkennen, doch ein leichtes lächeln erkannte man unter dem düsteren Blick des sterblichen, freien Rüden.


[Entschuldgt sich für sein verhalten bei Chihiro und Kaala, Wendet sich nun Offener zu Chihiro um mit ihr zu reden]
_________________________


Zuletzt von Nuutaq am Do Jan 31, 2013 5:47 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Chihiro
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   So Jan 27, 2013 3:15 am

Chihiro war keineswegs verwundert über die Reaktion von Kaala. Nuutaq konnnte sich schließlich nicht einfach so in ein Gespräch der beiden einmischen. Sie verstand überhaupt nicht, wieso er Kaala so feindlich gegenüber trat. Aber das war eine Sache, die die beiden untereinander klären mussten und sie, Chihiro, nichts aging. Dennoch war sie sehr neugierig mehr über die beiden zu erfahren.
Während sie so in ihre Gedanken versunken war, bekam sie den letzten Teil von Kaala´s Rede nicht mehr mit und sie machte aus ihrem Instinkt heraus einen Schritt zurück, als sich Nuutaq zu ihr umdrehte und sich in den Schlamm legte. So ganz traute Chihiro ihm noch nicht. Aber sie war umso mehr verwundert über die jetzige Offenheit Nuutaqs ihr gegenüber. Sie war so baff, dass sie ihn kurze Zeit nur anstarren konnte. He, du musst was sagen. Es ist unhöflich die anderen anzustarren, meldete sich plötzlich eine Stimme in ihrem Inneren und riss sie aus ihrer Erstarrung. Was sollte sie ihn fragen? Ihr fiel im Moment null ein. Doch. Da war etwas, was sie die beiden schon die ganze Zeit über fragen wollte.
„Was hat es mit diesem Feuer auf sich, über das ihr euch gerade gestritten habt?“, vielleicht klang das jetzt irgendwie komisch, da sie sich ja nicht über das Feuer gestritten hatten, sondern darüber wer wen im Stich gelassen hatte. Sie machten doch tatsächlich einen „Wettkampf“ darüber, wer in diesem Feuer mehr verloren hatte. Das war wohl der größte Schwachsinn über den Chihiro je gehört hatte. Die beiden mochten zwar älter sein als sie aber ihr Verstand schien noch nicht so ausgebildet zu sein. So kam es Chihiro vor. Sie konnte sich noch daran erinnern, wie sie und ihre Geschwister sich mal darum stritten, wer verloren hatte. Und auch nur deshalb, weil ihre Mutter dem Verlierer versprach als erster essen zu dürfen. Damals hatte ihre Mutter den Streit geschlichtet und sie waren alle praktisch noch Babys gewesen. Aber hier stritten sich zwei Erwachsene Wölfe. Chihro konnte nur ungläubig den Kopf drüber schütteln. Jetzt hatten sie ja aufgehört zu streiten und, vor allem Nuutaq, beachtete sie jetzt und sie konnte ein Gespräch mit ihnen anfangen.
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Tária
die brennende Narzisse
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   So Jan 27, 2013 4:33 am

Tária betrachtete die Fremden sehr, sehr aufmerksam.
Mal ganz davon abgesehen, dass das eigentliche Ziel besagt hatte die unbekannte Gruppe leise und schnell, möglichst unentdeckt und nichtssagend zu umgehen, war auch die jetzige Situation nicht wirklich, sprich: gar nicht, Teil des Planes gewesen.
Die junge Fähe spürte wie Mael ebenfalls ein Stück weiter an sie heran rutschte.
Zufrieden blickte sie auf und lächelte dem silbergrauen Rüden ins Gesicht, bevor sie sich wieder den Unbekannten zu wandte.
Tária spürte die Blicke der Fähe auf ihrem Fell. Ihr entgangen die großen, staunenden Augen der gleichgroßen Wölfin nicht und Tárias eigennütziger Hochmut brannte in ihrem Gliedern, als die Cremefarbene daran dachte, welch' großes Los sie doch mit ihrem Aussehen gezogen hatte. Sogleich schweifte ein Lächeln über ihr Gesicht, während sie mit anmaßende Blicken die Braune betrachtete.
Sie schien so nett und fröhlich zu sein. Tária kannte sie nicht, doch wie die Fähe auf die kleine Gruppe reagierte … So offen.
Es war nur eine unbedeutende Sekunde, in welcher Tária den Blick senkte und daran dachte, dass sie schon früh damit aufgehört hatte, sich in irgendwelche halsbrecherischen Abenteuer zu stürzen – obwohl – wenn man ehrlich ist, hatte Tária auch nie wirklich Anstalten gemacht ihren Brüdern zu folgen. Sie haben in ihrer eigenen Welt gelebt.
Warum also hätte sich Tária die Mühe machen sollen ihnen zu folgen?

Tária nickte eher schwerlich in die Richtung der weißen Fähe, welcher der Braunen gefolgt war. Anders als diese, schien sie eher eine vorsichtigere Haltung einzunehmen. Tária entging es nicht, wie die Fremde Daisuke begrüßte und sogleich warf die Cremefarbene einen hastigen Blick auf den alten Rüden. Doch bevor sie sich ernste Gedanken machen konnte, erblickte Tária im Augenwinkel eine weitere Wölfin, die langsam auf sie zu kam. Ihre Augen hafteten auf die feinen Gelenke der Fähe und es war keine große Kunst zu erkennen, dass sie verletzt war. (Oh man …)
Tária versuchte ruhig einmal ein und wieder aus zu atmen und blickte anschließend in die Augen der ersten Bekanntschaft zurück. Die Fähe wählte ein kleines Lächeln aus, wie um ihre Nettigkeit zu untermalen. Kopfschüttelnd sprach sie:

» Nein, bedaure, aber uns ist kein Wolf begegnet, der deinen Beschreibungen entsprechen könnte. Verzeihung. «

Tária sah keinen Grund die euphorische Fähe vor sich anzulügen. Sie hatte ihre Antwort bekommen. Und jetzt war es auch völlig legitim, dass die fremden Fähen wieder ihre eigenen Wege folgen, oder? Ja, sicherlich ist es Tária nicht entgangen, dass diese ganze Sache hier eine kleeeiiiine Verzögerung von dem unaufhaltsamem Vorhaben gewisser älterer Weggefährten zu sein schien – und dies kam der jungen Fähe ja doch vielversprechend entgegen.
Aber die von Tatendrang gezeichnete Tária, wollte doch so gerne ihr scheinbar verborgenes Talent präsentieren! So schade aber auch!
Doch in dem jetzigen Moment, wartete Tária auf die Reaktion der Bekanntschaften, damit die ganze Sache ein Ende fand. Schließlich waren sie ja noch nicht am Ziel angekommen. Da waren nämlich noch Aspekte, die nicht in Vergessenheit geraten durften.
Wie Tárias Durst zum Beispiel und diese zerstörende Trockenheit in ihrem Rachen und so.
Wie durch ein Wunder wartete Tária die Augenblicke ab und lehnte sich weiter an Mael an, wobei ihr Blick auf den See viel, der keine Reise mehr entfernt war.
Plötzlich übermannte Tária ein merkwürdiges Gefühl, welches die Fähe kurz zusammenzucken ließ und welches ebenso schnell wieder verschwand, wie es gekommen war. Tária kniff die Augen zusammen und schüttelte sich.

»Wir sind eigentlich nur hier, um etwas zu trinken«,

sagte sie ganz unbewusst und auch eher reglos zum Ufer starrend, als in die Augen der Fremden. Hm …
Tária stieß Mael etwas ungeduldig an, wie um ihm zu zeigen, dass sie weiter gehen sollten - zumindest war dies ihre Ansicht. Ja, sie hatte noch immer Durst und wollte noch immer auf den besten Wegen Zeit gewinnen. Das hieß aber nicht, dass Tária gerne hier sein wollte. Irgendetwas war … nun … es war anders.


[betrachtet Fremde (…) – antwortet Mai – wartet – bekommt ein merkwürdiges Gefühl – sagt etwas – stupst Mael an – möchte hier weg ... ]


Zuletzt von Tária am Fr März 01, 2013 9:30 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Daisuke
der alte Herr
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Mo Jan 28, 2013 3:36 am

Daisuke hatte ihre wölfische Zecke gelassen aber mit ernstem und festen Blick betrachtet. Wie sich dieses Prinzesschen über seine Worte Gedanken machte und beschloss mit Spott auf seine Worte zu reagieren. Etwas das dem Alten ganz und gar nicht gefiel. Am liebsten hätte er der jungen Fähe gezeigt, wer von ihnen einen höheren Rang hier in dieser dreier Gruppe besaß. Bisher hatte diese Fähe nichts anderes als Probleme gebracht. Sie konnte weder vernünftig Jagen und schien nichts anderes zu können als zu Jammern. Natürlich nicht wenn es sich auf Mael bezog. Gerade zu offensichtlich versuchte diese Fähe seinen Begleiter zu beeinflussen und ihn für sich zu gewinnen. Ein nicht gerade angenehmer und schöner Anblick für den alten Rüden. Zwar glaubte er auch nicht daran, dass Mael sich so einfach von diesem Prinzesschen einwickeln ließ, aber er musste ihm eben zugestehen dass Mael ein junger Rüde war. Waren Fähen einmal in dem Kopf von jungen Rüden, waren sie nicht so einfach wieder aus diesem zu entfernen. Doch er schweifte mit seinen Gedanken ab, während er vor Tiara zurück wich. Nie würde er für dieses nutzlose Ding irgendwelche Großväterlichen Gefühle entwickeln. Sie behinderte nur ihre kleine Gruppe und das noch mehr, als er es tat. Letzteres war wirklich ein Wunder.
Daisuke war dichter an Mael heran gerückt, nachdem Tária so dicht an ihn heran gerückt war und mit einem nicht ganz deutbaren Blick beobachtete er die Fähe, während sie ihre Rede schwang. Erst danach kam ein kleines Knurren von dem älteren Wolf, dass klar machte das sie langsam eine gewisse Grenze überschritt. „ Nun junge Dame, das werden wir ja sehen. Wie grazil du hinter einem Hasen her hoppelst und dann deine Fängzähne in altes Laub schlägst, weil du zu sehr auf dein Äußeres acht gibst..“ ,erwiderte er dennoch gelassen. Kurz zuckte eines der Ohren, des Alten und mit einer recht ruhigen Stimme fügte er gelassen hinzu, „ Du bist ein sehr schlechter Vogel, ganz ohne Flügel, ohne Federn und ohne einen Schnabel. Ich fürchte du wirst dich erst beweisen müssen hier in der Gruppe, denn deine Aufgabe wird garantiert nicht sein alle an zu herrschen und dir den ganzen Tag über deinen Pelz zu putzen.“. Mit einem schnauben erwiederte er den Blick von Mael und seufzte innerlich. Es war ihm lieber das Mael schwieg und nichts mehr dazu sagte. Es war ohne hin schon schlimm genug und daher erwiderte Daisuke seinen Blick einfach nur so gelassen wie es dem mürrischem Wolf in der Gegenwart von Tária möglich war.
Erst der überraschte Laut der hellen Fähe brachte Daisuke – notgedrungen – wieder dazu sie anzusehen. Aufmerksam stellte er die weißen Ohren auf und folgte mit seinem Blick der Richtung in der sie sah. Doch um selbst etwas sehen zu können, musste der alte Wolf ein wenig die Augen zu schlitzen verengen. Selbst das brachte nicht wirklich fiel. Erst die Worte von Tária machten klar, dass es offenbar andere Wölfe waren die er vorhin sehr schwach wahrgenommen hatte. Das konnte ja noch heiter werden! Er hinkte und war für gewöhnlich kein Kämpfer, sie hatten eine nervenaufreibende Fähe bei sich und einen jungen Rüden, der gerade den Beschützer spielte?! Was machte Mael da? Sollte Tária doch vor laufen. Wenn die anderen Wölfe sie angreifen würden, wussten sie das sie gefährlich waren. Wenn die junge Fähe einen Sinn hatte, warum dann nicht diesen? Innerlich hörte er schon wieder diese rügenden Stimmen, die ihn als zu grausam darstellten. Leise murmelte er daher „Verschwindet! Ich kann selbst entscheiden“ ,natürlich so leise das es nur für ihn selbst zu hören war.

Auch wenn Mael Tária von ihrer direkten Bahn zum See abbringen konnte, so musste Daisuke sich doch etwas ausruhen bevor seine Pfoten unfreiwillig unter ihm nachgaben. Mit einem erschöpften seufzen ließ der graue Rüde sich auf den Boden sinken und bettete seinen Kopf zwischen den Vorderpfoten. Trotzdem war sein Blick auf Mael und die junge Fähe gerichtet. Nur noch interessanter wurde es, als diese offenbar ihre Haltung veränderten. Zu erst versuchte diese unausstehliche Fähe Mael wieder zu bezirzen und dieser junge Dummkopf fiel auch noch darauf hinein. Es entlockte dem Opa dieser Gruppe ein leises schnauben, denn der Anblick war wirklich alles andere als angenehm. Doch leider schien Mael diese Erfahrung selbst machen zu müssen. Nur weil Tária einen schönen Pelz hatte, war sie noch lange nicht geeignet für seinen Schützling. Doch das würde dieser hoffentlich auch bald erkennen. Doch ihre Haltung veränderte sich noch einmal und Daisukes Ohren zuckten in die Richtung aus der er schwach eine fremde Stimme hörte. So aufmerksam wie es ihm gerade möglich war, sah er zu ihnen herüber und beobachtete wie Tária diese fremde Wölfin offenbar einlud noch näher zu treten. Was fiel diesem jungen Frischling eigentlich ein? Nicht nur dass sie jeden letzten vorhandenen Nerv des Alten bereits zerquetscht hatte, sie war auch noch unvorsichtig bis zur Rutenspitze. Doch das schlimmste kam noch, Mael wollte diese Fähe beschützen und wurde genauso unvorsichtig. Schien auf den fremden Wolf geradezu offenherzig zuzugehen! Dem würde er die Hammelbeine langziehen, wenn sie erst wieder alleine waren und Daisuke auch die Kraft dazu hatte. Hatte dieser Jungspund den alles vergessen, was Daisuke versucht hatte ihm bei zubringen? Nur wegen einer dummen und unnützen Fähe!
Bei dem Anblick war ein leises knurren seine Kehle empor gepoltert, dass jedoch wahrscheinlich niemand hören konnte. Mit einem leisen ächtzen erhob sich Daisuke und hinkte zu seiner Gruppe herüber, wenn er auch einen gewissen Abstand zu Tária und Mael einnahm. Nicht weil er Mael nicht mochte, sondern weil Tárias Art ihn sonst doch noch früher in sein Grab bringen würde, als er es wollte. Mael bekam einen warnenden und durch aus wütenden Blick, der dem jungen Rüden klar machte was ihn erwartete sobald das hier alles vorbei war. Natürlich würde Daisuke auch ihn nicht schonen, genauso wenig wie er Tária schonen würde – doch diese würde genug mit den Jagdübungen zu kämpfen haben, dass sie hoffentlich irgendwann verstand wo sie stand und wo Daisukes Platz in der kleinen Gruppe war. Nun war auch sein Blick auf den Neuankömmling gerichtet, selbst wenn eigentlich ihre dreier Gruppe die Neuankömmlinge waren – doch das war jetzt irrelevant. Die verschwommene Gestalt des Wolfes der auf sie zu kam, wurde jedoch schnell zu einer zweiten Wolfsgestalt und sorgte dafür das Daisuke nun doch deutlich angespannter war. Erst als er wirklich wieder klar sehen konnte, als die Wölfe fast bei ihnen waren, erkannte er diese welpenhafte Haltung der kleinen Braunen. Jedoch war es nicht die nervenaufreibende Art wie Tária sie hatte. Die kleine Fähe schien eine gewisse Welpennaivität zu haben und ohne es wirklich verhindern zu können, geriet dieses braune Wölfchen in den Bereich den man als Welpenschutz bezeichnete. Er beschloss für sich, dass von der Braunen kaum eine Gefahr ausgehen konnte. Welcher Welpe würde auf dumme Gedanken kommen und eine dreier Gruppe angreifen?
Jetzt wanderten die etwas ergrauten Augen des Rüden zu der weißen Fähe, die etwas versetzt zu der Braunen stand. Sie hatte eine distanzierte Art an sich, die Daisuke wirklich sehr schätze und trotzdem nahm sie keine aggressive Haltung ein. Vorsichtig aber nicht angespannt, das war ein vernünftiges verhalten! Weder zu unvorsichtig, noch zu angespannt! Von ihr sollte sich sein Schützling mal eine Scheibe abschneiden. Doch der Ältere sollte noch mehr erstaunt werden. Die weiße Fähe hatte vor ihm respektvoll das Haupt gesenkt um ihn zu begrüßen. Eine Geste die der Alte bei Tária nie gesehen hatte und daher brachte auch er Rin gegenüber seinen Respekt entgegen, auch wenn er natürlich nicht jede Vorsicht fallen ließ. Ohne groß zu zögern, erwiderte er ihre respektvolle Geste und senkte ebenso seinen Kopf zur Begrüßung. Auch um zu zeigen, dass er ihre Geste bemerkt hatte und keinesfalls einfach über diese hinweg sah.

Langsam ließ sich Daisuke auf die Hinterpfoten sinken, als er beschloss dass erst einmal von den Beiden keine Gefahr ausgehen würde. Außerdem konnte er auch nicht wirklich mehr lange stehen. Ein Marsch war anstrengend wenn man hinken musste und bei Rüden seines alters war es um so Kräfte zehrender. Doch wieder sollte er feststellen dass er sich umsonst hingesetzt hatte. Im Hintergrund tauchte wieder der verschwommene umriss eines Wolfes auf und brachte Daisuke dazu, sich wieder zu erheben. Zwar versuchte er etwas mehr zu sehen, in dem er wieder die Augen zusammen kniff, doch das war vergebens. Er würde also warten müssen bis der Fremde jetzt auch noch näher bei ihnen war. Na Wunderbar!
Als der Umriss des Wolfes endlich etwas mehr Gestalt annahm bemerkte Daisuke, dass dieser Wolf genauso hinkte wie auch er. Wahrscheinlich jedoch aus deutlich anderen Gründen als es Daisuke tat aber es ließ den alten Wolf darauf schließen, dass dieser Schweigsame Wolf auch keine Anstalten machen würde die Gruppe anzugreifen. Dieser Gedanke brachte Daisuke wieder dazu sich zu setzen und so zumindest seine Hinterläufe zu entlasten.
Nachdem die Braune Fähe ihre Antwort bekommen hatte, wollte Tária doch tatsächlich das erste Mal etwas vernünftiges tun. Sie wollte weiter, doch war die Art wie sie versuchte ihren Willen zu bekommen mehr als unangebracht. Kurz flackerte der Blick seiner Augen zu der Fähe und ihm sträubte sich das Nackenfell. War Mael doch blinder als er es in seinem alter war? Offenbar, warum sonst würde er es sich immer wieder gefallen lassen? Und Mael war niemand der eine ungeschickte und nervende Fähe ausnutzen würde. Also gab es eigentlich nur eine Möglichkeit – er mochte ihr tun. Wie sehr sich der silbergraue sich doch da in etwas verrann, doch das musste er selbst sehen. Als Daisuke ihm versucht hatte genau das auszutreiben, hatte sein Schützling nur erwidert dass er kein Interesse an dieser Fähe hatte. Wieder wanderte sein Blick zu der weißen Fähe und noch immer hatte Daisuke einen respektvollen Ausdruck in seinen Augen, wenn er sie ansah, „ Ja wir sollten gehen. Bevor unser Prinzesschen noch umkippt vor Durst.“ ,bestätigte Daisuke ruhig und sah dann wieder zu Mael, wenn auch nur sehr kurz. Denn sein Blick lag wieder auf der weißen Fähe. Offenbar eine Wölfin mit der er wenigstens vernünftig reden konnte, ohne gleich aus dem Pelz zu fahren. „ Wir werden nicht durch eure kleine Gruppe laufen. Schließlich wollen wir auf keinen Fall einen Streit provozieren. Uns geht es lediglich um das Wasser und etwas zu trinken. Leider ist die junge Fähe da drüben“ , mit einer leicht seitlichen Kopfbewegen die sein Genick etwas zum knacken brachte, deutete er auf Tária, „ Nicht gerade einfach zu händeln. Zwar würden wir uns dem Umweg gerne ersparen, aber wenn du glaubst dass wir nur auf Probleme stoßen würde, ist es besser wenn wir einen Umweg in kauf nehmen.“. Während er sprach hatte seine Stimme nie den Respekt verloren und auch seine Haltung nicht. Vor dieser Fähe musste er sich auf keinen Fall wie ein Jungspund aufführen um den nötigen Respekt zu bekommen und dafür war er ihr insgeheim sehr dankbar. Sonst hätte er sie kaum um Rat gefragt oder viel mehr nach ihrer Meinung gefragt. Dennoch glaubte der alte Wolf, dass diese Meinung sehr hilfreich sein konnte um endlich etwas Wasser zu bekommen und seine alten Glieder zu kühlen.


[bei Tária & Mael | antwortet auf Tárias Spott | legt sich hin | beobachtet alles von etwas weiter weg | gesellt sich zu der Gruppe | meldet sich zu wort | respektvoll gegenüber Rin]
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Kaala
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Sa Feb 23, 2013 8:46 am

Glücklicher Weiße war dieses unangenehme Thema gegessen.
Sie nickte oftmals, als Nuutaq sich an Besinnung reich machte und befreite sich von der strammen Gesichtsmuskulatur. Förmlich schnell hatte er sich von seiner eigenen Meinung entbunden. Ob es sie wunderte? So ziemlich, aber wozu noch darauf herum reiten. Ihre Stellung müsste sich gegenüber den Beiden so halten, dann könnte sie freien Gewissens und schnell ihren Weg weiter gehen. Vielleicht hatten die beiden ja das Selbe Ziel und sie würde sich sicherer fühlen. Sie schloss die matt blauen Augen und schaute ziellos neben sich. "Das Feuer von welchem ich mich mit Nuutaq unterhielt löschte unser Rudel aus, junge Fähe. Ich weiß nicht von wem es gelegt wurde, oder weshalb es sich so schnell entfachte.", das Vergessene überrannte ihr eigentliches Interesse und dies blieb durch ihre peitschende Rute nicht verborgen. Doch sie schüttelte leicht gelassen ihren weißen Kopf und setzte sich in das Grün. Die Pfoten spreizte sie und streckte ihre Vorderläufe, sodass ihre breiten Schulterblätter gut zur Geltung kamen. "Woher dein gewecktes Interesse, Chihiro?"


[Erfreut sich aufgrund vom Beenden des Streites/Themas. Macht sich über weiteres Geschehen Gedanken. Führt dann Gespräch mit Chihiro weiter. Fragt nach Gründen für das Interesse.]



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Mael
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   So März 03, 2013 9:59 am

Und es gesellten sich mehr und mehr Wölfe zu dieser kleinen Versammlung hinzu. Kurz zuckte die Skepsis durch Maels Körper, aber der Rüde blieb stehen. Diese fremden Artgenossen flößten ihm Respekt ein und zugleich führte die verspielte Art der ersten und einzigen Rednerin dazu, dass er sich beruhigte.
Er verstand es einfach nicht und fand sich damit auch ab. Seitdem Tária zu ihm und Daisuke gestoßen war hatte sich einiges verändert. War das nun gut oder schlecht? Abwechslung selbst in diesem Alltagstrott verschmähte Mael nicht, aber hatte es gleich eine Fähe wie Tária sein müssen? Hatte nicht ein völlig normales Wölfchen gereicht? Nun gut, für das Schicksal – oder wer auch immer das entschieden hatte – konnte Mael nichts.
Daisuke würde diesen Tag jedenfalls kaum vergessen können...
Mael beobachtete unterdessen die Fremden. Die weiße Fähe blieb versetzt hinter der kleinen Braunen stehen. Sie wirkte noch immer unsicher, gerade zu ängstlich. Dieser Charakterzug veranlagte Mael dazu ihr ein leises Lächeln zu schenken. Kaum bewegte er seine Lefzen dazu. Er wollte ihr etwas Kraft einflößen. Nur ein wenig. Sie wirkte nicht zerbrechlich, nicht schüchtern, nicht hilflos und dennoch hatte Mael das Gefühl, als müsste man sie beschützen. Ein wenig nur. Sie schien nicht die Art von Schutz zu benötigen wie Tária es tat, aber immerhin etwas. Die Diva hingegen brauchte eine feste Pfote, die ihre Wege in die richtige Richtung lenkte. Ansonsten würde sie wohl bald im Maul eines Krokodiles enden oder schlimmeres! So naiv wie sie sich gerne mal anstellte...
Da waren aber noch mehr als nur die weiße und die braune Fähe. Eine weitere kam hinzu. Ihr Pelz war silbern mit einem Hauch von Weiß. Sie hinkte leicht und unwillkürlich drehte Mael seinen Kopf Daisuke zu, der soeben wieder aufstand. Er bemerkte dieses leichte Zittern in seinen Augen. Wut. Hundertprozentig. Und sie galt einzig und allein Maels Verhalten.
Der Rüde schluckte und rückte leicht von Tária ab. Er wusste, dass es ein Nachspiel haben würde. Das, was er da die ganze Zeit tat.
Aber er konnte doch schlecht Tária allein lassen, oder? Konnte er doch. Er war ihr nichts schuldig, zu nichts verpflichtet, aber es war leichter sich einzureden, er müsse ihr helfen, als zuzugeben, dass es völliger Quatsch war, was er da tat. Dass es vielleicht sogar etwas tiefer ging... Dass er sie eventuell sogar doch mochte...
Dieser Gedankenblitz ließ Mael einen weiteren Schritt von Tária abrücken. Ein leichter Schauer von Kälte breitete sich an der Stelle aus, wo zuvor die Fähe noch geruht hatte. Er hatte sich noch nie wirklich nach einer Gefährtin an seiner Seite gesehnt. Es hatte auch nie einen Grund dazu gegeben. Aber war es nicht allmählich Zeit für ihn nach der Liebe zu suchen, sie zu ergreifen? Nur musste es ausgerechnet Tária sein? Daisuke jedenfalls war da anderer Meinung. Würde er denn überhaupt jemals eine Fähe an Maels Seite akzeptieren? Der junge Rüde wusste es nicht.
Die Zeit würde es zeigen.

Anstatt weiter darüber nachzudenken wandte Mael seinen Kopf den fremden Wölfen wieder zu und bemerkte, wie eine weitere weiße Fähe auf die Gruppe zukam. Wie schön...! Noch mehr Artgenossen, die zu einer Gefahr werden konnten...
Was war das überhaupt für ein seltsamer Haufen? Vier Fähen? Kein einziger Rüde? Eine interessante Ansammlung...
Bevor Mael sich weiter über diese Gruppe amüsieren konnte erhob die Braune das Wort und fragte nach einem weißen Wolf. Mael selbst wollte soeben das Wort erheben, hatte bereits das Maul geöffnet, als Tária ihm dazwischen kam und die Frage der Fremden beantwortete. Schweigend schloss Mael sein Maul wieder. Er war sich nicht sicher, was er davon halten sollte. Tária sprach für die gesamte Gruppe. Eigentlich machte ihm das nichts aus, aber er wusste, dass das nicht ging. Sie durfte nicht Wortführerin sein. Daisuke war wohl kaum davon begeistert... Musste Mael sie jetzt in ihre Schranken weisen? Aber vor der versammelten Gemeinschaft? Das ging nicht.
Er schwieg. Erneut. Daisuke konnte das bestimmt regeln. Er war ja sowieso so überaus gut auf Tária zu sprechen.
Diese lehnte sich nun wieder an Mael an, verringerte den Abstand zwischen den Zweien so plötzlich, dass letzterer sich versteifte. Es war immer noch seltsam sie so nah an sich zu haben. Die Diva übernahm erneut das Kommando, indem sie darauf hinwies, dass sie etwas trinken wollte. Es war der Wink mit dem Zaunpfahl, die Aufforderung weiter zu gehen.
Mael wollte soeben den ersten Schritt tun, als Daisuke die Stimme erhob. Wie überraschend! Es war nur eine Frage der Zeit gewesen, bis der Alte seinen Senf dazu gab.
Die Situation überforderte Mael ein wenig. Er war hin und her gerissen zwischen dem Wunsch Tária zu beschützten und dem Willen, Daisuke nicht zu enttäuschen, ihm gar im Stich zu lassen.
Der Alte richtete seine Worte an die weiße Fähe, die so unsicher auf Mael wirkte. Er machte offensichtlich, dass ihm Tária nicht gefiel und das es wirklich nur um etwas zu Trinken für das Prinzesschen – wie er sie nannte – ging. War es nicht etwas unklug offen zu legen, dass das Trio nicht zusammenhielt wie Pech und Schwefel? Aber Daisukes Worte waren gesprochen. Mael überlegte ein weiteres Mal, ob auch er nun etwas sagen sollte. Würden die Fremden denken, er sei stumm oder ein rangniedriges Tier, wenn er durchgehend schwieg?
Anderseits wusste er nicht, was er sagen sollte. Er wollte zunächst auf die Antwort der Weißen warten. Also entschied er sich einfach zu handeln, indem er sich an Daisukes Seite stellte und darauf hoffte, dass der Alte nicht weg ging. Mael wusste, dass er eine Predigt zu erwarten hatte, aber er wünschte sich für diesen einen Augenblick, dass Daisuke blieb, wo er war. Vielleicht konnte man so eine gewisse Stärke zeigen. Obwohl Mael keine Gefahr von den Fremden ausgingen sah, so hatte er dennoch das Gefühl zeigen zu müssen, dass er selbst zusammen mit Daisuke und Tária eine Gemeinschaft bildete.


[bei Tária, Dai, Rin, mai, Tsuki und Chena | beobachtet und denkt nach | fühlt sich schlecht wegen seines Verhaltens gegenüber Tárias | rückt von ihr ab | hört zu | geht zu Dai]

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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Fr März 22, 2013 2:39 am

Reich an Besinnung konnte man es nennen. Oder war es lediglich die Einsicht, dass das seine Schicksal welches den jungen, rauen Wolf ereilte nicht das einzig Verstörende war?
Doch nun war auch das Interesse des mutigen Rüden geweckt.
" Der Blick Chihiros ist etwas verunsichert. Diese Verunsicherung. Sehr Seltsam. ''Doch warum nur?" dachte er. Sie kam ihm sehr bekannt vor. Musste auch die junge Fähe die Höllenqualen eines Feuers aushalten? Hat auch sie den peitschenden Flammen entkommen können ? Und welches Feuer war es. Sie war zu jung, um durch dasselbe Fegefeuer wie Kaala und er gewandert zu sein. Er trat um die junge Fähe herum und musterte sie. Kaala schenkte er für einen kurzen Zeitraum keine Beachtung mehr. Seine Blicke trafen Chihiro eindringlich, sie waren fast schon... penedrant.


[ Läuft um Chihiro herum und mustert Sie / Denkt über ihre mögliche Vergangenheit nach/Beachtet Kaala nicht mehr.]

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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Sa März 23, 2013 10:21 pm

Am liebsten hätte Chihiro Kaala jetzt ihre ganze Geschichte erzählt, hätte ihr ihr ganzes Herz ausgeschüttet. Sie brauchte jemanden zum reden. Aber konnte sie Kaala trauen. Kaala vielleicht schon, aber was war mit Nuutaq? Konnte Chihiro ihm trauen?
Verwirrt blickte sie zu ihm, der sich ihr genähert hatte, sie umkreiste und nun eindringlich musterte. Chihiro war dieser Blick unangenehm, sie drehte den Kopf zur Seite, wich somit seinem Blick aus und stellte die Ohren nach hinten. Sie hatte keine Ahnung, wie sie anfangen sollte, Kaala zu erzählen, wie sie dasselbe Schicksal wie die beiden ereilt hatte.
„Ja, also…“, fing sie an. Wie sollte sie ihr das erklären? „In meinem früheren Zuhause brach auch eines Tages ein Feuer aus.“, redete sie einfach drauf los. „Es war schrecklich. Überall Rauch und Flammen. Und diese schreckliche Hitze…“, mehr brachte sie nicht mehr hervor. Sie mochte es nicht so sehr, über ihre Vergangenheit zu reden.
Sie blickte zu Boden und wartete, wie die beiden reagieren würden.


[denkt nach ob sie den beiden trauen kann| erzählt Kaala ihre Geschichte vom Feuer]
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Fr März 29, 2013 1:41 am

SEID IHR BEREIT DAZU DIE WELT AUF EUREN SCHULTERN ZU TRAGEN?

Schon seit der Ankunft der Wölfe hier am See hatte er sie beobachtet. Wahrlich interessante Charaktere hatten sich hier zusammengefunden. Es war jetzt schon amüsant, ihnen zuzusehen aber ihre Gegensätze und Lebenseinstellungen konnten ihnen ihren richtigen Weg versperren. Einige hatten mehr zu lernen als andere, nicht nur was das Vertrauen anging. Aber ob sie es schaffen würden das konnte ihnen nicht einmal ein Gott beantwortet. Er selbst war noch jung in seinem Fach, selbst nach all den Jahrhunderten. Ob es wohl in den Pfoten der alten Götter besser gelungen wäre? Selbst wenn – sie waren nicht mehr da. Er musste einen neuen Schritt in seinem Dasein begehen. Er war dafür zuständig, dass diese verschiedenen Gestalten welche sich hier sammelten seinen Worten folgten. Doch er war zuversichtlich. Diese Wölfe hatten einiges in ihren Kopf und Hi, Kaze, Mizu und er, Tsuchi, konnten stolz auf ihre Auserwählten sein und auf jene, die noch dazustoßen würden. Auch diejenigen, die für einen anderen Weg berufen worden waren, wie Dyami, der Wirbelwind oder Cheshire, der Irrgarten, hatten seinen Respekt verdient. Ihre Pfoten waren für andere Wege bestimmt und ob sich ihre jeweiligen Pfade irgendwann wieder kreuzen würden, dass konnte auch er nicht sehen. Er war kein Hellseher, so wie sich das die meisten einbildeten. In die Zukunft konnte keiner von ihnen sehen. Ein Gott war nicht allmächtig, auch wenn das so viele behaupteten und glaubten. Wobei der Glaube an die Götter schon lange geschwunden war. Es war schade, aber Tsuchi hegte keinen Groll gegen diese Lebewesen. Es war eigentlich nur verständlich. Götter zeigten sich nicht oft – eigentlich nie und selbst wenn würde es niemand bemerken. Und was man weder sehen noch fühlen konnte das vergaß man mit der Zeit. Dagegen konnte man nichts unternehmen. Deshalb war seine jetzige Aufgabe um so schwieriger. Wer von den Anwesenden hatte überhaupt schon von Göttern gehört? Daisuke könnte es sein, der ihn eventuell an seinem Namen erkennen würde. Aber ob er auch an ihn glaubte, das konnte Tsuchi nicht voraussehen. Die Realität sah eben anders auch, selbst für einen Gott. Es war schön zu glauben das Götter alles konnten – aber das entsprach eben nicht der Wirklichkeit. Götter hatten genauso ihre Grenzen wie auch die Lebewesen welche ihre Welt bevölkerten. Allerdings war es einfacher zu glauben, dass ein Gott alles konnte. So konnte man ihm leichter die Schuld zuschieben.

Neugierig hing sein Blick an Rin fest, welche in seine Richtung starrte. Sie konnte ihn nicht sehen, dass wusste er, aber es war doch erstaunlich das sie etwas fühlte. Rin war eine starke Fähe, selbst wenn sie zerbrechlich war, so wie jedes andere Lebewesen auch. Tsuchi konnte nur hoffen, dass sie ihre Aufgabe gut meistern würde. Das sie als erstes eine Veränderung bemerkt hatte sprach für sie – aber ob sie wirklich die richtige Wahl war das würde erst die Zeit entscheiden. Chena war auch eine starke Fähe, selbst wenn sie sich selbst im Weg stand. Seine Lefzen zuckten nach oben, als auch sie sich vorsichtig zu der kleinen Gruppe bewegte. Ihr ganzer Körper schrie vor Misstrauen. Das würde schon noch werden, auch, wenn sie Hilfe brauchte. Und Zeit. Insgesamt hatten hier alle Wölfe eine kraftvolle Persönlichkeit. Selbst Mai, welche so gedankenverloren und naiv wirkte. Sie glich einem Welpen, aber sie hatte Tsuchis Sympathie erlangt. Nicht zuletzt weil er wusste weshalb sie so war, wie sie war. Immerhin passten die Götter auf ihre Schützlinge so gut wie möglich auf. Er wusste mehr, als so manchem vielleicht lieb war. Aber nun war es an der Zeit. Es würde nicht mehr lange dauern bis auch andere zu der Gruppe stießen. Sie sollten sich bald auf den Weg machen um sie nicht zu verpassen. Und um ihre erste Prüfung zu bestehen. Es war an der Zeit sich zu zeigen.

Die Luft um ihn herum fing an zu flimmern, als würde große Hitze herrschen. Die Temperaturen veränderten sich allerdings nicht. Er musste wirken wie ein Geist, der sich langsam materialisierte. Sein Fell, welches die gleiche Farbe wie die Erde hatte spannte sich über seine imposante Gestalt. Es war nicht zu übersehen welche Kraft in den Muskeln des großen Rüden steckte – nicht zuletzt auch wegen seiner Größe. Er überragte die anderen Wölfe um einen guten Kopf und noch ein wenig mehr. Sein weißes Ornament am Auge, welches aussagte, dass er ein Elementwolf war, verblasste nachdem sein Körper fest mit der Welt verankert war, mit einem respektvollen Abstand zu der Wolfsgruppe um sie nicht zu sehr zu erschrecken. Er konnte sich jederzeit wieder durchlässig machen, aber er zog es vor die Wölfe erst mit seiner eigentlichen Gestalt zu konfrontieren. Momentan sah er aus wie ein gewöhnlicher Wolf. Zumindest fast. Zu einem war es seine Größe, die jedem sofort auffallen musste. Ein normaler Wolf wurde nicht so groß wie er es war. Zum anderen hatte seine Iris keine Farbe, genau genommen war sie weiß. So wie auch die von Hi, Kaze und Mizu. Es war also ein Kennzeichen der Götter.

„Seid gegrüßt, junge Wölfe.

Seine tiefe Stimme erfüllte die Luft. Sie hatte einen kräftigen Klang und es fühlte sich fast so an als würden seine Worte im Raum stehen. Ihm war bewusst, dass er die Aufmerksamkeit jeder Seele hatte die in der Nähe war. Es war ein merkwürdiges Gefühl – nach so langer Zeit – wieder unter den lebenden zu wandeln. Wenn es auch nur für kurze Zeit war. Sein Blick wanderte zu Daisuke, lag fast erwartend auf ihm. Würde er erkennen um wen es sich handelte? Danach fuhr sein Blick zu jedem einzelnen um ihn zu mustern.

[Beobachtet die Wölfe (nicht sichtbar) – denkt nach – macht sich sichtbar – spricht zu den Wölfen]
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   Fr Aug 09, 2013 1:18 am

Noch immer misstrauisch beobachtete sie das Geschehen der kleinen Wolfsgruppe. Sie wirkte angespannt, noch mehr als sonst, denn dieses seltsame Gefühl wollte einfach nicht weichen. Irgendetwas stimmte nicht. Sie hatte das Gefühl, als würde bald etwas merkwürdiges, ja gefährliches, geschehen. Die Fähe legte die Ohren an, blieb am Ufer des Sees starr stehen und sah sich einfach nur um. Vom Gespräch der Anderen bekam sie nur Wortfetzen mit, aber es war ihr auch egal. Viel mehr war sei gerade mit sich selbst beschäftigt. Warum stand sie noch immer hier? Wollte sie nicht eigentlich gehen? ja, genau...

Chena wollte sich gerade abwenden, als ihr Blick auf einen weiteren Artgenossen fiel. Ein unegwöhnlich großer Rüde war plötzlich erschienen. Erschienen? Ja, das traf es ziemlich gut. Wo war er auch einmal hergekommen? Sie hatte nichts gewittert. Bildete sie sich das nur ein oder flimmerte es um seinen Körper. Der Rüde kam näher und sprach die Gruppe direkt an. Chena' Muskeln spannten sich an, sie zuckte mit den Lefzen und legte die Ohren an. Das seltsame Gefühl wurde immer stärker. Hatte es etwa etwas mir diesem Wolf zu tun? Sie begann zu zittern. Ihr Fell kribbelte unangenehm. Irgendwie ging etwas beängstigendes, gleichzeitig aber auch spannendes von diesem Rüden aus. Wer auch immer er war, er war auf keinen Fall ein normaler Durchschnittswolf.


[am See / Nähe der anderen / misstrauisch / bemerkt fremden Rüden]
(wenn auch nur ein SEHR kleiner Post)
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Neue Welt   

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